Hauptmenü öffnen

Cumming (auch Comyn) ist der Name eines schottischen Clans in Moray.

GeschichteBearbeiten

John Cumin, der Lord of Badenoch, war Botschafter am Hofe des französischen Königs Ludwig IX. Sein Sohn John kämpfte für die schottische Unabhängigkeit, zerstritt sich aber mit Robert de Bruce. Dieser tötete ihn in der Kirche zu Dumfries. Der ganze Clan erhob sich gegen Robert de Bruce und wurde geschlagen. Seine Ländereien wurden verteilt.

Herkunft des NamensBearbeiten

Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig. Einige leiten es von der englischen Bezeichnung für Kümmel (Cumin) ab, andere von einem Abt des 7. Jahrhunderts mit Namen Comineus. Der Name könnte auch ein Herkunftsname abgeleitet von Bosc-Bénard-Commin bei Rouen in der Normandie[1] oder von Comines in Flandern sein.[2][3][4] Es wird bezweifelt, dass die Wurzeln des Clans in der Normandie liegen, da der Name bereits vor dem Jahre 1096 erwähnt wurde: Ein Ritter Robertus Cummine fiel 1093 in der Schlacht von Alnwick.

BilderBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alan Young: Cumin, William (d. c.1160). In: Oxford Dictionary of National Biography. Oxford University Press, 2004.
  2. Charles MacKinnon: Scottish Highlanders. Barnes & Noble Books, New York 1984. S. 139.
  3. Neil Grant: Scottish Clans and Tartans. The Lyons Press, Guilford (Connecticut) 2002. S. 58.
  4. James Balfour Paul (Hrsg.): The Lord Lyon King of Arms: The Scotts Peerage. Douglas, Edinburgh 1909. S. 528.

LiteraturBearbeiten

  • Lachlan Shaw: The history of the Province of Moray. Comprising the counties of Elgin and Nairn, the greater part of the County of Inverness and a portion of the County of Banff, all called the Province of Moray before there was a division into counties. Neuausgabe in 3 Bänden. London / Glasgow 1882. (Vol. 1, Internet Archive, Vol. 2, Internet Archive, Vol. 3, Internet Archive).
  • The Scottish Tartans. Stirling 1984.
  • Ian Grimble: Scottish Clans and Tartans. Book Sales, New York 2002, ISBN 0-785-81508-2.

WeblinksBearbeiten