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Călărași (Cluj)

Gemeinde in Rumänien
Călărași
Waldern
Harasztos
Călărași (Cluj) führt kein Wappen
Călărași (Cluj) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: 46° 29′ N, 23° 51′ OKoordinaten: 46° 29′ 7″ N, 23° 51′ 20″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 367 m
Fläche: 37,9 km²
Einwohner: 2.021 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 407130
Telefonvorwahl: (+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen: CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Călărași, Bogata, Călărași-Gară
Bürgermeister: Ioan Vasile Racolța (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 316
loc. Călărași, jud. Cluj, RO–407130

Călărași (veraltet Hărastăș; deutsch Waldern, ungarisch Harasztos)[2] ist eine Gemeinde im Kreis Cluj, in Siebenbürgen, Rumänien.

Geographische LageBearbeiten

 
Lage der Gemeinde Călărași im Kreis Cluj

Die Gemeinde Călărași befindet sich im Westen des Siebenbürgischen Beckens im Südosten des Kreises Cluj. Der Ort Călărași liegt am Bach Grindu – ein rechter Zufluss des Mureș – an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 161B und der Bahnstrecke Cluj-Napoca–Războieni etwa 12 Kilometer südlich von der Stadt Turda (Thorenburg) und der rumänischen Autobahn A3. Die Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) befindet sich etwa 45 Kilometer nordwestlich von Călărași entfernt.

In der Nähe des eingemeindeten Dorfes Călărași-Gară befindet sich der Fliegerhorst 71 „General Emanoil Ionescu“[3] der rumänischen Luftstreitkräfte.

GeschichteBearbeiten

Der Ort Călărași wurde erstmals 1291 urkundlich erwähnt.[4] Archäologische Funde auf dem Areal des Ortes konnten nach Angaben von C. Gooss, Grigore Tocilescu und Márton Roska in die späte Bronzezeit datiert werden. Nordwestlich von Călărași befand sich nach Angaben von Gabor Téglás eine Römersiedlung und nach J. M. Ackner, B. Orban und C. Gooss ein Römerweg der von Apulum nach Potaissa führte.[5]

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Felvinc in der Gespanschaft Torda-Aranyos, anschließend dem historischen Kreis Turda und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.

BevölkerungBearbeiten

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnische Zusammensetzung
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 1.389 452 813 - 124
1941 2.043 762 1.193 1 87
1977 3.036 1.790 1.217 7 22
2002 2.587 1.758 825 1 3
2011 2.021 1.301 659 - 61 (8 Roma)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1977, gleichzeitig die der Rumänen und der Rumäniendeutsche ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (1265) wurde 1966 und die der Roma (76) 1930 registriert.[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Karl Gottlieb von Windisch: Geographie des Großfürstenthums Siebenbürgen, Preßburg 1790
  3. Angaben zum rumänischen Fliegerhorst 71 bei roaf.ro abgerufen am 29. Juli 2017 (rumänisch)
  4. Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  5. Institute Of Archaeology − Călărași, abgerufen am 29. Juli 2017 (rumänisch).
  6. Volkszählung, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (ungarisch; PDF; 525 kB)