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Boßler (Unternehmerfamilie)

deutsche Kaufmanns-, Schiffer- und Unternehmerfamilie
Hausflagge der Reedereien Gebr. Bossler in Neckarsteinach und Bossler oHG in Heidelberg[1][2]

Boßler[3][4] auch Bossler[5][6] (in Zeugnissen früherer Jahrhunderte gleichermaßen Bosler genannt[7][8][Anm 1]) ist der Name einer deutschen und ursprünglich südhessischen Kaufmanns-, Schiffer- und Unternehmerfamilie aus dem Sektor der Passagier- und Güterschifffahrt auf den Flüssen Neckar und Rhein. Die lückenlose Stammreihe des seit 1822 in Neckarsteinach im hessischen Kreis Bergstraße ansässigen Geschlechts, das zu den Pionieren in der Binnenschifffahrt zählt, ist ab dem Jahr 1616 im Gebiet des historischen Amtes Lichtenberg belegt. Mitglieder der Familie traten dort als Gerichts- und Amtspersonen der örtlichen Niedergerichtsbarkeit sowie als fürstliche Staats- und Hofbeamte im Dienst der Landgrafen von Hessen-Darmstadt auf. Dadurch waren sie Angehörige der lokalen Elite.[9][10] Die Gesamtfamilie in Neckarsteinach unterteilt sich in eine ältere und eine jüngere Familienlinie. Sie gehört zur Historie der Schifffahrt am Neckar.

Die ältere Linie war in der Frachtschifffahrt auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen tätig. Werner Ludwig Boßler (* 1931; † 2018), ein Pionier der Binnenschifffahrt und Nachkomme dieser Familienlinie, hatte zwei Binnengüterhandelsschiffe in seinem Dienst, die nationale Bedeutung erlangten. Eines galt 1991 als das größte Binnenschiff der Bundesrepublik. Das andere Schiff ging 2007 durch den Excelsior-Unfall und die damit verbundene Sperrung des Rheins in die Schifffahrtsgeschichte ein.

Die jüngere Linie der Familie konzentrierte sich auf das Geschäftsfeld der Weißen Schifffahrt.[Anm 2] Sie betrieb ein Passagierschifffahrtsunternehmen mit Sitz in Bad Friedrichshall sowie zwei Reedereien in Neckarsteinach und Heidelberg. Mitglieder der jüngeren Familienlinie gelten als Pioniere der Fahrgastschifffahrt am Neckar, da sie bereits in den 1920er Jahren in diesem Geschäftsfeld tätig waren. Nachkommen des Schifffahrtsunternehmers Andreas Boßler (* 1884; † 1961) sind heute als Gesellschafter an der Passagierreederei Weiße Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG beteiligt.

Die gesamte Familie Boßler aus Neckarsteinach unterhält mit einigen alten Schiffergeschlechtern verwandtschaftliche Verbindungen. Gerade die jüngere Linie des Geschlechts ist daneben großteils mit den bedeutendsten Dynastien der Schifffahrt auf Neckar und Rhein, deren Reedereien Sitz oder Ursprung am Neckar haben, verwandt oder verschwägert.

Doch nicht nur in der Schifffahrt machte sich die Familie einen Namen, sondern ebenso in der Büchsenmacherei sowie im Musikverlagswesen des 18. Jahrhunderts. Dort erlangten Angehörige des frühen Geschlechts eine hohe gesellschaftliche Reputation.[11]

GeschichteBearbeiten

Genealogie und HerkunftBearbeiten

Die gesichert bezeugte und direkte Stammlinie des Geschlechts beginnt im frühen 17. Jahrhundert mit ihrem Ahnherrn Martin Boßler (* 1616; † 1694), der am 9. Juni 1616 in Hausen als Sohn des Maurers Christoffel (bzw. Christmann) Rüdde später Boßler (* um 1585; † nach 1633) zur Taufe gehoben wurde.[12][13][Anm 3] Dokumente belegen, dass 1650 lediglich zwei Familien den Dreißigjährigen Krieg in Asbach überstanden hatten, eine davon war die des Maurers Martin Boßler.[14] 1659 war der Stammvater des Geschlechts noch im südhessischen Asbach ansässig.[15] 1665 wird er als Bewohner des südhessischen Rodau genannt,[16] wo er Gerichtsschöffe war.[17]

