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Geographische LageBearbeiten

Die Ortschaft liegt im ehemaligen Westpreußen, zwischen Władysławowo (Großendorf) und Kuźnica (Kußfeld) auf der Halbinsel Hel (Hela).

GeschichteBearbeiten

Im 19. Jahrhundert war Ceynowa ein Rittergut.[1] Bis 1919 gehörte Ceynowa zum Kreis Putzig im Regierungsbezirk Danzig der Provinz Westpreußen des Deutschen Reichs.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs gehörte das Dorf zu dem Teil Pommerellens, der aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags zum Zweck der Einrichtung des Polnischen Korridors an Polen abgetreten werden musste. Durch den Polenfeldzug 1939 kam das Gebiet des Polnischen Korridors an das Reichsgebiet zurück. Der Kreis Putzig mit Ceynowa wurde dem Reichsgau Danzig-Westpreußen zugeordnet, zu dem das Dor bis 1945 gehörte. Am 25. Juni 1942 wurde das Dorf in Ziegenhagen umbenannt und trug diesen Namen bis 1945.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner Anmerkungen
1864 241 [2]
1871 255 in 21 Wohnhäusern[1]
2005 333

WirtschaftBearbeiten

Der Tourismus ist für das kleine Fischerdorf ein wichtiger Wirtschaftszweig. Am Strand des Dorfs herrschen gute Bedingungen für das Windsurfen und das Kitesurfen.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Die Hexenprobe auf der Ostsee im Putziger Wieck im Jahre 1836. In: Preußische Provinzial-Blätter, Band 18, Königsberg 1827, S. 581–593.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Chałupy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Chałupy – Reiseführer

Siehe auchBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. a b Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 214, Nr. 21..
  2. Preußisches Finanzministerium: Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Danzig. Berlin 1867, 7. Kreis Neustadt, S. 2, Nr. 21.
  3. Offizielle Website von Chałupy