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Bodo Straubel gewinnt Rund um Berlin 1984, Zieleinlauf auf der Radrennbahn Weißensee

Bodo Straubel (* 27. März 1958) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer aus der DDR.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Für den SC DHfK Leipzig holte Bodo Straubel bei den DDR-Straßen-Radmeisterschaften zwischen 1977 und 1983 sechs Medaillen, darunter 1981 mit Martin Goetze, Andreas Petermann und Uwe Raab den Meistertitel. 1981 wurde Bodo Straubel DDR-Meister im Zeitfahren mit der Mannschaft des SC DHfK Leipzig (Martin Goetze, Andreas Petermann und Uwe Raab). 1983 errang er den Titel im Einzel-Straßenrennen. Ebenfalls 1981 bestritt er für den SC DHfK das Etappenrennen DDR-Rundfahrt und wurde in der Gesamtwertung Zehnter. Bereits 1980 hatte Straubel mit der Polen-Rundfahrt ein weiteres Etappenrennen bestritten, bei dem er nach einem dritten Platz auf der fünften Etappe in der Gesamteinzelwertung Rang 15 erreichte. Bei seiner zweiten Polentour wurde er Zweiter im Gesamtklassement. Zweimal – 1981 und 1984 – gewann er Rund um Berlin und ebenfalls zweimal – 1981 und 1983 – Berlin–Cottbus–Berlin. Bei der Internationalen Thüringen-Rundfahrt holte sich Straubel 1981 und 1984 jeweils den dritten Platz. Mit dem Rumänien-Cup 1982 gewann er eine internationale Etappenfahrt.[1] Nachdem er aus dem SC DHfK Leipzig ausgeschieden war, startete er für die ASG Weißenfels und versuchte sich auch bei Steherrennen.[2]

BeruflichesBearbeiten

Heute führt Straubel ein Hotel in Canow[3] vermietet Ferienwohnungen[4] und ist als Freizeitsportler weiterhin im Radsport aktiv.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 14/1982. Berlin, S. 2.
  2. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 48/1985. Berlin, S. 3.
  3. Gasthaus zur Schleuse
  4. Ferienwohnungen-Canow
  5. http://www.fuerstenberg-havel-radfahren.de/RTF-A_Fontane-Tour_14.php

WeblinksBearbeiten