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Continentale Gesellschaft für elektrische Unternehmungen

Die Continentale Gesellschaft für elektrische Unternehmungen (abgekürzt Continentale) war eine Aktiengesellschaft, die am 6. März 1895 gegründet wurde und ihren Sitz in Nürnberg hatte.

GeschichteBearbeiten

Zweck der Gesellschaft war der Bau und Betrieb von Anlagen zur Ausnützung der Elektrizität. Diese Tätigkeit übte sie in engster Fühlung mit der EAG vormals Schuckert & Co. aus.

Im Jahr 1914 betrieb sie in eigener Verwaltung die Elektrizitätswerke in Berchtesgaden, Günzburg und Jassy (Rumänien). Ferner gehörten ihr die Schwebebahn Barmen–Elberfeld–Vohwinkel, das E-Werk und die Straßenbahn Mühlhausen sowie bis 1906 die Straßenbahn Berlin–Hohenschönhausen. Zur Abrundung ihres Einflusses erwarb sie noch Aktien der Elektrischen Straßenbahn Barmen-Elberfeld und der Bergischen Kleinbahn AG, die wiederum die Städtische Straßenbahn Elberfeld übernahm. Als weitere Beteiligungen sind noch zu nennen die Zwickauer Elektrizitäts- und Straßenbahn AG sowie die AG der Wiener Lokalbahnen.

LiteraturBearbeiten

  • Die deutschen Elektrischen Straßenbahnen im Besitz von Aktiengesellschaften. 19. Auflage. Berlin und Leipzig 1917.