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Crème brûlée

Crème brûlée (Französisch für „gebrannte Creme“) ist eine Süßspeise aus Eigelb, Sahne und Zucker, die als Dessert in der französischen Küche serviert wird. Sie wird mit Vanille, Zimt, Orangenschale, Zitronenschale, Ingwer oder Mandelmilch aromatisiert. Das Besondere an der Creme ist eine Karamellkruste.

Die Crema catalana ähnelt der französischen Rezeptur, verwendet jedoch Milch statt Sahne und wird nicht im Wasserbad zubereitet. In der Schweiz gibt es die ebenfalls sehr ähnliche Brönnti Creme (Gebrannte Creme), die sowohl Milch als auch Sahne beinhaltet. Auch das Schweizer Rezept kommt ohne Wasserbad aus.[1]

ZubereitungBearbeiten

 
Karamellisieren der Zucker­schicht mit einem kleinen Hand­gas­brenner

Zuerst wird das Eigelb mit dem Zucker verrührt und die Sahne erhitzt, ohne sie zum Kochen zu bringen. Dann wird das Vanillemark zur Sahne gegeben und die Mischung in die Ei-Zucker-Creme gegossen. Dann wird die Creme in kleinen flachen Auflaufformen in einer Bain-Marie oder im Wasserbad im Backofen pochiert. Anschließend werden die Schalen mit der gestockten Creme kaltgestellt.

Nach dem Abkühlen wird die Creme mit einer dünnen Zuckerschicht bestreut. Diese wird dann sofort karamellisiert, ehe der Zucker Feuchtigkeit gezogen hat. Ursprünglich erfolgte dies mit dem glühenden Schüreisen, Feuerhaken[2] oder einem Karamellisiereisen (Fer à caraméliser), dessen runde Eisenplatte am Stiel ins Feuer gehalten wurde. Heute werden jedoch wegen einfacherer Handhabung zunehmend auch andere Geräte verwendet: in der Gastronomie der Salamander oder spezielle elektrische Karamellisiereisen, im Hausgebrauch meist ein kleiner Handgasbrenner.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Crème brûlée – Sammlung von Bildern
 Wiktionary: Crème brûlée – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten