Cartigny-l’Épinay

französische Gemeinde im Département Calvados

Cartigny-l’Épinay ist eine französische Gemeinde mit 292 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Calvados in der Region Normandie.

Cartigny-l’Épinay
Cartigny-l’Épinay (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Normandie
Département (Nr.) Calvados (14)
Arrondissement Bayeux
Kanton Trévières
Gemeindeverband Isigny-Omaha Intercom
Koordinaten 49° 14′ N, 1° 1′ WKoordinaten: 49° 14′ N, 1° 1′ W
Höhe 7–66 m
Fläche 10,23 km²
Einwohner 292 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km²
Postleitzahl 14330
INSEE-Code

Kirche Saint-Pierre

GeographieBearbeiten

Cartigny-l’Épinay liegt nur wenige Kilometer landeinwärts von der Küste zum Ärmelkanal, etwa auf halber Wegstrecke zwischen der östlich liegenden Stadt Bayeux und der südlich liegenden Stadt Saint-Lô.

NachbargemeindenBearbeiten

Beginnend im Westen im Uhrzeigersinn grenzen an Cartigny-l’Épinay die Gemeinden Lison, Isigny-sur-Mer mit Castilly, Saint-Marcouf, La Folie, Tournières und Sainte-Marguerite-d’Elle.

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerentwicklungBearbeiten

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
433 382 303 263 273 279 296 292

ReligionenBearbeiten

Die Katholiken in Cartigny-l’Épinay gehören zur Pfarrgemeinde des Heiligen Exuperius im Bessin (Paroisse Saint Exupère en Bessin) mit Sitz in Trévières des Dekanates Pays du Bessin (Doyenné de Pays du Bessin) des katholischen Bistums Bayeux-Lisieux (Diocèse de Bayeux-Lisieux).[1]

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde entstand 1826 durch die Vereinigung der beiden Weiler L’Epinay-Tesson und Cartigny.

WappenBearbeiten

Das Wappen von Cartigny-l’Épinay zeigt „in Rot zwei gekreuzte schwarze Schlüssel“.[2][3]

GemeindepartnerschaftBearbeiten

Seit 1982 besteht eine Partnerschaft mit dem Salzkottener Stadtteil Verlar in Nordrhein-Westfalen.[2]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Bemerkenswert ist das Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert und der Bauernhof von Fosse-aux-Loups.

Die dem heiligen Petrus geweihte Kirche von Cartigny-l’Épinay ist aus dem 13. Jahrhundert, zum großen Teil aus roten Natursteinen erbaut, mit einem großnasigen Kranzgesims um den Chor. Ihr Glockenturm wurde im 17. Jahrhundert fertiggestellt. Vier Steinstatuen aus dem 14./15. Jahrhundert wurden Ende des 20. Jahrhunderts auf dem Friedhof wiedergefunden, darunter eine Madonna mit dem Kinde und der Heilige Johannes der Täufer. Die beiden anderen stellen wahrscheinlich den Heiligen Regnobert, den zweiten Bischof von Bayeux, und die Heilige Barbara dar.[4]

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Jeweils am letzten Sonntag im August findet das jährliche Patronats- und Gemeindefest statt.

WeblinksBearbeiten

Commons: Cartigny-l'Épinay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Bistum Bayeux-Lisieux: Paroisse Saint Exupère en Bessin (Memento des Originals vom 21. Dezember 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/catholique-bayeux-lisieux.cef.fr
  2. a b Stadt Salzkotten: Partnerstädte > Gemeinde Cartigny L’ Epinay (Frankreich).
  3. Wappenabbildung auf salzkotten.de.
  4. Paroisse Saint Exupère en Bessin: Eglise Saint Pierre de Cartigny@1@2Vorlage:Toter Link/paroisse.st.exupere.free.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. in Französisch.