 
Historische Karte Südhessens von 1887 unten rechts gelegen, sind die einstmaligen Wirkungsorte der Ahnen sowie Mitglieder des Geschlechts Niedernhausen, Asbach, Rodau, Lichtenberg, Wembach und Nieder-Modau verzeichnet. Oben rechts im zweiten Rechteck liegt die ehemalige Residenzstadt Darmstadt

Staatsbeamte im landgräflichen ForstdienstBearbeiten

Mit seinem zweitgeborenen Sohn Matthäus Boßler (* 1645; † 1716), der als fürstlicher Förster dem landgräflich hessen-darmstädtischen Beamtentum angehörte, Gerichtsschöffe sowie Hof- und Landbesitzer war,[Anm 4] setzt sich die Linie in Rodau fort. Dessen erstgeborener Sohn Justus Boßler (* 1679; † 1760) wurde ebenso fürstlicher Förster und übernahm dazu die väterlichen Güter. Außerdem bekleidete er das Amt des Steinsetzers zu Rodau.[17][18][19][16] Die Förster zählten zur militärischen Schicht,[20] waren der hessen-darmstädtischen Hofkanzlei angegliedert[21] und genossen als landesherrliche Staatsbeamte zusätzlich das Privileg, von Steuern, Abgaben sowie Frondiensten befreit zu sein.[22][23][24]

Aus entsprechender Literatur ist zu entnehmen, dass die Pfarrer einen lediglich identischen sozialen Status innehatten, wie die Förster.[25] Die gesellschaftliche Stellung der fürstlichen Forstbeamten, zu denen die Ahnen der Familie Boßler gehörten, wird anhand des Prozesses der Pachtvergabe eines herrschaftlichen Domänenguts aus dem Jahr 1697 sichtbar, das zuvor den landesherrlichen Oberförster zum Bestandinhaber hatte.

„daß die Unterthanen zumahl nicht gern mit den Forstbedienten streithen, sondern sich vor Haß und Mißgunst scheuen, (es) auch wieder die fürstliche Verordnung laufe, daß die Bediente umb die Herrschaftlichen Güther streithen.“

Anonym: Der herrschaftliche Hof in Rodau. In: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte[26]

Johann Ludwig Boßler (* 1710; † 1783), der drittgeborene Sohn des fürstlichen Försters Justus Boßler und Agnat des Martin Boßler,[18] ließ sich 1738 in der Gemeinde Nieder-Modau im Kreis Darmstadt-Dieburg nieder.[7][Anm 5] Sämtliche Mitglieder der Familie aus Neckarsteinach stammen direkt von ihm ab.[27]

Daneben traten weitere Mitglieder der Familie als fürstliche Beamte im Forstdienst der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt auf.[28][29] Das Amt des landgräflich hessen-darmstädtischen Schultheißen zu Rodau im Amt Lichtenberg wurde zudem über drei Jahrzehnte vom erstgeborenen Sohn des Justus Boßler ausgeübt.[18][19][30] Weiterhin stellte die Familie in Modau ebenso Bürgermeister.[31]

Gestütsaufseher und HofmannBearbeiten

Landgraf Ludwig VI. ließ 1669 ein Gestüt in Wembach einrichten und stattete das landgräfliche Hofgut Wembach 1671 mit Jagd- und Lusthaus aus, da der Landgraf seine Wembacher Besitzung zur Erholung nutze und gerne dort verweilte.[32] Für 1690 ist Johann Valentin (bzw. Velten) Boßler (* 1661; † 1719), ein nachgeborener Sohn des Martin Boßler, als Gestütsaufseher belegt. Dieser fungierte ab 1694 nachweislich als Hofmann des landgräflichen Guts.[33][17][34]

