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Brenschede (Sundern)

Ortsteil von Sundern (Sauerland)

Brenschede ist ein Ort in der Stadt Sundern (Sauerland) im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis. Er besteht aus etwa 15 Häusern.

Sundern
Koordinaten: 51° 16′ 15″ N, 8° 3′ 40″ O
Höhe: 390 m
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 59846
Vorwahl: 02933

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Brenschede liegt im Röhrtal, etwa 3 km südöstlich von Endorf und 2 km nördlich von Kloster Brunnen. Erschlossen wird der Ort durch eine parallel zur Röhr verlaufende Kreisstraße.

GeschichteBearbeiten

Brenschede ist seit dem 14. Jahrhundert bezeugt und war ursprünglich Teil der Endorfer Bauerschaft. Die Höfe lassen sich auf den Schultenhof und das Ufergut zurückführen. Das Ufergut war ein Lehnsgut des Mescheder Propstes und wurde früh geteilt.[1] Bei der Volkszählung 1858 sind 69 Einwohner in neun Häusern nachgewiesen.[2]

Brenschede gehörte zum Kirchspiel Endorf und später zur politischen Gemeinde Endorf, bis es 1975 mit Endorf in die Stadt Sundern eingemeindet wurde.

Breitbandausbau und HandyempfangBearbeiten

Brenschede ist bekannt als „Dorf ohne Handyempfang und Internet“[3], da bis Dezember 2018 lediglich eine ISDN-Verbindung existierte[4] und seit Ende 1990, nachdem die Telekom einen neuen Funkmast in Betrieb nahm und den zuvor genutzten Fernmeldeturm der Bundeswehr abschaltete, kein Handynetz.[5] Auch Die Welt und Heute-show berichteten 2014 und 2018 auf satirische Weise über den Ort.[6][7]

PersönlichkeitenBearbeiten

Franz Anton Thüsing (1782–1835), Gutsbesitzer aus Brenschede und erster Landrat des Kreises Arnsberg

LiteraturBearbeiten

Maria Rörig: Endorf, Geschichte einer Landgemeinde im Sauerland. Sundern 1981.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Maria Rörig: Endorf, Geschichte einer Landgemeinde im Sauerland. (s. Literatur, Auszüge online (Memento des Originals vom 7. März 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sundern-endorf.de eingesehen)
  2. Volkszählung Brenschede 1858 (Online-Abschrift)
  3. Rudi Pistilli: Kein Netz – nirgends: Dorf ohne Handyempfang und Internet. 30. Januar 2018, abgerufen am 12. Juli 2019 (deutsch).
  4. Redaktion: Schnelleres Internet jetzt auch in Brenschede und Wildewiese. 11. Dezember 2018, abgerufen am 12. Juli 2019 (deutsch).
  5. Deutsche Welle (www.dw.com): Kein Handy-Empfang, kein Internet: ein Dorf im digitalen Niemandsland | DW | 16.03.2018. Abgerufen am 12. Juli 2019 (deutsch).
  6. Jean Gnatzig: Netzausbau-Drama : Mann nach Wochen aus Funkloch geborgen. 2. Oktober 2014 (welt.de [abgerufen am 12. Juli 2019]).
  7. ZDF heute-show: Lutz van der Horst hat Deutschlands dunkelstes Funkloch gefunden | heute-show vom 13.04.2018. 13. April 2018, abgerufen am 12. Juli 2019.

WeblinksBearbeiten