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Cornershop.jpg

Cornershop ist eine 1992 gegründete britische Rockband. Ihre Musik ist eine Mischung aus Britpop, Dancefloor und indischer Musik. Sie besteht aus Tjinder Singh (Gesang, Dholak), Ben Ayres (Gitarre, Keyboard, Tambura), Anthony Saffery (Sitar, Keyboard), Nick Simms (Schlagzeug) und Peter Bengry (Percussion). Bekanntheit erlangte sie besonders durch Norman Cooks Remix ihres Songs Brimful of Asha (eine Hommage an die lebende Bollywood-Musik-Legende, die indische Sängerin Asha Bhosle), der in der Originalversion auf ihrem Album When I Was Born for the 7th Time zu finden ist und in Deutschland auch als Titelmelodie der Comedyserie Die Dreisten Drei bei Sat.1 bekannt wurde.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Name der Band bezieht sich auf die von indischen Einwanderern in England an Straßenecken betriebenen Läden – den sogenannten Cornershops. Singh und Ayres trafen sich 1989 während des Studiums in Preston. Aus dem anfänglichen Experimentieren mit Musikinstrumenten und zweckentfremdeten Haushaltsgeräten wurde die Idee zu einer Band geboren.

Größere Bekanntheit erlangte sie, nachdem Fatboy Slim erfolgreich Brimful of Asha als Remix veröffentlichte. Der Song ist eine Hommage an die legendäre indische Sängerin Asha Bhosle, die auch als Musikerin für Bollywoodfilme bekannt ist. Er ist auf dem 1997er Album When I Was Born for the 7th Time, das über eine halbe Million Mal verkauft wurde, zu finden.

1999 veröffentlichte die Band das Album Disco and the Halfway to Discontent. Dieses war eher von Disco-Musik inspiriert und ein Teil ihres Nebenprojekts „Clinton“. Neue Wege ging Cornershop 2011 mit ihrer Veröffentlichung Cornershop and the Double-O Groove Of und der in Neu-Delhi geborenen und in Lancashire aufgewachsenen Sängerin Bubbley Kaur. Während die Songtitel englisch geschrieben werden, sind die Texte ausschließlich in Panjabi gehalten. Der Titel Topknot auf dem Album war dabei bereits 2004 erfolgreich als Single veröffentlicht worden.[1]

Laut der offiziellen Website arbeitet die Band seit 2003 an einem Film über die Independent-Szene Londons.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1997 When I Was Born for the 7th Time
300! 300! 17
 Gold

(23 Wo.)
144
(5 Wo.)
2002 Handcream for a Generation
91
(1 Wo.)
53
(4 Wo.)
30
(4 Wo.)
300!

Weitere Alben

  • 1994: Hold On It Hurts
  • 1995: Woman’s Gotta Have It
  • 1999: Disco and the Halfway to Discontent
  • 2009: Judy Sucks Lemon for Breakfast
  • 2011: And the Double-O Groove Of (feat. Bubbley Kaur)
  • 2012: Urban Turban: The Singhles Club
  • 2013: Snap Yr Cookies (9 mp3-Files)
  • 2015: Hold On It’s Easy

KompilationenBearbeiten

  • 1993: Elvis Sex-Change
  • 2013: The Hot for May Sound

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1997 Good Ships / Funky Days Are Back Again
When I Was Born for the 7th Time
300! 300! 92
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 9. Juni 1997
Brimful of Asha
When I Was Born for the 7th Time
84
(8 Wo.)
300! 1
 Platin

(15 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 18. August 1997
1998 Sleep on the Left Side
When I Was Born for the 7th Time
300! 300! 23
(3 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 4. Mai 1998
2002 Lessons Learned from Rocky I to Rocky III
Handcream for a Generation
300! 300! 37
(2 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 4. März 2002
Staging
Handcream for a Generation
300! 300! 80
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 19. August 2002
2004 Topknot
And the Double-O Groove Of
300! 300! 53
(2 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 26. August 2004
Cornershop presents Bubbley Kaur

Weitere Singles

  • 1993: In the Days of Ford Cortina (VÖ: Januar)
  • 1993: Naii Zindagi Naya Jeevan (VÖ: Mai)
  • 1993: Lock Stock & Double-Barrel
  • 1994: Reader’s Wives (VÖ: Januar)
  • 1994: Seetar Man (VÖ: März)
  • 1994: Born Disco; Died Heavy Metal (VÖ: März)
  • 1995: 6 A.M. Jullander Shere (VÖ: 17. April)
  • 1995: My Dancing Days Are Done
  • 1995: The Trans-Atlantic Super-Sonic Suss-Machine Jr. EP (mit The Dealers)
  • 1995: Wog
  • 1996: Butter the Soul
  • 1997: We’re in Yr Corner
  • 1997: Candyman (VÖ: Oktober)
  • 2001: Motion the 11
  • 2005: Wop the Groove
  • 2009: The Roll Off Characteristics (Of History in the Making) (VÖ: 25. Mai)
  • 2010: The Battle of New Orleans (EP)
  • 2011: Don’t Shake It (feat. Bubbley Kaur)
  • 2011: Milkin’ It
  • 2012: Every Year so Different
  • 2012: Solid Gold
  • 2014: What Did the Hippie Have in His Bag?

QuellenBearbeiten

  1. Cornershop And The Double-O Groove Of (Memento des Originals vom 27. April 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alternativmusik.de auf alternativmusik.de (aufgerufen am 7. September 2011)
  2. a b Chartquellen: Singles Alben DE UK US1 US2
  3. a b Gold-/Platin-Datenbank UK

WeblinksBearbeiten