Burggrafen zu LichtenbergBearbeiten

 
Lichtenberg 1606 gemalt von Jakob Meinrad Bayrer

Der Büchsenmacher Christian (bzw. Christmann) Boßler (* 1643; † 1690), Erstgeborener des Martin Boßler,[17] war 1672 Constabel in Lichtenberg[35] und gehörte von 1677 bis 1689 als Burggraf zu Lichtenberg[36] zu den landgräflichen Hofbeamten.[21][Anm 6] Als Burggraf bewohnte Boßler ein landgräfliches Haus am Schloss. Seine Amtszeit war 1684 durch eine Anordnung der Regentin Elisabeth Dorothea begleitet, die dem Burggrafen bis auf Weiteres ohne Unterstützung durch die örtliche Zentmannschaft die Burgwacht übertrug.[37] Seine Nachkommen ergriffen gleichwohl das Kunsthandwerk des Büchsenmachers, waren Gerichtsschöffen sowie Constabel und dienten als Kameralbeamte in der Position fürstlicher Kontrolleure des Amtes Lichtenberg mit unterstelltem Adjunkt.[38][39] Obendrein amtierten sie für wei­tere drei Generationen im Amt des Burggrafen zu Lichtenberg, das zuvor unter anderem von Angehörigen der Adelsgeschlechter Löwenstein und Grans von Heppenheft ausgeübt wurde. Der letzte boßlersche Burggraf in Lichtenberg wurde 1749 erwähnt.[36] Die Besoldung des Burggrafen wird für 1631 mit 30 fl. angegeben und war höher angesiedelt als der Salär des Amtskellers.[40] Zu dieser Zeit amtierte Johann Junker von Löwenstein zu Storndorf in diesem Amt.[36]

Hofbüchsenmacher und MusikverlegerBearbeiten

Der landgräflich hessen-darmstädtische Hofbüchsenmacher Johann Peter Boßler (* 1687/89; † 1742) auch Bosler sowie Bossler genannt wird in der Waffenkunde und der damit verbundenen Literatur bis zum heutigen Tag oft mit seinem Geburtsort der ehemals selbstständigen Gemeinde Zella in Thüringen zugeordnet. Allerdings gibt es Publikationen, welche die fürstlichen Hofbüchsenmacher Boßler zu Darmstadt als ursprünglich hessen-darmstädtisch führen.[41] Weitere Werke formulieren, dass Johann Peter Boßler lediglich aus Zella nach Darmstadt gekommen sei und lassen offen, ob Zella der Geburtsort Boßlers war.[42] Ausführliche genealogische Forschung zeigen auf, dass Johann Peter Boßler tatsächlich in Lichtenberg als Sohn des Büchsenmachers und Burggrafen Christmann Boßler und dessen zweiter Gattin Anna Eleonora Boßler geb. Beilstein (* 1658; † 1732), geboren wurde und dort 1701 letzmalig urkundlich erscheint.[43][35][Anm 7]

Damit entstammte er einem Ast des frühen Geschlechts der Boßler, der seinen Stamm im südhessischen Lichtenberg hatte und wie bereits aufgeführt neben Positionen als Hof- und Staatsbeamte den Beruf des Büchsenmachers erlernte.[38][44] Seine Halbbrüder und Neffen erlangten im Vergleich nicht die überregionale historische Bedeutung ihres in Suhl zum Büchsenmacher ausgebildeten Verwandten. Suhl selbst galt als Büchsenmacherstadt und wurde die Waffenkammer Europas genannt.[45]

1710 erschien Johann Peter Boßler unter der für die Familie bekannten Namensform Bosler in Darmstadt und reichte 1719 bei der dortigen Schlosserzunft seine Meisterstücke ein. Daraufhin wurde er landgräflicher Hofbüchsenmacher zu Darmstadt. Sein renommiertester Schüler war Johann Christian Breithaupt (* 1736; † 1799), Gründer des familiengeführten Unternehmens F. W. Breithaupt & Sohn.[46][47] Die von Bosler gefertigten Büchsen sind heute unter anderem im Jagdschloss Kranichstein zu besichtigen.[42]

 
Windbüchsen von Friedrich Jacob Boßler hergestellt ca. 1750

Friedrich Jacob Boßler der Ältere (* 1717; † 1793) auch Bosler sowie Bossler genannt, war der Sohn des Hofbüchsenmachers Johann Peter Boßler und dadurch ebenfalls ein Agnat des Martin Boßler. Er ist für 1766 als Hofwindbüchsenmacher zu Darmstadt belegt. Am dortigen Fürstenhof genoss Friedrich Jacob Boßler einen hohen Nimbus, er fertigte Windbüchsen für Landgraf Ludwig VIII. an, der ein passionierter Jagdliebhaber war.[48] Die von ihm gefertigten Windbüchsen fanden weiterhin bis nach London ihren Absatz.[42][49][50]

