CS Fola Esch

luxemburgischer Fußballverein

Der Cercle Sportif Fola Esch (deutsch Sportkreis Fola Esch) ist ein luxemburgischer Fußballverein. Gegründet wurde der Verein aus der Stadt Esch an der Alzette am 9. Dezember 1906 von dem Englischlehrer Jean Roeder,[1] als Fola Esch und ist damit der älteste Verein Luxemburgs. Die Abkürzung Fola bedeutet FOotball and LAwn Tennis (Fußball und Rasentennis). Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß.

CS Fola Esch
CS Metz Esch
Basisdaten
Name Cercle Sportif Fola Esch
Sitz Esch an der Alzette
Gründung 1906
Farben rot-weiß
Präsident Mauro Mariani
Website csfola.lu
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer BelgienBelgien Sébastien Grandjean
Spielstätte Stade Émile Mayrisch
Plätze 3.900 (offiziell: 10.000)
Liga BGL Ligue
2019/20 1. Platz (bei Abbruch)
Heim
Auswärts

Der Club trägt seine Heimspiele im Stade Émile Mayrisch aus. Das Stadion hatte früher eine Kapazität von 10.000 Plätzen, nach dem Umbau stehen noch knapp 4.000 Plätze zur Verfügung.

Das Stade Emile Mayrisch ist die Heimat des luxemburgischen Traditionsvereins CS Fola Esch

GeschichteBearbeiten

  • 9. Dezember 1906 gegründet als Fola Esch/Alzette,
  • 1910 Umbenennung in CS Fola Esch/Alzette,
  • 1940 Zwangsumbenennung in Rote Erde Esch/Alzig,
  • 1944 Rückumbenennung in CS Fola Esch/Alzette.
  • Seit Dezember 2016 sind sie Mitglieder der renommierten Club of Pioneers.

Nationale ErfolgeBearbeiten

Der Traditionsverein spielte in der Saison 2008/09 erstmals seit 1994 wieder in der höchsten Luxemburger Spielklasse, der Nationaldivision. Nachdem der Verein zwischenzeitlich bis in die 1. Division (3. Liga) abgestiegen war, spielte er seit der Saison 2006/2007 wieder in der Ehrenpromotion (2. Liga). Scheiterte Fola Esch 2007 noch im Aufstiegsspiel zur Nationaldivision mit 0:2 an Victoria Rosport, gelang im darauffolgenden Jahr der direkte Aufstieg. 2013 gelang der erste Meistertitel nach 83 Jahren. 2017 gewann CS Fola nach einem 2:2 am Ende der regulären Spielzeit durch ein 9:8 im Elfmeterschießen gegen F91 Düdelingen den luxemburgischen Supercup.[2]

EuropapokalbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1973/74 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Bulgarien 1971  Beroe Stara Sagora 01:11 0:7 (A) 1:4 (H)
2011/12 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Schweden  IF Elfsborg 1:5 0:4 (A) 1:1 (H)
2013/14 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Kroatien  Dinamo Zagreb 0:6 0:5 (H) 0:1 (A)
2014/15 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Schweden  IFK Göteborg 0:2 0:0 (A) 0:2 (H)
2015/16 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Kroatien  Dinamo Zagreb 1:4 1:1 (A) 0:3 (H)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Schottland  FC Aberdeen 2:3 1:3 (A) 1:0 (H)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Moldau Republik  FC Milsami 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
2. Qualifikationsrunde Aserbaidschan  İnter Baku 4:2 0:1 (A) 4:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Schweden  Östersunds FK 1:3 0:1 (A) 1:2 (H)
2018/19 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Kosovo  FC Prishtina 0:0
(5:4 i. E.)
0:0 (H) 0:0 (A)
2. Qualifikationsrunde Belgien  KRC Genk 1:9 0:5 (A) 1:4 (H)
2019/20 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Georgien  Tschichura Satschchere 2:4 1:2 (H) 1:2 (A)
2020/21 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Moldau Republik  Sheriff Tiraspol 0:2 0:2 (A)
2020/21 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Armenien  FC Ararat-Armenia 3:4 3:4 n. V. (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 26 Spiele, 3 Siege, 6 Unentschieden, 17 Niederlagen, 19:57 Tore (Tordifferenz −38)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vereinsgeschichte. In: csfola.lu. Abgerufen am 7. Oktober 2016.
  2. Fola gewinnt Ligapokal. In: tageblatt.lu. 30. Juli 2017, abgerufen am 2. August 2017.