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Campomorone (ligurisch Campumarún, auch Campomon) ist eine italienische Stadt in der Metropolitanstadt Genua mit 6849 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017).

Campmorone
Wappen
Campmorone (Italien)
Campmorone
Staat Italien
Region Ligurien
Metropolitanstadt Genua (GE)
Koordinaten 44° 30′ N, 8° 54′ OKoordinaten: 44° 30′ 0″ N, 8° 54′ 0″ O
Höhe 118 m s.l.m.
Fläche 26,2 km²
Einwohner 6.849 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 261 Einw./km²
Postleitzahl 16014
Vorwahl 010
ISTAT-Nummer 010009
Volksbezeichnung Campomoronesi
Schutzpatron Madonna del Santo Amore
Website Campomorone
Ortsteil Isoverde

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Val Verde, einem kleineren Nebental des Val Polcevera, und ist ein Teil der Comunità Montana Alta Val Polcevera. Die Nachbargemeinden sind Bosio, Ceranesi, Fraconalto, Genua, Mignanego und Voltaggio.

KlimaBearbeiten

Die Gemeinde Campomorone wird unter Klimakategorie D klassifiziert, da die Gradtagzahl einen Wert von 1867 besitzt. Das heißt, die in Italien gesetzlich geregelte Heizperiode liegt zwischen dem 1. November und dem 15. April für jeweils zwölf Stunden pro Tag.[2]

Industrie und KraftwerkeBearbeiten

 
Ehemalige Jutespinnerei

Oberhalb von Isoverde entstanden bereits in den 1890er-Jahren Wasserkraftwerke zur Stromversorgung der Industrie im Val Polcevera und Genua. Die von Acquedotto De Ferrari Galliera betriebenen Maschinenhäuser Galvani, Volta und Pacinotti nutzten das Wasser aus den Laghi del Gorzente. Die Energie wurde mit hochgespanntem Gleichstrom nachdem von René Thury entwickelten System zu den Verbrauchern übertragen.[3]

Die drei Kraftwerke wurden 1904 durch das heute noch bestehende Kraftwerk in Isoverde ersetzt. Das Maschinenhaus Galvani ist als Wohnhaus erhalten geblieben, ebenso der Sockel der Transmission, welche für den Antrieb der Jutespinnerei auf der anderen Talseite genutzt wurde, aber schon früh durch ein elektrische Kraftübertragung ersetzt wurde.[3]

Demographische EntwicklungBearbeiten

 

QuellenBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Confedilizia.it (Memento des Originals vom 20. Mai 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.confedilizia.it
  3. a b Alberto Manzini: Eau et énergie : l’aqueduc de Ferrari Galliera dans le réseau des aqueducs de la ville de Gênes. In: e-Phaïstos. Band IV, Nr. 2, 1. Oktober 2015, ISSN 2262-7340, S. 22–35, doi:10.4000/ephaistos.736.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Campomorone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien