Borkener Zeitung

Die Borkener Zeitung, auch BZ genannt, ist die Tageszeitung für die Menschen im westlichen Münsterland. Herausgeber ist die J. Mergelsberg GmbH & Co. KG mit Sitz in 46325 Borken. Die Borkener Zeitung ist sowohl als klassische Print-Zeitung als auch in verschiedenen digitalen Formen mit multimedialen Inhalten erhältlich (ePaper, Website, App).

Borkener Zeitung

Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag J. Mergelsberg GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1867
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 16.306 Exemplare
(IVW 4/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Norbert Tiemann
Weblink www.borkenerzeitung.de

Die BZ hat, wie nahezu alle deutschen Tageszeitungen, in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage beträgt momentan 16.390 Exemplare[1]. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 89,9 Prozent. Damit zählt sie in der Auflagenentwicklung zu den stabilsten Tageszeitungen in NRW.

VerbreitungBearbeiten

Die Borkener Zeitung ist die meistgelesene Tageszeitung in ihrem Verbreitungsgebiet. Dies umfasst das Stadtgebiet Borkens, sowie die benachbarten Orte Heiden, Raesfeld, Reken, Velen und dort angrenzende Kommunen. Im Schnitt werden 50 % Prozent der Haushalte[2] mit der BZ beliefert.

Sitz des VerlagsBearbeiten

Viele Jahrzehnte war der Verlag in Borkens Innenstadt angesiedelt. Mit der Erweiterung des Geschäftsbetriebs reichten die dort zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht mehr aus. Das Verlagshaus befindet sich seit 1985 an der Bahnhofstr. 6 in 46325 Borken. Im Jahr 2017 wurde das Gebäude nach neuesten technischen Standards modernisiert und neu eröffnet.

MitarbeiterBearbeiten

Zirka 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nahezu 300 Zusteller sind beim Verlag beschäftigt. Ausbildungsplätze werden im kaufmännischen Bereich, in der IT und Mediengestaltung angeboten.

GeschichteBearbeiten

Gegründet wurde die Zeitung im Jahr 1867 als Wochenblatt unter dem Namen Borkener Kreisblatt von Joseph Hubert Mergelsberg. Ab dem Jahr 1922 erscheint das Blatt als Wochenzeitung und tritt der Zeitungsverlagsgesellschaft Nordwestdeutschland (ZENO) bei. Fortan ist die Redaktion der Borkener Zeitung lediglich für den Lokalteil zuständig. 1935 werden die Besitzer durch die Nationalsozialisten zum Verkauf der Zeitung gezwungen, die fortan Teil der gleichgeschalteten Presse im Dritten Reich ist. Seit dem Jahr 1949 erscheint das Blatt wieder als selbständige Zeitung. Den überregionalen Teil bezieht der Verlag vom Medienhaus Aschendorff in Münster und ist Mitglied der ZGM (Zeitungsgruppe Münsterland).

Redaktion Münsterland PreisBearbeiten

Die Redakteure Dirk Rodenbusch und Jacqueline Beckschulte waren im Jahr 2018 für den Journalistenpreis Münsterland nominiert[3]. Für ihr „Essperiment“ wurde Jacqueline Beckschulte mit diesem Preis ausgezeichnet.

Digitale EntwicklungBearbeiten

Die BZ ist seit 1997 mit einer Webpräsenz im Internet vertreten. Anfangs mit einer einfachen Web-Visitenkarte, entwickelte sich die Webpräsenz zu einer multimedialen Informationsplattform. Seit August 2013 sind vom Mergelsberg Verlag erstellte Inhalte ausschließlich für Abonnenten zugänglich. Immer größeren Raum nimmt die Anreicherung von Nachrichten mit weiterführenden Informationen ein. So erscheint zu den meisten Berichten auch ein Foto- und Videobeitrag. Immer größeren Zuspruch erfährt das Lesen der elektronischen Zeitung[4] (ePaper)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Werbeträgerdaten - Presseerzeugnisse. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  2. Partner – Zeitungsgruppe Münsterland. Abgerufen am 11. Juni 2019 (deutsch).
  3. Journalistenpreis Münsterland 2018 › WIR | WIRTSCHAFT REGIONAL. Abgerufen am 11. Juni 2019 (deutsch).
  4. Werbeträgerdaten - Presseerzeugnisse. Abgerufen am 11. Juni 2019.

WeblinksBearbeiten