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KarriereBearbeiten

Seine ersten Erfolge im Motorsport erzielte Clemar Bucci in seinem Heimatland Argentinien. 1950 wurde er mit einem 4,5-Liter-Alfa-Romeo Dritter beim Evita-Peron-Cup in Buenos Aires. Mit dem Alfa Romeo ging er in den frühen 1950er-Jahren regelmäßig bei nationalen Rennen an den Start. 1953 erhielt Clemar Bucci von Autoar den Auftrag, den von Ing. Giovanni Rossi fahrbereit gemachten Cisitalia Tipo 360 auf der Flughafenstraße von Buenos Aires einer Rekordfahrt über den fliegenden Kilometer zu unterziehen. Wegen durchgebrannter Kolben erzielte der Wagen am 18. Juni 1953 als mittlere Geschwindigkeit lediglich 233,010 km/h, was für den südamerikanischen Geschwindigkeitsrekord reichte. 1954 versuchte er sich mit seinem alten Alfa Romeo für den Großen Preis von Argentinien zu qualifizieren. Bucci wurde schon vor dem ersten Training disqualifiziert, weil er sich weigerte, einen Helm zu tragen.

1954 kam er nach Europa und wurde Mitglied der Werksmannschaft von Gordini. Seinen ersten Weltmeisterschaftslauf der Automobil-Weltmeisterschaft fuhr Bucci in Silverstone. Beim Großen Preis von Großbritannien startete er mit einem Gordini Type 16. Das Rennen endete nach einem Unfall vorzeitig. Bei allen vier Werkseinsätzen 1954 sah Bucci nicht einmal die Zielflagge. Auch sein letztes Rennen in der Formel 1, das er 1955 mit einem Werks-Maserati 250F in Buenos Aires fuhr, endete nach einem Defekt an der Benzinleitung mit einem Ausfall.

Im selben Jahre fuhr er einen 2,5-Liter-Ferrari beim Rennen der Formula Libre, das ebenfalls in Buenos Aires ausgetragen wurde. 400.000 Zuschauer, mehr als doppelt so viel wie beim Grand-Prix-Rennen, verfolgten das Ereignis. Bucci wurde Neunter. Mit Umberto Maglioli teilte er sich 1955 auch das Cockpit eines Werks-Ferrari beim 1000-km-Rennen von Buenos Aires. Die beiden kamen am Ende des Rennens nicht in die Wertung, nachdem sie durch einige Boxenstopps zu wenig Kilometer gefahren waren.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1954 Equipe Gordini Gordini T16 Gordini 2.5 L6 4 NC
1955 Officine Alfieri Maserati Maserati 250F Maserati 2.5 L6 1 NC
Gesamt 5

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1954                  
DNF DNF DNF DNF
1955              
DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6
1955 Scuderia Ferrari Ferrari 750 Monza Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF

WeblinksBearbeiten

  Commons: Clemar Bucci – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://web.archive.org/web/20120304230450/http://www.elcomercial.com.ar/index.php?option=com_telam&view=deauno&idnota=15919&Itemid=116