Dessen Sohn Heinrich Philipp Carl (bzw. Karl) Boßler (* 1744; † 1812) auch Bossler genannt, fungierte als landgräflich hessen-darmstädtischer Hofkupferstecher sowie als fürstlicher Münzgraveur zu Darmstadt. 1776 war er Kammerdiener, Sekretär und Archivar des Prinzen Ludwig Georg Karl von Hessen-Darmstadt.[51] Über den Prinzen fand Boßler zusätzlich den Weg zur Freimaurerei.[52] 1779 kreierte Boßler eine Druckmaschine für den schnellen, präzisen sowie hochwertigen Notendruck.[53] Weiterhin wurde Boßler 1781 in Speyer mit dem Musikverlag Bosslersche Musikhandlung unternehmerisch tätig und verlegte frühe Werke Beethovens und Justin Heinrich Knechts. Den persönlichen Austausch pflegte er mit Joseph Haydn. Persönlich bekannt war Heinrich Philipp Boßler, der zu den bedeutendsten Musikverlegern seiner Epoche zählt, ebenso mit Wolfgang Amadeus Mozart.

Die berühmte Virtuosin Mariane Kirchgeßner und den hochfürstlich brandenburg-onolzbacher Expeditionsrat Boßler verband eine innige Freundschaft.[54] Boßler wirkte außerdem als Kirchgeßners Impresario und lebte abschließend mit der Glasharmonikavirtuosin in Lebensgemeinschaft auf einem Landgut in Gohlis.[55] Dort versuchte er sich in der Landwirtschaft sowie der Schanpsbrennerei.[56]

Heinrich Philipp Boßler war als Verleger Herausgeber der Neuen Blumenlese für Klavierliebhaber, die von 1782 bis 1787 in einer wöchentlichen Ausfertigung von 1500 Stück verlegt wurde.[56]

Das Beethoven-Haus in Bonn würdigte den Musikverleger Heinrich Philipp Boßler 2001 mit einer Sonderausstellung über dessen Leben und Wirken.[56]

Die Familie in NeckarsteinachBearbeiten

 
Vorderansicht des Schönauer Hofs, der alleiniger Gutshof in Neckarsteinach und ehemaliger Adelshof, der Landschad von Steinach aus dem 14. Jahrhundert ist[57]
 
Innenansicht des Schönauer Hofs, der 1980 von der älteren Familienlinie an die Stadt veräußert wurde,[27] die das mittelalterliche Hofgut, welches zudem eine Niederlassung des Klosters Schönau war, sanierte und in 13 Wohneinheiten für Senioren umwandelte

1821 trat der aus Nieder-Modau stammende Johannes Boßler der Ältere (* 1796; † 1834), ein zweifacher Cousin dritten Grades des Abgeordneten der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen und Bürgermeisters von Nieder-Modau Johann Heinrich Roßmann (* 1777; † 1852),[27] die Stelle als Lehrer im Schuldienst zu Darsberg an.[58] Bereits 1822 wurde er Bürger in Neckarsteinach und gehörte dort 1825 dem Kaufmannsstand an. 1831 war er Ökonom sowie 1834 Gutsherr. Er bereitete den Boden für die Tradition der Schifffahrt durch seine Nachkommen. Sein Sohn Johannes Boßler der Jüngere (* 1823; † 1906) war im Jahre 1853 das erste Mitglied der Familie, das den Beruf des Schiffers ergriff. Dessen Söhne, die Brüder Johann Christoph (* 1848; † 1933) und Jakob Friedrich I. (* 1851; † 1927), wurden die Begründer der beiden noch heute bestehenden Linien der Familie aus dem Neckartal.[59]

Ältere Linie der FamilieBearbeiten

Der Schiffer Johann Christoph Boßler wurde zum Begründer der älteren Linie der Familie Boßler. Sie steht in der Tradition der Frachtschifffahrt und besaß in ihren Zweigen mehrere Motorgüterschiffe. Johann Christoph heiratete mit Elisabetha Margaretha Kaiser (* 1854; † 1928) im Gegensatz zu seinem Bruder Jakob Friedrich I. nicht direkt in eine Schifffahrtsunternehmerfamilie ein. Elisabetha Margarethas Mutter stammte allerdings aus der Familie Olbert, die schon Dr. Hanns Heiman in seiner wissenschaftlichen Arbeit Die Lage der Neckarschiffer seit Einführung der Schleppschiffahrt aus dem Jahr 1907, zu den alten Schiffergeschlechtern zählte.[60][61]

