Buchtschaber sind seit dem Moustérien bekannte Steinwerkzeuge, die in der Jungsteinzeit aber häufiger vorkommen. Es sind Feuersteinabschläge, die am Ende oder an der Seite ein oder zwei Einbuchtungen aufweisen.

Buchtschaber dienten zum Runden oder Glätten von Holzschäften. Auch zum Flechten bestimmte Ruten wurden mit Buchtschabern entrindet und geglättet, bevor sie geteilt und weiterverarbeitet wurden.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Emil Hoffmann: Lexikon der Steinzeit (= Beck’sche Reihe. 1325). Beck, München 1999, ISBN 3-406-42125-3, S. 64.
  • Gerd Sobietzky: Zur Datierung von Artefakten submariner Fundplätze im Strelasund. Buchtschaber – ein neolithisches Kleingerät. In: Archäologische Berichte aus Mecklenburg-Vorpommern. Bd. 2, 1995, ISSN 0946-512X, S. 16–26.

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