Colmera

Ortsteil von Dili
Colmera
Der Regierungspalast
Der Suco Colmera liegt im Westen des Verwaltungsamts Vera Cruz.
Daten
Fläche 0,37 km²[1]
Einwohnerzahl 2.117 (2015)[1]
Chefe de Suco Armenio Aleixo da Silva
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Manu Fuic 1.512
Rai Nain 605
Colmera (Osttimor)
Colmera
Colmera
Koordinaten: 8° 33′ S, 125° 34′ O

Colmera (ehemals 28 Novembro)[2] ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Vera Cruz (Gemeinde Dili) und Ortsteil der Landeshauptstadt Dili. Bis 2004 gehörte Colmera zum Verwaltungsamt Dom Aleixo. Der Suco bildet das urbane Zentrum Dilis und das politische Zentrum der Landeshauptstadt.

Der OrtsteilBearbeiten

Der Ortsteil Colmera bildet den Süden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 11 m. Hier befinden sich das Ministerium für Wirtschaft und Entwicklung mit dem Staatssekretariat für Umwelt, das Ministerium für Staatsadministration und das Ministerium für Justiz.[3]

Der SucoBearbeiten

Colmera
Orte Position[4] Höhe
Colmera 8° 33′ S, 125° 34′ O 11 m
Soslodade 8° 33′ S, 125° 34′ O 11 m
 
Rua de Moçambique (Colmera)

In Colmera leben 2117 Einwohner (2015), davon sind 1158 Männer und 959 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 5755,2 Einwohner/km². Im Suco gibt es 378 Haushalte.[1] Über 83 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Kemak, Makasae, Tetum Terik, Fataluku, Mambai, Isní oder Idaté.[5]

Der Suco grenzt im Norden und Westen an den Suco Motael und im Süden an die Sucos Caicoli und Vila Verde. Im Osten liegt das Verwaltungsamt Nain Feto mit den Sucos Bidau Lecidere und Gricenfor. Den Westen von Colmera bildet der Osten des Ortsteils Bairo Alto, den Norden Soslodade und der Süden Colmera.[6]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Colmera eine Fläche von 0,58 km².[7] Nun sind es 0,37 km².[1] Der Westen Bairo Altos, zwischen dem Fluss Maloa und der Rua da Catedral wurde an Motael abgegeben, ebenso der dünne Landstreifen nördlich der Avenida Marginal. Der Block zwischen der Avenida 20 de Maio im Süden, der Avenida Xavier do Amaral im Osten, der Rua Formosa im Norden und der Rua da Moçambique im Westen ging an den Suco Caicoli.[8]

Im Westen des Sucos floss früher der Rio Colmera, der westlich des Jardim 5 de Maio in die Bucht von Dili mündete.[9]

Im Zentrum und Kern Dilis liegt der Regierungspalast, das Nationalparlament und die Universidade Nasionál Timór Lorosa'e (UNTL). In Bairo Alto befinden sich der Tais-Markt und das Gebäude der Comissão Nacional de Eleições (CNE) und in Soslodade das Ministerium für Planung und Finanzen.[3][10] Außerdem liegt in Colmera der Sitz der Generalstaatsanwaltschaft Osttimors.

Im Suco befinden sich die zwei Aldeias Manu Fuic und Rai Nain.[11]

PolitikBearbeiten

 
Karneval in Dili

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Ricardo Guterres zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Armenio Aleixo da Silva.[13]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Colmera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Timor-Leste: Poverty in a Young Nation (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB)
  3. a b Stadtplan von Dili (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)
  4. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  5. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Colmera (tetum; PDF; 8,1 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  8. Ministerium für Staatsverwaltung und Territorialmanagement: Karte des Verwaltungsamts Vera Cruz (Memento des Originals vom 10. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.estatal.gov.tl, abgerufen am 1. April 2017.
  9. Architectural Heritage of Portuguese Origin, Karte auf S. 16, abgerufen am 3. Juni 2016.
  10. Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 448 kB)
  11. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap