Boßler (Unternehmerfamilie)

deutsche Unternehmer- und Pioniersfamilie der Binnenschifffahrt, Büchsenmacherei sowie des Musikjournalismus und Notendrucks, ursprünglich hessen-darmstädtisches Beamtengeschlecht
Hausflagge der Reedereien Gebr. Bossler in Neckarsteinach und Bossler oHG in Heidelberg[1][2]

Boßler[3][4][5] auch Bossler[3][6][7] (in Zeugnissen früherer Jahrhunderte gleichermaßen Bosler genannt[8][9][Anm 1]) ist der Name einer deutschen und ursprünglich südhessischen Kaufmanns-, Gründer- und Unternehmerfamilie aus dem Sektor der Passagier- und Güterschifffahrt auf den Flüssen Neckar und Rhein. Die lückenlose Stammreihe der seit 1822 in Neckarsteinach im hessischen Kreis Bergstraße ansässigen Familiendynastie, die zu den Pionieren der Binnenschifffahrt zählt, ist ab dem Jahr 1616 im Gebiet des historischen Amtes Lichtenberg belegt. Mitglieder des Geschlechts traten dort als zu den Volksbeamten zählende Gerichtspersonen der örtlichen Niedergerichtsbarkeit sowie als fürstliche Staatsbeamte im Forst- und Kameralwesen der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt auf. Als Hofbeamte im Rang landesherrlicher Burggrafen zu Lichtenberg übten Angehörige der Familie das Grafschaftsrecht des Burggerichtes im Lichtenberger Burgfriedensbezirk aus. Durch ihr gesellschaftliches Renommee gehörten sie der lokalen Elite an.[10][11] Der Neckarsteinacher Zweig, ergo die Gesamtfamilie aus Neckarsteinach, unterteilt sich in eine ältere sowie eine jüngere Familienlinie und gehört zur Historie der Schifffahrt am Neckar.

Die ältere Linie war in der Frachtschifffahrt auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen tätig. Werner Ludwig Boßler (* 1931; † 2018), ein Pionier der Binnenschifffahrt und Nachkomme dieser Familienlinie, hatte zwei Binnengüterhandelsschiffe in seinem Dienst, die nationale Bedeutung erlangten. Eines galt 1991 als das größte Binnenschiff der Bundesrepublik. Das andere Schiff ging 2007 durch den Excelsior-Unfall und die damit verbundene Sperrung des Rheins in die Schifffahrtsgeschichte ein.

Die jüngere Linie der Familie konzentrierte sich auf das Geschäftsfeld der Weißen Schifffahrt.[Anm 2] Sie betrieb ein Passagierschifffahrtsunternehmen mit Sitz in Bad Friedrichshall sowie zwei Reedereien in Neckarsteinach und Heidelberg. Mitglieder der jüngeren Familienlinie gelten als Pioniere der Fahrgastschifffahrt am Neckar, da sie bereits in den 1920er Jahren in diesem Geschäftsfeld tätig waren. Nachkommen des Schifffahrtsunternehmers Andreas Boßler (* 1884; † 1961) sind heute als Gesellschafter an der Passagierreederei Weiße Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG beteiligt.

Der gesamte Familienzweig Boßler aus Neckarsteinach unterhält mit einigen alten Schiffergeschlechtern verwandtschaftliche Verbindungen. Gerade die jüngere Linie des Geschlechts ist daneben großteils mit den bedeutendsten Dynastien der Schifffahrt auf Neckar und Rhein, deren Reedereien Sitz oder Ursprung am Neckar haben, verwandt oder verschwägert. Ferner stehen Äste sowie Zweige des Geschlechts in Ahnengemeinschaft mit bedeutungsvollen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kultur früherer Jahrhunderte oder sind mit deren Stammbäumen eng verflochten. Bemerkenswert erscheint an dieser Stelle der gesellschaftlich-genealogische Bezug zum mittleren Zweig der Darmstädter Familie Merck.

Doch nicht nur in der Schifffahrt machte sich die Familie einen Namen, sondern bereits zuvor in der Büchsenmacherei, wo Mitglieder der Dynastie als hochfürstlich hessen-darmstädtische Hofbüchsenmacher Waffen schufen, die noch heute in öffentlichen oder privaten Sammlungen europaweit befindlich sind und ihren Weg selbst in die Kataloge des weltweit agierenden Auktionshauses Christie’s fanden. Sie erlangten somit eine hohe gesellschaftliche Reputation.[12] Als Nachkomme des Geschlechts prägte Heinrich Philipp Boßler (* 1744; † 1812) das Musikverlagswesen des 18. Jahrhunderts. Er war einer der renommiertesten Musikverleger seiner Epoche. Daneben gilt Boßler als Originalverleger der Wiener Klassiker Beethoven, Mozart und Haydn sowie als Pionier des Musikjournalismus. Außerdem erwarb sich ein Familienmitglied als Direktor des 1629 gegründeten Ludwig-Georgs-Gymnasiums sowie als Altphilologe Ansehen. Die Riege der von ihm geprägten Schüler umfasste unter anderem den Reichskanzler Georg von Hertling, den Generalsuperintendenten Wilhelm Baur und den ehemaligen Präsidenten der hessischen Landessynode Friedrich Maximilian Heinrich Leonhard (Max) Rieger.[13][14] Ebenfalls ein Sprössling der Familie war der Astronom Jean Bosler (* 1878; † 1973), dessen Wirken durch seine Arbeit als Direktor am Observatorium von Marseille geprägt wurde. Sein wissenschaftliches Schaffen war preisgekrönt, selbst der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger berücksichtigte ihn für seine Arbeit.

GeschichteBearbeiten

Genealogie und HerkunftBearbeiten

Die gesichert bezeugte und direkte Stammlinie des Geschlechts beginnt im frühen 17. Jahrhundert mit ihrem Ahnherrn Martin Boßler (* 1616; † 1694), der am 9. Juni 1616 in Hausen als Sohn des Maurers Christoffel (bzw. Christian/Christmann) Rüdde später Boßler (* um 1585; † nach 1640) zur Taufe gehoben wurde.[15][16][Anm 3] Niedernhausen selbst zählte die Boßler überdies zu seinen ältesten Geschlechtern.[17] Dokumente belegen, dass in den Jahren von 1640 bis 1650 lediglich zwei Familien den Dreißigjährigen Krieg in Asbach überstanden hatten, eine davon war die des Maurers Martin Boßler.[18][3] Für das Jahr 1640 ist Martins Vater Christmann Boßler desgleichen in Lichtenberg belegt.[3] Am 16. Januar 1645 wird Martin Boseler von Aspach anlässlich der Geburt eines Sohnes genannt.[19] Anno 1659 war der Stammvater des Geschlechts und neben seinem Vater erste Träger des Familiennamens wohl weiterhin im südhessischen Asbach ansässig.[20] 1665 wird er als Bewohner des südhessischen Rodau genannt,[21] wo er als Schöffe dem örtlichen Gericht angehörte.[22] Damit war er in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt den Volksbeamten zugerechnet gewesen.[23]

Staatsbeamte im landgräflichen ForstdienstBearbeiten

 
Karte des einstmaligen Oberamts Lichtenberg mit Verzeichnung der ehemaligen Wirkungsorte der Ahnen sowie Mitglieder des Geschlechts, Rodau, Lichtenberg, Wembach, Nieder-Modau und Reinheim

Mit ebene jenem am 16. Januar zweitgeborenen Sohn Matthäus (bzw. Matthes) Boßler (* 1645; † 1716), der als fürstlicher Förster dem landgräflich hessen-darmstädtischen Staatsbeamtentum angehörte, Gerichtsschöffe sowie Hof- und Landbesitzer war,[Anm 4] setzt sich die Linie in Rodau über den Rodauer Stamm fort. Dessen erstgeborener Sohn Justus Boßler (* 1679; † 1760) wurde ebenso fürstlicher Förster und übernahm dazu die väterlichen Güter. Außerdem bekleidete er das Amt des Steinsetzers zu Rodau.[22][24][25][21] Er trat 1730 als Mitunterzeichner eines Regestes auf, der einen Erbvergleich zwischen dem Landgrafen Ernst Ludwig und dem Ort Rodau bezüglich eines Waldstückes regelte.[26] Die Förster zählten zur militärischen Schicht,[27] gehörten zum Landescolleg und waren aufgrund dessen der hessen-darmstädtischen Hofkanzlei unterstellt.[23] In der Funktion fürstlicher Staatsbeamter genossen sie zusätzlich das Privileg, von Steuern, Abgaben sowie Frondiensten befreit zu sein.[28][29][30]

Aus entsprechender Literatur ist zu entnehmen, dass die Pfarrer einen lediglich identischen sozialen Status innehatten, wie die Förster.[31] Die gesellschaftliche Stellung der fürstlichen Forstbeamten, zu denen die Ahnen der Familie Boßler gehörten, wird anhand des Prozesses der Pachtvergabe eines herrschaftlichen Domänenguts aus dem Jahr 1697 sichtbar, das zuvor den landesherrlichen Oberförster zum Bestandinhaber hatte.

„daß die Unterthanen zumahl nicht gern mit den Forstbedienten streithen, sondern sich vor Haß und Mißgunst scheuen, (es) auch wieder die fürstliche Verordnung laufe, daß die Bediente umb die Herrschaftlichen Güther streithen.“

Anonym: Der herrschaftliche Hof in Rodau. In: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte[32]

Das der hessen-darmstädtischen Hofkanzlei unterstehende Amt des landgräflichen Schultheißen[23] zu Rodau im Amt Lichtenberg wurde zudem über drei Jahrzehnte von Johannes Boßler (* 1708; † 1780) auch Bosler genannt,[33] dem erstgeborenen Sohn des fürstlichen Försters Justus Boßler ausgeübt.[24][34] Dieser war mit einer Waldenserin verheiratet und übernahm den boßlerschen Hof- und Landbesitz in Rodau.[25] Weiterhin stellte die Familie in Modau ebenso Bürgermeister[35] oder war mit Bürgermeisterfamilien verflochten.[36] Bürgermeister Johannes Matthes, der als Abgeordneter zur Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen gehörte, ehelichte beispielsweise in erster Ehe eine Bürgermeistertochter und boßlersche Deszendentin.[37]

Der Altphilologe Christian Ludwig Boßler (* 1810; † 1877) war ein Urenkel des fürstlichen Försters und Jägers Jost Burkhard Boßler (* 1709; † 1791),[38] dem zweitgeborenen Sohn des Försters Justus Boßler.[24] Dieser war mit einer Tochter der Bierbrauer-, Ratsherren- und Zentschöffenfamilie Blüm(m)el aus Reinheim verheiratet,[39] mit der er drei Söhne hatte[24] von denen zwei als Förster im Forst Lichtenberg und Forst Bessungen fürstliche Beamte im Forstdienst der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt waren.[40][41][42] Über seinen dritten Sohn Georg Konrad (bzw. Conrad) Boßler (* 1743; † 1793), der freiherrlich pöllnitzscher Jäger in Reinheim war,[24][43][44] besteht die Zugehörigkeit des früheren Gymnasialdirektors Christian Boßler zum ehemals forstlich geprägten Teil des Geschlechts. Direktor Dr. Boßler war mit Mathilde Boßler geb. Hegar († 1895) verheiratet. Der Ehe entsprangen die beiden Söhne Ludwig († 1913) und Karl Boßler († 1890), die wie ihr Vater Lehrer wurden.[45] Sein Enkel war der Generaloberarzt Dr. Carl Boßler (* 1872; † 1951). Seine Biografie findet sich teilweise in der Stammliste der Kaiser-Wilhelms-Akademie.[46]

Prof. Dr. Alfred Hegar, der als Mitglied zur Gelehrtenakademie Leopoldina gehörte und dessen Gattin Eva Merck, eine Tochter des Fabrikanten Heinrich Emanuel Merck war, ist als Christian Ludwig Boßlers Schwager bezeugt.[47]

Hinzukommend war der Ururenkel des Jägers Georg Konrad Boßler der französische Astronom, Astrophysiker, Astrochemiker und Autor Jean Bosler, dessen Urgroßvater Johannes Boßler den Pariser Zweig des Reinheimer Asts der Boßler begründete.[48] Der Familienname Boßler wurde französiert zu Bosler aus Johannes wurde Jean. Als Wissenschaftler war Bosler Träger des Jules-Janssen-Preises sowie des Lalande-Preises.[49] Erwin Schrödinger, Nobelpreisträger der Physik, bezog sich für seine Arbeit auf die 1923 erschienene Publikation L’evolution des etoiles von Jean Bosler.[50]

Zwischen den forstlich geprägten Familienästen Boßler in Rodau und Reinheim herrschte überdies eine Zusammenarbeit in der Ausübung ihrer Aufgaben im Forstdienst. So wurde der Jäger zu Reinheim Johann Ludwig Christian Boßler (* 1773; † 1812) seinem Verwandten dem großherzoglich hessischen Förster Boßler zu Rodau auf großherzogliche Order hin zum Forstmitaufseher beigegeben, wodurch er als Försterassistent wirkte.[51][52]

Johann Ludwig Boßler (* 1710; † 1783), der drittgeborene Sohn des fürstlichen Försters Justus Boßler und Agnat des Martin Boßler,[24] ließ sich 1738 in der Gemeinde Nieder-Modau im Kreis Darmstadt-Dieburg nieder.[53][8][Anm 5] Sämtliche Mitglieder der Gründer-, Schifffahrtsunternehmer- und Pioniersfamilie Boßler aus Neckarsteinach stammen in direkter Linie von ihm ab.[54]

Weiterhin fungierten Mitglieder der Familie als fürstliche Beamte in der landgräflichen Teichwirtschaft des Oberforsts Darmstadt.[55][56] Dort waren sie als Teich- und Bachknechte für die fürstliche Fischzucht, die Pflege sowie die Aufsicht über die landgräflichen Gewässer verantwortlich.[57] Zugleich waren diese Familienmitglieder Wingertsmeister des landgräflichen Weinbaus in Lichtenberg.[58]

Gestütsaufseher und HofmannBearbeiten

Landgraf Ludwig VI. ließ 1669 ein Gestüt in Wembach einrichten und stattete das landgräfliche Hofgut Wembach 1671 mit Jagd- und Lusthaus aus, da der Landgraf seine Wembacher Besitzung zur Erholung nutze und gerne dort verweilte.[59] Für 1690 ist Johann Valentin (bzw. Velten) Boßler (* 1661; † 1719), ein nachgeborener Sohn des Martin Boßler, als Gestütsaufseher belegt. Dieser fungierte ab 1694 nachweislich als Hofmann des landgräflichen Guts.[60][22][61]

Johann Valentin Boßlers Deszendenten blieben der Landwirtschaft verbunden. Beachtenswert ist an dieser Stelle seine Enkelin Anna Barbara Boßler (* 1724; † 1800) aus deren Ehe mit dem Gerichtsverwandten Johann Nicolaus Lautenschläger (* 1715; † 1781) der Sohn Johann Georg Lautenschläger (* 1749; † 1822) entstammte.[60] Dieser war Grenadier im Leibgarde-Regiment und mit Elisabeth von der Au (* 1746; † 1827) verheiratet, die einem seit 1532 bestehenden oberhessischen Geschlecht entstammte, welches ursprünglich niederadeliger Herkunft sein soll und bereits 1338 urkundlich erscheint. Die von der Au brachten Theologen wie Hans Ludwig von der Au, Lehrer, Apotheker, Historiker sowie Industrielle hervor.[62]

Burggrafen zu LichtenbergBearbeiten

 
Lichtenberg 1606 gemalt von Jakob Meinrad Bayrer

Die Burgfreiheit Lichtenberg mit für sich organisiertem Burgfriedensbezirk war seit 1312 mit Privilegien ausgestattet. Es bestand seit 1589 ein eigens organisiertes Bürgergericht, dem 1629 ein souveränes Burggericht mit Blutgerichtsbarkeit für den Burgfriedensbezirk folgte. Dieses war der Eigenschaft nach einem Zentgericht gleichend. Die Sonderrechte Lichtenbergs orientierten sich an denen der Reichsstadt Oppenheim und der Stadt Lindenfels.[63] Lichtenberg war zumal während des Dreißigjährigen Krieges landgräfliche Residenz, Sitz des gleichnamigen historischen Amtes sowie zeitweise Witwensitz der Landgräfinnen.

