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Bruch (Mineral)

Vorgang, wenn Mineralien und Gesteine als Folge von Gewaltanwendung mit unregelmäßigen Flächen auseinanderfallen
Typisch muscheliger Bruch bei Obsidian

Der Bruch ist eine Eigenschaft von Mineralen und Gesteinen, die sich zeigt, wenn als Folge mechanischer Überbeanspruchung – zum Beispiel Schlag oder Druck – eine Mineral- oder Gesteinsprobe (vgl. → Handstück) entlang unregelmäßig geformter Flächen auseinanderfällt.

Das Aussehen der Bruchflächen, das oft als Bestimmungskriterium dient, wird üblicherweise mithilfe der folgenden Adjektive beschrieben:

  • muschelig – bei amorphen Materialien und dichten Aggregaten, ähnelt dem Abdruck einer Muschelklappe (z. B. Feuerstein, Quarz, Glas)
  • uneben
  • glatt
  • faserig
  • hakig – vorwiegend bei gediegen vorkommenden Metallen, die sich zäh verformen lassen (z. B. Gold, Silber, Kupfer, Platin)
  • splitterig
  • erdig – körnig-unregelmäßige Bruchfläche, ähnlich wie bei schwach verfestigtem Sand (z. B. Tonminerale)

Siehe auchBearbeiten

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