Burgwedel

Stadt in der niedersächsischen Region Hannover, Deutschland

Burgwedel (niederdeutsch Borwee) ist eine Stadt in der niedersächsischen Region Hannover.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Burgwedel
Burgwedel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Burgwedel hervorgehoben

Koordinaten: 52° 30′ N, 9° 52′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Region Hannover
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 152,85 km2
Einwohner: 20.229 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 30938
Vorwahlen: 05139, 05135Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: H
Gemeindeschlüssel: 03 2 41 004
Stadtgliederung: 7 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Fuhrberger Straße 4
30938 Burgwedel
Website: www.burgwedel.de
Bürgermeister: Ortrud Wendt (CDU)
Lage der Stadt Burgwedel in der Region Hannover
Region HannoverNiedersachsenWedemarkBurgwedelNeustadt am RübenbergeBurgdorfUetzeLehrteIsernhagenLangenhagenGarbsenWunstorfSeelzeBarsinghausenSehndeHannoverGehrdenLaatzenWennigsenRonnenbergHemmingenPattensenSpringeLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis SchaumburgLandkreis Nienburg/WeserLandkreis HeidekreisLandkreis CelleLandkreis PeineLandkreis GifhornLandkreis HildesheimKarte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

StadtgliederungBearbeiten

Burgwedel besteht aus den folgenden Ortschaften:

  1. Engensen – mit dem Ortsteil Lahberg (1479 Einwohner)
  2. Fuhrberg (2160 Einwohner)
  3. Großburgwedel (Verwaltungssitz, 9658 Einwohner)
  4. Kleinburgwedel – mit dem ausgegliederten Mühlenberg, den Siedlungen Heidewinkel, Wietze und Würmsee (2414 Einwohner)
  5. Oldhorst (164 Einwohner)
  6. Thönse (1496 Einwohner)
  7. Wettmar – mit den Siedlungen Texas und Wulfshorst (3371 Einwohner)

(Stand: 1. Juli 2020)[2]

NachbargemeindenBearbeiten

Wietze
(Landkreis Celle)
Hambühren
(Landkreis Celle)
Adelheidsdorf
(Landkreis Celle)
Wedemark  
Isernhagen Burgdorf

GeologieBearbeiten

LandschaftsformenBearbeiten

Die Siedlungsfläche der Stadt besteht aus mehreren um Vorstadtsiedlungen erweiterten Dorfkernen, die nach wie vor durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wälder voneinander getrennt sind. Von den Waldflächen in der Gemarkung der Stadt ist insbesondere der Staatsforst Fuhrberg hervorzuheben. Mit dem Hastbruch, dem Trunnenmoor, dem Oldhorster Moor und den vielen Forsten finden sich zahlreiche Naturschutzgebiete in der Stadt Burgwedel. Nördlich der Ortschaft Wettmar erstreckt sich mit dem Wietzenbruch eine riesige, abgesehen von einigen Höfen unbesiedelte Moor- und Weidelandschaft, die bis an die Grenze des Landkreises Celle reicht.[3]

GewässerBearbeiten

 
Würmsee vor 2011
 
Springhorstsee mit Insel

An natürlich entstandenen Gewässern gibt es den Fluss Wietze, die den westlichen Rand des Gemeindegebietes berührt, sowie die Bäche Wulbeck und die Hengstbeeke. Die Wulbeck entspringt im Oldhorster Moor, ist dann im Osten teilweise die Grenze zu Burgdorf und verlässt später nördlich von Fuhrberg im Staatsforst das Gemeindegebiet, um schließlich bei Wieckenberg in die Aller zu münden. Die Hengstbeeke liegt bis zur Mündung in die Wietze in der Nähe der Autobahnauffahrt Fuhrberg/Mellendorf auf dem Gemeindegebiet.[4] Ihr Oberlauf im Hauptort Großburgwedel trug schon seit Menschengedenken eine andere Bezeichnung, erst Möhlenbeeke. Nach Übersetzung des Ortsnamens ins Hochdeutsche bekam er schließlich den Namen „die Wedel“.[5]

An von Menschenhand entstandenen Oberflächengewässern gibt es im Gebiet von Burgwedel neben zahlreichen Entwässerungsgräben zwei kleine Seen, die heute vom Nahtourismus genutzt werden: Der Würmsee entstand durch Torfstechen. Der Springhorstsee entstand 1970 durch Sand- und Kiesabbau. Der Würmsee war 2014 zeitweise weitgehend trockengefallen.[6] Anfang 2016 war eine größere Fläche mit Wasser bedeckt und Maßnahmen gegen die Verlandung waren angedacht.[7] Seit Frühjahr 2016 ist die Stadt Burgwedel Pächter von Teilen des Seegrundstücks, pumpt im Sommer nachts wieder Grundwasser in den Würmsee, was die Wasserfläche stabilisiert, entfernt Neophyten und plant in einigen Uferbereichen in mäßigem Umfang Schlamm beziehungsweise Pflanzenteile zu entfernen.[8][9]