Der Büchsenschäfter und Büchsenmacher Christian (bzw. Christmann) Boßler (* 1643; † 1690), Erstgeborener des Martin Boßler,[22] begründete den Lichtenberger Stamm der Familie und trat 1672 als Constabel in Lichtenberg auf[64] von 1677 bis 1689 hatte er das Burggrafenamt zu Lichtenberg inne.[65] Jenes zählte zur Riege der landgräflichen Hofbeamten.[23][Anm 6] Die Burggrafenwohnung war ein direkt dem Landgrafen gehöriges Haus in der Burgfreiheit Lichtenberg, das an der Stadtmauer lag und nach 1860 abgebaut wurde, um in Rohbarch wieder errichtet zu werden.[66] Christmann Boßlers Amtszeit war 1684 durch eine Anordnung der Regentin Elisabeth Dorothea begleitet, die dem Burggrafen bis auf Weiteres ohne Unterstützung durch die örtliche Zentmannschaft die Burgwacht übertrug. Ansonsten war der Burggraf für die feuerwaffentechnischen Ausrüstungsgegenstände auf Lichtenberg zuständig.[67]

 
Das 1503 erbaute Bollwerk zu Lichtenberg diente der Burghut, für die der Burggraf verantwortlich war
 
Das Hohe Pfortenhaus mit Eingangshalle zum Schloss Lichtenberg beherbergte die Wohnung des landgräflich hessen-darmstädtischen Kontrolleurs der Lichtenberger Kellerei[68]

Seine Nachkommen ergriffen gleichwohl das Kunsthandwerk des Büchsenmachers, waren Gerichtsschöffen sowie Constabel und dienten im landgräflich hessen-darmstädtischen Staatsdienst als Kameralbeamte in der Position fürstlicher Kontrolleure der Kellerei des Amtes Lichtenberg[69][70] mit Amtswohnung im Hohen Pfortenhaus an der äußeren Ringmauer des Schlosses Lichtenberg sowie umfangreicher Gartenanlage im Unteren Schlosshof.[68] Dazu waren sie für wei­tere drei Generationen mit dem seit 1315 belegten Amt des Burggrafen zu Lichtenberg bestallt, das zuvor unter anderem von Angehörigen der Adelsgeschlechter Löwenstein und Grans von Heppenheft ausgeübt wurde. Durch den so versehenen Hofdienst im Burggrafenamt gehörten sie im Gegensatz zum Staatsbeamtentum nicht dem Landescolleg an, das der landgräflich hessen-darmstädtischen Hofkanzlei unterstand.[23] Der erste Burggraf zu Lichtenberg war im Übrigen zugleich Burgmann.[71]

Urkundlich belegt treten im Burggrafenamt zu Lichtenberg neben dem Büchsenschäfter und Büchsenmacher Christmann Boßler namentlich folgende Angehörige des Hauses Boßler als Ministeriale der Landesherren von Hessen-Darmstadt auf:[65]

  • Johann Leonhard Boßler (* 1677; † 1739), Büchsenmacher, Gerichtsverwandter und fürstlicher Kontrolleur der landgräflichen Amtskellerei Lichtenberg. Er amtierte als Burggraf von 1734 bis zu seinem Tod und war Sohn des oben genannten Burggrafen Christmann Boßler.
  • Johann Wendel Boßler (* 1705; † 1748), Büchsenmacher, Gerichtsverwandter und fürstlicher Kontrolleur der landgräflichen Amtskellerei Lichtenberg. Er amtierte als Burggraf von 1742 bis zu seinem Tod und war ein Sohn des Burggrafen Johann Leonhard Boßler.[69]
  • Johann Peter Boßler „der Jüngere“ (* 1722; † 1809), Büchsenmacher, Gerichtsverwandter, Constabel und fürstlicher Kontrolleur der landgräflichen Amtskellerei Lichtenberg. Er amtierte als Burggraf seit 1749 zugleich war er allgemein der letzte Träger dieses Hofamtes und jüngerer Bruder des Burggrafen Johann Wendel Boßler.[69]

Die Besoldung des Burggrafen war anno 1631, als Johann Junker von Löwenstein zu Storndorf das Burggrafenamt innehatte,[72] mit 30 fl. jährlich dokumentiert und damit höher angesiedelt als das Salär des Amtskellers.[73] Zumal erhielt der Burggraf zu Lichtenberg im Vergleich mit den Burggrafen zu Marburg, auf Burg Rheinfels oder auf Burg Neukatzenelnbogen mehr als das Doppelte an Sold.[74]

Ahnengemeinschaften und frühe HeiratskreiseBearbeiten

 
Friedrich Maximilian von Klinger nach einer Kreidezeichnung seines Jugendfreundes Johann Wolfgang von Goethe

Der 1752 in Frankfurt am Main geborene Dichter und kaiserlich-russische Generalleutnant Friedrich Maximilian Klinger, welcher 1780 durch die ihm verliehenen Orden in den erblichen russischen Dienstadel nobilitiert wurde, war der einzig überlebende Sohn des Frankfurter Constabel Johannes Klinger (* 1719; † 1760) aus Pfaffen-Beerfurth. Die Großeltern des Dichters Klinger, der mit seinem Werk Sturm und Drang Namensgeber der Geniezeit war, werden in gängigen biographischen Nachschlagewerken mit dem Müller Johannes Klinger zu Pfaffen-Beerfurth und seiner Gattin Anna Barbara Müller genannt.[75]

Die Odenwälder Familiengeschichtsforschung widerspricht anhand urkundlicher Nachweise den lexikalischen Angaben mit Fokus auf die Großmutter des Dramatikers Klinger und kommt zu dem Resultat, dass der Frankfurter Johannes Klinger aus der Ehe des Müllers, Schmieds sowie Schulmeisters Johannes Klinger (* 1671; † 1743) von Pfaffen-Beerfurth mit seiner 1695 in Groß-Bieberau angetrauten Gattin, der ältesten Tochter des Büchsenmachers, Büchsenschäfters und Constabel Christian Boßler, Anna Barbara Boßler (* 1672; † 1747) stammt.[76] Anna Barbara Klinger geb. Boßler ist im Übrigen mehrfach als Ehefrau des Pfaffen-Beerfurther Müllers Johannes Klinger belegt.[77][64] Anna Barbara Müller war wiederum belegbar die Gattin des 1687 geborenen Müllers Johannes Klinger aus Kirch-Beerfurth. Jener war der gleichnamige jüngerer Bruder des Pfaffen-Beerfurther Großvaters von Friedrich Maximilian Klinger und wurde urkundlich nachweisbar 1713 Erbauer sowie Besitzer der Böckelsmühle in Kirch-Beerfurth. Jegliche Spur des Kirch-Beerfurther Johannes Klinger und seiner Gattin Anna Barbara Müller verläuft sich 1723.[78][Anm 7]

Der über seine väterliche Großmutter Anna Barbara Klinger geb. Boßler dem hier behandelten hessischen Geschlecht zurechenbare Friedrich Maximilian Klinger war laut Angabe des Genealogischen Handbuchs der estländischen Ritterschaft mit einer natürlichen Tochter des Fürsten Grigori Grigorjewitsch Orlow verheiratet. Sie soll aus Orlows Liaison mit Katharina der Großen entsprungen sein.[79] Das genealogische Handbuch steht in diesem Zusammenhang gleichermaßen im Widerspruch zu gängigen Personenlexika, die Klinger thematisieren.

Der einführend als Schüler des Gelehrten Christian Ludwig Boßlers genannte Mäzen Max Rieger war ein Großneffe Friedrich Maximilian Klingers und Enkel von Agnes Authäus geb. Klinger. Er war dadurch ein Nachfahre von Anna Barbara Boßler und Johannes Klinger aus Pfaffen-Beerfurth. Seine Tochter Elisabeth Rieger ehelichte den Unternehmer Emanuel August Merck.[80] Max Rieger erinnerte sich wohlwollend an seinen Lehrer Christian Boßler.[81]

Eine Ahnengemeinschaft der Nachkommen des Büchsenmachers, landgräflich hessen-darmstädtischen Kameralbeamten sowie fürstlichen Burggrafen Johann Leonhard Boßler, der viertgeborener Spross des Büchsenschäfters sowie fürstlichen Burggrafen Christmann Boßler war,[64] besteht über dessen 1704 in Ober-Ramstadt angetraute Gattin Anna Elisabeth Kalenberg (* 1684; † 1740), die eine Tochter des Pfarrers und Schulmeisters zu Ober-Ramstadt Samuel Ulrich Kalenberg[69] aus hessischem Pfarrersgeschlecht war,[82][83] mit den Landtagsabgeordneten Gottlieb sowie Wilhelm Weidig, dem bedeutenden liberalen Revolutionär Friedrich Ludwig Weidig und dessen Schwester Karoline Theodore Luise Weidig, einer Großmutter von Wilhelm Liebknecht.[84] Deren Urgroßmutter Louisa Dorothea Kalenberg stammte gleichermaßen aus Ober-Ramstadt[85] und war ebenso eine Tochter des Pfarrers Kalenberg.

Die mütterliche Linie der Anna Elisabeth Boßler geb. Kalenberg verweist verwandtschaftlich hin zum alten hessischen Geschlecht Steitz, dessen Stammvater der Kaufmann Henne Steitz (bzw. Stytz) aus Butzbach bereits 1412 urkundlich erscheint.[86][87] Anna Elisabeth Boßlers Großvater mütterlicherseits war der Schultheiß Johann Daniel Steitz. Er begründete den Reinheimer Ast der Steitz.[88] Johann Daniel Steitz war wiederum ein Bruder des Zentgrafen und Kellers Antonius Steitz, dessen Sohn der Pfarrer Heinrich Steitz zu Gräfenhausen,[89] war Ahnherr des Geheim- und Staatsrats sowie Staatsoberhaupts der Freien Stadt Frankfurt Georg Steitz,[90] der als freundschaftlicher Vertrauter des Kurfürsten von Mainz, Großherzogs von Frankfurt und Fürstprimas des Rheinbundes Karl Theodor von Dalberg galt und wie sein Großneffe Georg Eduard Steitz dem Frankfurter Haus des Geschlechts angehörte.

Die über Anna Elisabeth Boßler geb. Kalenberg bestehende cognatische Verwandtschaft ihrer boßlerschen Deszendenten mit der Familie Steitz, führt über die Tochter des Henne Steitz, Luckel Steitz (bzw. Stytz) unter anderem zum 1751 in die Althessische Ritterschaft avancierten Adelsgeschlecht Heydwolff sowie letztendlich zu Johann Wolfgang von Goethe.[91][92]

Anna Maria Boßler (* 1707; † nach 1747) die älteste Tochter des landgräflichen Beamten Johann Leonhard Boßler aus dessen Ehe mit der Pfarrerstochter Anna Elisabeth Kalenberg, ehelichte 1739 in Groß-Bieberau den Exequirer Georg Ludwig Vigelius (* um 1707; † nach 1747). Dieser war ein Sohn des Renteiverwalters Vigelius zu Lichtenberg und Nachfahre des fürstlichen Amtskellers Johann Georg Vigelius,[64][69] der schon für 1660 als Lichtenberger Keller belegt ist[93] und bis 1676 zusätzlich als erster boyneburg-hohensteinischer Richter im Gericht Boyneburg fungierte[94] sowie von dessen Gattin Walburgis Uloth, einer Nichte des Stadtphysikus von Darmstadt Dr. Balthasar Uloth, die einer Amtmann- und Amtskellerfamilie entstammte.[95][96]

 
Justus Liebig war der Großneffe des Johann Jacob Liebig, dessen Gattin eine Tochter der Familie Boßler war

Die 1753 geborene Elisabeth Margaretha Boßler, eine Tochter des landgräflichen Beamten Johann Heinrich Boßler (* 1725; † 1786), heiratete 1780 Johann Jacob Liebig (* 1752; † 1809) den Begründer des Niedernhausener Zweigs[97][98] des alten seit 1550 urkundlich belegten hessischen Geschlechts Liebig, welches seine Stammreihe mit Hans Liebig in Ueberau beginnt[99] und bereits 1382 mit der Hufe Liebinge in Wembach dokumentiert wurde.[100] Johann Jacob Liebig war ein Großonkel des Wissenschaftlers Justus Liebig, der als Chemiker Berühmtheit erlangte, in den Freiherrenstand erhoben wurde[101] und sein Geschlecht weltbekannt machte. Elisabeth Margaretha, die 1818 verstarb, war über ihren Vater eine Enkelin des landgräflichen Försters Justus Boßler.[24] Der gemeinsame Sohn Johann Georg Liebig (* 1798; † 1886) ehelichte mit Katharina Boßler (* 1798; † 1846) seine mütterliche Cousine ersten Grades.[97][102] Obendrein sind die Nachkommen des Johann Jacob Liebig mit seiner Gattin Elisabeth Margaretha Liebig geb. Boßler mit prominenten Sprösslingen der Familie Liebig und deren Nachkommenschaft stammverwandt. Darunter finden sich beispielsweise die Sprösslinge des Verlegersohns Karl Heinrich Westermann,[103] Angehörige der Familien Delbrück und Harnack oder Elly Heuss-Knapp wieder,[104] deren Gatte Theodor Heuss selbst Nachfahre eines alten Schiffergeschlechts aus Haßmersheim war.[105]

