Brienzwiler

Gemeinde in der Schweiz

Brienzwiler ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz.

Brienzwiler
Wappen von Brienzwiler
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Interlaken-Oberhasliw
BFS-Nr.: 0574i1f3f4
Postleitzahl: 3856
Koordinaten: 650669 / 177977Koordinaten: 46° 45′ 4″ N, 8° 6′ 6″ O; CH1903: 650669 / 177977
Höhe: 680 m ü. M.
Höhenbereich: 572–2891 m ü. M.[1]
Fläche: 17,64 km²[2]
Einwohner: 481 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 31 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
10,4 % (31. Dezember 2020)[4]
Gemeindepräsident: Daniel Schild-von Allmen
Website: www.brienzwiler.ch
Lage der Gemeinde
BrienzerseeEngstlenseeGelmerseeGöscheneralpseeGrimselseeLago del SabbioneLungererseeOberaarseeOeschinenseeRäterichsbodenseeSarnerseeThunerseeItalienKanton LuzernKanton NidwaldenKanton ObwaldenKanton ObwaldenKanton TessinKanton UriKanton WallisVerwaltungskreis EmmentalVerwaltungskreis Frutigen-NiedersimmentalVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis ThunBeatenbergBönigenBrienz BEBrienzwilerBrienzwilerDärligenGrindelwaldGsteigwilerGündlischwandGuttannenHabkernHaslibergHofstetten bei BrienzInnertkirchenInterlakenIseltwaldLauterbrunnenLeissigenLütschentalMatten bei InterlakenMeiringenNiederried bei InterlakenOberried am BrienzerseeRinggenberg BESaxetenSchattenhalbSchwanden bei BrienzUnterseenWilderswilKarte von Brienzwiler
Über dieses Bild
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Brienzwiler ist eine sogenannte Gemischte Gemeinde, die Einwohner- und Burgergemeinde sind also eine Einheit.

OrtsnameBearbeiten

Der Name Wiler geht auf das althochdeutsche wilari zurück (kleines Dorf) und ist ein Lehnwort aus dem Romanischen villare (Gehöft). Der Name Brienzwiler ist erst seit 1850 belegt, vorher wurde zur Unterscheidung anderer Wiler stets die Ergänzung -am Brünig beigestellt.

GeographieBearbeiten

Der Ort Brienzwiler liegt im Berner Oberland am Fusse des Wilerhorns auf einer Anhöhe über dem Brienzersee. Zu Brienzwiler gehört auch die Siedlung Balmhof, die weiter unten im Aaretal unter einem steilen Felsen (Balm) liegt. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind: Lungern, Meiringen, Brienz und Hofstetten bei Brienz.

Zusätzlich gehört auf der anderen Seite des Aaretals ein Stück unbewohntes Gebirge mit Alpweiden zur Gemeinde, welches vollständig vom Ort getrennt ist, flächenmässig jedoch den grösseren Teil der Gemeinde ausmacht. Dessen Nachbargemeinden sind Meiringen, Grindelwald und Brienz. Der höchste Berg dort ist der Wildgärst mit 2891 m ü. M.

 
Luftbild von Brienzwiler von 1956, im Talboden rechts der Militärflugplatz Meiringen

PolitikBearbeiten

Seit 2017 ist Daniel Schild-von Allmen Gemeindepräsident, als Nachfolger von Hans Schild-Stähli, der 8 Jahre im Amt war.

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde hat einen eigenen Anschluss an die Autostrasse A8. An der südlichen Gemeindegrenze führt die Bahnlinie MeiringenInterlaken der Zentralbahn vorbei, mit den zwei Haltestellen Brienzwiler (beim Balmhof) und Unterbach. Beide Haltestellen liegen jedoch weitab des Dorfzentrums. Das Dorf selbst sowie der Ballenberg werden durch die Postautolinie von Brienz nach Hasliberg erschlossen.

Im Tal ausserhalb der Gemeinde befindet sich der Militärflugplatz Meiringen der Schweizer Luftwaffe.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die grösste Sehenswürdigkeit in Brienzwiler ist der Ballenberg, das grösste Freilichtmuseum der Schweiz.

WeblinksBearbeiten

Commons: Brienzwiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021