GeschichteBearbeiten

 
Der Raketenwagen Opel RAK.3 auf Schienen der Versuchsstrecke in Burgwedel, 1928

Der Name Burgwedel leitet sich von den niederdeutschen Namen Groten-[10] und Lüttschen Borwe,[11] für Groß- bzw. Kleinburgwedel, ab.

Das Wort Borwe ging über Borchwede[12] aus dem Satz „Dat schollt Borch wedde“ (hochdeutsch: „Dies soll Burg werden“) hervor. Dabei bezeichnet Borch einen Verwaltungssitz.

Burgwedel wurde 1324 als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Burgwedel, der späteren Amtsvogtei Burgwedel, erstmals urkundlich erwähnt.[13] 1371 erscheint die Burg Burgwedel zum ersten Mal ausdrücklich in der historischen Überlieferung, sie hat aber höchstwahrscheinlich schon im Hochmittelalter bestanden. Der Ort wurde oft durch verheerende Brände fast ausgelöscht, zum letzten Mal 1828, wobei zwei Drittel des Ortes zerstört wurden.[14]

Es wurden zwei Strecken für Schienenfahrzeuge nach bzw. durch Burgwedel gebaut. 1901 wurde die Linie 17 der Straßenbahn Hannover nach Großburgwedel gebaut, die 1956 wieder zum Fasanenkrug in Hannover zurückgezogen wurde. Außerdem wurde die Bahnstrecke Hannover–Celle mit Halt in Großburgwedel durch das Stadtgebiet gebaut.

Die Reichsbahnstrecke in Burgwedel diente Opel 1928 als Versuchsstrecke für mehrere unbemannte Schlitten mit Raketenantrieb.[15][16]

Gemeindeentstehung, StadtrechteBearbeiten

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, entstand die Gemeinde Burgwedel aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Engensen, Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel, Oldhorst, Thönse und Wettmar.[17]

Am 26. August 2003 erhielt die Gemeinde Burgwedel die Stadtrechte. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Burgwedel zum damaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.[18]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Datum Einwohner Quelle
1961 09.221 ¹ [17][19]
1970 12.911 ²
1975 17.027 ³ [20]
1980 18.573 ³
1985 18.809 ³
1990 18.314 ³
Datum Einwohner Quelle
1995 19.166 ³ [20]
2000 19.885 ³
2005 20.384 ³
2010 20.487 ³
2015 20.654 ³
2019 20.234 ³

¹ Volkszählungsergebnis vom 6. Juni (Addierung der 1974 zusammengeschlossenen Orte)
² Volkszählungsergebnis vom 27. Mai (Addierung der 1974 zusammengeschlossenen Orte)
³ zum 31. Dezember

ReligionBearbeiten

 
St.-Petri-Kirche in Großburgwedel

Evangelisch-lutherische KircheBearbeiten

GroßburgwedelBearbeiten

Die evangelische St.-Petri-Gemeinde ist die größte religiöse Gemeinschaft in Burgwedel. Die in der Dorfmitte Großburgwedels gelegene St.-Petri-Kirche, nach der die Kirchengemeinde benannt ist, ist eine teils romanische, teils gotische Kirche, die vermutlich um 1200 erbaut wurde. Der mit Kupfer verkleidete Kirchturm ist etwa 60 m hoch (Mauerwerk 20 m, Turmhelm 38 m, Turmspitze 2 m).

Außerdem ist Großburgwedel Sitz des Kirchenkreisamtes Burgdorfer Land, das für die Kirchenkreise Burgdorf und Burgwedel-Langenhagen der Landeskirche Hannover zuständig ist.

WettmarBearbeiten

Im Kirchspiel Wettmar-Engensen-Thönse ist die St.-Marcus-Kirchengemeinde zusammengefasst. Ihr Zentrum ist die St.-Markus-Kirche in der Ortschaft Wettmar, die von dem Architekten und späteren Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase 1854–1855 fertiggestellt wurde.

FuhrbergBearbeiten

Mittelpunkt der evangelisch-lutherischen Fuhrberger Kirchengemeinde ist die Ludwig-Harms-Kirche im alten Dorfkern.

