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QS-Informatik
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Begründung: Aus der allg. QS: Dreizeiler von einer ehemaligen relevanten Zeitschrift - Vollprogramm! (Auflage, Redakteure, Themen...) --2003:C6:33CC:BF25:4108:9F10:E03D:F066 10:41, 18. Nov. 2016 (CET)

Byte war eine US-amerikanische Computerzeitschrift in der Anfangszeit der Mikrocomputer und ihrer breiten Anwendung. Ihre größte Verbreitung fand sie in den späten 1970er und den gesamten 1980er Jahren, ihr großer Einfluss in dieser Zeit liegt in ihrem redaktionellen Spektrum begründet, das sich nicht nur auf eine Spielart der Computertechnik beschränkte – so wie das bei vielen Magazinen üblich war –, sondern neben der Heim- und Büroanwendung von (MS-DOS-)PCs und Apple Macintosh-Rechnern auch Großrechner und informationstheoretische Fragestellungen behandelte. Diese Themen wurden dabei häufig theoretisch vertieft behandelt und weniger aus der Perspektive des Anwenders, der bestimmte Computerprobleme lösen wollte.

Sie wurde von Wayne Green mit der Ausgabe September 1975 erstmals herausgegeben und entstand aufgrund der hohen Nachfrage nach Artikeln über Computer aus dem Funkamateur-Magazin 73. Die ersten vier Ausgaben wurden noch in den Reaktionsräumen von 73 erarbeitet, ab November 1975 suchte sich die Redaktion nach Unstimmigkeiten mit dem Gründer Wayne Green eigene Räume, was mit der Ausgabe Februar 1976 auch offiziell wurde. Zwischen Byte Publications und 73 Inc. (den jeweiligen Verlagsfirmen) gab es ob der Trennung einen langanhaltenden Kleinkrieg. Byte gelang es schnell, in großer Zahl Anzeigenkunden und namhafte Autoren für sich zu gewinnen. Die frühen Ausgaben enthielten zahlreiche Do-it-yourself-Projekte für fundierte Hard- und Softwarelösungen. Bekannt wurde Byte durch regelmäßige Kolumnen von Autoren wie Steve Ciarcia. Bemerkenswert in dieser Periode waren Artikel zum "Kansas City"-Standard der Informationsspeicherung auf Tonbändern, die Publikation von Programmen in Tiny C, BASIC und Assembler sowie eine ausführliche Berichterstattung über das damals aktuelle Mikrocomputer-Betriebssystem CP/M. In Byte erschien die erste Anzeige einer Firma namens Microsoft, die einen BASIC-Interpreter für Computer mit Intels 8080-CPU bewarb.

Im Frühjahr 1979 verkaufte die Eigentümerin Virginia Williamson Byte an den Fachverlag McGraw-Hill. Sie blieb bis 1983 Herausgeberin und Vizepräsidentin von McGraw-Hill.

Nachdem 1981 der IBM PC auf dem Markt erschienen war, änderte Byte ihre Publikationspolitik. Die Do-it-yourself-Artikel der Anfangszeit wurden zurückgedrängt und durch Produktübersichten und Tests ersetzt. Byte war damit ein Vorreiter unter den Computermagazinen. Beibehalten wurde dabei ein weiter Blick über die "gesamte" Heimcomputerszene, die für Privatleute typischerweise finanziell realisierbar war, im Vordergrund stand nun aber die Frage, wie Lösungen funktionierten und nicht mehr, wie man diese als Anwender selber nachbauen konnte.

In den frühen 1980er Jahren spielte Byte in einer Liga mit Magazinen wie Rolling Stone und Playboy und regte seine Konkurrenten wie das PC Magazine an, seine Erfolgsstrategie zu kopieren. 1981 war Byte der einzige Computertitel in der Top 400-Liste von Folio. 1982 hatten die Ausgaben von Byte durchschnittlich 543 Seiten – was mehr als alle anderen Magazine war. Seine Auflagenhöhe erreichte 420.000 Exemplare pro Ausgabe und war damit die dritthöchste aller Computermagazine.

Bis 1986 wurde die Titelgestaltung von Robert Tinney besorgt, der dem Magazin damit eine eigene Ästhetik verlieh. Ab 1987 glich sich Byte auf diesem Gebiet der Konkurrenz an, indem die künstlerischen Titelgrafiken durch konventionellere Abbildungen von getesteten Produkten ersetzt wurden.

Bis in die 1990er Jahre erschien Byte monatlich, hatte einen Umfang von jeweils bis zu 1000 Seiten und war für ihre eingehenden technischen Tests bekannt. Die amerikanische Papierausgabe wurde nach einem Eigentümerwechsel im Juli 1998 eingestellt. Von 1999 bis 2009 erschien eine Onlineausgabe, die im Juli 2011 wiederbelebt, und 2013 wiederum eingestellt wurde.

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