Hauptmenü öffnen

Carl von Salis

Schweizer Maler und Zeichner

Carl Albert von Salis-Soglio, (CvS), (* 6. Dezember 1886 in Turin; † 23. November 1941 in Grevasalvas, Sils; Bürger von Soglio und Bever) war ein Schweizer Maler und Zeichner.

Carl von Salis war der dritte Sohn von Robert von Salis-Soglio (1857-?) und Elise Annetta Gruber (1860-?).[1] Er lebte bis 1900 in Genua, ab 1921 in Bever.[2][3] Er unternahm Reisen nach Deutschland (zu Angelo Jank nach München)[4]), Italien, Spanien, Dalmatien und Afrika. Nachdem er sich 1912 die Berghütte Plaun da Sel oberhalb von Maloja hatte bauen lassen standen Grevasalvas, die Alp Blaunca, Sils-Baselgia und Maloja im Zentrum seiner Darstellungen. Er war mit Ellen von Jenner verheiratet. Die beiden waren kinderlos.

WerkeBearbeiten

  • Münster im Wallis, Kunsthaus Chur.[5]
  • Engadiner Winterlandschaft, Kunsthaus Chur (Geschenk des Malers 1920).[6]
  • Grevasalvas, Dudner Kunstsammlung, Chur.

LiteraturBearbeiten

  • Kunsthaus Chur: Katalog der kantonalen Kunstsammlung, Chur 1930.
  • Peter Suter: Bild, Bilder. Schweizer Malerei in der Sammlung Bank Sarasin, Basel: Schwabe 2006, S. 52.
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Hauser, Gotha, Justus Perthes, 1910.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Siehe Friedrich Gruber und August Gruber.
  2. Seine Tante Klara Maria (1855–?) heiratete Johann Ulrich Freiherr von Salis-Seewis, (Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Hauser, Gotha, Justus Perthes, 1910).
  3. Pietro Albert, Peter, oder Pepi, von Salis-Soglio, (Chur 26. August 1877-29. August 1965), Kunstmaler und Heraldiker in Malans und Zürich-Enge, war der Vetter zweiten Grades von Carl. Pietro Albert das neunte Kind des Peter v. Salis (Davos 1823-Chur 1893) und Maria Prevosti (1841-1882). (Peter war ein Sohn des Baptista v. Salis (1779-1842) und Elsbeth Buol von Klosters († 1838), (Gotha, 1910).
  4. Benezit, Dictionary of Artists, Bd. 12, Grund, 2006.
  5. Kat. 1930, Inv. Nr. 60, angekauft 1919 vom Bündner Kunstverein.
  6. Kat. 1930, Nr. 61.

WeblinksBearbeiten