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Bruno Schmidt-Bleibtreu

deutscher Staatsrechtler und Ministerialdirektor

Bruno Schmidt-Bleibtreu (* 2. August 1926 in Odenkirchen; † 14. Dezember 2018 in Bonn) war ein deutscher Jurist, Ministerialdirektor a. D. und Autor und Herausgeber einiger juristischer Fachpublikationen auf dem Gebiet des Staatsrechts.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Bruno Schmidt-Bleibtreu, der dem K.St.V. Arminia Bonn im KV angehörte, schloss 1953 sein Studium der Rechtswissenschaft mit der Promotion an der Universität Bonn ab und bestand 1955 die Zweite Juristische Staatsprüfung. Er war Ministerialdirektor im Bundesministerium der Finanzen, bis er 1991 seinen Ruhestand antrat. Er war seit 1956 verheiratet mit der Schriftstellerin Ellen Schmidt-Bleibtreu (* 1929). Zuletzt lebte er in dem Seniorenhaus Maria Einsiedeln in Bonn-Venusberg.

EhrungenBearbeiten

WerkeBearbeiten

  • Das Gesetzgebungsrecht des Okkupanten, Diss. Bonn 1953
  • mit Franz Klein: Steuerrecht unter Verfassungskontrolle : die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in Finanz- und Steuersachen, 1966
  • Hrsg., mit Franz Klein: Kommentar zum Grundgesetz, 1967 (zahlreiche weitere Auflagen)
  • Staatshaftungsgesetz: StHG; Text mit ausführlichen Erl. und Gesetzesmaterialien ab 1. 1. 1982, 1981, ISBN 3-472-31084-7

Bruno Schmidt-Bleibtreu führte die 1965 von Theodor Maunz begründete Loseblattsammlung Bundesverfassungsgerichtsgesetz. Kommentar fort.

LiteraturBearbeiten

  • Klaus Stern, Bruno Schmidt-Bleibtreu zum 70. Geburtstag, NJW 1996, 2082
  • Franz Klein, Bruno Schmidt-Bleibtreu zum 75. Geburtstag, NJW 2001, 2308
  • Klaus Stern, Bruno Schmidt-Bleibtreu zum 80. Geburtstag, NJW 2006, 2236
  • Gerhard Köbler, Butz Peters, Who´s who im deutschen Recht, 2003, ISBN 3-406-50184-2