Bruno Fornaroli

uruguayischer Fußballspieler

Bruno Fornaroli, vollständiger Name Bruno Fornaroli Mezza, (* 7. September 1987 in Salto) ist ein uruguayischer Fußballspieler.

Bruno Fornaroli
Bruno Fornaroli at the City Football Academy.jpg
Personalia
Name Bruno Fornaroli Mezza
Geburtstag 7. September 1987
Geburtsort SaltoUruguay
Größe 175 cm
Position Angriff
Junioren
Jahre Station
Nacional Montevideo
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2008 Nacional Montevideo (mind. 11)
2008/09 Sampdoria Genua 5 0(0)
2009 → San Lorenzo de Almagro (Leihe) 12 0(2)
2009–2010 → Recreativo Huelva (Leihe) 17 0(2)
2010–2011 Sampdoria Genua 1 0(0)
2011 → Nacional Montevideo (Leihe) 9 0(4)
2011–2012 Sampdoria Genua 11 0(0)
2012–2014 Panathinaikos Athen 17 0(0)
2014 Danubio FC 14 0(2)
2014 → Figueirense FC (Leihe) 0 0(0)
2015 Danubio FC 11 0(3)
2015– Melbourne City FC 45 (36)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
mind. 2003 Uruguay U-17
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 25. Januar 2017[1]

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Der 1,75 Meter große, "Tuna" genannte Offensivakteur Fornaroli entstammt der Jugendabteilung Nacional Montevideos.[2] Er stand zu Beginn seiner Karriere seit der Apertura 2006 im Erstligakader. Bis einschließlich der Clausura 2008 erzielte er dort elf Tore in der Primera División. Sodann wechselte er nach Italien zu Sampdoria Genua.[3] Die Wechselbedingungen enthielten laut Nacional-Vereinspräsident Ricardo Alarcón die Zahlung einer Ablösesumme durch den Klub aus der italienischen Hafenstadt in Höhe von drei Millionen Euro für 50 Prozent der Transferrechte.[4] Bei den Genuesern bestritt er in der Spielzeit 2008/09 fünf Partien (kein Tor) in der Serie A und vier Spiele (zwei Tore) in der Europa League.[5] Es folgte in der Clausura 2009 im Rahmen einer zunächst auf einen Zeitraum von einem halben Jahr mit einer 100.000-Euro-Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr fixierten Ausleihe[6][7] eine Station in Argentinien bei San Lorenzo de Almagro.[3] Zudem sicherten sich die Argentinier eine Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro.[8] 12 Einsätze und zwei Tore in der argentinischen Primera División stehen ebenso wie drei Spiele (kein Tor) in der Copa Libertadores für ihn zu Buche.[5] Nach Ablauf des halben Jahres kehrte er jedoch zu Sampdoria zurück. Bei seinem nachfolgenden Arbeitgeber Recreativo Huelva, dem er sich Ende August 2009 auf Leihbasis anschloss[9] weist die Statistik für ihn in der Saison 2009/10 ein Mitwirken in 17 Begegnungen (zwei Tore) der Liga Adelante und drei Partien (ein Tor) der Copa del Rey aus. Seit Juli 2010 stand er wieder in Reihen Sampdorias. Bis zu seinem erneuten Wechsel im Januar 2011 bestritt er ein weiteres Erstligaspiel (kein Tor) für die Italiener. Zum erwähnten Zeitpunkt schloss er sich auf Leihbasis Nacional Montevideo an. Bei den "Bolsos" trug er mit neun Einsätzen in der Primera División und vier Toren zum Gewinn des uruguayischen Meistertitels der Spielzeit 2010/11 bei. Auch in vier Aufeinandertreffen (kein Tor) im Rahmen der Copa Libertadores kam er zum Zug. In der Saison 2011/12 war er wieder Spieler Sampdoria Genuas. Elfmal (kein Tor) lief er in der Serie B auf. Im Juli 2012 wechselte er nach Griechenland zu Panathinaikos Athen. In der Spielzeit 2012/13 stehen dort 17 Erstligaeinsätze (kein Tor) für ihn zu Buche. Auch drei Champions League-, vier Europa League-Spiele (jeweils ohne Torerfolg) und zwei nationale Pokalspiele (zwei Tore) weist seine Einsatzstatistik aus. Die Griechen verließ er Mitte Januar 2014 zugunsten eines Engagements beim Danubio FC in seiner uruguayischen Heimat. In der Clausura 2014 bestritt er 14 Spiele in der Primera División, schoss zwei Tore und gewann mit dem Klub die Meisterschaft der Saison 2013/14. Im Juli 2014 liehen die Montevideaner Fornaroli an den brasilianischen Klub Figueirense FC aus. Dort wurde er jedoch in der brasilianischen Série A nicht eingesetzt. Seit Jahresbeginn 2015 steht er wieder in Reihen Danubios. In der Saison 2014/15 sind elf Einsätze (drei Tore) in der Primera División und sechs (kein Tor) in der Copa Libertadores 2015 für ihn verzeichnet.[10][5] Nach der Clausura 2015 bestätigten Danubio und er im Juli 2015 seinen Wechsel nach Australien zu Melbourne City.[11] In der Saison 2015/16 bestritt er bei den Australiern – inklusive zweier Tore bei zwei Einsätzen in der Finalrunde – 29 Ligaspiele und schoss 25 Tore. Damit wurde er Torschützenkönig der A-League. Zudem traf er bislang (Stand: 25. Januar 2017) siebenmal bei sechs Einsätzen im FFA Cup und bestritt in der Saison 2016/17 seither 16 Spiele, bei denen er elfmal ins gegnerische Tor traf.[10]

