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Das Weinbaugebiet Coteaux du Giennois liegt weitläufig verstreut zwischen den Gemeinden Gien und Cosne-Cours-sur-Loire. Die Rebflächen liegen dabei mehrheitlich am orographisch rechten Ufer der Loire in Zentralfrankreich. Das Weinbaugebiet gehört zur großen Weinbauregion Loire und liegt nur ca. 10 km nördlich der Appellationen Sancerre und Pouilly Fumé bzw. Pouilly-sur-Loire.

Die Coteaux du Giennois wurde am 15. Mai 1998 als Appellation d’Origine Contrôlée (kurz AOC) eingestuft. Vorher hieß das Gebiet Côtes de Gien oder auch Vins des Coteaux du Giennois.

Die Weinberge werden von 41 Winzern bearbeitet, wovon 40 der einzigen Genossenschaft des Gebiets zuarbeiten und umfassen zurzeit 182 Hektar Rebfläche in 16 Gemeinden. Zugelassen wurden insgesamt 765 Hektar Rebland, so dass noch umfangreiche Anpflanzungen möglich sind. Die Flächen befinden sich auf einer Höhe von 170 bis 200 m ü. NN. Innerhalb des Weinbaugebiets gibt es die Subregion Coteaux du Giennois Cosne-Sur-Loire mit 8 Gemeinden.

Die trockenen Rotweine werden als Verschnitt aus den Rebsorten Gamay und Pinot Noir gekeltert. Der Anteil jeder Sorte darf dabei 80 % nicht übersteigen. Die Erntebeschränkung liegt bei 55 Hektoliter/Hektar. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 10 Volumenprozent und darf im Falle einer Chaptalisation 12,5 % nicht überschreiten. Die rubinroten, fruchtigen Weine sollten innerhalb von 2 bis 4 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 15–16 °C liegen.

Die Roséweine werden ebenfalls als Verschnitt von Gamay und Pinot Noir ausgebaut und sind überwiegend trocken ausgebaut. Deren optimale Trinktemperatur liegt bei 8–10 °C.

Die trockenen Weißweine, die mittlerweile 40 % der Produktion ausmachen, werden sortenrein aus der Rebsorte Sauvignon Blanc gekeltert. Die Weine sollten innerhalb von 2 bis 3 Jahren nach der Ernte getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 8–10 °C liegen.

Zugelassene GemeindenBearbeiten

LiteraturBearbeiten