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Brittany Bowe

US-amerikanische Speedskaterin und Eisschnellläuferin
Brittany Bowe Eisschnelllauf
Brittany Bowe, WM 2013 Sotschi
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 24. Februar 1988 (31 Jahre)
Geburtsort Ocala, Vereinigte Staaten
Karriere
Trainer Ryan Shimabukuro
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 5 × Gold 3 × Silber 5 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2018 Pyeongchang Teamverfolgung
ISU Sprintweltmeisterschaften
0Gold0 2015 Astana Sprint
0Gold0 2016 Seoul Sprint
0Silber0 2018 Changchun Sprint
0Bronze0 2019 Heerenveen Sprint
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
0Bronze0 2013 Sotschi 1000 m
0Gold0 2015 Heerenveen 1000 m
0Gold0 2015 Heerenveen 1500 m
0Silber0 2015 Heerenveen 500 m
0Silber0 2016 Kolomna 500 m
0Bronze0 2016 Kolomna 1000 m
0Bronze0 2016 Kolomna 1500 m
0Gold0 2019 Inzell 1000 m
0Bronze0 2019 Inzell 1500 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2011
 Weltcupsiege 23
 Grand-WC 1. (2015/16)
 Gesamt-WC 500 3. (2015/16)
 Gesamt-WC 1000 1. (2014/15, 2015/16, 2018/19)
 Gesamt-WC 1500 1. (2015/16, 2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 2 6 6
 1000 Meter 14 8 4
 1500 Meter 7 8 3
 Teamwettbewerb 0 0 1
letzte Änderung: 12. März 2019
  Inline-Speedskating
Karriere
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 8 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 9 × Gold 6 × Silber 3 × Bronze
Logo FIRS Bahn-WM
0Gold0 2006 Anyang 3000 m Staffel
0Gold0 2007 Cali 3000 m Staffel
0Gold0 2008 Gijón 300 m
0Gold0 2008 Gijón 3000 m Staffel
0Silber0 2008 Gijón 500 m
0Bronze0 2008 Gijón 500 m
Logo FIRS Straßen-WM
0Gold0 2006 Anyang 5000 m Staffel
0Gold0 2007 Cali 500 m
0Gold0 2007 Cali 5000 m Staffel
0Bronze0 2007 Cali 200 m
0Gold0 2008 Gijón 5000 m Staffel
letzte Änderung: 28. Februar 2013

Brittany Bowe (* 24. Februar 1988 in Ocala in Florida (USA)) ist eine US-amerikanische Eisschnellläuferin und eine ehemalige Inline-Speedskaterin.[1]

KarriereBearbeiten

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Bowe begann ihre Karriere als Inline-Speedskaterin. Mit acht Jahren stand sie das erste Mal auf Rollen. Zwischen 2002 und 2005 gewann sie neun WM Titel bei den Junioren Weltmeisterschaften. Bei den Senioren konnte sie zwischen 2006 und 2008 weitere acht WM Titel gewinnen.

2008 beendete sie ihre Karriere als Inline-Speedskaterin, da sie sich ganz dem College und dem Basketball widmen wollte. 2010 kam sie durch die Fernsehübertragung der Olympischen Winterspiele in Vancouver auf die Idee, sich im Eisschnelllauf zu probieren. Seit 2011 nimmt sie an Weltcup-Rennen teil, wobei sie sich auf die Sprintstrecken über 500 m und 1000 m konzentriert. 2012 erreichte sie bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen einen achten Platz über 1000 m.

2013 kam sie erstmals beim Weltcuprennen in Calgary auf das Podium und belegte zweimal einen 3. Platz über 1000 m. In Erfurt gelang ihr dann sogar der erste Weltcup-Sieg ebenfalls über ihre Lieblingsdistanz von 1000 Meter. Bei der Sprint-WM 2013 in Salt Lake City belegte sie den achten Platz. Bei der WM 2013 in Sotschi wurde sie über 1000 Meter Dritte und gewann damit ihre erste internationale Medaille.

Am 22. November 2015 stellte sie über 1000 Meter mit 1:12,18 einen neuen Weltrekord auf.

Bowe trainiert in Salt Lake City zusammen mit Heather Richardson, der Weltmeisterin im Sprint 2013. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi belegte sie über 1000 Meter den achten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang holte sie die Bronzemedaille in der Teamverfolgung. Zudem wurde sie dort über 500 m und 1500 m jeweils Fünfte und über 1000 m Vierte.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 500 m 37,03 sek. (aufgestellt am 20. November 2015 in Salt Lake City)
  • 1000 m 1:11,61 min. (aufgestellt am 9. März 2019 in Salt Lake City)
  • 1500 m 1:50,32 min. (aufgestellt am 10. März 2019 in Salt Lake City)
  • 3000 m 4:13,99 min. (aufgestellt am 2. November 2012 in Milwaukee)

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen WinterspielenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

  • 2014 Sotschi: 6. Platz Teamverfolgung, 8. Platz 1000 m, 13. Platz 500 m, 14. Platz 1500 m
  • 2018 Pyeongchang: 3. Platz Teamverfolgung, 4. Platz 1000 m, 5. Platz 500 m, 5. Platz 1500 m

Einzelstrecken-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Sprint-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 3. März 2013 Deutschland  Erfurt 1000 m
2. 17. November 2013 Vereinigte Staaten  Salt Lake City 1000 m
3. 30. November 2013 Kasachstan  Astana 1500 m
4. 6. Dezember 2014 Deutschland  Berlin 1000 m
5. 8. Februar 2015 Niederlande  Heerenveen 1000 m
6. 21. März 2015 Deutschland  Erfurt 1500 m
7. 22. März 2015 Deutschland  Erfurt 1000 m
8. 15. November 2015 Kanada  Calgary 1500 m
9. 22. November 2015 Vereinigte Staaten  Salt Lake City 1000 m
10. 5. Dezember 2015 Deutschland  Inzell 1000 m
11. 6. Dezember 2015 Deutschland  Inzell 1500 m
12. 12. Dezember 2015 Niederlande  Heerenveen 1000 m
13. 31. Januar 2016 Norwegen  Stavanger 1000 m
14. 11. März 2016 Niederlande  Heerenveen 500 m
15. 12. März 2016 Niederlande  Heerenveen 500 m
16. 12. März 2016 Niederlande  Heerenveen 1500 m
17. 13. März 2016 Niederlande  Heerenveen 1000 m
18. 17. November 2018 Japan  Obihiro 1500 m
19. 7. Dezember 2018 Polen  Tomaszów Mazowiecki 1000 m
20. 16. Dezember 2018 Niederlande  Heerenveen 1000 m
21. 2. Februar 2019 Norwegen  Hamar 1000 m
22. 3. Februar 2019 Norwegen  Hamar 1500 m
23. 9. März 2019 Vereinigte Staaten  Salt Lake City 1000 m

PersönlichesBearbeiten

Bowe ist lesbisch und mit der niederländischen Inline-Skaterin Manon Kamminga liiert.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Brittany Bowe bei US Speedskating usspeedskating.org abgerufen am 1. März 2013
  2. L-MAG Online: Das sind die lesbischen und bisexuellen Olympionikinnen in PyeongChang, 11. Februar 2018, abgerufen am 25. Februar 2018.