Christoph von Maltzahn

deutscher Historiker

Christoph Freiherr von Maltzahn (* 15. Januar 1943 in Greifswald; † 11. November 2022 in München) war ein deutscher Historiker und bis zu seiner Pensionierung der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland.

LebenBearbeiten

Christoph von Maltzahn begann ein Studium der Geschichte in Heidelberg und wurde in München im Jahr 1977 mit einer Dissertation zu dem Thema „Heinrich Leo (1799–1878) – Ein politisches Gelehrtenleben zwischen romantischem Konservatismus und Realpolitik“[1] zum Dr. phil. promoviert.

Ab 1983 war Maltzahn der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland (AHF).[2] In dieser Zeit veranlasste er die Digitalisierung der AHF-Angebote, die dann als Datenbank „Historische Bibliographie Online“ mit etwa 320.000 bibliografischen Einträgen vor allem von Veröffentlichungen von Historikern bedeutend war.[3]

Ab 1966 war er, wie sein Cousin[4] Joachim von der Wense, Mitglied des Corps Vandalo-Guestphalia Heidelberg.[5] Er war Rechtsritter des Johanniterordens.[4]

Christoph von Maltzahn starb am 11. November 2022 im Alter von 79 Jahren in München.[4]

WerkeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DNB 801036682
  2. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Person:109305159
  3. Historische Bibliographie Online, abgerufen am 29. November 2022.
  4. a b c Todesanzeige Christoph von Maltzahn auf lebenswege.faz.net vom 19. November 2022
  5. Kösener Corpslisten 1971, 69, 120