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Caesar Salad

Römersalat mit Dressing, Croûtons und Parmesan
Caesar Salad
Hotel Caesar's, Tijuana

Caesar Salad ist ein international bekannter Salat der US-amerikanischen Küche, der dem Italo-Amerikaner Cesare Cardini zugeschrieben wird. Die Hauptzutat ist Römersalat, der mit einem speziellen Dressing sowie Croûtons und Parmesan serviert wird.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Cardini betrieb zunächst das Restaurant Caesar’s Place im mexikanischen Tijuana. Die unmittelbar an der Grenze zu den USA liegende Stadt war zu Zeiten der Prohibition besonders von US-Amerikanern frequentiert, da der Alkoholausschank in Mexiko weiterhin legal war. Nach Angaben von Cardinis Tochter Rosa gab es am 4. Juli 1924, dem amerikanischen Nationalfeiertag, einen Ansturm auf das Lokal, dem die Küche kaum gewachsen war. Der Chef beschloss, auf Basis des noch ausreichend vorhandenen Salats ein neues Gericht anzubieten, den Caesar Salad.

Cardini siedelte 1930 in sein in der Nähe neu erbautes Hotel Caesar’s über, das sich zu einem beliebten Treffpunkt von Hollywoodstars wie Clark Gable, Jean Harlow und W. C. Fields entwickelte. Das an der Hauptstraße Tijuanas gelegene und in den 1990er Jahren heruntergekommene Hotel wurde um das Jahr 2000 renoviert und serviert heute in Konkurrenz zum benachbarten Caesar's Sports Bar and Grill[1] wieder einen „original“ Caesar Salad. Andere, meist Cardinis Mitarbeiter, machten ihm erfolglos den Ruhm für die Kreation streitig. So versuchte sein Bruder Alex, den Caesar Salad unter dem Namen Aviator’s Salad als eigene Kreation zu etablieren.[2][3]

Zutaten und ZubereitungBearbeiten

Für das Dressing wird ein Eigelb mit Olivenöl, Knoblauch, frisch gepresstem Zitronensaft, Worcestershiresauce, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer wie bei einer Mayonnaise zu einer Emulsion aufgeschlagen. Die Blätter von Römersalat werden mit dem Dressing vermischt und mit den in Knoblauchöl gerösteten Croûtons sowie Spänen von Parmesan vollendet. Je nach Rezept kann der Caesar Salad mit Sardellenfilets, Avocado, Tomaten, Garnelen, gebratener Geflügelbrust, Bacon usw. ergänzt werden.

LiteraturBearbeiten

  • Terry D. Greenfield: In Search of Caesar – The Ultimate Caesar Salad Book. Tjicknor & Fields, 1983
  • Linda Stradley: What's Cooking America. Chehalem Publishing, 1997
  • John F. Mariani: The Dictionary of American Food and Drink. Ticknor & Fields, 1983
  • James Trager: The Food Chronology. Henry Holt and Company, 1995
  • Julia Child: From Julia Child's Kitchen
  • James Rizzi und Peter Bührer: my New York Kochbuch, What’s cooking. Mary Hahn Verlag, 1996 ISBN 3-87287-432-2, Seite 56

Weblinks und QuellenBearbeiten