Crystal Ball ist eine Schweizer Hard-Rock-Band aus Luzern, die Ende der 1990er Jahre gegründet wurde.[1]

Crystal Ball
Crystal Ball (Hamburg, 2018)
Crystal Ball (Hamburg, 2018)
Allgemeine Informationen
Herkunft Luzern, Schweiz
Genre(s) Hard Rock, Melodic Metal
Gründung 1999
Website www.crystal-ball.ch
Gründungsmitglieder
Gesang
Mark Sweeney (bis 2010)
Leadgitarre
Scott Leach
Rhythmusgitarre
Thomas Graber (bis 2005)
Schlagzeug
Marcel Sardella
Bass
Dany Schällibaum (bis 2005)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Steven Mageney (seit 2012)
Leadgitarre
Scott Leach
Rhythmusgitarre
Tony T.C. Castell (seit 2015)
Schlagzeug
Marcel Sardella
Bass
Cris Stone (seit 2013)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Markus Flury (2013–2014)
Bass
Sven Sieber (Live 2007–2012)
Gitarre
Hungi Berglas (Live 2006–2012)
Gitarre
Alain Schwaller (Live 2005)
Gitarre
Conny Andrezka (Live 2005–2006)
Keyboard
Philip Meier (Live 2007)
Crystal Ball – Diskografie
Veröffentlichungen
Arrow southwest blue.svgStudioalben 10
Arrow southwest blue.svgKompilationen 1
Arrow southwest blue.svgSingles 1
Arrow southwest blue.svgMusikvideos 16

GeschichteBearbeiten

Die Band begann als Cover-Band „Cherry Pie“ und spielte zahlreiche Konzerte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Das erste Album In the Beginning unter dem Namen Crystal Ball wurde 1999 veröffentlicht. 2000 kam das zweite Album Hard Impact heraus, gefolgt von einer Tour mit Pretty Maids und einem Plattendeal mit dem Label Nuclear Blast. Das Album Virtual Empire wurde 2002 veröffentlicht, im selben Jahr ging die Band auf Tour mit Dokken, U.D.O., Krokus und Doro. Auf der Tour mit U.D.O lernte die Band Stefan Kaufmann kennen, früheres Mitglied der Bands U.D.O. und Accept, der die Alben Hellvetia und Timewalker produzierte. In dieser Zeit ging Crystal Ball auf Tour mit Axxis, Pink Cream 69 und Krokus, außerdem tourte sie zum ersten Mal als Headliner gemeinsam mit der Band Thunderstone.

2007 unterzeichnete Crystal Ball einen neuen Plattenvertrag mit AFM Records und veröffentlichten ihr sechstes Studioalbum Secrets, das von Michael Bormann produziert wurde. Nach einer Auszeit kehrte die Band 2013 mit dem Album Dawnbreaker und neuem Frontsänger Steven Mageney zurück, außerdem nahm sie das Label Massacre Records unter Vertrag. Touren mit The Poodles und Krokus folgten. 2015 wurde das Album LifeRider veröffentlicht, auf dem klassischer Hard Rock mit modernem Metal gemischt wird. Die Sängerin der Band Battle Beast, Noora Louhimo, hat einen Gastauftritt im Song Eye to Eye. Die Bandbesetzung wurde durch Tony Castell (ehemals Krokus) ergänzt, der seitdem Rhythmusgitarrist ist.[2] Im selben Jahr spielte die Band auf verschiedenen Festivals wie dem Sion sous les étoiles und dem Guitare en scène[3] neben den Scorpions und auf dem Brienzersee-Festival[4] neben Bands wie Thunder. Außerdem arbeitete sie für eine Live-Show mit dem Wuppertaler Sinfonie Orchester zusammen.

2016 kam das Album Déjà-Voodoo heraus und die Band tourte als Vorband für Shakra durch Deutschland und die Schweiz. 2017 spielte Crystal Ball auf dem Rock am Ring Festival neben Bands wie Deep Purple, Krokus und Gotthard. 2018 veröffentlichte Crystal Ball das Album Crystallizer, spielte eine Headliner-Tour in Deutschland und hatte diverse Festivalauftritte. Außerdem ging die Band auf Tour als Vorband von Axel Rudi Pell.[5][6] 2019 feierte die Band ihr 20-jähriges Jubiläum mit dem Best-of-Album 2020.[7] Für das Album wurden die beliebtesten Songs durch Fanbefragungen und Streaminganalysen ausgewählt. Die erste CD enthält damit ältere Lieder der Band, die mit Sänger Steven Mageney neu aufgenommen wurden. Auf der zweiten CD sind aktuelle Songs zu finden, die neu interpretiert, arrangiert und mit zusätzlichen Aufnahmen ergänzt wurden.[8]

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   CH
1999 In the Beginning
Point Music
Wiederveröffentlicht in 2011 mit japanischem
Bonustrack "Silence the Night"[9]
2000 Hard Impact
Point Music
CH91
(1 Wo.)CH
Wiederveröffentlicht in 2011 mit japanischem
Bonustrack "Goodbye Hero"[10]
2002 Virtual Empire
Nuclear Blast
2003 Hellvetia
Nuclear Blast
CH69
(2 Wo.)CH
2006 TimeWalker
Nuclear Blast
CH56
(3 Wo.)CH
2007 Secrets
AFM Records
2013 Dawnbreaker
Massacre Records
2015 Liferider
Massacre Records
CH54
(2 Wo.)CH
2016 Déjà-Voodoo
Massacre Records
CH31
(2 Wo.)CH
2018 Crystallizer
Massacre Records
DE61
(1 Wo.)DE
CH18
(4 Wo.)CH
2019 2020
Massacre Records
CH13
(2 Wo.)CH

WeblinksBearbeiten

 Commons: Crystal Ball – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Crystal Ball – Stars in Town 2019. Abgerufen am 13. Oktober 2019 (deutsch).
  2. Rene W. ·News·10 Mai 2015·1 Minute Lesedauer: Crystal Ball: Stellen neuen Gitarristen vor, veröffentlichen neues Video. In: Time For Metal - Das Metal Magazin. 10. Mai 2015, abgerufen am 13. Oktober 2019 (deutsch).
  3. Affiches. Abgerufen am 21. Oktober 2019.
  4. Brienzersee Rockfestival 2015 - H.E.A.T., Thunder, Crystal Ball u.m. ϟ Metalinside. In: Metalinside. 19. August 2015, abgerufen am 21. Oktober 2019 (deutsch).
  5. Axel Rudi Pell + Crystal Ball (27.04.2018, Saarbrücken) - Neckbreaker. Abgerufen am 21. Oktober 2019.
  6. Rainer Hentschke: Axel Rudi Pell w/ Crystal Ball | Konzert. In: Metal1.info. Abgerufen am 21. Oktober 2019 (deutsch).
  7. Band. Abgerufen am 13. Oktober 2019 (deutsch).
  8. Crystal Ball – 2020 – 20 Jahre Alpenhörner – Album Review › rockmagazine.net. In: rockmagazine.net. Abgerufen am 21. Oktober 2019 (deutsch).
  9. Crystal Ball: In The Beginning (CD) – jpc. Abgerufen am 23. Oktober 2019.
  10. Crystal Ball: Hard Impact (CD) – jpc. Abgerufen am 8. November 2019.