Jüngere Linie der FamilieBearbeiten

 
Plan zum Bau der Fähranlage zwischen den Ländern Hessen und Baden aus dem Jahr 1906 mit der Unterschrift von Jakob Friedrich I. Boßler

Jakob Friedrich I. (bzw. Friedrich) Boßler war als Fährunternehmer auf dem Neckar der erste Boßler aus der von ihm begründeten jüngeren Familienlinie, der Passagierverkehr betrieb. Er hatte den Fährdienst von Neckarsteinach inne.[62] 1906 wurde ihm vom Großherzogtum Hessen durch das großherzoglich-hessische Ministerium der Finanzen in Darmstadt und das großherzoglich-hessische Wasserbauamt in Worms sowie vom Großherzogtum Baden durch das großherzoglich-badische Innenministerium in Karlsruhe und das großherzoglich-badische Bezirksamt in Heidelberg das Recht verliehen, den Fährbetrieb zwischen den Ländern Hessen und Baden von Neckarsteinach aus nach Dilsberg hinüber mit einer Gierseilfähre zu betreiben.

Heiratspolitik und familiäre VerbindungenBearbeiten

Johannes Boßler der Ältere trat 1822 mit der Krämerswitwe Catharina Friederika Haas geb. Pfautz (* 1785; † 1865) in den Ehestand ein. Seine Gattin stammte gebürtig aus der im Kreis Sinsheim ansässigen Familie Pfautz,[59] die in Dühren ein durch das Hochstift Speyer verliehenes Hofgut zum Lehen hatte[63] und das Amt des Schultheißen in Rohrbach bekleidete. Mitglieder der Familie Pfautz wanderten nach Nordamerika in die USA aus. Der bekannteste Spross dieser Familie war der spätere US-Präsident Herbert Clark Hoover.[64]

Johannes Boßler der Jüngere verband seine Nachkommen und sich wiederum durch die Eheschließung mit der Schiffermeistertochter Catharina Barbara Heilmann (* 1823; † 1899) in das seit 1605 mit der Fischerei- und der Schifffahrt verbundene Geschlecht Heilmann aus Neckarsteinach, aus dessen Reihen ebenfalls Zunftmeister der örtlichen Fischerzunft entstammten.[65]

Johann Christoph Boßler hatte zwei Söhne. Der erstgeborene Sohn, Jakob Friedrich II. Boßler (* 1875; † 1898), blieb ohne Nachkommenschaft.[59] Der zweitgeborene Sohn, Ludwig Friedrich Boßler (* 1876; † 1946), der später Rentmeister in Neckarsteinach wurde, verbandelte sich sowie die ältere Familienlinie durch seine Vermählung mit Hermine Elisabeth Katharina Egner (* 1878; † 1943) mit der aus Neckarhausen stammenden Magistrats- und Steinbruchsbesitzerfamilie Egner, die mehrere großherzoglich-hessische Beigeordnete stellte.[66]

 
Die Industriellentochter Sibylla Luise Boßler geb. Götz aus großbürgerlichem Hause, Gattin des Jakob Friedrich I. Boßler und Ahnmutter der jüngeren Familienlinie

Jakob Friedrich I. Boßler begründete durch seine Heirat mit Sibylla Luise Götz (* 1854; † 1885), der zweitgeborenen Tochter des Gasthausbesitzers (Adlerwirts), Industriellen, Großsteinbruchbesitzers, Steinschifffahrtsunternehmers und Steinlieferanten für die Tullasche Rheinkorrektur Johann Friedrich II. Götz (* 1820; † 1892), die ferner eine direkte Tante der beiden Schifffahrtsunternehmer, Steinbruchbesitzer, Pioniere der Schifffahrt sowie Begründer der motorisierten Güterschifffahrt auf dem Neckar Ludwig (* 1887; † 1955) und Jakob Götz (* 1890; † 1977) war, das verwandtschaftliche Verhältnis der jüngeren Linie der Familie Boßler mit der renommierten, seit 1791 in Neckarsteinach eingesessenen Unternehmerfamilie Götz.[67] Diese Form der standesgemäßen Heirat zieht sich von da an durch nahezu alle Zweige der jüngeren Familienlinie.

