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Christopher Reinhardt

deutscher Schauspieler

Christopher Reinhardt, auch Marian Christopher Reinhardt, (* 19. Dezember 1989 in Berlin[1][2]) ist ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Christopher Reinhardt stand als Kinder- und Jugenddarsteller bereits seit seinem 12. Lebensjahr vor der Kamera. Nach seinem Abitur begann er zunächst ein Physikstudium an der TU Berlin, entschied sich dann jedoch für die Schauspielerei. Von 2012 bis 2016 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. 2016 machte er sein Diplom als „Staatlich anerkannter Schauspieler“, im September 2017 folgte der „Bachelor of Arts“ im Fach Schauspiel.

Während seiner Ausbildung hatte er erste Theaterengagements am Ballhaus Rixdorf (2014), am Hans Otto Theater in Potsdam (Spielzeit 2014/15, als Gymnasiast Ernst Röbel in Frühlings Erwachen, Regie: Andreas Rehschuh), beim Seefestival Wustrau (2015) und beim Hebbel am Ufer Berlin (2016).[1][2] 2016 gastierte er bei der „Bad Pyrmonter Theatercompany“ als Lysander in der Shakespeare-Komödie Ein Sommernachtstraum.[3] In der Spielzeit 2016/17 war er als Ensemblemitglied an den Wuppertaler Bühnen engagiert. Dort trat er unter anderem als Schlosser und Hausmeister Jegor in Kinder der Sonne (Regie: Helene Vogel) und als Blechmann im Kinder- und Musikstück Der Zauberer von Oz (Regie: Peter Raffalt) auf.[2]

Reinhardt hatte zahlreiche Haupt- und Nebenrollen in deutschen Fernsehfilmen, Fernsehserien, und auch in einigen Kinoproduktionen.

In dem Fernsehfilm Am Kreuzweg (2011) verkörperte er, an der Seite von Harald Krassnitzer, den jungen Georg Wagner, der das Priesterseminar besuchen will, und erfährt, dass er das Kind eines Priesters ist, der das Zölibat gebrochen hat.[4] Im Polizeiruf 110: Laufsteg in den Tod (Erstausstrahlung: März 2013) war er der junge Martin Wulkesch, der alles versucht, um zu verhindern, dass seine Freundin als Model ihren Körper verkauft.

Episodenrollen hatte er u. a. in den Fernsehserien Großstadtrevier (2011, als junger werdender Vater Finn Lange, der ein Mädchen aus einer verfeindeten Familie liebt), SOKO Wismar (2012, als tatverdächtiger Industriekletterer Sascha Körner), Der Kriminalist (2013, als Dennis Glewe, ein Auszubildender in einem Berufsbildungszentrum für straffällig gewordene Jugendliche, der zum Täter wird), In aller Freundschaft (2013, an der Seite von Marion Kracht als an CADASIL erkrankter Lasse Klett, der sich von den Fesseln seiner Mutter befreien will), sowie in SOKO Leipzig (2014), Unter Gaunern (2015) und Die Spezialisten – Im Namen der Opfer (2016).

Im Februar 2018 war Reinhardt in der ZDF-Krimireihe Ein starkes Team in einer Nebenrolle zu sehen; er spielte den jungen Patrick Heise, der für das Catering bei einem Foto-Shooting verantwortlich ist, bei dem seine Ex-Freundin, ein junges Model, vergiftet wird. Im Mai 2018 war Reinhardt in der ARD-Fernsehserie In aller Freundschaft erneut in einer Episodenhauptrolle zu sehen, diesmal, an der Seite von Pegah Ferydoni, als junger Mitarbeiter einer Werbeagentur, der seine verheiratete Chefin liebt.[5]

2016 wirkte er als Darsteller außerdem in dem Musikvideo zu dem Song Shed a Light des deutschen DJs Robin Schulz und des französischen DJs David Guetta in Kooperation mit dem US-amerikanischen House-Trio Cheat Codes mit.

Reinhardt ist auch als Synchronschauspieler, Sprecher und Moderator tätig. Er ist Mitglied im Bundesverband Schauspiel und lebt in Berlin.[1][2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Christopher Reinhardt bei schauspielervideos.de. Abgerufen am 18. Januar 2018.
  2. a b c d Christopher Reinhardt. Profil und Vita bei CASTFORWARD. Abgerufen am 18. Februar 2018.
  3. Shakespeares „Sommernachtstraum“ feiert Donnerstag Premiere: Vier neue Gesichter. Artikelanfang (mit Foto). Abgerufen am 18. Januar 2018.
  4. TV-Drama über einen katholischen Pfarrer, der seine Familie verheimlicht. TV Spielfilm. Abgerufen am 18. Januar 2018.
  5. Folge 814: Panzerherz. Handlung und Bildergalerie. Abgerufen am 31. Mai 2018.