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Charles Willson Peale

US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler
Charles Willson Peale
(Selbstporträt, 1822).

Charles Willson Peale (* 15. April 1741 in der St. Paul’s Parish im Queen Anne’s County, Maryland; † 22. Februar 1827 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach seiner Berufslehre als Sattler nahm er Malunterricht bei John Singleton Copley in Boston, dem unstrittig wichtigsten Porträt- und Landschaftsmaler der Zeit, danach ging er nach London und studierte drei Jahre lang bei Benjamin West. Ab 1776[1] lebte er in Philadelphia, wo er später im Belfield Estate wohnte. Peales Werke sind bekannt für eine sehr große Detailgenauigkeit und eine Beobachtung des Lichtes und seiner Wirkung.

Peale und sein Sohn Rembrandt Peale gehörten zu den Gründern der Pennsylvania Academy of the Fine Arts. Der Maler hatte mit seiner Frau Elizabeth de Peyster Peale 17 Kinder,[1] darunter seine weiteren Söhne Raphael Peale, Rubens Peale und Titian Peale, die ebenfalls malten. Er war auch an der Gründung des naturhistorischen Museums von Philadelphia beteiligt und interessierte sich für Paläontologie.

Rezeption in der Kunst des 20. JahrhundertsBearbeiten

Gemeinsam mit denen von Frederic Remington stellten Peales Werke eine Grundlage für die frühen abstrakten Arbeiten von Roy Lichtenstein dar, der sie stark verfremdete.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Charles Willson Peale – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b William Hauptman, Corinne Currat, Dominique Hoeltschi: Peindre l'Amérique – Les artistes du Nouveau Monde 1830–1900 (catalogue d'exposition). In: La Bibliothèque des Arts. 1. Auflage. Fondation de l'Hermitage, Lausanne 2014, ISBN 978-2-88453-186-3, S. 169.