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Castelmoron-d’Albret

französische Gemeinde

Castelmoron-d’Albret ist eine französische Gemeinde mit 53 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine; sie gehört zum Arrondissement Langon und zum Kanton Le Réolais et Les Bastides.

Castelmoron-d’Albret
Wappen von Castelmoron-d’Albret
Castelmoron-d’Albret (Frankreich)
Castelmoron-d’Albret
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Langon
Kanton Le Réolais et Les Bastides
Gemeindeverband Rurales de l’Entre-Deux-Mers
Koordinaten 44° 41′ N, 0° 1′ WKoordinaten: 44° 41′ N, 0° 1′ W
Höhe 37–61 m
Fläche 0,04 km2
Einwohner 53 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 1.325 Einw./km2
Postleitzahl 33540
INSEE-Code

Rathaus (Mairie)

Castelmoron gilt mit 3,76 Hektar Fläche (das entspricht etwa der Größe der Place Charles de Gaulle in Paris) als flächenmäßig kleinste Gemeinde Frankreichs.

GeschichteBearbeiten

Castelmoron-d’Albret war als Vizegrafschaft im Besitz des Hauses Albret und Bestandteil des Herzogtums Albret.

Während der Französischen Revolution ging aus der Pfarrei Sainte-Catherine de Castelmoron die Gemeinde Castelmoron hervor.[1]

Zur Zeit des Nationalkonvents (1792–1795) trug die Gemeinde den provisorischen Revolutionsnamen Castel-Marat.[2]

1957 erhielt sie den Namenszusatz Albret, um sie von der Gemeinde Castelmoron-sur-Lot im benachbarten Département Lot-et-Garonne zu unterscheiden.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Volkszählung Einwohner
1962 50
1968 82
1975 79
1982 62
1990 64
1999 62
2015 52

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirche
  • Befestigtes Dorf auf einem Felsvorsprung, Reste der Stadtmauern
  • Herzogliches Palais, heute Mairie
  • Kirche Sainte-Catharine et Notre-Dame aus dem 19. Jahrhundert
  • Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-125-2, S. 975–979.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Castelmoron-d'Albret – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Historique des communes (PDF; 108 kB), S. 13, GAEL (Gironde Archives en ligne), Archives départementales de la Gironde, abgerufen am 7. Juni 2013.
  2. a b Die Gemeinde bei Cassini@1@2Vorlage:Toter Link/cassini.ehess.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., École des hautes études en sciences sociales.