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Christiane Pohle

deutsche Theaterregisseurin

Christiane Pohle (* 1968) ist eine deutsche Regisseurin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Pohle, aufgewachsen in Stuttgart, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte danach u. a. am Gostner Hoftheater Nürnberg, am Staatstheater Schwerin und auf Kampnagel in Hamburg. Ihre erste Regiearbeit Sitzen in Hamburg (eine Bearbeitung von Tschechows Die drei Schwestern), die sie gemeinsam mit ihrer Gruppe Laborlavache! entwickelte, wurde mit dem Impulse-Preis für Freies Theater und dem von der Akademie für Darstellende Künste und der Stadt Bensberg vergebenen Förderpreis für Regie 2001 ausgezeichnet. Bisher wirkte sie an folgenden Bühnen: Schaubühne am Lehniner Platz, Bayerische Staatsoper, Sophiensaele Berlin, TIF Dresden, Stadttheater Freiburg, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg, Burgtheater, Schauspielhaus Zürich, für die RuhrTriennale, die Salzburger Festspiele und das Schauspielhaus Graz. Pohle wurde zweimal für den Nestroy in der Kategorie Beste Regie nominiert. 2015 gründete sie in München die Kunst- und Performanceplattform hothouse for rough translations.

Pohle lebt in München.

InszenierungenBearbeiten

  • 1999: Kammerspiele Hamburg, Christiane Pohle sitzen in Hamburg nach Anton Tschechows Drei Schwestern
  • 2000: Kampnagel Hamburg/Schauspielhaus Zürich, Nach Maxim Gorki Sommergäste
  • 2001: Theaterhaus Jena/TIF Dresden/sophiensaele Berlin/Thalia Theater Hamburg, Gesine Danckwart Täglich Brot
  • 2002: Schaubühne Berlin, Abi Morgan Splendour
  • 2002: Schauspielhaus Zürich, Nach Johann Wolfgang von Goethe Clavigo
  • 2002: Theater Freiburg/sophiensaele Berlin, Nach Peter Hoeg Der Plan von der Abschaffung des Dunkels
  • 2002: TIF Dresden, Roland Schimmelpfennig Push Up
  • 2003: Kammerspiele München, Jon Fosse Da kommt noch wer
  • 2003: Kulturhauptstadt Graz/Burgtheater Wien, Gert Jonke Chorphantasie
  • 2003: Schauspielhaus Zürich, Falk Richter Electronic City
  • 2003: Schauspielhaus Zürich, Peter Stamm Apres Soleil
  • 2004: Salzburger Festspiele/Kammerspiele München, Joanna Laurens Fünf Goldringe
  • 2004: Schauspielhaus Zürich, Sibylle Lewitscharoff "Pong"
  • 2004: Thalia Theater Hamburg, Ferdinand Bruckner "Früchte des Nichts"
  • 2004: Theater Freiburg, Nach Jean Paul Sartre Die Fliegen
  • 2005: Burgtheater, Wien, Gert Jonke "Die versunkene Kathedrale"
  • 2005: Ruhrtriennale, Gert Jonke "Seltsame Sache"
  • 2005: sophiensäle, Berlin, Christiane Pohle/Robert Lehniger/Maria Alice Bahra/ Malte Ubenauf "Betrachte meine Seel"
  • 2006: Münchner Kammerspiele, Friedrich Schiller "Die Räuber"
  • 2006: Münchner Kammerspiele, Peter Licht "Wir werden siegen (Und das ist erst der Anfang)"
  • 2006: Thalia Theater Hamburg, Thomas Bernhard "Auslöschung"
  • 2007: Münchner Kammerspiele, nach Motiven von Wolfram von Eschenbach "Parzival (Ein Projekt)"
  • 2007: Salzburger Festspiele, Düsseldorfer Schauspielhaus, Thomas Bernhard "Ein Fest für Boris"
  • 2007: Theater Basel, Christiane Pohle/Robert Lehniger/Miriam Ehlers/Malte Ubenauf "zones of my exclusions"
  • 2008: Burgtheater, Wien, Gert Jonke "Freier Fall"
  • 2008: Münchner Kammerspiele, Ödön von Horváth "Zur schönen Aussicht"
  • 2008: Theater Basel, Thomas Bernhard "Alte Meister"
  • 2009: Bayerische Staatsoper, Jay Schwartz, "Narcissus und Echo"
  • 2009: Münchner Kammerspiele, Anja Hilling "Bulbus"
  • 2009: Thalia Theater Hamburg, Nach Juan Goytisolo "Die Marx-Saga"
  • 2010: Pathos München/Theater Basel, Nach Fjodor M. Dostojewski "Spieler"
  • 2010: Thalia Theater Hamburg (Thalia in der Gaußstraße), John Osborne "Der Entertainer"
  • 2011: Centraltheater Leipzig, Georg Kaiser, "Von morgens bis mitternachts"
  • 2011: Münchner Kammerspiele, Rainald Goetz "Jeff Koons"
  • 2011: Thalia Theater Hamburg, Anton Tschechow, "Drei Schwestern"
  • 2012: Theater Basel, Wilhelm Jacoby/Carl Laufs, "Pension Schöller"
  • 2012: Theaterakademie Ludwigsburg, nach Matias Faldbakken und Thomas Mann "Desirevolution"
  • 2013: Schauspielhaus Graz, nach dem Roman von Thomas Bernhard "Der Untergeher"
  • 2013: Bayerische Staatsoper, Hans Werner Henze "Elegie für junge Liebende"
  • 2014: Theater Bremen, Christiane Pohle "Pomp and Circumstances - Music for a Kingdom"
  • 2014: Schauspiel Stuttgart, Dieter Roth "Hirnbonbon"
  • 2014: Schauspiel Stuttgart, nach dem Roman von Thomas Mann "Zauberberg"
  • 2014: Schauspielhaus Graz, von Gert Jonke "Gegenwart der Erinnerung"
  • 2015: Bayerische Staatsoper, von Claude Debussy "Pelléas et Mélisande"
  • 2016: hothouse for rough translations München, von Christiane Pohle & Ensemble "Simultan"

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2001: Impulse-Preis für Freies Theater
  • 2001: Förderpreis für Regie der Stadt Bensberg und der Akademie der Darstellenden Künste
  • 2006: Nestroy-Nominierung in der Kategorie Beste Regie
  • 2008: Nestroy-Nominierung in der Kategorie Beste Regie

WeblinksBearbeiten