Römisch-katholische KircheBearbeiten

 
St.-Paulus-Kirche in Großburgwedel

Die katholische St.-Paulus-Pfarrgemeinde Burgwedel ist die zweitgrößte religiöse Gemeinschaft der Stadt. Sie gehört zur Diözese Hildesheim und damit zur nordischen Kirchenprovinz Hamburg. Bevor St. Paulus 1976 mit der Neuumschreibung des Dekanates Hannover-Nord zur Pfarrgemeinde erhoben wurde, war sie bereits 1969 zur Pfarrvikarie und 1970 zur Kirchengemeinde ernannt worden. In der Zeit davor wurden die Burgwedeler Katholiken von der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Burgdorf mitbetreut. Der vom hannoverschen Architekten Karl-August Muth entworfene sechseckige Kirchenbau, der für etwa 300 Gläubige Platz bietet, wurde am 5. Februar 1966 vom Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen auf das Patronat des Apostels Paulus, dem Namenspatron des damals amtierenden Papstes Paul VI., geweiht. Der Kirchenbau zeigt farbige Glasfenster des Braunschweiger Künstlers Claus Kilian, die den Kreuzweg darstellen. Daneben gibt es ein Triumphkreuz über dem Altar und besondere plastische Arbeiten an Ambo und Kirchentüren. Vor dem Bau der St.-Paulus-Kirche fanden bereits katholische Gottesdienste in der evangelischen St.-Petri-Kirche statt.

Die Pfarrei umfasst auch die benachbarten Isernhagener Ortschaften FB, HB, KB, NB, Neuwarmbüchen und Teile Kirchhorsts und zählt 3769 Gemeindemitglieder (Stand 1. Januar 2017).[21]

Weitere christliche GemeinschaftenBearbeiten

Die Neuapostolische Kirche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur St.-Paulus-Kirche im Wohngebiet Osterwiesen.

Unter dem Namen „Freistil“ existiert seit Herbst 2005 auch eine evangelische Freikirche.

PolitikBearbeiten

Rat der StadtBearbeiten

Kommunalwahl 2021
Wahlbeteiligung 68,94 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,42 %
25,15 %
15,12 %
8,84 %
4,28 %
1,18 %

Der Rat der Stadt Burgwedel besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern.[22] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Stimm- und sitzberechtigt im Stadtrat ist außerdem der amtierende Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl ergab direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:

Kommunalwahl CDU SPD Grüne FDP WG Die Partei AfD WEB Gesamt
11. September 2016[23][24] 16 9 3 2 2 1 1 1 35 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Am 26. September 2021 wurde Ortrud Wendt (CDU) zur Bürgermeisterin Burgwedels gewählt. Ihre Stellvertreter sind Verena-Maria Itzel-Kietzmann (FDP), Thorsten Rieckenberg (CDU) und Bedri Özdemir (SPD).[23]

WappenBearbeiten

Der Entwurf des Kommunalwappens der Stadt Burgwedel stammt von Karl Wulf.[25] Das Wappen findet sich in vertauschten Farben bei dem ehemaligen Landkreis Burgdorf wieder. Die Genehmigung des Wappens wurde am 20. April 1977 durch den Landkreis Hannover erteilt.[26]

Blasonierung: „Von Schwarz und Silber schrägrechts geteilt, oben ein einwärtsblickender, silberner, rot-bezungter Wolfskopf; unten eine schwarze, zweispitzige Wolfsangel mit Mittelbolzen.“[26]
Wappenbegründung: Bestandteile des Wappens sind die Symbole des ehemals bestehenden Landkreises Burgdorf. Durch Austausch der Farben besteht keine Identität mit diesem Wappen. Das Wappen hat sein Vorbild in Hermann Löns’ Bauernchronik „Der Wehrwolf“. Die Handlung dieses Romans betrifft weitgehend den Bereich der jetzigen Gemeinde Burgwedel. Die früheren Gemeinden Engensen, Wettmar und Fuhrberg werden am häufigsten von allen sonst genannten Gemeinden erwähnt.

