Bralin (deutsch Bralin) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Kępiński (Kempener Distrikt) der polnischen Woiwodschaft Großpolen.

Bralin
Wappen von Bralin
Bralin (Polen)
Bralin
Bralin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Kępno
Geographische Lage: 51° 17′ N, 17° 54′ OKoordinaten: 51° 17′ 0″ N, 17° 54′ 0″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 63-640
Telefonvorwahl: (+48) 62
Kfz-Kennzeichen: PKE
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 75,16 km²
Einwohner: 6089
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3008022
Verwaltung (Stand: 2015)
Gemeindevorsteher: Roman Marian Wojtysiak
Adresse: Rynek 3
63-640 Bralin
Webpräsenz: www.bralin.pl



Geographische LageBearbeiten

Bralin liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Breslau. Historisch gesehen ist das Gemeindegebiet bis auf den Ortsteil Weronikopole Teil der historischen Region Schlesien.

GeschichteBearbeiten

 
Schrotholzkirche von 1711

Bralin gehörte von 1818 bis 1920 dem schlesischen Landkreis Groß Wartenberg an. Mit dem Ostteil des Landkreises wurde Bralin zum 10. Januar 1920 infolge des Versailler Vertrags vom Deutschen Reich an das wiedergegründete Polen abgetreten. Seitdem ist Bralin mit der Woiwodschaft Posen, bzw. Großpolen verbunden.

VerkehrBearbeiten

Bralin hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Herby–Oleśnica.

GemeindeBearbeiten

Zur Landgemeinde Bralin gehören zwölf Schulzenämter:

  • Bralin (Bralin)
  • Chojęcin Parcele (Gut Cojentschin)
  • Chojęcin Wieś (Cojentschin)
  • Czermin (Tschermin)
  • Działosze (Sorge)
  • Gola (Gohle)
  • Mnichowice (Münchwitz)
  • Nosale (Nassadel)
  • Nowa Wieś Książęca (Fürstlich Neudorf)
  • Tabor Mały (Klein Friedrichs-Tabor)[2]
  • Tabor Wielki (Groß Friedrichs-Tabor)[2]
  • Weronikopole

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Bralin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. a b Eine Zusammenfassung der Ortsgeschichte von Groß Tabor und Klein Tabor ist enthalten in dem Werk Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien (= Kröners Taschenausgabe. Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 527.