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Chris Harmse

südafrikanischer Hammerwerfer
Chris Harmse
Medaillenspiegel

Hammerwerfer

SudafrikaSüdafrika Südafrika
Commonwealth Games
0Bronze0 1998 Kuala Lumpur 72,83 m
0Bronze0 2006 Melbourne 73,81 m
0Gold0 2010 Neu-Delhi 73,15 m
Afrikaspiele
0Gold0 1999 Johannesburg 74,75 m
0Gold0 2003 Abuja 75,17 m
0Gold0 2007 Algier 76,73 m
0Silber0 2011 Maputo 74,66 m
0Silber0 2015 Brazzaville 73,49 m
Afrikameisterschaften
0Gold0 1998 Dakar 72,11 m
0Gold0 2002 Tunis/Radès 76,07 m
0Gold0 2004 Brazzaville 75,90 m
0Gold0 2006 Bambous 77,55 m
0Gold0 2008 Addis Abeba 77,72 m
0Silber0 2010 Nairobi 72,56 m
0Silber0 2014 Marrakesch 73,90 m
0Silber0 2016 Durban 67,67 m

Chris Harmse (eigentlich Christiaan Johannes Hendrik Harmse; * 31. Mai 1973) ist ein südafrikanischer Hammerwerfer.

SportkarriereBearbeiten

Zwischen 1998 und 2008 gewann er bei fünf von sechs Leichtathletik-Afrikameisterschaften den Titel. Viermal warf er dabei Meisterschaftsrekord, zuletzt 2008 in Addis Abeba 77,72 m. Außerdem belegte er 2010 in Nairobi, 2014 in Marrakesch und 2016 in Durban jeweils den zweiten Rang. Bei den Panafrikanischen Spielen siegte Harmse zwischen 1999 und 2007 dreimal in Folge – jeweils mit Meisterschaftsrekord, den er 2007 auf 76,73 m steigern konnte. Des Weiteren belegte er bei den Afrikaspielen 2011 in Maputo und 2015 in Brazzaville jeweils den zweiten Rang. Siebenmal verbesserte er den afrikanischen Rekord, zuletzt auf 80,63 m bis er vom Ägypter Mostafa Elgamel 2014 mit 81,27 m abgelöst wurde. Darüber hinaus wurde er zweiundzwanzigmal in Folge Südafrikanischer Meister.[1]

Weitere internationale Erfolge hatte er bei den Commonwealth Games: 1998 in Kuala Lumpur und 2006 in Melbourne gewann er Bronze, 2010 in Neu-Delhi Gold. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften startete er 1999 in Sevilla, 2005 in Helsinki, 2007 in Ōsaka, 2009 in Berlin und 2013 in Moskau, schied aber jedes Mal in der Qualifikation aus. Beim Leichtathletik-Weltcup wurde er 1998 Siebter, 2002 Vierter und 2006 Siebter sowie beim Leichtathletik-Continental-Cup 2010 und 2014 erneut jeweils Siebter. An den Olympischen Spielen nahm er aus religiösen Gründen nie teil. Harmses Glaube verbietet ihm, an einem Sonntag Wettkämpfe zu bestreiten, und das olympische Hammerwurffinale findet traditionell an diesem Wochentag statt.[2]

Persönliche BestleistungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Wesley Botton: Manyonga leaps 8.65m African record, van Niekerk dashes 19.90 at South African championships (englisch) IAAF. 22. April 2017. Abgerufen am 24. April 2017.
  2. SuperSport: Harmse marches on with no Olympic dream. 9. April 2011