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Burg Lichtenfels (Dornhan)

Burgruine in Deutschland

Die Burg Lichtenfels ist eine hochmittelalterliche Burgruine bei Leinstetten im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg, Deutschland.

Burg Lichtenfels
Schildmauer der Burgruine Lichtenfels

Schildmauer der Burgruine Lichtenfels

Entstehungszeit: um 1100 bis 1200
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: Grafen
Ort: Dornhan-Leinstetten
Geographische Lage 48° 22′ 56,9″ N, 8° 32′ 32,4″ OKoordinaten: 48° 22′ 56,9″ N, 8° 32′ 32,4″ O
Höhe: 500 m ü. NN
Burg Lichtenfels (Dornhan) (Baden-Württemberg)
Burg Lichtenfels (Dornhan)

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Die Ruine der einstigen Höhenburg liegt zwischen den Dornhaner Ortsteilen Leinstetten und Bettenhausen in etwa 500 m Höhe über NN über dem Tal der Glatt.

GeschichteBearbeiten

 
Wappen derer von Dettingen

Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg war vermutlich eine Gründung der Grafen von Hohenberg.

Das Adelsgeschlecht derer von Lichtenfels war verwandt mit den Herren von Dettingen mit denen sie das Wappen teilten.[1]

Bei der Schlacht bei Leinstetten im Jahr 1298 kam es zur ersten Zerstörung der Burg. Im Jahr 1423 ist die Burg teilweise im Besitz der Grafen von Zollern. Im 15. Jahrhundert ließ die Gräfin Henriette von Württemberg den Lichtenfels belagern. Graf Friedrich von Zollern wurde gefangen genommen. Die zerstörte Burg wurde nicht wieder aufgebaut und zugunsten von Schloss Leinstetten verlassen.

Ende 20. Jahrhunderts ist die Burgruine im Besitz der Freiherrn von Podewils und wurde grundlegend saniert.

BaubeschreibungBearbeiten

Von der einstigen Burganlage sind die Schildmauer gänzlich und ein daran anschließendes Teilstück der Südmauer teilweise erhalten. Der ehemalige Burggraben ist noch in Ansätzen rund um den Burghügel erkennbar. Die Ruine ist frei zugänglich.

LiteraturBearbeiten

  • Alexander Antonow: Burgen des südwestdeutschen Raums im 13. und 14. Jahrhundert – unter besonderer Berücksichtigung der Schildmauer. Verlag Konkordia, Bühl/Baden 1977, ISBN 3-7826-0040-1, S. 202–205.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Knobloch, S. 400