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Coussa (Okzitanisch: Coçan) ist eine französische Gemeinde mit 255 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Ariège in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Foix, zum Gemeindeverband Pays Foix-Varilhes und zum Kanton Val d’Ariège (bis 2015: Kanton Varilhes). Die Einwohner werden Coussanois/Coussanoises genannt.

Coussa
Coçan
Coussa (Frankreich)
Coussa
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Foix
Kanton Val d’Ariège
Gemeindeverband Pays Foix-Varilhes
Koordinaten 43° 4′ N, 1° 41′ OKoordinaten: 43° 4′ N, 1° 41′ O
Höhe 312–481 m
Fläche 7,71 km2
Einwohner 255 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km2
Postleitzahl 09120
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Antoine in Coussa

GeografieBearbeiten

Coussa liegt rund 63 Kilometer südsüdöstlich der Stadt Toulouse im Zentrum des Départements Ariège nahe der Kleinstadt Pamiers. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Coussa sowie wenigen Einzelgehöften. Weite Teile im Osten der Gemeinde sind bewaldet. Das Dorf Coussa liegt östlich des Flusses Crieu und verkehrstechnisch an der D30. Die N20 von Paris nach Spanien verläuft westlich der Gemeinde.

Umgeben wird Coussa von den Nachbargemeinden Les Pujols im Nordosten, Arvigna im Osten, Ségura im Südosten, Saint-Félix-de-Rieutord im Südwesten, Varilhes im Westen sowie Verniolle im Westen und Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde wird erstmals in einer Päpstlichen Bulle an die Abtei Saint-Antonin im Jahr 1215 erwähnt. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Grafschaft Foix, die von 1607 bis zur Französischen Revolution eine Krondomäne des Königs von Frankreich war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Mirepoix-Pamiers. Zudem lag Coussa von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Varilhes. Die Gemeinde war von 1801 bis 1926 und ist seit 1942 erneut dem Arrondissement Pamiers zugeteilt. Zwischen 1926 und 1942 gehörte sie zum Arrondissement Foix.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1793 1800 1876 1911 1921 1926 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 66 193 279 232 188 208 192 154 120 126 149 201 214 239
Quellen: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Schlossturm, einziger Überrest des Schlosses
  • Kirche Saint-Antoine (ursprünglich Saint-Sulpice), erbaut 1896 bis 1902
  • Dorfbrunnen aus dem Jahr 1882
  • Denkmal für die Gefallenen[1]
  • ein Wegkreuz an der D30

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Denkmal für die Gefallenen