Über Elisabeth Schäfer geb. Liebig einer Urenkelin der Elisabeth Margaretha Boßler sowie Enkelin der Katharina Boßler besteht genealogisch eine Verbindung zum Neunkirchner Stamm des hessischen Geschlechts Dingeldein auch Dingeldey genannt.[106] Diese Familie brachte insgesamt bedeutende Angehörige aus Militär, Geistlichkeit, Beamtentum und Politik hervor.[107] Der Niedernhausener Zweig des liebigschen Geschlechts steht damit unter anderem in Ahnengemeinschaft mit dem Politiker Eduard Dingeldey, dessen Gattin als Tochter des Geheimen Kommerzienrats Ernst Wilhelm Merck weiterhin der Unternehmerdynastie Merck entsprang.[108] Die weitläufigere Blutsverwandtschaft der boßler-liebigschen Nachkommenschaft umfasst ergänzend den deutsch-russischen Chemiker Friedrich Konrad Beilstein.[109][110]

Elisabetha Eleonora Boßler, eine 1775 in Reinheim geborene Tochter des Jägers Georg Konrad Boßler, heiratete 1797 in Wersau den Drehermeister Hermann Friedrich Wagner (* 1776; † 1846), Sohn des Wersauer Pfarrers Ernst Friedrich Wagner,[111] er entstammte einem seit 1580 bezeugten alten oberhessischen Pfarrer- und Beamtengeschlecht, das sich latinisiert Plaustrarius nannte und durch den Schultheißen sowie Rheinfelder Keller Johann Conrad Wagner in Groß-Bieberau belegt war.[98][112] Dessen Sohn Georg Friedrich Wagner war der Vorfahr von Elisabetha Eleonora Boßlers Gatte.[113][114] Nachkommenschaft besagter Familie Wagner erhielt 1915 den Briefadel verliehen.[115] Elisabetha Eleonora Wagner geb. Boßler, die Tante des Gymnasialdirektors Dr. Christian Ludwig Boßler, verstarb 1841 in ihrem Geburtsort.

Zu den Vorfahren der boßlerschen Sprösslinge des Reinheimer Asts zählt ferner der Gerichtsschöffe Andreas Dörr (* um 1595; † vor 1672) aus Großen-Buseck, der ebenda die Vernehmungen in den Hexenprozessen anführte.[116] Diese genealogische Verbindung erschließt sich durch die Beamten- und Theologenfamilie Dörr, die aus Großen-Buseck stammt und deren erster Vertreter in Reinheim der Ratsherr Ludwig Balthasar Dörr (* 1669; † 1724)[117] aus Groß-Bieberau war. Ludwig Balthasars Enkelin Elisabeth (bzw. Elise) Eleonore Dörr (* 1745; † 1828) war die Gattin des freiherrlich pöllnitzschen Jägers Georg Konrad Boßler.[118][119]

Hofbüchsenmacher und MusikverlegerBearbeiten

 
Der hochfürstlich hessen-darmstädtische Hofbüchsenmacher Johann Peter Boßler mit seinem Sohn Friedrich Jacob eingebettet zwischen seinen Brüdern und Neffen aus Lichtenberg und Umstadt, die ebenfalls Büchsenmacher waren[120]

Der landgräflich hessen-darmstädtische Hofbüchsenmacher Johann Peter Boßler (* 1687/89; † 1742) auch Bosler sowie Bossler genannt wird in der Waffenkunde und der damit verbundenen Literatur bis zum heutigen Tag oft mit seinem Geburtsort der ehemals selbstständigen Gemeinde Zella in Thüringen zugeordnet. Weitere Werke formulieren, dass Johann Peter Boßler lediglich aus Zella nach Darmstadt gekommen sei und lassen offen, ob Zella der eigentliche Geburtsort Boßlers war.[121] Ausführliche genealogische Forschung zeigte auf, dass Johann Peter Boßler tatsächlich in Lichtenberg als letztgeborener Sohn des Büchsenschäfters, Constabel sowie fürstlichen Burggrafen Christmann Boßler und dessen zweiter Gattin Anna Eleonora Beilstein (* 1658; † 1732), geboren wurde und dort 1701 letztmals urkundlich erscheint.[122][64][Anm 8]

So wird der Name Boßler bereits in einer 2002 erschienenen Festschrift aus der Serie Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte als ursprünglich hessisch genannt.

„[…] Steinschlossgewehre mit kostbaren Einlegearbeiten aus Elfenbein und Perlmutt auf ihren Schäften zeugen von der hohen Kunst der Büchsenmacher, unter denen sich auch zahlreiche Namen aus dem Lande finden: Boßler, Drenkner, Girsch und Probst in Darmstadt […]“

Dr. Eckhart G. Franz und Dr. Hans-Peter Lachmann: Das kulturelle Erbe des Hauses Hessen – Moritz Landgraf von Hessen zum 75. Geburtstag.[123]

Damit entstammte Johann Peter Boßler dem Lichtenberger Stamm des frühen Geschlechts der Boßler, der seinen Wirkungsort im südhessischen Lichtenberg hatte und wie bereits aufgeführt neben Positionen als Hof- und Staatsbeamte den Beruf des Büchsenmachers erlernte.[69][124] Seine Halbbrüder und Neffen erlangten im Vergleich nicht die überregionale historische Bedeutung ihres in Zella und Suhl zum Büchsenmacher ausgebildeten Verwandten, der den Ast der Hofbüchsenmacher- und Kupferstecherfamilie Boßler zu Darmstadt begründete. Suhl selbst galt, als Büchsenmacherstadt und wurde die Waffenkammer Europas genannt.[125]

1710 erschien Johann Peter Boßler unter der für die Familie bekannten Namensform Bosler in Darmstadt und reichte 1718 bei der dortigen Schlosserzunft seine Meisterstücke ein. Daraufhin wurde er Gründer der autarken Büchsenmacherzunft zu Darmstadt. Für den kulturellen und wirtschaftlichen Aufstieg Darmstadts waren die Büchsenmachermeister Boßler ein belangvoller Faktor.[121]

Schon seit spätestens 1715 war er durch den hessen-darmstädtischen Landesfürsten als Hofbüchsenmacher in den Kreis der Hofhandwerker berufen worden. Renommiertester Lehrling des Hofbüchsenmachers Boßler war Johann Christian Breithaupt (* 1736; † 1799), Gründer des familiengeführten Unternehmens F. W. Breithaupt & Sohn.[126][127] Die von Johann Peter Bosler gefertigten Büchsen sind heute unter anderem im Jagdschloss Kranichstein zu besichtigen.[121]

 
Windbüchsen von Friedrich Jacob Boßler in der Rüstkammer des königlichen Schlosses in Stockholm

Friedrich Jacob Boßler der Ältere (* 1717; † 1793) auch Bosler sowie Bossler genannt, war der Sohn des hochfürstlichen Hofbüchsenmachers Johann Peter Boßler und dadurch ebenfalls ein Agnat des Martin Boßler. Er ist für 1766 als hochfürstlicher Hofwindbüchsenmacher zu Darmstadt belegt. Am dortigen Fürstenhof genoss Friedrich Jacob Boßler einen hohen Nimbus, er fertigte Windbüchsen für Landgraf Ludwig VIII. an, der ein passionierter Jagdliebhaber war.[128] Die von ihm gefertigten Windbüchsen fanden weiterhin bis nach London ihren Absatz.[121][129][130] Dort waren sie bereits Gegenstand größerer Auktionen bei Christie's und gehören zur Sammlung in Windsor Castle.[131]

Dessen Sohn Heinrich Philipp Carl (bzw. Karl) Boßler auch Bossler genannt, fungierte wiederum als landgräflich hessen-darmstädtischer Hofkupferstecher sowie als fürstlicher Münzgraveur zu Darmstadt. 1776 war er Kammerdiener, Sekretär und Archivar des Prinzen Ludwig Georg Karl von Hessen-Darmstadt.[132] Über den Prinzen fand Boßler zusätzlich den Weg zur Freimaurerei.[133] 1779 kreierte Heinrich Philipp Boßler eine Druckmaschine für den schnellen, präzisen sowie hochwertigen Notendruck.[134] Weiterhin wurde Boßler 1781 in Speyer mit dem Musikverlag Bosslerische Musikhandlung unternehmerisch tätig und verlegte frühe Werke Beethovens und Justin Heinrich Knechts. Den persönlichen Austausch pflegte er mit Joseph Haydn. Persönlich bekannt war Heinrich Philipp Boßler, der zu den bedeutendsten Musikverlegern seiner Epoche zählt, ebenso mit Wolfgang Amadeus Mozart. Boßler verlegte nicht nur Originalwerke Beethovens, sein verlegerischen Repertoire umfasste darüber hinaus ebenfalls die beiden Wiener Klassiker Mozart sowie Haydn.

Mit dem Kapellmeister Antonio Rosetti stand H. P. Bossler in engem Kontakt. In der Musikalischen Korrespondenz publizierte Heinrich Philipp Bossler 1792 über den Komponisten Rosetti.[135] Zum anderen pflegte Heinrich Philipp Carl Boßler Kontakt mit namhaften Persönlichkeiten der Literatur. Darunter waren Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin, Christian Friedrich Daniel Schubart, Christoph Martin Wieland und die Salonnière Sophie von La Roche.[136]

Die berühmte Virtuosin Mariane Kirchgeßner und den hochfürstlich brandenburg-onolzbacher Expeditionsrat Boßler verband eine innige Freundschaft.[137] Boßler wirkte außerdem als Kirchgeßners Impresario und lebte abschließend mit der Glasharmonikavirtuosin in Lebensgemeinschaft auf einem Landgut bei Gohlis.[138] Dort versuchte er sich in der Landwirtschaft sowie der Schnapsbrennerei.[139]

Heinrich Philipp Boßler war als Verleger Herausgeber der Neuen Blumenlese für Klavierliebhaber, die von 1782 bis 1787 in einer wöchentlichen Ausfertigung von 1500 Stück verlegt wurde.[139] H. P. Bossler trat im Bereich des musikalischen Journalismus als Pionier hervor, der seine Arbeit im Notendruck bis nach London ausdehnte.[140]

Das Beethoven-Haus in Bonn würdigte den Musikverleger Boßler 2001 mit einer Sonderausstellung über dessen Leben und Wirken.[139] Seinen Lebensabend verbrachte Heinrich Philipp Boßler mit Herstellung und Vertrieb von englischen sowie französischen Likören.[141]

Das Geschlecht in NeckarsteinachBearbeiten

 
Vorderansicht des Schönauer Hofs, der alleiniger Gutshof in Neckarsteinach und ehemaliger Adelshof, der Landschad von Steinach aus dem 14. Jahrhundert ist[142]
 
Innenansicht des Schönauer Hofs, der 1980 von der älteren Familienlinie an die Stadt veräußert wurde,[54] die das mittelalterliche Hofgut, welches zudem eine Niederlassung des Klosters Schönau war, sanierte und in 13 Wohneinheiten für Senioren umwandelte

1821 trat der aus Nieder-Modau stammende Johannes Boßler „der Ältere“ (* 1796; † 1834), ein zweifacher Cousin dritten Grades des Abgeordneten der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen und Bürgermeisters von Nieder-Modau Johann Heinrich Roßmann,[54] die Stelle als Lehrer im Schuldienst zu Darsberg an.[143] Bereits 1822 wurde er Bürger in Neckarsteinach und gehörte dort 1825 dem Kaufmannsstand an. 1831 war er Ökonom sowie 1834 Gutsherr. Er bereitete den Boden für die Tradition der Schifffahrt durch seine Nachkommen. Sein Sohn Johannes Boßler „der Jüngere“ (* 1823; † 1906) war im Jahre 1853 das erste Mitglied der Familie, das urkundlich im Beruf des Schiffers dokumentiert gewesen ist. Dessen Söhne, die Brüder Johann Christoph (* 1848; † 1933) und Jakob Friedrich I. (* 1851; † 1927), wurden die Begründer der beiden noch heute bestehenden Linien dieses Familienzweigs der Boßler aus dem Neckartal.[144]

Ältere Linie der FamilieBearbeiten

Der Schiffer und Gutsbesitzer Johann Christoph Boßler wurde zum Begründer der älteren Linie der Familie Boßler. Sie steht in der Tradition der Frachtschifffahrt und besaß in ihren Zweigen mehrere Motorgüterschiffe. Johann Christoph heiratete mit Elisabetha Margaretha Kaiser (* 1854; † 1928) im Gegensatz zu seinem Bruder Jakob Friedrich I. nicht direkt in eine Schifffahrtsunternehmerfamilie ein. Elisabetha Margarethas Mutter stammte allerdings aus der Familie Olbert, die schon Dr. Hanns Heiman in seiner wissenschaftlichen Arbeit Die Lage der Neckarschiffer seit Einführung der Schleppschiffahrt aus dem Jahr 1907, zu den alten Schiffergeschlechtern zählte.[145][105]

Jüngere Linie der FamilieBearbeiten

 
Plan zum Bau der Fähranlage zwischen den Ländern Hessen und Baden aus dem Jahr 1906 mit der Unterschrift von Jakob Friedrich I. Boßler

Jakob Friedrich I. (bzw. Friedrich oder Fritz) Boßler war als Fährunternehmer auf dem Neckar der erste Boßler aus der von ihm begründeten jüngeren Familienlinie, der Passagierverkehr betrieb. Er hatte den Fährdienst von Neckarsteinach inne.[146] 1906 wurde ihm vom Großherzogtum Hessen durch das großherzoglich-hessische Ministerium der Finanzen in Darmstadt und das großherzoglich-hessische Wasserbauamt in Worms sowie vom Großherzogtum Baden durch das großherzoglich-badische Innenministerium in Karlsruhe und das großherzoglich-badische Bezirksamt in Heidelberg das Recht verliehen, den Fährbetrieb zwischen den Ländern Hessen und Baden von Neckarsteinach aus nach Dilsberg hinüber mit einer Gierseilfähre zu betreiben.