Wappen der OrtschaftenBearbeiten

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Frankreich  Domfront (Orne), Stadt in Frankreich (Département Orne, Region Normandie), als Zeichen der Partnerschaft wurde im Herbst 2008 der Rathausplatz umgestaltet und zum Domfrontplatz erklärt

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

NaturdenkmaleBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

UnternehmenBearbeiten

Burgwedel ist Sitz der Drogeriemarktkette Rossmann sowie des Filialunternehmens KIND-Hörgeräte. Ferner sind der Tierimpfstoff-Hersteller Burgwedel Biotech (ehemals Essex Animal Health, gehört zu MSD Sharp & Dohme, bereitet u. a. auch Impfstoff gegen den Ebola-Virus vor), der Backwarendekorhersteller Pickerd, das Orthopädieunternehmen Thuasne Thämert, der Kosmetik-Hersteller Hildegard Braukmann, sowie weitere mittlere und Kleinbetriebe im Gewerbegebiet Großburgwedel ansässig. Außerdem befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle 54 der Bundesautobahn 7 eine bereits 1976 eröffnete Filiale des Möbelhauses IKEA, die somit die zweitälteste noch existierende Filiale in Deutschland ist.

Eine über Burgwedel hinaus wirkende Einrichtung mit vielfältigen Angeboten im Bereich Schulung und Ausbildung sowie Kindergarten, Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Kindergarten ist die evangelische Pestalozzi-Stiftung.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Im Stadtteil Großburgwedel hat das Amtsgericht Burgwedel seinen Sitz, das zum Oberlandesgerichtsbezirk Celle gehört. Des Weiteren ist eine Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Celle im Stadtteil Großburgwedel ansässig.

Auf dem Gebiet der Stadt Burgwedel findet sich mit dem Wasserwerk Fuhrberg eines der wichtigsten Wasserversorgungswerke der Landeshauptstadt Hannover, für die Nahversorgung existiert ein weiteres Wasserwerk bei Wettmar.

In Großburgwedel befindet sich das zum Klinikum Region Hannover gehörende Klinikum Großburgwedel. Ende 2008 gelang es ehrenamtlichen Helfern eine anerkannte Tafel für Hilfsbedürftige in Burgwedel zu eröffnen.

BildungBearbeiten

 
Grundschule in Großburgwedel
 
Klinikum Großburgwedel
 
Altes Haus (Bücherei in Großburgwedel)

In Großburgwedel befinden sich ein Gymnasium, eine Integrierte Gesamtschule, eine Oberschule, eine Förderschule (Schwerpunkt Lernen) und eine Grundschule. Weitere Grundschulen befinden sich in Fuhrberg, Thönse, Kleinburgwedel und Wettmar. Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 5, 6 und 7 haben die Möglichkeit, das Angebot einer „Offenen Ganztagsschule“ von Montag bis Donnerstag inklusive Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und anschließendem Vereinsangebot entgegenzunehmen.

Des Weiteren bietet die Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel eine Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung und das Pestalozzi-Seminar (Fachschule Sozialassistent/Erzieher).

In Großburgwedel befindet sich im Alten Haus die Gemeindebücherei Großburgwedel. Weitere Büchereien gibt es in Fuhrberg, Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar.

VerkehrBearbeiten

 
Fußgängerzone im Zentrum des Stadtteils Großburgwedel
 
Haltepunkt Großburgwedel (Mai 2000)

Durch das Gebiet der Stadt Burgwedel verläuft die A 7 mit der Anschlussstelle 54 (Großburgwedel). Sie bindet die Gewerbegebiete mit der Unternehmenszentrale von Rossmann und dem Möbelhaus IKEA direkt an. Ein in den vergangenen Jahren ausgebautes Netz von Umgehungsstraßen soll die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten und schafft auch eine direkte Verbindung von der BAB-Anschlussstelle zum Schul- und Sportzentrum sowie nach Burgdorf und Wedemark.

Außerdem verläuft hier die wichtige Bahnstrecke Hannover–Celle. Am Haltepunkt Großburgwedel halten im Stundentakt die Züge des Schienenpersonennahverkehrs auf der Linie GöttingenHannoverUelzen, welche seit Dezember 2005 von der Metronom-Eisenbahngesellschaft bedient wird. Sie setzt Doppelstockwendezüge aus dem Fahrzeugpool der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) ein.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Carl Graf von Alten auf dem Schlachtfeld von Waterloo

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehenBearbeiten

Personen, für die in Burgwedel ein Stolperstein verlegt wurdeBearbeiten

Personen, für die als Opfer des Nationalsozialismus ein Stolperstein verlegt wurde, finden sich in der Liste der Stolpersteine in Burgwedel.

