Burgruine im Holz

Die Burgruine im Holz ist eine in wenigen Mauerresten erhaltene Höhenburg bei Prissian in der Gemeinde Tisens in Südtirol.

Burgruine im Holz
Mauerreste

Mauerreste

Entstehungszeit: 13. Jahrhundert
Burgentyp: Höhenburg, Felslalge
Erhaltungszustand: Mauerreste
Bauweise: Feldsteine
Ort: Prissian
Geographische Lage 46° 32′ 28,3″ N, 11° 10′ 10,2″ OKoordinaten: 46° 32′ 28,3″ N, 11° 10′ 10,2″ O
Burgruine im Holz (Südtirol)
Burgruine im Holz

GeografieBearbeiten

Die Ruine befindet sich auf einem schmalen Felsengrat in einer abgelegenen Waldschlucht, im sogenannten Peckenloch, zwischen Grissian und Prissian im Etschtal.[1]

GeschichteBearbeiten

Die Burg wurde von Ministerialen der Grafen von Eppan-Ulten im 13. Jahrhundert (Erstnennung 1226) errichtet.[2] Auch die latinisierte Burgbezeichnung de Silva ist mit Reimbrecht von Holz im Jahr 1312 bezeugt.[3]

ZustandBearbeiten

Es finden sich im Wald Mauerreste aus Feldsteinmauerwerk in regelmäßiger Schichtung. Die Burgruine wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch. II. Band: Burggrafenamt. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1980, S. 309–310.

WeblinksBearbeiten

Commons: Burgruine im Holz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2: Bozen und Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vinschgau. 7. Auflage, bearb. von Magdalena Hörmann-Weingartner. Bozen-Innsbruck-Wien: Athesia-Tyrolia 1991. ISBN 88-7014-642-1, S. 457.
  2. Martin Bitschnau: Burg und Adel in Tirol zwischen 1050 und 1350. Grundlagen zu ihrer Erforschung (Sitzungsberichte ÖAW, 403). Wien 1983, S. 270, Nr. 285.
  3. Hannes Obermair: Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500. Band 1. Stadtgemeinde Bozen, Bozen 2005, ISBN 88-901870-0-X, S. 177, Nr. 255.
  4. Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts, abgerufen am 15. Oktober 2019