Heiratspolitik und spätere familiäre VerbindungenBearbeiten

Johannes Boßler der Ältere trat 1822 mit der Krämerswitwe Catharina Friederika Haas geb. Pfautz (* 1785; † 1865) in den Ehestand ein. Seine Gattin stammte gebürtig aus der ehemals im Kreis Sinsheim ansässigen Familie Pfautz,[144] die in Dühren ein durch das Hochstift Speyer verliehenes Hofgut zum Lehen hatte[147] und das Amt des Schultheißen in Rohrbach bekleidete. Mitglieder der Familie Pfautz wanderten nach Nordamerika in die USA aus. Der bekannteste Spross dieser Familie war der spätere US-Präsident Herbert Clark Hoover.[148]

Johannes Boßler der Jüngere verband seine Nachkommen und sich wiederum durch die Eheschließung mit der Schiffermeistertochter Catharina Barbara Heilmann (* 1823; † 1899) in das seit 1605 mit der Fischerei- und der Schifffahrt verbundene Geschlecht Heilmann aus Neckarsteinach, aus dessen Reihen ebenfalls Zunftmeister der örtlichen Fischerzunft entstammten.[149]

Johann Christoph Boßler hatte zwei Söhne. Der erstgeborene Sohn, Jakob Friedrich II. Boßler (* 1875; † 1898), blieb ohne Nachkommenschaft.[144] Der zweitgeborene Sohn, Ludwig Friedrich Boßler (* 1876; † 1946), der später Rentmeister in Neckarsteinach wurde, verbandelte sich sowie die ältere Familienlinie durch seine Vermählung mit Hermine Elisabeth Katharina Egner (* 1878; † 1943) mit der aus Neckarhausen stammenden Magistrats- und Steinbruchsbesitzerfamilie Egner, die mehrere großherzoglich-hessische Beigeordnete stellte.[150]

 
Die Industriellentochter Sibylla Luise Boßler geb. Götz aus großbürgerlichem Hause, Gattin des Jakob Friedrich I. Boßler und Ahnmutter der jüngeren Familienlinie

Jakob Friedrich I. Boßler begründete durch seine Heirat mit Sibylla Luise Götz (* 1854; † 1885), der zweitgeborenen Tochter des Gasthausbesitzers (Adlerwirts), Industriellen, Großsteinbruchbesitzers, Steinschifffahrtsunternehmers und Steinlieferanten für die Tullasche Rheinkorrektur Johann Friedrich II. Götz (* 1820; † 1892), die ferner eine direkte Tante der beiden Schifffahrtsunternehmer, Steinbruchbesitzer, Pioniere der Schifffahrt sowie Begründer der motorisierten Güterschifffahrt auf dem Neckar Ludwig (* 1887; † 1955) und Jakob Götz (* 1890; † 1977) war, das verwandtschaftliche Verhältnis der jüngeren Linie der Familie Boßler mit der seit 1791 in Neckarsteinach eingesessenen Unternehmerfamilie Götz,[151] die als eine der renommiertesten Schifffahrtsdynastien am Neckar galt.[152] Diese Form der gleichrangigen Heirat zieht sich von da an durch nahezu alle Häuser der jüngeren Familienlinie.

Durch Sibylla Luise Götz besteht darüber hinaus ein direktes Verwandtschaftsverhältnis der jüngeren Linie mit der Erbbeständerfamilie Krieger aus Neckarhausen, die eine lange Tradition der Treidelschifffahrt aufweisen kann.[153][154][155]

 
Die 105 Meter lange MS Hanna Krieger[Anm 9] ist der Unternehmerin Hanna Krieger geb. Boßler gewidmet, der Tochter des Schifffahrtsunternehmers Andreas Boßler und Gattin des Industriellen Heinrich Heiner Krieger, genannt „der Wohltäter“[156]

Die jüngere Linie der Familie ist zudem verwandtschaftlich mit der Schifffahrts- und Baustoffindustriellenfamilie Waibel aus Gernsheim, die ebenfalls zu den alten Schiffergeschlechtern gehört,[105] sowie mit der Schifffahrts- und Baustoffunternehmerfamilie Fretter aus Erfelden verbunden, deren Kiesabbau am Altrhein dem sogenannten Fretter Loch seinen Namen gab und die heute Eigner der Gernsheimer Rheinfährbetrieb GmbH ist. Weitere verwandtschaftliche Beziehungen bestehen zu den Schifffahrtsunternehmerfamilien Stumpf und Oestreicher. Ein Haus der jüngeren Familienlinie ist darüber hinaus über Johanna Barbara Hanna Krieger geb. Boßler (* 1920; † 2010), mit der Schifffahrts-, Logistik- und Baustoffindustriellenfamilie Krieger aus Neckarsteinach verschwägert,[157] die gleichwohl den alten Schiffergeschlechtern zugehörig ist[105] und deren Unternehmensgruppe in etwa 1000 Mitarbeiter zählt.[158]

Bedeutung des FamiliennamensBearbeiten

Die Etymologie des Begriffs Boßler ist in der südhessischen Mundart zu finden und stellte einen Übernamen für Personen dar, die handwerkliche Klein- oder Nebenarbeiten durchführten.[3][159] Angehörige der frühen Familie, die historisch gut belegt sowie urkundlich greifbar sind und durch Ämter oder ihr Wirken in Erscheinung traten, wurden weiterhin unter den Variationen des Familiennamens, in der Form Bossler sowie Bosler dokumentiert.[121][130][30] Diese genannten beiden Schreibformen ziehen sich über die Jahrhunderte hinweg durch die Genealogie des gesamten Geschlechts. Eine Stammverwandtschaft der originär südhessischen Familie mit anderen Namensträgern aus Baden-Württemberg oder übrigen Gebieten besteht nicht.[160]

Die Änderung der Schreibweise des Familiennamens in der Schifffahrt ist dadurch begründet, dass im internationalen Alphabet der Buchstabe „ß“ nicht existiert. Um jedoch auf dieser Ebene mitagieren zu können, trugen die Unternehmen und die dazugehörigen Schiffe zukünftig den Namen Boßler mit „ss“.[Anm 10] Die Mitglieder der Familie passten die Schreibweise ihres Nachnamens den jeweiligen Unternehmen sowie den Schiffen an, um eindeutig mit ihnen identifiziert werden zu können. Gerade im Bereich der Passagierschifffahrt war eine internationale Schreibweise bedeutend. Eine amtliche Änderung des Familiennamens erreichte lediglich das von Herbert Rudolf Bossler aus der jüngeren Familienlinie begründete Jagstfelder Haus.[161] Herbert Rudolf Bosslers Passagierschifffahrtsunternehmen firmierte als Personenschiffahrt Herbert Bossler.[162][160] Alle weiteren Mitglieder der Gesamtfamilie aus Neckarsteinach führen weiterhin amtlich den Familiennamen in der Schreibweise Boßler.

Weiße SchifffahrtBearbeiten

 
Gemälde von Karl Weysser mit dem Titel Schiffe in Neckarsteinach aus dem Jahre 1893

Bereits eine Urkunde aus dem Jahr 830, ausgestellt von Kaiser Ludwig dem Frommen, belegt, dass schon im 7. Jahrhundert Handel auf dem Neckar durch Schifffahrt stattfand.[163] Die Tradition der Schifffahrt selbst ist für die Stadt Neckarsteinach seit über acht Jahrhunderten belegt und reicht bis um das Jahr 1150 zurück.[164] In den Jahren 1474 sowie 1518 folgte eine Flößereiordnung für Neckarsteinach und 1832 trat die Neckarschifffahrtsordnung in Kraft,[165] die zusammen mit der 1868 entstandenen Mannheimer Akte die gewerbliche Freiheit auf dem Rhein sowie auf dem Neckar gewährleistete.[166] Zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs zählte Neckarsteinach zu den beachtenswertesten Schifferstädten Deutschlands.[167] Wie einige andere Familien in der Schifferstadt Neckarsteinach wurde die gesamte Familie in Neckarsteinach auf Neckar und Rhein unternehmerisch tätig und erlangte dadurch Bedeutung in diesem Metier.

Die Flusstouristik durch reine Dampfschiffe wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts verdrängt. Es kam die Zeit der Motorschifffahrt im Bereich der Gästebeförderung auf. Ein spezieller Schiffstyp, der auf die Bedürfnisse des Tourismus und der Erholung zugeschnitten sowie technisch optimal auf die Gegebenheiten der einzelnen Flüsse angepasst ist, entstand. Hierzu zählt unter anderem der Voith-Schneider-Antrieb in Passagierschiffen auf Binnengewässern.[168]

UnternehmensursprungBearbeiten

 
Das historische Fährhäuschen von Neckarsteinach wurde 1904 errichtet und vom Fährunternehmer Jakob Friedrich I. Boßler als erstes gewerblich für den Fährbetrieb zwischen zwei Staaten genutzt. Heute steht das mit der Unternehmenshistorie der jüngeren Linie verbundene städtische Gebäude unter Denkmalschutz[169]

Bereits 1926 gründeten die beiden Brüder und Söhne des Fährunternehmers Jakob Friedrich I. Boßler, Georg Boßler (* 1881; † 1946) sowie Andreas Boßler, das Unternehmen Personenschiffahrt Gebr. Bossler,[157][170][171] dieses Schifffahrtsunternehmen ging aus einem gewerblichen Verleih von Nachen und Gondeln in Neckarsteinach hervor, der von Jakob Friedrich I. Boßler und seinen vier Söhnen gemeinsam geführt wurde.[172] Das erste eiserne und motorisierte Passagierschiff der Gebr. Bossler war die Viktor von Scheffel.[173] Das Motorfahrgastschiff war bereits seit 1921 für Andreas Boßler in Fahrt gewesen.[157]

Die Gebrüder Georg und Andreas Boßler gehörten durch ihre frühe Unternehmensgründung im Bereich der Passagierschifffahrt zu den Pionieren dieser Branche im Neckarraum.[170][171]

Vor- und NachkriegszeitBearbeiten

In den 1930er Jahren folgten vier weitere Schiffseinheiten, die im Dienst eines anderen Schifffahrtsunternehmens gestanden hatten und von der Personenschiffahrt Gebr. Bossler übernommen wurden. Nach dem Erwerb dieser Einheiten umfasste die Flotte der Gebr. Bossler insgesamt sieben Fahrgastschiffe. Diese Flottengröße machte das Unternehmen zur Reederei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatten die Gebr. Bossler lediglich noch drei Motorfahrgastschiffe. Die vorher erworbenen vier Schiffe verblieben bei der US-Army, waren gesunken oder wurden verkauft.[174][170][171]

ExpansionenBearbeiten

Mit Herbert Bossler ließ siche ein weiterer Nachkomme der jüngeren Linie 1948 mit dem Passagierschiff Helene unternehmerisch in Bad Friedrichshall-Jagstfeld, im Umland von Bad Wimpfen, nieder, um dort sein eigenes Schifffahrtsunternehmen zu führen. Das kann als unternehmerische Expansion der Familienlinie sowie als Ableger der Personenschiffahrt Gebr. Bossler betrachtet werden. Herbert Bossler kaufte 1954 das Rheinschiff Seeadler[175] und ließ es 1956 in Neckarsteinach durch die Schiffswerft Ebert & Söhne umbauen. Als neuer Name des Schiffes wurde Regia Wimpina, (Königliches Wimpfen) gewählt. Herbert Rudolf Bossler (* 1907; † 1999) war der erste Schifffahrtsunternehmer, der einen größeren Teil des Touristenflusses der Kurstadt Bad Wimpfen auf den Neckar lenkte und dort im Raum Heilbronn beförderte.[162]

Auch sein zweites Passagierschiff Glück Auf[162] wurde 1960 bei Ebert & Söhne in Neckarsteinach verlängert und verbreitert.[176] Der Schiffsname Glück Auf war in Anlehnung an die Traditionen des Salzbergwerkes in Bad Friedrichshall gewählt (Bergmannsgruß Glück Auf). Herbert Rudolf Bossler war zu Anfang selbst bei der Personenschiffahrt Gebr. Bossler in Neckarsteinach tätig[177] und als Schiffsgesellschafter an der Von Hindenburg beteiligt.[178]

Im Jahr 1967 übernahm die Fahrgastreederei Gebr. Bossler das konkurrierende Schifffahrtsunternehmen Hermann Götz aus Heidelberg mit dem Fahrgastschiff Heimat.[162]

Aus dieser Übernahme resultierte die Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG.

1986 wurde das bis 1975 konkurrenzlos gebliebene Unternehmen Personenschiffahrt Herbert Bossler aus Altersgründen an dessen Verwandtschaft, die Eigentümer der Personenschifffahrt Stumpf, in Heilbronn verkauft.[179]

Rhein-Neckar-FahrgastschifffahrtBearbeiten

Nachdem die Stadt Heidelberg ihre örtlichen Schleusen in den 1970ern modernisiert hatte, wurde eine lose Interessengemeinschaft der lokalen Passagierschifffahrtsunternehmen gegründet. Die Bilanz nach einem Jahr ergab, dass die wirtschaftlichen Erträge auf einem gleichbleibenden Niveau verharrten, dass jedoch die Betriebskosten der einzelnen Unternehmen abgenommen hatten.[180] Daraufhin wurde die Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt gegründet.

Die boßlerschen Schifffahrtsunternehmen aus dem Raum Heidelberg/Neckarsteinach traten 1972 unter dem Namen Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG zusammen mit weiteren Unternehmen gleicher Art in den losen Verband der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt GmbH ein.[181][182] Dieser Verbund hebelte den Konkurrenzdruck aus und ermöglichte allen Unternehmen unter einer Gesellschaft die Zusammenarbeit.[183][171]

Mit dem Kürzel RNF, das die Gesellschaft trug, sollte eine Marke als Pendant zur Reederei KD-Rheinschifffahrt auf dem Neckar kreiert werden.[180]

Die boßlerschen Fahrgastunternehmen brachten damals vier Schiffe ein, darunter ihr Flaggschiff, das Salonpassagierschiff MS Vaterland.[184] Mit einer Beförderungskapazität von 500 Personen galt die Vaterland als Pionierschiff sowie als Unikat für die Passagierschifffahrt auf dem Neckar hinsichtlich der früheren Verhältnisse. Erst im Jahr 1969 wurde ein für 100 Personen mehr konzipiertes Personenschiff für die Neckarfahrgastschifffahrt zugelassen.