LiteraturBearbeiten

  • Erich Stoll: Grossburgwedel: Chronik. Eigenverlag, Großburgwedel 1972, OCLC 916377707 (333 S., Digitalisat des Inhaltsverzeichnisses [abgerufen am 13. April 2021]).
  • Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, S. 104–121.
  • Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim (Hrsg.): Handbuch des Bistums Hildesheim, Teil 2: Region Hannover. Selbstverlag, Hildesheim 1995, S. 104–107.
  • Christian Heppner: Burgwedel: die Geschichte der sieben Dörfer Engensen, Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel, Oldhorst, Thönse, Wettmar. Hrsg.: Gemeinde Burgwedel. Selbstverlag, Hannover 1999 (472 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 13. April 2021]).

WeblinksBearbeiten

Commons: Burgwedel – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2020 (Hilfe dazu).
  2. Zahlen, Daten, Fakten. In: Webseite Stadt Burgwedel. 1. Juli 2020, abgerufen am 13. April 2021.
  3. Matthias Blazek: Holzung, Mast und Jagd im Wietzenbruch/Eisenproduktion im Mittelalter von Bedeutung – Unwirtliche Gegend von Celler Bürgern in Gemeinschaft mit Westerceller Bewohnern jahrhundertelang als Viehweide genutzt. In: Cellesche Zeitung/Sachsenspiegel Nr. 38. 20. September 2003.
  4. Kartographische Anstalt Hannover (Hrsg.): Gemeindekarte Burgwedel. 1. Mai 1987.
  5. Oberflächengewässer. In: Webseite Stadt Burgwedel. Abgerufen am 13. April 2021.
  6. Martin Lauber: Wo ist das Wasser im Würmsee? In: Webseite Hannoversche Allgemeine Zeitung. 8. Dezember 2014, abgerufen am 13. April 2021.
  7. Birgit Schröder: 2016: Ein neuer Anlauf für die Rettung des Würmsees? In: Webseite Marktspiegel Verlag. 16. Januar 2016, abgerufen am 13. April 2021.
  8. Katerina Jarolim-Vormeier: Würmsee: Keine Entschlammung vor 2017. In: Webseite Hannoversche Allgemeine Zeitung. 25. April 2016, abgerufen am 13. April 2021.
  9. Martin Lauber: Würmsee soll künftig nicht mehr austrocknen. In: Webseite Hannoversche Allgemeine Zeitung. 7. Oktober 2016, abgerufen am 13. April 2021.
  10. Heinrich Evers: Plattdeutsches Wörterbuch. In: plattdeutsches-woerterbuch.de. Abgerufen am 13. April 2021.
  11. (Plattdeutsch der Kirchgemeinde Wettmar-Thönse-Engensen) – Heinrich Heuer, geboren und gestorben in Wettmar.
  12. (Plattdeutsch der Kirchgemeinde Großburgwedel) – Unser Dorf Kleinburgwedel. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webseite 700 Jahre Kleinburgwedel, 1310–2010. Archiviert vom Original am 23. Juni 2010; abgerufen am 13. April 2021.
  13. Erich Stoll: Grossburgwedel: Chronik. Eigenverlag, Großburgwedel 1972, OCLC 916377707 (333 S., Digitalisat des Inhaltsverzeichnisses [abgerufen am 13. April 2021]).
  14. Matthias Blazek: Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900. Adelheidsdorf 2006, ISBN 978-3-00-019837-3, S. 153, 177, 190, 204.
  15. Opel Raketenauto: „Ungeeignetes Gelände“. In: Der Spiegel (online). 29. Mai 2003, abgerufen am 13. April 2021.
  16. Matthias Blazek: Die Rekordversuche des Jahres 1928 – Der raketenbetriebene Schienenwagen auf der Eisenbahnstrecke Langenhagen–Celle. In: Heimatbund Niedersachsen (Hrsg.): Heimatland. 2008.
  17. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 217.
  18. Matthias Blazek: Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen. Ibidem-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.
  19. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1971 (Bevölkerungsstand: 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Januar 1971). W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1971, S. 82–83 (Digitalisat).
  20. a b Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 13. April 2021.
  21. Die Geschichte katholischen Pfarrgemeinde St. Paulus. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webseite Pfarrei St. Paulus. Archiviert vom Original am 5. Dezember 2020; abgerufen am 13. April 2021.
  22. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 13. April 2021.
  23. a b Rat der Stadt Burgwedel. In: Bürgerinformationssystem der Stadt Burgwedel (Allris). Abgerufen am 13. April 2021.
  24. Ergebnisse der Kommunalwahl 2016. In: Webseite Stadt Burgwedel. Abgerufen am 13. April 2021.
  25. Wappenentwürfe von Karl Wulf. In: Wikimedia Commons. Abgerufen am 25. Juli 2017.
  26. a b Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, S. 104–105.