Hauptmenü öffnen

Christian Weber (Eishockeyspieler)

Schweizer Eishockeyspieler und -trainer
SchweizSchweiz  Christian Weber Eishockeyspieler
Geburtsdatum 19. Februar 1964
Geburtsort Schweiz
Grösse 180 cm
Gewicht 78 kg
Position Stürmer
Karrierestationen
1979–1983 EHC Dübendorf
1983–1985 HC Davos
1985–1988 Zürcher SC
1988–1989 HC Ambrì-Piotta
1989–1994 Zürcher SC
1994–1997 HC Davos
1997–2001 ZSC Lions
SchweizSchweiz  Christian Weber
Trainerstationen
2002–2003 GCK Lions
2003–2005 ZSC Lions
2006–2010 SCL Tigers
2010–2011 Rapperswil-Jona Lakers
2012–2013 EC KAC
2013–2017 HC Thurgau
seit 2018 EHC Lustenau

Christian Weber (* 19. Februar 1964) ist ein ehemaliger Schweizer Eishockeyspieler und heute Eishockeytrainer. Seit 2018 ist er Trainer des österreichischen AHL-Vereines EHC Lustenau. Als Offensivspieler lief er zwischen 1983 und 2001 insgesamt 607 Mal in der Schweizer Nationalliga A auf und ist 102-facher Schweizer Nationalspieler.

KarriereBearbeiten

Weber begann 1979 seine Karriere beim Zweitligisten EHC Dübendorf. Nach vier Jahren als Stammspieler wechselte er zum damaligen Spitzenklub HC Davos, wo er in zwei Jahren zweimal die Schweizer Meisterschaft (1984 und 1985) erringen konnte. 1985 wechselte er zum Stadtklub Zürcher SC, mit dem er jedoch abstieg und zwei Jahre in der zweiten Schweizer Liga verbrachte. 1988 wechselte Weber zurück in den NLA zum HC Ambrì-Piotta.

1989 ging Weber zu den zwischenzeitlich wieder aufgestiegenen Lions zurück und wurde zum Stammspieler der Schweizer Nationalmannschaft, mit der er 1991, 1992, 1993, 1995 sowie 1996 an den Weltmeisterschafts-Turnieren teilnahm. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre spielte er wieder für drei Jahre in Davos, bevor er 1997 nach Zürich zurückkehrte. 2000 wurde er mit den Zürchern Schweizer Meister und trat anschließend vom aktiven Sport zurück, wurde aber in den Play-Offs 2001 reaktiviert und konnte den Titel verteidigen.[1]

Nach seiner aktiven Zeit blieb er den Lions als Trainer des clubeigenen Farmteams GCK Lions treu, zuerst als Co-Trainer, später als Cheftrainer, bevor er 2003 zum Chefcoach des ZSC Lions-Teams wurde.[1] Im November 2005 wurde er jedoch wegen Erfolglosigkeit vom Chefposten abgelöst und zum Trainerassistenten beim Farmteam GCK Lions degradiert.[2] Bereits im Januar 2006 wurde er von den SCL Tigers als neuer Cheftrainer verpflichtet[3], wo er bis Januar 2010 unter Vertrag stand.

Im Laufe der Saison 2009/10 wurde bekannt, dass Weber ab Sommer 2010 die Rapperswil-Jona Lakers trainieren würde. Daraufhin wurde er im Januar 2010 von den SCL Tigers freigestellt und seinen Posten übernahm Konstantin Kuraschew.[4] Weniger als einen Monat später wurde er früher als geplant als neuer Cheftrainer der Lakers vorgestellt, da Interimstrainer John Slettvoll nach Schweden zurückgekehrt war.[5] Anfang Februar 2011 wurde Weber bei den Rapperswil-Jona Lakers entlassen, nachdem die Mannschaft auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen war und die Playoffs verpasste.

Im Januar 2012 wurde Weber Cheftrainer der Kampfmannschaft des EC KAC, nachdem Emanuel Viveiros von diesem Amt entbunden wurde. Zuvor hatte Weber die Nachwuchsmannschaften des KAC trainiert. Im Dezember des gleichen Jahres wurde er beurlaubt und durch seinen bisherigen Assistenten Christer Olsson ersetzt. Während seiner Trainerzeit in Österreich fungierte er – nebst der Tätigkeit beim KAC – auch als Assistent-Coach beim Nationalteam.

Auf die Saison 2013/14 wechselt Weber als Sportchef und Trainer zum HC Thurgau.

Seit Januar 2018 ist er Cheftrainer beim österreichischen AlpsHL-Verein EHC Lustenau[6].

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Eishockey: Christian Weber neuer ZSC-Coach. news.ch, 26. März 2003, abgerufen am 22. Februar 2009.
  2. Eishockey: Christian Weber zu GCK Lions degradiert. news.ch, 27. November 2005, abgerufen am 22. Februar 2009.
  3. Weber übernimmt SCL Tigers. news.ch, 25. Januar 2006, abgerufen am 22. Februar 2009.
  4. Kuraschew ersetzt Weber bei den Tigers. tagesanzeiger.ch, 18. Januar 2010, abgerufen am 12. März 2010.
  5. Christian Weber ab sofort bei den Lakers. tagesanzeiger.ch, 15. Februar 2010, abgerufen am 12. März 2010.
  6. Unglückliche 5:6 Niederlage gegen Zell am See. ehc-lustenau.at, 6. Januar 2018, abgerufen am 6. Januar 2018.

WeblinksBearbeiten