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Corigliano Calabro
Corigliano Calabro-Vista.jpg
Staat: Italien
Region: Kalabrien
Provinz: Cosenza (CS)
Gemeinde: Corigliano-Rossano
Koordinaten: 39° 36′ N, 16° 31′ OKoordinaten: 39° 36′ 0″ N, 16° 31′ 0″ O
Höhe: 210 m s.l.m.
Fläche: 196 km²
Einwohner: 40.426 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 206 Einw./km²
Demonym: Coriglianesi
Patron: Franz von Paola
Kirchtag: 25. April
Telefonvorwahl: 0983 CAP: 87064
Website: Offizielle Website

Corigliano Calabro ist eine süditalienische Fraktion in der Provinz Cosenza in der Region Kalabrien. Seit dem 31. März 2018 ist sie Teil der Gemeinde Corigliano-Rossano, der größten der Provinz Cosenza. Das aus dem Mittelalter stammende historische Zentrum der Stadt („Corigliano Paese“) liegt eindrucksvoll auf einem Ausläufer des Sila-Gebirges. Die Gemeinde Corigliano Calabro hatte zuletzt 40.426 Einwohner (Stand 31. Dezember 2016).

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Name der Stadt Corigliano Calabro deutet auf griechisch-byzantinische Ursprünge hin („Ölbaumhain“). Die Altstadt von Corigliano Calabro hat aufgrund ihrer erhöhten Lage eine beeindruckende Stadtansicht, die in dem Stadtschloss aus der Zeit der Regierung des Hauses Aragon über Süditalien gipfelt.

Unweit des Ortsteils Thurio lag die antike griechische Stadt Thurioi, eine im Jahre 452 v. Chr. von Sybariten gegründete Stadt der Magna Graecia, deren römische Nachfolgegründungen (Copia, Thurii) möglicherweise erst im 9. Jahrhundert aufgegeben wurden.

Corigliano ScaloBearbeiten

Das heutige Hauptgeschäftszentrum der Stadt entstand im 20. Jahrhundert entlang der Bahnstation und wird „Corigliano Scalo“ genannt. Ein bekannter Ortsteil ist das unmittelbar am Meer gelegene Fischerdorf Schiavonea (Schiavonea Marina), das im Hochsommer ein beliebter Urlaubsort ist.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Porta di Prando
  • Ponte Canale

KirchenBearbeiten

  • Chiesa del Carmine
  • Chiesa Sant’Antonio
  • Chiesa San Pietro e Paolo
  • Chiesa della Riforma
  • Chiesa Santa Chiara
  • Chiesa Santa Maria Maggiore
  • Chiesa San Francesco di Paola
  • Chiesa Sant’Anna
  • Pfarrkirche San Mauro mit griechisch-byzantinischem Ritus in der Fraktion Cantinella für die italo-albanische Kirchengemeinschaft
  • Cappella Sant’Agostino im Schloss

MilitärgebäudeBearbeiten

WeblinksBearbeiten