Standorte und BedeutungBearbeiten

Die Personenschiffahrt Gebr. Bossler war am Standort Neckarsteinach ansässig. Die Fahrgastschiffahrt Bossler oHG saß in Heidelberg. Innerhalb der RNF waren die boßlerschen Schiffe an ihren drei blauen Streifen zu erkennen.[185] Insgesamt waren die boßlerschen Schifffahrtsunternehmen in hohem Maße am Schiffstourismus in Neckarsteinach und der Region beteiligt.[182] Der beförderte Personenkreis der boßlerschen Fahrgastunternehmen und der RNF umfasste Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, hohe Persönlichkeiten aus den Sparten Staat und Politik inklusive Repräsentanten aus dem Ausland.[183]

Weiße Flotte HeidelbergBearbeiten

2013 fusionierte die Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG mit einem anderen Fahrgastschifffahrtsunternehmen aus Heidelberg. Aus dieser Fusion heraus entstand die Weiße Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG. Die Eigner der Bossler oHG sowie der Passagierschiffe Alt-Heidelberg IV und Germania wurden zu direkten Gesellschaftern des Schiffs- und Tourismusunternehmens.[186] 2019 übergab Manfred Boßler, ein Enkel des Andreas Boßler[10][187] und Mitbegründer der Reederei Weiße Flotte Heidelberg[188] seine Beteiligung an dem Schifffahrtsunternehmen wiederum an seine beiden Enkel, die somit 42 Prozent der Anteile an der Fahrgastreederei halten. Allerdings führen diese nicht mehr den in der Schifffahrt traditionsreichen Familiennamen Boßler.[189]

2011 wurde für die Neckarfähre, welche die Stadtteile Altstadt, Bergheim und Neuenheim der Stadt Heidelberg zu Wasser miteinander verbindet, ein neuer Schiffsnamen gesucht. Hierzu wurde ein vierköpfiges Komitee gebildet, dem ebenso Manfred Boßler angehörte. Die Aufgabe des Komitees bestand darin, aus den über 200 eingegangenen Vorschlägen einen passenden Namen für das Fährgastschiff auszuwählen.[187] Ausgewählt wurde der Name Liselotte (wohl in Anlehnung an Liselotte von der Pfalz).

BemerkungenBearbeiten

Das Fachjournal Europa-Verkehr merkt an, dass die Gebr. Bossler bereits seit 1796 Personenbeförderung auf dem Neckar betrieben und bezieht sich hierfür auf einen Auszug aus dem Kirchenmatrikel der Stadt Neckarsteinach. Günter Benja schließt sich dieser Anmerkung in Personenschiffahrt in deutschen Gewässern an und überträgt diese Bemerkung auf die gesamte Familie Boßler. Das Genealogische Familienbuch für Neckarsteinach, welches auf den Kirchenmatrikeln der Stadt beruht, konstatiert 1796 jedoch als Geburtsjahr des aus Nieder-Modau stammenden Lehrers, Kaufmanns sowie Gutsbesitzers Johannes Boßler, der, wie bereits dargelegt, den Neckarsteinacher Zweig des südhessischen Geschlechts Boßler begründete.[6][7][4]

PassagierschiffeBearbeiten

Liste der Passagier- und Salonschiffe, die im Dienst der Fahrgastunternehmen der jüngeren Linie der Familie Boßler standen.[1][190][178][171][10]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Kapazität Werft Bemerkungen
Fähranlage Jakob Friedrich I. Boßler 1906 Anschließend im Eigentum des Christian Boßler.

Darauf im Dienst des Ludwig Oestreicher.

Viktor von Scheffel Andreas Boßler/später Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1921 45 PS 75 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach Bis 1959 für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler Neckarsteinach in Fahrt.

Später bei einem anderen Unternehmen in Eberbach verblieben.

Liselotte Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1925 45 PS 60 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Sank durch Kriegseinwirkungen und wurde nach der Bergung verkauft.

Einigkeit Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1926 30 PS 40 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Bei der US-Army verblieben.

Karl Theodor Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1926 60 PS 80 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg nach Speyer verkauft.

Heimat Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1926 180 PS 235 Personen/ 180 Personen als Dampfschiff Union Gießerei AG, Königsberg 1959 zum Motorschiff umgebaut. Bis dahin als Dampfschiff auf der Ostsee im Einsatz.

Ab 1968 im Dienst der Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG.

1969 an den Yachtclub Kurpfalz nach Mannheim verkauft.

Bligger von Steinach Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1927 66 PS 180 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach Ab 1963 im Dienst des Fahrgastunternehmens Oestreicher.
Alt-Heidelberg I Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1928 90 PS 300 Personen Schmidt, Oberkassel 1952 wurde das Fahrgastschiff an ein anderes Unternehmen in Balduinstein verkauft.
Glück Auf Personenschiffahrt Herbert Bossler 1928/ umgebaut 1960 116 PS 300 Personen Hilgers, Rheinbrohl/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Zuvor als Stella Maris im Dienst eines anderen Unternehmens.

Wurde 1948 von Herbert Rudolf Bossler erworben.

Kam 1986 zur Unternehmung Personenschifffahrt Stumpf GmbH und Co. KG nach Heilbronn.

1994 an die Personenschifffahrt Kehler nach Greffern verkauft und in Rheinmünster umbenannt.

Von Hindenburg Herbert Bossler & Karl Boßler 1928/ aufbereitet 1964 180 PS 350 Personen Schmitting-Werft, Beul/ aufbereitet bei Schmidt, Oberwinter Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung unter der Flagge der Personenschiffahrt Gebr. Bossler in Fahrt.

Ab 1964 als Stadt Cochem in Koblenz verblieben.

Alt-Heidelberg II Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1929 90 PS 150 Personen War seit 1952 im Dienst der Personenschiffahrt Gebr. Bossler.

Zuvor als Lahntreue bei Heil und Co. in Dienst.

  Seeadler/Regia Wimpina Personenschiffahrt Herbert Bossler 1929/ umgebaut 1965 250 PS 200 Personen/ 365 Personen Clausen, Oberwinter/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach 1929 für Münz & Söhne in Rolandswerth gebaut.

1954 von Herbert Rudolf Bossler erworben.

Kam 1986 zur Personenschifffahrt Stumpf GmbH und Co. KG nach Heilbronn.

1997 als Kurpfalz zur Personenschiffahrt Göttert und Schneider GbR nach Mannheim verkauft.

Alt-Heidelberg III Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1948 58 PS 110 Personen Schmidt, Oberkassel Bis 1962 als Martha für die Firma Maier in Niederdollendorf im Dienst.

Anschließend bis ins Jahr 1968 als Alt-Heidelberg III im Dienst der Personenschiffahrt Gebr. Bossler.

Ab 1969 bis 1973 im Dienst der Personenschiffahrt A. Kappes in Eberbach.

Helene Personenschiffahrt Herbert Bossler 75 PS 50 Personen Das Salonpassagierschiff wurde 1965 verkauft.
Ludwig Personenschiffahrt Herbert Bossler Herbert Bossler nannte das Salonpassagierschiff Ludwig nach seinem ältesten Sohn Ludwig Friedrich Bossler.
Gebrüder Bossler Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1957 116 PS 300 Personen/ 400 Personen Schmidt, Oberkassel 1957 als Stuttgart für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler gebaut.

1958 in Gebrüder Bossler umbenannt.

Bis 1975 im Dienst der Bossler-Fahrgastunternehmen und der RNF.

1994 als Walküre bei der Personenschifffahrt W. Wichmann in Plau am See verblieben.

2008 als Santa Barbara bei der Reederei Zwenkau GmbH am Zwenkauer See verblieben.

  Germania Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1958 200 PS 300 Personen Schmidt, Oberkassel Fuhr als Bossler-Fahrgastschiff unter der Flagge der RNF und bis 2018 unter der Flagge der Weißen Flotte Heidelberg.

Seit 2018 als Restaurantschiff im Tempelhofer Hafen in Berlin in Dienst.

Vaterland Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1960 230 PS 500 Personen Schmidt, Oberkassel Stand ab 1977 für die Unternehmung Hunter in Königswinter als Drachenfels in Dienst.

1987 als Wappen von Bernkastel bei der Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG verblieben.

  Alt-Heidelberg IV Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1968/ umgebaut 1979 230 PS 300 Personen/ 500 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Fuhr als Bossler-Fahrgastschiff unter der Flagge der RNF und anschließend unter der Flagge der Weißen Flotte Heidelberg.

Der traditionsreiche Schiffsname Alt-Heidelberg wurde für insgesamt vier Passagierschiffe genutzt, die im direkten Besitz und Dienst der Schifffahrtsunternehmen Bossler standen.

Die Alt-Heidelberg V, welche die Alt-Heidelberg IV ersetzt, war vorher als Renate in Fahrt und ist nicht mehr alleinig im Besitz von Angehörigen der Familie Boßler.

HandelsschifffahrtBearbeiten

PartikulierunternehmenBearbeiten

Die ältere Familienlinie war mit Partikulierbetrieben in der Güterschifffahrt tätig. So wurde 1946 von Johann Friedrich Boßler (* 1907; † 1960) mit seinem Motorgüterschiff Elisabeth die erste Ladung Kohlen, die nach Kriegsende als Auftrag für den Neckar vergeben wurde, transportiert.[191] Sein Sohn Werner Ludwig Boßler ein Pionier der Binnenschifffahrt,[192] ließ 1969 das von ihm persönlich entworfene Containerschiff mit Doppelhülle Jean Bossler II von der Werft Philipp Ebert & Söhne konstruieren. Die Ausstattung dieses Binnenhandelsschiffes, das aktuell unter dem Namen Wunnenstein für die Reederei Schwaben in Fahrt ist, betrug im technischen Bereich internationalen Rheinfunk sowie ein Radarfunk – 3 Gerät.[12] Bei der Verlängerung des Binnencontainerschiffes Jean Bossler II 1972 wurde ein weiteres Funkgerät sowie ein Bugstrahlruder installiert. Die damalige Situation im Schiffsbau zählte eine solche technische Ausstattung für die Binnenschifffahrt nicht zum Standard.[12] 1987 ließ Werner Boßler auf der Werft Ebert & Söhne das Gütermotorschiff Jean Bossler III[193] erbauen. Mit diesem war er unternehmerisch in die Flotte der Reederei Lehnkering involviert und transportierte mit der Jean Bossler III unter der Flagge der Reederei Massengüter auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen, so beispielsweise fossile Energieträger für verschiedene Abnehmer.[194]

Die ebenso als Containerschiff konzipierte Jean Bossler III war in summa 1987 das modernste Schiff, welches bis dahin jemals auf der Werft Philipp Ebert & Söhne erbaut wurde.[195]

1994 wurde die Jean Bossler III in die Niederlande verkauft. 1998 kam sie als Excelsior zur Reederei Ludwig und Jakob Götz KG.[196] Unter der Flagge der Reederei Götz ereignete sich der aufsehenerregende Excelsior-Unfall auf dem Rhein.

Bossler Transport GmbHBearbeiten

Aktuell führt der Familienzweig das überregionale Logistikunternehmen Bossler Transport GmbH mit Sitz in Neckarsteinach, das in ganz Deutschland tätig ist. Dieses Unternehmen erbringt Dienstleistungen auf dem Sektor der Binnenschifffahrt, insbesondere im Bereich der Befrachtung, der Lagerhaltung, des Umschlags und der Spedition. Außerdem gehören noch eine Unternehmensberatung sowie die Boßler Schiffahrtslogistik mit Sitz im rheinland-pfälzischen Altrip zu den weiteren Unternehmen dieses Hauses der älteren Linie.

SchifffahrtsgesellschaftenBearbeiten

 
Am Bug ist der ehemalige, in die Schanze verschweißte, Schiffsname Andreas Bossler des Binnenhandelsschiffes noch deutlich erkennbar

Das Gütermotorschiff Andreas Bossler wurde 1964 auf der Werft Gustavsburg für die beiden Schwestern Lina Heilmann (* 1926; † 2008) und Johanna Krieger gebaut. Beide Schwestern sind Nachfahren aus der jüngeren Linie der Familie Boßler[157] und führten zusammen die Schifffahrtsgesellschaft L. Heilmann & J. Krieger, für welche die Andreas Bossler in Dienst stand.[197] Durch die Heirat von Johanna Barbara Boßler in die Schifffahrtsunternehmerfamilie Krieger fuhr das Motorgüterschiff im Charter Transporte für die Reederei Gebrüder Krieger KG.[198]

Die Andreas Bossler war baugleich mit dem Johanna Boßler gewidmeten sowie ebenfalls auf der Schiffswerft Gustavsburg erbauten Gütermotorschiff Hanna Krieger I aus der Kriegerflotte.[199] Der Bau des Schiffes war eine Hommage an den Vater der beiden Schwestern, den Fahrgastunternehmer Andreas Boßler, der Mitbegründer des Unternehmens Personenschiffahrt Gebr. Bossler, Wegbereiter der Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG und Pionier der Weißen Schifffahrt am Neckar war.[157]

Durch die Unternehmensbeteiligungen von Werner Ludwig Boßler, zusammen mit zwei weiteren Unternehmern, an der Quadriga Düngen Tankschiffahrt KG und der Quadriga Heidenstecker Tankschiffahrt KG mit Sitz in Berlin, war er Mitauftraggeber sowie Miteigner des 1991 fertiggestellten Tankmotorschiffs Mi-Ra, das damals als Deutschlands größtes Binnenschiff galt. Es hatte eine Ladekapazität von 3200 Tonnen. 1993 wurde das Tankschiff in Triga umbenannt.[200] Werner Boßler hielt insgesamt Beteiligungen an zwei Tankmotorschiffen.[12]

FrachtschiffeBearbeiten

Liste der Frachtschiffe, die im Dienst von Mitgliedern der Familie Boßler standen.[191][201]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Tonnage Werft Bemerkungen
Luise Herbert Rudolf Bossler Das Motorschiff war für den Schiffseigner Herbert Boßler ehemals in Neckarsteinach gemeldet und später in Neckarspitz umbenannt
Elisabeth Johann Friedrich Boßler 320 PS 403 t Das Schiff fuhr den ersten Kohlentransport nach dem Zweiten Weltkrieg, der im Neckarraum vergeben wurde
Klaus Werner Ludwig Boßler 1953 500 PS 1056 t Gebr. Kiehn, Hamburg 1963 durch Werner Ludwig Boßler erworben.

