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Christoph Elschenbroich (* 28. April 1939 in Gera) ist ein deutscher Chemiker und Professor für Anorganische Chemie.

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Leben und WerkBearbeiten

Christoph Elschenbroich studierte Chemie bei E. O. Fischer an der Technischen Universität München, wo er 1966 promovierte. Von 1967 bis 1968 verbrachte er ein Postdoktorat am Technion (Israel Institute of Technology, Haifa). Von 1969 bis 1970 folgte eine Tätigkeit in der Industrie bei der damaligen Metallgesellschaft AG in Frankfurt am Main. Von 1971 bis 1975 arbeitete Elschenbroich am Physikalisch-chemischen Institut der Universität Basel, wo er sich 1975 habilitierte. 1975 folgte er einem Ruf an die Philipps-Universität Marburg, um eine Professur für anorganische Chemie zu übernehmen. 1981 verbrachte er ein Forschungssemester an der Universität Zürich, 1986 am Brookhaven National Laboratory (New York), 1994 folgte ein Aufenthalt an der ENSCP Paris. Im Oktober 2004 trat Elschenbroich in den Ruhestand.

Christoph Elschenbroich wurde bekannt als Autor des Buches „Organometallchemie“, das er zusammen mit Albrecht Salzer begann.[1] Für dieses Werk erhielt er 1988 zusammen mit A. Salzer den Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie.[2]

ForschungsschwerpunkteBearbeiten

Die Forschungsschwerpunkte von Elschenbroich liegen auf den folgenden Gebieten:

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Organometallchemie, C. Elschenbroich, B. G. Teubner Verlag / GWV Fachverlage GmbH, 6. überarbeitete Auflage, Wiesbaden, 2008 (1. Auflage 1986), ISBN 978-3-8351-0167-8.
  2. Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e.V.: Vergebene Literaturpreise (PDF; 31 kB), 29. Februar 2012, abgerufen am 16. Januar 2013.

WeblinksBearbeiten