NationalmannschaftBearbeiten

Fornaroli war mindestens seit März 2003 Mitglied der von Jorge Da Silva trainierten uruguayischen U-17-Nationalmannschaft.[12] Mit dieser nahm er 2003 an der U-17-Südamerikameisterschaft in Bolivien teil.[13]

ErfolgeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die statistischen Daten zu Melbourne City FC beinhalten auch die Spiele der Finalrunde
  2. El "Tuna" Fornaroli (spanisch) auf unapasionllamadafutbol.blogspot.de vom 29. April 2008, abgerufen am 12. Dezember 2014
  3. a b Profil auf playerhistory.com (Memento vom 28. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 12. Dezember 2014
  4. Goles charrúas (spanisch) auf espn.com.ar vom 20. Juli 2008, abgerufen am 12. Dezember 2014
  5. a b c Profil auf fichajes.com, abgerufen am 26. Januar 2015
  6. Mercado: El uruguayo Bruno Fornaroli es el cuarto y último refuerzo de San Lorenzo (spanisch) auf goal.com vom 11. Februar 2009, abgerufen am 12. Dezember 2014
  7. Con las máximas expectativas (spanisch) auf espn.com.ar vom 13. Februar 2009, abgerufen am 12. Dezember 2014
  8. Con las máximas expectativas (spanisch) auf espn.com.ar vom 13. Februar 2009, abgerufen am 12. Dezember 2014
  9. Refuerzo goleador (spanisch) auf espn.com.ar vom 31. August 2009, abgerufen am 12. Dezember 2014
  10. a b Profil auf soccerway.com, abgerufen am 25. Januar 2017
  11. Uno por otro (spanisch) auf futbol.com.uy vom 7. Juli 2015, abgerufen am 7. Juli 2015
  12. Sigue su preparación la selección sub 17 (spanisch) in La República vom 28. März 2003, abgerufen am 12. Dezember 2014
  13. Brasil se quedó con el primer lugar del Grupo A (spanisch) auf colombia.com vom 10. Mai 2003, abgerufen am 12. Dezember 2014