1977 als Sylvia beim Unternehmen Hammersdorf in Neckarsteinach verblieben

Hedwig Bossler I Jakob Friedrich III. Boßler 1955 560 PS 811 t Büsching & Rosemeyer, Uffeln-Vlotho 1964 als Gebro 2 bei Gebr. Vermeulen in Rotterdam verblieben
Jean Bossler I Johann Friedrich Boßler & Werner Ludwig Boßler 1956 550 PS 750 t Oberweser, Bodenwerder 1969 als Christiaan bei einem anderen Unternehmen in Rotterdam verblieben
A.& K. Bossler Andreas & Karl Boßler 1956 450 PS 683 t Josef Braun GmbH & Co. KG, Speyer 1957 ganz an Karl Boßler übergegangen und in Manfred umbenannt,

später bei einem Partikulier in Beverungen verblieben,

seit 1987 als Tortola im Dienst eines anderen Unternehmens in Bautzen

  Sunisha C. Boßler 1962 1200 PS 1637 t 1962 De Rupel, Boom/2006/07 neues Vor- und Mittelschiff bei Jooren BV, Werkendam Von 2015 bis ins Jahr 2017 für Bossler Transport GmbH in Fahrt,

vorher für ein anderes Unternehmen in Dordrecht im Dienst

  Andreas Bossler Schifffahrtsgesellschaft Lina Heilmann & Johanna Krieger 1964 800 PS 1749 t Schiffswerft & Maschinenfabrik, Mainz-Gustavsburg Seit 2004 als Jolanda unter der Flagge der Mainschifffahrts-Genossenschaft e. G. in Würzburg in Fahrt
Hedwig Bossler II Jakob Friedrich III. Boßler 1964/ verlängert 1973 auf 85 Meter 1000 PS 1371 t Schulte & Bruns, Emden/ verlängert bei Schulte & Bruns, Emden Seit 2008 als Planeten Tor im Dienst eines anderen Unternehmens
  Jean Bossler II Werner Ludwig Boßler 1969/ verlängert 1979 auf 105 Meter 1200 PS 1901 t Ebert & Söhne, Neckarsteinach/ verlängert bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Als Wunnenstein heute im Dienst der Reederei Schwaben GmbH
Murgtal C. Boßler 1971 620 PS 1567 t Ruhrorter Schiffswerft, Duisburg Seit 2001 für das Unternehmen Bossler Transport GmbH in Fahrt,

vorher als Trebur im Dienst eines anderen Unternehmens

  Jean Bossler III Werner Ludwig Boßler 1987 1600 PS 2878 t Ebert & Söhne, Neckarsteinach War das damals modernste je gebaute Binnenschiff der Werft Philipp Ebert & Söhne,

seit 1998 als Excelsior im Dienst der Reederei Ludwig und Jakob Götz KG

  Mi-Ra Quadriga Düngen Tankschiffahrt KG, an der Werner Ludwig Boßler beteiligt war 1991 1600 PS 3200 t Neue Oderwerft, Eisenhüttenstadt 1993 in Triga umbenannt,

seit 1998 als Giessenstroom für verschiedene Unternehmen in Fahrt

SchleppschiffeBearbeiten

Liste der Schleppschiffe, die im Dienst von Mitgliedern der Familie Boßler standen.[202]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Werft Bemerkungen
Hartmut Jakob Friedrich III. Boßler 1888 Ab 1953 bis 1967 im Dienst des Württembergischen Portland-Zement-Werks in Lauffen a.N.
Friedrich Herbert Rudolf Bossler 1939 250 PS Ebert & Söhne, Neckarsteinach Als Gross Deutschland zuvor im Dienst von Andreas und Karl Boßler in Neckarsteinach.

Wurde im Zweiten Weltkrieg als Kriegsschiff eingesetzt.

Ab 1955 als Franz Haniel XI im Dienst der Reederei Haniel.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

in der Reihenfolge des Erscheinens:

  • Festschrift zur 800-Jahr-Feier mit Mastweihe am 1., 2. und 3. August 1953. Herausgegeben vom Schifferverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Gutenberg-Druckerei, Heidelberg 1953, (OCLC 964510384), S. 33, 36, 52, 53, 55, 84.
  • Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18, Verlagsgesellschaft Otto Elsner, Darmstadt 1970, ISSN 0014-262X, S. 122–123.
  • Personenschiffahrt Gebr. Bossler. In: Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen GewässernVollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste, mit 115 Schiffsfotos, Gerhard Stallinger Verlag, Oldenburg 1975, ISBN 3-7979-1853-4, S. 34–35.
  • Prof. Dr. Diethard Köhler: Rodau im 18. Jahrhundert. In: 1200 Jahre Groß-BieberauBeiträge zu seiner Geschichte. Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Groß-Bieberau, Groß-Bieberau 1987, (OCLC 74938227), S. 311 ff.
  • Helmut Betz: Historisches vom Strom Band. V – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff, Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 53, 122, 128, 142–148.
  • BOßLER, Bohzler. In: Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1603–1900. Band I: Die evangelischen Kirchenbücher, Neckarsteinach 1999, (DNB 959404414), S. 76–77.
  • Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Herausgegeben vom Schifferverein Neckarsteinach e. V. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 52–56, 63, 66, 71, 73, 74–75.
  • Vom Fährnachen zur Weißen Flotte. In: Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart, Eigenverlag Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, S. 85–86.
  • Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler, Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7.

