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Charline von Heyl (geb. 1960 in Mainz) ist eine deutsche Malerin.

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LebenBearbeiten

Charline von Heyl ist in Bonn aufgewachsen, studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg unter Jörg Immendorff und der Kunstakademie Düsseldorf unter Fritz Schwegler. Mitte der Neunzigerjahre ging sie nach New York und lebt und arbeitet seitdem dort. Sie hat auch eine Wohnung in Marfa (Texas), mitten in einer Wüstengegend. Besonders in den USA hat von Heyl in den letzten Jahren Beachtung gefunden. Charline von Heyl ist mit dem Maler Christopher Wool verheiratet.

Zum WerkBearbeiten

Von Heyls abstrakte Arbeiten seit 2005 sind 2018 in den Deichtorhallen in Hamburg zu sehen. Die Bilder, meist 2 × 2 m groß, vermeiden einen einheitlichen Stil, sie weisen vielmehr Züge des Tachismus, der Informellen Kunst auf, erscheinen oft als spontane Einfälle. Konkret erkennbar sind gelegentlich Umrisse von Flaschen, Bowling-Kegeln. Am persönlichsten wirkt sie in ihren in Schwarzweiss gehaltenen, rhythmisch gestalteten Bildern, denen sie als „Pointe“ jeweils einen kleinen Farbfleck hinzufügt.

Von Heyl in SammlungenBearbeiten

Von Heyls Arbeiten wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und befinden sich in Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter im Museum of Contemporary Art, Los Angeles; im Walker Art Center, (Minneapolis); im Museum of Modern Art und in dem Whitney Museum of American Art in New York; im San Francisco Museum of Modern Art; in der Tate Gallery, London; im Musée d’art moderne de la Ville de Paris und im Kunstmuseum Bonn.

WeblinksBearbeiten