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Cossebaude (Ortschaft)

Ortschaft der Landeshauptstadt Dresden, Sachsen, Deutschland

Cossebaude ist eine Ortschaft von Dresden und liegt im Nordwesten der sächsischen Landeshauptstadt. Es setzt sich zusammen aus den Ortsteilen Cossebaude, Neu-Leuteritz, Niederwartha und Gohlis.

Wappen von Cossebaude
Wappen von Dresden
Cossebaude
Ortschaft von Dresden
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Über dieses Bild
Koordinaten 51° 5′ 18″ N, 13° 37′ 46″ OKoordinaten: 51° 5′ 18″ N, 13° 37′ 46″ O.
Höhe 120 m ü. NN
Fläche 10 km²
Einwohner 5758 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte 576 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jul. 1997
Postleitzahl 01156
Vorwahl 0351
Gliederung
Ortsteile

Cossebaude, Gohlis, Neu-Leuteritz, Niederwartha

Politik
Ortsvorsteher Lutz Kusche
Stellv. Bürgermeister Heinz-Jürgen Koch
Sitzverteilung (Ortschaftsrat)
CDU LINKE SPD
7 2 1
Sitz der Ortschaftsverwaltung von Cossebaude, gelegen an der Bundesstraße 6. Von hier aus wird auch die Ortschaft Oberwartha verwaltet.
Ortschaftsratswahl 2014[1]
Wahlbeteiligung: 52,3 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
60,7 %
(-0,17 %p)
17,8 %
(+2,7 %p)
16,5 %
(+0,64 %p)
4,9 %
(+0,24 %p)
n. k.
(-3,5 %p)
2009

2014


GeographieBearbeiten

Cossebaude liegt im äußersten Nordwesten Dresdens auf der linken Elbseite. Größtenteils befindet es sich im Elbtalkessel, erstreckt sich aber den Elbhang hinauf bis zur Lösshochfläche des Meißner Hochlands. Im Osten grenzt Cossebaude an den Stadtbezirk Cotta, im Süden an die Ortschaft Mobschatz und im Südwesten an Oberwartha, die allesamt ebenfalls zu Dresden gehören. Westlich benachbart liegt die Gemeinde Klipphausen. Die Elbe trennt die Ortschaft Cossebaude im Norden von der Großen Kreisstadt Radebeul und im Osten auf einem 100 m langen Flussabschnitt vom Dresdner Stadtbezirk Pieschen. Wichtigste Gewässer neben der Elbe sind das untere Speicherbecken des Niederwarthaer Pumpspeicherwerks, der abschnittsweise die westliche Ortschafts- und Stadtgrenze bildende Tännichtgrundbach sowie der Lotzebach. Das Gebiet der Ortschaft Cossebaude liegt in Höhen zwischen 101 und 240 m ü. NN. Erstere Angabe bezieht sich auf das Elbufer an der Stadtgrenze in Niederwartha, wobei es sich um den tiefstgelegenen natürlichen Punkt in der Landeshauptstadt handelt. Cossebaude hat Anteil am Landschaftsschutzgebiet Linkselbische Täler zwischen Dresden und Meißen.

GeschichteBearbeiten

Die heutige Ortschaft Cossebaude entstand 1974 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Niederwartha (mit Ortsteil Gruna und dem bis 1954 zu Radebeul gehörenden Gebiet Am Fährhaus), Gohlis (Ortsteile Nieder- und Obergohlis) und Cossebaude (mit dem vier Jahre zuvor eingemeindeten Neu-Leuteritz). Am 1. Januar 1994 kam dann Oberwartha hinzu, das aber einen Status als selbstständige Ortschaft innerhalb der Gemeinde Cossebaude erhielt. Als die Gemeinde Cossebaude am 1. Juli 1997 nach Dresden eingemeindet wurde, schied Oberwartha wieder aus dem Gemeindeverband aus und wurde als eigenständige Ortschaft ebenfalls in die Landeshauptstadt aufgenommen. Die Gemeinde Cossebaude heißt seither Ortschaft Cossebaude und gehört zum Dresdner statistischen Stadtteil Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
VEB Betonleichtbaukombinat Dresden – Betonwerk Cossebaude (1978)
Jahr Einwohner[2][3]
1964 siehe Cossebaude (Ortsteil)
1990 ¹ 4200
1991 ¹ 4419
1992 ¹ 4539
1993 ¹ 4601
1994 ² 5028
1995 ² 5188
1996 ² 5297
1997 ² 5371

¹ mit Neu-Leuteritz, Gohlis und Niederwartha
² mit Neu-Leuteritz, Gohlis, Niederwartha und Oberwartha

Jahr Einwohner
2000 -
2001 -
2002 5.295
2003 5.237
2004 -
2005 -
2006 5.324
2007 5.331
2008 5.371
2009 5.418
Jahr Einwohner
2010 5.445
2011 5.510
2012 5.591
2013 5.641
2014 5.656
2015 5.647
2016 5.698
2017 5.758

VerkehrBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ortschaftsratswahl Cossebaude 2014. Landeshauptstadt Dresden, abgerufen am 24. Dezember 2017.
  2. Cossebaude (Ortschaft) im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  3. Einwohner und Flächen je Ortsamtsbereich bzw. Ortschaft. In: dresden-lexikon.de. Abgerufen am 24. Dezember 2017.

WeblinksBearbeiten