WeblinksBearbeiten

Commons: Boßler (Unternehmerfamilie) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Schifferverein Neckarsteinach e. V. (Hrsg.): Festschrift zur 800-Jahr-Feier mit Mastweihe am 1., 2. und 3. August 1953. Heidelberger Gutenberg-Druckerei, Heidelberg 1953, OCLC 964510384, S. 36.
  2. Touristik Fluss und Hafen. In: Ships and Flags. Josef Nüsse, 21. Januar 2011, abgerufen am 28. September 2018.
  3. a b c d e Herbert Wilhelm Debor: Familiennamen aus dem hessischen Odenwald. Hrsg.: Kreisausschuß des Odenwaldkreises – Archiv für Heimatpflege. 1. Auflage. Michelstadt-Steinbach 1988, OCLC 722294376, S. 34.
  4. a b Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76.
  5. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 74–75.
  6. a b Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18. Elsner, 1970, ISSN 0014-262X, S. 122.
  7. a b Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen Gewässern – Vollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste – Mit 115 Schiffsfotos. Gerhard Stallinger AG, Oldenburg und Hamburg 1975, ISBN 3-7979-1853-4, S. 34.
  8. a b Werner Hahn: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt. Hrsg.: Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt. Ober-Ramstadt 2010, ISBN 978-3-9813356-0-6, Zur Besiedlung des Pfarrdorfes Nieder-Modau nach dem Dreißigjährigen Krieg, S. 150.
  9. Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 – Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde, Nr. 8. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 38, 68.
  10. a b c Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 2.
  11. Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte: Evangelische Geistlichkeit der Frühneuzeit. Hrsg.: Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath. Band 62 – Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1996, ISBN 3-579-01730-6, S. 58 (Digitalisat).
  12. a b c d Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 21.
  13. Dr. Winfried Becker: Georg von Hertling 1843–1919. Jugend und Selbstfindung zwischen Romantik und Kulturkampf. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1981, ISBN 3-7867-0882-7, S. 29.
  14. Dr. Karl Esselborn: Hessische Biographien. Hrsg.: Dr. Herman Haupt. Unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1934 Auflage. Band 3. Dr. Martin Sändig oHG, Walluf 1973, ISBN 3-500-26830-7, Boßler., S. 112, 113.
  15. Richard M. Cochran: The von der Au genealogy – German ancestors and American descendants of Johannes and Elisabeth von der Au of Ernsthofen, Hesse-Darmstadt, Cumberland County, Pennsylvania and Union County, Ohio – including the allied families of Ruhl, Weidman, and Kinnel. New Concord, Ohio 1984, OCLC 12009490, S. 248.
  16. Martin, Christian Rüdde Maurers Sohn. In: Kirchenbuch Groß-Bieberau – Filiale Hausen: Nr. 1b (1576–1679), Zentralarchiv der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt.
  17. Dr. Georg Spalt: Die Gemeinde Fischbachtal und ihre Ortsteile – Mit 12 Abbildungen und einer Karte. Eigenverlag der Gemeinde Fischbachtal, Fischbachtal 1972, OCLC 180041715, S. 60.
  18. Richard M. Cochran: The von der Au genealogy – German ancestors and American descendants of Johannes and Elisabeth von der Au of Ernsthofen, Hesse-Darmstadt, Cumberland County, Pennsylvania and Union County, Ohio – including the allied families of Ruhl, Weidman, and Kinnel. New Concord, Ohio 1984, OCLC 12009490, S. 258.
  19. Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 88.
  20. Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 – Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde, Nr. 8. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 12.
  21. a b Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 – Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde, Nr. 8. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 67–69.
  22. a b c d Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Rodau, Asbach, Klein-Bieberau, Webern 1635–1750. Band II: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995814, Rodau und Hottenbach: Familien vor 1700.
  23. a b c d e Johann Wilhelm Christian Steiner: Georg I., Landgraf von Hessen-Darmstadt, Stifter des landgräfl. hessen-darmstädtischen, jetzt großherzogl. hessischen Regentenhauses nach seinem Leben und Wirken. Groß-Steinheim 1861, OCLC 162278690, Der Beamtenstand, verschiedene biographische Nachrichten landgräflicher Beamten, S. 180–181 (Digitalisat).
  24. a b c d e f g Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Rodau, Asbach, Klein-Bieberau, Webern 1635–1750. Band II: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995814, Rodau und Hottenbach: Familien 1700–1750.
  25. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte. Hrsg.: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau. Groß-Bieberau 1987, OCLC 74938227, Rodau im 18. Jahrhundert, S. 311–312.
  26. Vergleich mit der Gemeinde Rodau wegen des Waldes, Eichelberg genannt. In: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt – A 1 Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg, Signatur: HStAD, A 1, 193/2, Darmstadt 2. Dezember 1730 (Digitalisat).
  27. Prof. Dr. Stefan Brakensiek: Fürstendiener, Staatsbeamte, Bürger – Amtsführung und Lebenswelt der Ortsbeamten in niederhessischen Kleinstädten (1750–1830). Band 12 Bürgertum. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35677-3, S. 196 (Google Books).
  28. Hans Herder (Hrsg.): Hessisches Auswandererbuch – Berichte, Chroniken und Dokumente zur Geschichte hessischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten 1683 – 1983 (= Die Hessen-Bibliothek im Insel-Verlag). 1. Auflage. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-14115-4, S. 18.
  29. Hans Deuster: Zeitgeschehen und Leben der Familie Büchner im Hessischen Ried – Berichte über die Familie Büchner, deren Verwandte, Bekannte, Zeitzeugen, Zeitgeschehen und Ortsgeschichten. Selbstverlag Hans Deuster, Riedstadt-Goddelau 2004, ISBN 3-8334-1854-0, S. 153.
  30. a b Dr. Peter Engels: Geschichte Bessungens. Band 83 – Darmstädter Schriften. Justus-von-Liebig-Verlag, Darmstadt 2002, ISBN 3-87390-156-0, S. 129.
  31. Prof. Dr. Günther Franz (Hrsg.): Beamtentum und Pfarrerstand 1400 – 1800. Band 5 – Deutsche Führungsschichten in der Neuzeit. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1972, OCLC 186727661, S. 105.
  32. Prof. Dr. Diethard Köhler: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte. Hrsg.: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau. Groß-Bieberau 1987, OCLC 74938227, Der herrschaftliche Hof in Rodau, S. 317.
  33. Dr. Theo Kiefner: Die Waldenser auf ihrem Weg aus dem Val Cluson durch die Schweiz nach Deutschland 1532–1755. Band 5 – Die Ortssippenbücher der deutschen Waldenserkolonien/Teil 1,3. – Das Ortssippenbuch der Waldenserkolonie Rohrbach, Wembach, Hahn von Pragelato im Chisonetal – 1699–1750. Scheufele, Stuttgart 2003, ISBN 3-923107-17-X, S. 57, 76.
  34. Groß-Bieberau: Schultheißen und Bürgermeister. Abgerufen am 31. August 2018.
  35. Bürgermeister Johann Adam Boßler. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt), 16. November 1898.
    Bürgermeister Adam Boßler. Die Bürgermeisterei Ober-Modau ist zuständig für die Gemeinden Ober-Modau und Neutsch. In: Anzeige-Blatt für die Kreise Dieburg u. Neustadt – Nr. 9/1856.
  36. Beschreibung – Repräsentationen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt – S 1 Biografische Informationen (keine Akten!), Buchstabe Kel, Signatur: HStAD, S. 1, NACHWEIS1 (Digitalisat).
  37. Beschreibung – Repräsentationen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt – S 1 Biografische Informationen (keine Akten!), Buchstabe Mat–Maun, Signatur: HStAD, S. 1, NACHWEIS1 (Digitalisat).
  38. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1785, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1791, ZDB-ID 514538-7, S. 73 (Digitalisat).
  39. Wilhelm Stuckert: 700 Jahre Stadt Reinheim – 1300–2000. Hrsg.: Magistrat der Stadt Reinheim. Band 8 – Reinheimer Beiträge. Stadt Reinheim, Reinheim 2002, OCLC 264782613, Ein Geschichtsbild aus alten Urkunden, S. 40.
  40. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1794, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1795, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1796, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
  41. Dr. Peter Engels: Geschichte Bessungens. Band 83 – Darmstädter Schriften. Justus-von-Liebig-Verlag, Darmstadt 2002, ISBN 3-87390-156-0, S. 124, 129.
  42. Beamtenkartei Staatshandbücher Hessen-Darmstadt. In: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt – R 21 C 3, Buchstabe Bos – Bre, Signatur: HStAD, R 21 C 3, Nr. NACHWEIS (Digitalisat).
  43. Wilhelm Stuckert: Reinheimer Hausplätze innerhalb der ehemals befestigten Stadt und Ihre Besitzer. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Reinheim. Reinheim 2008, OCLC 263434037, S. 98.
  44. Dr. Karl Esselborn: Hessische Biographien. Hrsg.: Dr. Herman Haupt. Unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1934 Auflage. Band 3. Dr. Martin Sändig oHG, Walluf 1973, ISBN 3-500-26830-7, Dilthey. – Boßler., S. 109–111.
  45. Dr. Karl Esselborn: Hessische Biographien. Hrsg.: Dr. Herman Haupt. Unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1934 Auflage. Band 3. Dr. Martin Sändig oHG, Walluf 1973, ISBN 3-500-26830-7, Boßler., S. 110.
  46. Dr. Paul Wätzold: Stammliste der Kaiser Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungs-Wesen – Im Auftrage der Medizinal-Abteilung des Königlichen Kriegsministeriums unter Benutzung amtlicher Quellen. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1910, S. 392 (Digitalisat).
  47. Prof. Dr. Karl Hegar: Alfred Hegar, seine Abstammung und seine Familie. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift. Band 56, Nr. 2, 2009, DNB 1168420601, S. 62.
  48. Siehe Jean Bosler in der Gemeinsamen Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek
  49. Smithsonian Libraries: Les fondations de l'Acad. Hendaye, Ba Impr. de l'Observatoire d'Abbadia, 1917, OCLC 1048240779, S. 21 (Digitalisat).
  50. Prof. Dr. Erwin Schrödinger: Gesammelte Abhandlungen. Band 4 – Allgemein wissenschaftliche und populäre Aufsätze. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1984, ISBN 3-528-07134-6, S. 150.
  51. Wilhelm Stuckert: Reinheimer Hausplätze im Umfeld der ehemals befestigten Stadt, der alten Vorstadt und Ihre Besitzer. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Reinheim. Reinheim 2006, OCLC 180089675, S. 15.
  52. Großherzogtum Hessen: Großherzoglich Hessische Zeitung. Hrsg.: Verlage der Großherzoglichen Invaliden-Anstalt. Nr. 79, 1810, ZDB-ID 974418-6, S. 543.
  53. Prof. Dr. Diethard Köhler: Modauer Familien 1635–1750 – Kirchengemeinde Nieder-Modau. Hrsg.: Verein für Heimatgeschichte der Stadt Ober-Ramstadt. Band IV: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 1007851945.
  54. a b c Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 1.
  55. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1785, ZDB-ID 514538-7, S. 56–57 (Digitalisat).
  56. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1794, ZDB-ID 514538-7, S. 57–58 (Digitalisat).
  57. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt in Verbindung mit dem Historischen Verein für Hessen (Hrsg.): Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. Band 8. Verlag des Historischen Vereins für das Grossherzogtum Hessen, 1912, ISSN 0066-636X, S. 177.
  58. Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 107.
  59. Dr. Wilhelm Diehl: Hessische Volksbücher. Band 37/38. Selbstverlag Wilhelm Diehl, 1918, ZDB-ID 991403-1, S. 49–50.
  60. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Herchenrode, Ernsthofen, Neutsch, Allertshofen und Hoxhohl 1635–1750. Band V: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74998604, Familien in Ernsthofen 1635–1750.
  61. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 11–12.
  62. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 5Band 64 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1929, ZDB-ID 2252-4, von der Au aus Maar in Oberhessen, S. 101–102, 109, 110–125.
  63. Dr. Hans H. Weber: Die Burgfreiheit Lichtenberg – ein Beitrag zur Problematik der spätmittelalterlichen Stadt im Odenwald. Hrsg.: Dr. Winfried Wackerfuß im Auftrag des Breuberg-Bundes. Sonderdruck aus Band III – Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften. Breuberg-Neustadt 1980, OCLC 888480865, S. 127–142.
  64. a b c d e Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Billings, Nonrod, Meßbach, Steinau, Hausen, Lichtenberg 1635–1750. Band III: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995810, Hausen und Lichtenberg: Familien vor 1700.
  65. a b Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 106.
  66. Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 80, 114–115.
  67. Carl Friedrich Günther: Bilder aus der Hessischen Vorzeit – Mit 51 Tafeln Abbildungen. Hrsg.: C. F. Günther. Jonghaus, Darmstadt 1853, OCLC 1062102891, S. 408–409, 411–412 (Digitalisat).
  68. a b Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 114–115, 117.
  69. a b c d e f Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Billings, Nonrod, Meßbach, Steinau, Hausen, Lichtenberg 1635–1750. Band III: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995810, Hausen und Lichtenberg: Familien 1700–1750.
  70. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1794, ZDB-ID 514538-7, S. 123 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1795, ZDB-ID 514538-7, S. 121 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1796, ZDB-ID 514538-7, S. 121 (Digitalisat).
  71. Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 106, 110.
  72. Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 80, 106.
  73. Carl Friedrich Günther: Bilder aus der Hessischen Vorzeit – Mit 51 Tafeln Abbildungen. Hrsg.: C. F. Günther. Jonghaus, Darmstadt 1853, OCLC 1062102891, S. 417 (Digitalisat).
  74. Dr. Karl Ernst Demandt: Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter – Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. Band 1. Elwert, Marburg 1981, ISBN 3-7708-0711-1, S. 17, 39, 97.
  75. Adalbert Elschenbroich: Klinger, Friedrich Maximilian. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 83–89 (Digitalisat).
  76. Heinrich Wolf: Familienbuch Reichelsheim 1643–1875. Hrsg.: Andreas Stephan. 1. Auflage. Band 2 – Mit Pfaffen-Beerfurth, Reichelsheim, Rohrbach, Unter-Ostern und den Verzeichnissen. GENDI-Verlag, Otzberg 2018, ISBN 978-3-946295-61-7, S. 969 f.
  77. Mary K. Klinger: The Klingers – From the Odenwald, Hesse, Germany, Ca. 1610-1989. Gateway Pr., Baltimore 1989, OCLC 20796966, S. 9, 13, 21.
  78. Georg Dascher: Die Böckelsmühle zu Kirch-Beerfurth – Nachrichten aus ihrer fast 300-jährigen Geschichte. G. Dascher, Ober-Kainsbach 2002, DNB 966364600, 1. Nachrichten über die Mühle und ihre Besitzer in zeitlicher Folge – 1.1 1713: Genehmigung zum Bau und Betrieb der Mühle, S. 11–12.
  79. Otto Magnus von Stackelberg (Hrsg.): Genealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft. Band 1. Starke Verlag, Görlitz 1931, S. 28 (Digitalisat).
  80. Rieger, Friedrich Maximilian Heinrich Leonhard. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  81. Dr. Karl Esselborn: Hessische Biographien. Hrsg.: Dr. Herman Haupt. Unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1934 Auflage. Band 3. Dr. Martin Sändig oHG, Walluf 1973, ISBN 3-500-26830-7, Boßler., S. 113.
  82. Dr. Hermann Bräuning-Oktavio, Dr. Wilhelm Diehl (Hrsg.): Hessische Chronik – Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Band 3. Wittich'sche Hofbuchdruckerei, 1914, ZDB-ID 400444-9, S. 359.
  83. Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte. Band 4 – Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. Historischer Verein für das Grossherzogtum Hessen, 1911, ISSN 2365-8576, S. 5, 16.
  84. Prof. Dr. Burghard Dedner, Matthias Gröbel, Eva-Maria Vering (Hrsg.): Georg-Büchner-Jahrbuch. Band 11. (2005–08). de Gruyter, 2008, ISSN 0722-3420, S. 268 (Digitalisat).
  85. Hans Deuster: Zeitgeschehen und Leben der Familie Büchner im Hessischen Ried – Berichte über die Familie Büchner, deren Verwandte, Bekannte, Zeitzeugen, Zeitgeschehen und Ortsgeschichten. Selbstverlag Hans Deuster, Riedstadt-Goddelau 2004, ISBN 3-8334-1854-0, S. 148.
  86. Dr. Ludwig Clemm: Beiträge zur Butzbacher Sippenkunde des 14. bis 16. Jahrhunderts – Steitz. In: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung (Hrsg.): Mitteilungen der hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung. Band 5, Heft 4, Januar 1939, ISSN 0172-1860, S. 260–264.
  87. Hermann Goebel: Stammfolge Steitz aus Butzbach. In: Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen (Hrsg.): Hessische Familienkunde. Band 3, Heft 9, März 1956, ISSN 0018-1064, S. 455.
  88. Hermann Goebel: Stammfolge Steitz aus Butzbach. In: Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen (Hrsg.): Hessische Familienkunde. Band 3, Heft 9, März 1956, ISSN 0018-1064, S. 465.
  89. Hermann Goebel: Stammfolge Steitz aus Butzbach. In: Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen (Hrsg.): Hessische Familienkunde. Band 3, Heft 9, März 1956, ISSN 0018-1064, S. 460.
  90. August Georg Eduard Steitz: Der Staatsrath Georg Steitz und der Fürst Primas Karl von Dalberg – ein Blatt aus Frankfurt's Geschichte im Anfange des XIX. Jahrhunderts mit urkundlichen Beilagen. Neujahrsblatt des Vereins für Geschichte und Altertumskunde zu Frankfurt a. M. Frankfurt am Main 1869, I. Geschichte biographische Skizze. (Digitalisat).
  91. Hans Friedrich von Ehrenkrook: Genealogisches Handbuch des Adels. Band II. Adelige Häuser B. – Band 12 der Gesamtreihe. Starke Verlag, 1956, ISSN 0431-1302, S. 137.
  92. Zur Stammfolge Steitz. In: Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen (Hrsg.): Hessische Familienkunde. Band 3, Heft 10, Juni 1956, ISSN 0018-1064, S. 566–567.
  93. Dr. Hans H. Weber: Die Burgfreiheit Lichtenberg – ein Beitrag zur Problematik der spätmittelalterlichen Stadt im Odenwald. Hrsg.: Dr. Winfried Wackerfuß im Auftrag des Breuberg-Bundes. Sonderdruck aus Band III – Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften. Breuberg-Neustadt 1980, OCLC 888480865, S. 135.
  94. Dr. Thomas Diehl: Adelsherrschaft im Werraraum – das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts). Band 159 – Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Historische Kommission für Hessen/Hessische Historische Kommission, Marburg/Darmstadt 2002, ISBN 978-3-88443-314-0, S. 130–131, 176.
  95. Dr. Hermann Bräuning-Oktavio, Dr. Wilhelm Diehl (Hrsg.): Hessische Chronik – Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Band 4. Wittich'sche Hofbuchdruckerei, 1915, ZDB-ID 400444-9, S. 101.
  96. Carl Friedrich Günther: Bilder aus der Hessischen Vorzeit – Mit 51 Tafeln Abbildungen. Hrsg.: C. F. Günther. Jonghaus, Darmstadt 1853, OCLC 1062102891, S. 407 (Digitalisat).
  97. a b Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 321, 323.
  98. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: Groß-Bieberauer Familien 1635–1750. Band I: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74998608.
  99. Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch des Adels. Band VII. AdelslexikonBand 97 der Gesamtreihe. Starke Verlag, 1989, ZDB-ID 963126-4, S. 357.
  100. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 296.
  101. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 304–311.
  102. Dr. Georg Spalt: Das Geschlecht Liebig. Eigenverlag Dr. Georg Spalt, Groß-Bieberau 1974, OCLC 500132253, IX. Stammlisten der Liebig, S. 9, 24, 29.
  103. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 307–318.
