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Cheating-Death ist ein Anti-Cheat-Programm von der Entwicklergruppe United Admins für das Spiel Half-Life und darauf basierende Modifikationen wie zum Beispiel Counter-Strike. Das Programm läuft selbständig im Hintergrund und scannt den Netzwerkverkehr auf verdächtige Zeichenketten. Außerdem durchsucht es die Festplatte des Clientrechners nach bestimmten Dateien, die auf einen Cheat oder andere verdächtige Dateien hindeuten könnten.

Cheating-Death ist das Konkurrenzprodukt zu Valves eigener Entwicklung VAC. Die Erkennungsmethode ist ähnlich, der Arbeitsspeicher wird auf verdächtige Routinen untersucht. Anders als bei Cheating-Death wird der Spieleraccount jedoch bei VAC permanent gebannt, sollte der Spieler einen bekannten Cheat benutzen. Das Cheating-Death-System war recht zuverlässig, es erkannte durch häufige Updates nahezu alle bekannten Cheats oder illegale Versionen. Da die Entwicklung vor längerer Zeit eingestellt wurde, wird es heute nicht mehr genutzt und ist Valves eigenem System gewichen.

Wenn Cheating Death einen Cheat entdeckt, kann der Spieler sich nicht mehr bewegen und wird vom Server geworfen. Außerdem bietet Cheating-Death Routinen, die die Herstellung von neuen Cheats erschweren sollen. So werden zum Beispiel die Spielfiguren, die der Spieler auf keinen Fall sehen kann, anstelle ihrer richtigen Position in der Engine hinter das Sichtfeld des Spielers gesetzt, wodurch die Herstellung der Wallhacks verhindert werden soll.

Anfang 2006 wurde die Weiterentwicklung von Cheating-Death eingestellt, da sich keine Programmierer fanden, um das Projekt fortzuführen.

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