  104. Liebig, Justus Freiherr von. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  105. a b c d Dr. Hanns Heiman: Die Neckarschiffer – Die Lage der Neckarschiffer seit Einführung der Schleppschiffahrt. Band 2. C. Winter's Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1907, OCLC 491090143, S. 433 (Digitalisat).
  106. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 321, 323, 324.
  107. Clemens Steinbicker, Helmut Strehlau (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch. Band 192 – 49 Allgemeiner Band. Starke Verlag, 1986, ZDB-ID 504986-6, Dingeldey aus dem Odenwald, S. 365 ff.
    Erika Hörr: Die Dingeldein aus dem Odenwald. Eigenverlag Erika Hörr, Höchst im Odenwald 2005, OCLC 1048468222.
    Karl Dingeldey: Stammbaum der Familie Dingeldey. In: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung (Hrsg.): Hessische Chronik – Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Band 2, Heft 4, März 1913, ZDB-ID 400444-9, S. 42, 69–75.
  108. Dingeldey, Peter Gustav Eduard. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  109. Dr. Bernhard Koerner (Hrsg.): Hessisches Geschlechterbuch. Band 3Band 52 der Gesamtreihe des Genealogischen Handbuchs bürgerlicher Familien. Starke Verlag, 1927, ZDB-ID 2252-4, Liebig, Freiherr v. Liebig, aus Überau im hessischen Odenwald, S. 300–304, 321, 323.
  110. Rudolf Ostertag: Beilstein, Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 20 (Digitalisat).
  111. Karl Eidenmüller: Familienbuch Wersau/Odenwald mit Bierbach 1640–1807. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 79 – Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde, Nr. 10. Darmstadt 1992, OCLC 165380088, S. 103–104.
  112. Marianne Strutz-Ködel, Helmut Strehlau (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch. Band 165 – 44 Allgemeiner Band. Starke Verlag, 1974, ZDB-ID 504986-6, S. 177.
  113. Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte. Band 4 – Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. Historischer Verein für das Grossherzogtum Hessen, 1911, ISSN 2365-8576, S. 11.
  114. Prof. Dr. Diethard Köhler: Groß-Bieberauer Familien 1635–1750. Band I: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74998608.
  115. Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch des Adels. Band VIII. Adelige Häuser B. – Band 41 der Gesamtreihe. Starke Verlag, 1968, ISSN 0431-1302, S. 424.
  116. Reinhold Neeb: Hexen, Folter, Scheiterhaufen – Hexenverfolgung und Hexenglauben im alten Oberhessen. 1. Auflage. Brühlscher Verlag, Gießen-Wieseck 1991, ISBN 3-922300-43-X, S. 55.
  117. Karl Murk (Hrsg.): Hessen-Darmstädtische Landtagsabschiede 1648–1806. Band 22 Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission – Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Verlag der Hessischen Historischen Kommission, Darmstadt 2002, ISBN 3-88443-044-0, S. 252, 751.
  118. Dr. Adam Heldmann: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte. Hrsg.: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau. Groß-Bieberau 1987, OCLC 74938227, Die Familiengründungen im neuen Bieberau, S. 61–63.
  119. Wilhelm Stuckert: Reinheimer Hausplätze innerhalb der ehemals befestigten Stadt und Ihre Besitzer. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Reinheim. Reinheim 2008, OCLC 263434037, S. 47, 98.
  120. Quelle für die in Umstadt ansässig gewordenen Büchsenmacher Boßler aus Lichtenberg sind die Kirchenbücher der evangelisch-lutherischen Kirche Groß-Umstadt von 1666 bis 1833, Nr. 3–6 im Zentralarchiv der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt.
  121. a b c d e Dr. Rainer Maaß: Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit – Städte und Residenzen im alten deutschen Sprachraum. Hrsg.: Wolfgang Adam und Siegrid Westphal. Band 1 – Augsburg–Gottorf. de Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-020703-3, S. 341 (Digitalisat).
  122. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 14–16, 20.
  123. Dr. Hans-Peter Lachmann: Das kulturelle Erbe des Hauses Hessen – Moritz Landgraf von Hessen zum 75. Geburtstag. Hrsg.: Dr. Eckhart G. Franz, Hans-Peter Lachmann. Band 128 – Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Historische Kommission für Hessen/Hessischen Historischen Kommission, Marburg/Darmstadt 2002, ISBN 3-88443-080-7, S. 120.
  124. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 16.
  125. Gerd Manig, Dieter Schellenberger: 475 Jahre Suhl. Sutton Verlag, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-371-7, S. 10 (Digitalisat).
  126. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 15.
  127. Magistrat der Stadt Darmstadt (Hrsg.): Darmstadt in der Zeit des Barock und Rokoko. Band 1 – Katalogbuch zur Ausstellung in Darmstadt Mathildenhöhe vom 6. September bis 9. November 1980. Darmstadt 1980, OCLC 10857248, S. 110.
  128. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 22.
  129. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 21.
  130. a b Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 15.
  131. Christie's, London (Hrsg.): FINE ANTIQUE FIREARMS FROM THE W. KEITH NEAL COLLECTION. London 9. November 2000, OCLC 1031227412, S. 160–161.
  132. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 15, 29, 34.
  133. Historischer Verein Ludwigsburg: Ludwigsburger Geschichtsblätter. Band 39-42. Kommissionsverlag Aigner, 1986, ISSN 0179-1842, S. 69.
  134. Christoph Vollbeding: Archiv nützlicher Erfindungen und wichtiger Entdeckungen in Künsten und Wissenschaften – zur Erweiterung menschlicher Kenntnisse. Band 1 – von Archiv nützlicher Erfindungen und wichtiger Entdeckungen in Künsten und Wissenschaften zur Erweiterung menschlicher Kenntnisse in alphabetischer Ordnung. Verlag Schwickert, Leipzig 1986, S. 336 (Digitalisat).
  135. Heinrich Philipp Bossler. In: Musikalische Korrespondenz der teutschen Filharmonischen Gesellschaft für das Jahr 1792, Sp. 147 f.
  136. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 8.
  137. Peter Schleuning: Der Bürger erhebt sich – Geschichte der deutschen Musik im 18. Jahrhundert. J.B. Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01797-4, S. 208.
  138. Christoph Martin Wieland (Hrsg.): Der Neue Teutsche Merkur vom Jahr 1801. Band 3. Gädicke, Weimar 1801, S. 141 (Digitalisat).
  139. a b c Norbert Stich: Landwirt, Schnapsbrenner und Verleger. In: General-Anzeiger. 11. Mai 2001, abgerufen am 20. September 2019.
  140. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 7, 211–212.
  141. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 216, 220.
  142. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Umbau des alten Schönauer Hofs in ein Seniorenwohnheim, S. 81–85.
  143. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76, 690.
  144. a b c Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76, 202.
  145. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 77, 294, 443–444.
  146. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart. Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, Vom Fährnachen zur Weißen Flotte, S. 85.
  147. Hochstift Speyer: Die Königspfründner zu Speyer verleihen an Andreas Pfautz, Anton Meyer u. a. das große Hofgut zu Dühren. Urkunde aus. Landesarchiv Baden-WürttembergGenerallandesarchiv Karlsruhe, 22. Oktober 1748, abgerufen am 14. August 2018.
  148. Don Yoder: Rhineland Emigrants: Lists of German Settlers in Colonial America. Genealogical Publishing Company, Baltimore 1981, ISBN 0-8063-0934-2, S. 10, 160.
    Edmund Ritscher: Drei US-Präsidenten mit deutschen Vorfahren, Mannheim 2017, (PDF; 101 kB)
    William Shurtleff, Akiko Aoyagi: Fouts Family of Indiana--soybean Pioneers: Bibliography and Genealogy, 1882 to 2000. Hrsg.: Soyfoods Center. Lafayette, CA 2000, ISBN 1-928914-01-2, S. 95, 111, 113, 114 (Google Books).
  149. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 244, 243, 240, 237, 236, 233, 76.
    Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 70.
  150. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 133.
  151. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 77, 186, 188–189.
  152. Heide Ringhand: Die Binnenschiffahrt. Fliessende Strassen – Lebendige Ströme. Hrsg.: Heide Ringhand in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Binnenschiffahrt e. V. BeRing Verlag, Velbert-Neviges 1992, ISBN 3-925636-16-1, S. 86.
  153. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 77, 186, 325.
  154. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 19.
  155. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 43.
  156. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Partnerschaft mit dem französischen Städtchen Pargny-sur-Saulx, S. 96.
  157. a b c d e Boßler, Andreas I. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  158. (RNZ): Die Neckarsteinacher Bootswerft ist eine Besonderheit im Kreis. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 9. Dezember 2015, abgerufen am 19. Oktober 2019.
  159. Rudolf Kunz: Wörterbuch für südhessische Heimat- und Familienforscher. Band 9 – Darmstädter Archivschriften. Historischer Verein für Hessen, Darmstadt 1995, ISBN 3-922316-19-0, S. 66.
  160. a b Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 3.
  161. Herbert Bossler in der Landesbibliographie Baden-Württemberg
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  162. a b c d Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 144.
  163. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 39.
  164. August Staub: Vierburgenstadt Neckarsteinach – das Schifferstädtchen und seine Bewohner in alten Aufnahmen. 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1986, ISBN 3-924932-91-3, S. 8.
    Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 11–13.
  165. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 42.
  166. Heide Ringhand: Die Binnenschiffahrt. Fliessende Strassen – Lebendige Ströme. BeRing Verlag, Velbert-Neviges 1992, ISBN 3-925636-16-1, Der Rhein – Hauptachse der Binnenschiffahrt, S. 58–59.
  167. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 46.
  168. Horst Zimmermann: Fließende Straßen – lebendige Ströme. Hrsg.: Heide Ringhand. Univers-Verlag, Bielefeld 1981, ISBN 3-920028-99-6, Seit vielen Jahren eine Attraktion – Über 600 Fahrgastschiffe in Deutschland, S. 147–148.
  169. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart. Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, Vom Fährnachen zur Weißen Flotte, S. 85–86.
  170. a b c Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 54.
  171. a b c d e Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart. Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, Vom Fährnachen zur Weißen Flotte, S. 86.
  172. Gewerbsmäßige Verleihen von Nachen und Gondeln sowie den Dienst der Nachenführer auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen. Akte. In: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt. 1910, abgerufen am 14. August 2018.
  173. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 142.
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  185. GERMANIA. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 13. März 2019 (niederländisch). (Auf der Fotografie sind die drei blauen Streifen deutlich zu erkennen)
  186. Schiffsrochaden auf dem Neckar. In: Schiffs-Agentur Schweiz. Schiffs-Agentur Schweiz, 25. März 2016, abgerufen am 2. Oktober 2018.
    Daten und Fakten – Weiße Flotte Heidelberg (PDF; 76 kB)
  187. a b Birgit Sommer: Aus "Mecklenburg" wird "Liselotte". In: Rhein-Neckar-Zeitung. 25. November 2011, abgerufen am 25. Mai 2018.
  188. Die Weiße Flotte legt wieder ab. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 5. April 2012, abgerufen am 10. Februar 2019.
  189. Nach dem Abschied vom Neckar geht es auf die Weltmeere. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 15. Februar 2019, abgerufen am 16. Februar 2019.
    Rolf Sperber: Weltreise nach Neckar-Abschied. In: Mannheimer Morgen. 9. Februar 2019, abgerufen am 10. Februar 2019.
  190. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 142–148.
    Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen Gewässern – Vollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste – Mit 115 Schiffsfotos. Gerhard Stallinger AG, Oldenburg und Hamburg 1975, ISBN 3-7979-1853-4, S. 34–35.
    Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18. Elsner, 1970, ISSN 0014-262X, S. 123.
    Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe – Illustriertes Schiffsregister. 1. Auflage. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3, S. 116, 210, 360.
    Wolfgang Löckel: Verkehrsknoten Heidelberg. EK-Verlag, Freiburg 2016, ISBN 978-3-8446-6214-6, S. 106.
  191. a b Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 66, 73.
  192. Siehe die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek für Werner Ludwig Boßler
  193. Binnenschifferforum: Jean Bossler (2) – GMS – 04606360. In: Binnenschifferforum. 12. Februar 2009, abgerufen am 24. März 2018.
  194. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 122, 128.
  195. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 63.
  196. JEAN BOSSLER. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 28. September 2018 (niederländisch).
  197. ANDREAS BOSSLER. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 14. Oktober 2018 (niederländisch).
  198. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 45.
  199. Binnenschifferforum: Jolanda – GMS – 04401410. In: Binnenschifferforum. 21. Februar 2009, abgerufen am 31. Juli 2018.
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    VISURGIS (Onbekend). In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 1. Juli 2018 (niederländisch).
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    HEDWIG BOSSLER (Onbekend). In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 9. April 2018 (niederländisch).
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    Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 53, 128.
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    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 93. Hansa, 1956, ISSN 0017-7504, S. 1852.
    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 102. Hansa, 1965, ISSN 0017-7504, S. 285.
    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 124. Hansa, 1987, ISSN 0017-7504, S. 121.
    GIESSENSTROOM. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 16. Dezember 2018 (niederländisch).
  202. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V.. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 109.
    Landesarchiv Baden-Württemberg – Staatsarchiv Ludwigsburg: "Hartmut", Schleppschiff aus Eisen, Württembergisches Portland-Zement-Werk Lauffen a.N., vormals Jakob Friedrich Bossler; ursprüngl. Heimatort: Heilbronn, vormals Neckarsteinach (BSR 146). 1953, abgerufen am 15. August 2018.
    Erich Gröner, Dieter Jung, Martin Maass: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Band 6. Bernard & Graefe, Koblenz 1989, ISBN 3-7637-4805-9, S. 133.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Die auf alten Musterungslisten der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg basierende 1991 erschienene genealogische Forschungsschrift: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695 des Heimatforschers Ulrich Kirschnick, nennt in der Abteilung Rodau – Kirche Groß-Bieberau auf den Seiten 38 und 68 die Schreibweise Bosler für Martin Boßler und führt ansonsten den Familiennamen mit „ß“ auf.
  2. Unter dem Begriff Weiße Schifffahrt wird gemeinhin die Passagierschifffahrt auf Binnengewässern verstanden.
  3. Der Kirchenmatrikel aus dem Kirchenbuch Groß-Bieberau – Filiale Hausen – auf das Jahr 1633, führt die Heirat des Christmann Rüdde mit Christina Hoch an Trinitatis auf. Der Eintrag nennt zuerst den Familiennamen Rüdde, der später durch den Familiennamen Boßler ersetzt wurde. Dies betrifft ebenfalls den Taufeintrag des Martin Boßler vom 9. Juni des Jahres 1616, der als Sohn des Maurers Christian Rüdde bezeichnet wurde. Hier ist der Familienname Rüdde gleichfalls durch Boßler ersetzt worden. Den Vornamen Christoffel anstelle Christmann oder Christian kennt lediglich das 1984 erschienene Buch The von der Au genealogy.
  4. Prof. Dr. Diethard Köhler gibt im Kapitel Rodau im 18. Jahrhundert auf Seite 311 des Buches: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte den ehemals boßlerschen Grundbesitz in Rodau mit 34 bis 43 Seiten im historischen Kataster an.
  5. Im Kapitel Zur Besiedlung des Pfarrdorfes Nieder-Modau nach dem Dreißigjährigen Krieg in dem 2010 erschienenen Buch: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt, wird Ludwig Bosler aus Rodau genannt, der sich 1738 in Nieder-Modau ansiedelte. Er wird als ein Nachfahre der frühen Familie Bosler, die in Asbach den Dreißigjährigen Krieg überlebte, beschrieben. Dort ist die Schreibweise mit „s“ hinterlegt.
  6. Christian Boßler, Sohn des Martin Boßler, wird im Buch: The Klingers – from the Odenwald, Hesse, Germany, ca. 1610-1989 auf Seite 9 mit Bezug auf die Eheschließung seiner Tochter Anna Barbara Boßler 1695 mit Johannes Klinger von Pfaffen-Beerfurth als Count of Lichtenberg bezeichnet.
  7. Der Geburts- und Taufeintrag von Johannes Klinger, der 1760 in Frankfurt am Main verstorben ist, aus dem evangelischen Kirchenbuch von Reichelsheim gibt an, dass dieser am 14. Mai 1719 zu Pfaffen-Beerfurth geboren wurde. Der Vater ist mit dem Müller Johannes Klinger zu Pfaffen-Beerfurth genannt. Die Mutter wird als Anna Barbara aufgeführt ihr Familienname bleibt in der Urkunde ungenannt. Taufpate war der Müller Johannes Klinger aus Kirch-Beerfurth. Dessen Heirat für den 23. August 1713 mit Anna Barbara Müller aus Groß-Gumpen im Kirchenbuch Reichelsheim hinterlegt ist. Unter der Nr. 535 im Kapitel Pfaffen-Beerfurth des Familienbuch Reichelsheim (Bd. 2) wird Johannes Klinger aus Pfaffen-Beerfurth mit seiner Gattin Anna Barbara Boßler als Vater des Constabel Johannes Klinger zu Frankfurt vorgestellt. Die Hessische Biografie verweist ebenfalls darauf, dass Friedrich Maximilian von Klingers väterliche Großeltern Johannes Klinger aus Pfaffen-Beerfurth und Anna Barbara Boßler waren.
  8. Das von Prof. Dr. Diethard Köhler genannte Geburtsjahr 1687 für Johann Peter Boßler ist lediglich ein von Köhler selbst gemutmaßtes Jahr ohne urkundlichen Beleg. Es basiert auf der letztmaligen Nennung des Hofbüchsenmachers 1701 in Lichtenberg. Die Eheschließung des Johann Andreas Boßler, eines Halbbruders des Johann Peter Boßler, mit Maria Juliana Schwartzenberg aus Umstadt hält Köhler gleichfalls fest. Jener ist urkundlich in den evangelisch-lutherischen Kirchenbüchern Umstadts desgleichen als Büchsenmacher hinterlegt. Sein Sohn der Büchsenmachermeister Andreas Boßler wird in dem 2010 erschienenen Buch: Sie waren Umstädter – Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Umstadt, Raibach, Klein-Umstadt, Kleestadt und Semd im Kapitel Teil II – Sie waren Umstädter auf Seite 100 als Büchsenmacher Andreas Bosler genannt. Es wird geschildert, dass es zwischen ihm und einem Händler jüdischer Herkunft Differenzen gab. Die Schreibweise des Familiennamens ist dort im Gegensatz zu den Umstädter Kirchenmatrikeln in der Variante Bosler hinterlegt.
  9. Der Literaturwissenschaftler Jan Bürger beschreibt in seinem 2013 im Verlag C.H.Beck erschienenen Buch: Der Neckar – Eine literarische Reise im Abschnitt In der Schleuse das Gütermotorschiff Hanna Krieger im Bezug darauf, welche Daten das Schiff hat, welche Ladungen es transportiert, welche Routen es fährt, wie der Alltag auf dem Schiff aussieht und wie es die Schleuse Schwabenheim passiert (Google Books).
  10. Die aufgeführte Literatur mit Bezug auf die Themenkategorie Binnenschifffahrt nennt die Namen der Schiffe und Unternehmen der Familie ebenfalls in der Schreibweise Bossler. Als Ausnahme ist das Buch: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit zu nennen. Dort werden die Schiffsnamen in der Schreibweise Boßler aufgeführt.
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