Durch Sibylla Luise Götz besteht darüber hinaus ein direktes Verwandtschaftsverhältnis der jüngeren Linie mit der Erbbeständerfamilie Krieger aus Neckarhausen, die eine lange Tradition der Treidelschifffahrt aufweisen kann.[68][69][70]

 
Die 105 Meter lange MS Hanna Krieger[Anm 8] ist der Unternehmerin Hanna Krieger geb. Boßler gewidmet, der Tochter des Schifffahrtsunternehmers Andreas Boßler und Gattin des Unternehmers Heinrich Heiner Krieger genannt „der Wohltäter“[71]

Die jüngere Linie der Familie ist zudem verwandtschaftlich mit der Schifffahrts- und Baustoffunternehmerfamilie Waibel aus Gernsheim, die ebenfalls zu den alten Schiffergeschlechtern gehört,[61] sowie mit der Schifffahrts- und Baustoffunternehmerfamilie Fretter aus Erfelden verbunden, deren Kiesabbau am Altrhein dem sogenannten Fretter Loch seinen Namen gab und die heute Eigner der Gernsheimer Rheinfährbetrieb GmbH ist. Weitere verwandtschaftliche Beziehungen bestehen zu den Schifffahrtsunternehmerfamilien Stumpf und Oestreicher. Ein Zweig der jüngeren Familienlinie ist darüber hinaus über Johanna Hanna Krieger geb. Boßler (* 1920; † 2010), mit der Schifffahrts-, Logistik- und Baustoffunternehmerfamilie Krieger aus Neckarsteinach verschwägert,[72] die gleichwohl den alten Schiffergeschlechtern zugehörig ist.[61]

Bedeutung des FamiliennamensBearbeiten

Die Änderung der Schreibweise des Familiennamens ist dadurch begründet, dass im internationalen Alphabet der Buchstabe „ß“ nicht existiert. Um jedoch auf dieser Ebene mitagieren zu können, trugen die Unternehmen und die dazugehörigen Schiffe zukünftig den Namen Boßler mit „ss“.[Anm 9] Die Mitglieder der Familie passten die Schreibweise ihres Nachnamens den jeweiligen Unternehmen sowie den Schiffen an, um eindeutig mit ihnen identifiziert werden zu können. Gerade im Bereich der Passagierschifffahrt war eine internationale Schreibweise bedeutend. Eine amtliche Änderung des Familiennamens erreichte lediglich der Familienzweig des Herbert Rudolf Bossler aus der jüngeren Familienlinie,[73] dessen Fahrgastunternehmen den Namen Herbert Bossler trug.[74][75] Alle weiteren Mitglieder der Gesamtfamilie führen weiterhin amtlich den Familiennamen in der Schreibweise Boßler. Die Namensformen Bosler und Bossler ziehen sich im Übrigen über die Jahrhunderte durch die Genealogie des Geschlechts. Angehörige der frühen Familie, die historisch gut dokumentiert sind und öffentlich in Erscheinung traten, sind weiterhin unter den Variationen des Familiennamens, Bossler sowie Bosler belegt.[42][50][24]

Weiße SchifffahrtBearbeiten

 
Gemälde von Karl Weysser mit dem Titel Schiffe in Neckarsteinach aus dem Jahre 1893

Bereits eine Urkunde aus dem Jahr 830, ausgestellt von Kaiser Ludwig dem Frommen, belegt, dass schon im 7. Jahrhundert Handel auf dem Neckar durch Schifffahrt stattfand.[76] Die Tradition der Schifffahrt selbst ist für die Stadt Neckarsteinach seit über acht Jahrhunderten belegt und reicht bis um das Jahr 1150 zurück.[77] In den Jahren 1474 sowie 1518 folgte eine Flößereiordnung für Neckarsteinach und 1832 trat die Neckarschifffahrtsordnung in Kraft,[78] die zusammen mit der 1868 entstandenen Mannheimer Akte die gewerbliche Freiheit auf dem Rhein sowie auf dem Neckar gewährleistete.[79] Zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs zählte Neckarsteinach zu den beachtenswertesten Schifferstädten Deutschlands.[80] Wie einige andere Familien in der Schifferstadt Neckarsteinach wurde die Familie Boßler auf dem Neckar sowie auf dem Rhein unternehmerisch tätig und erlangte dadurch Bedeutung in diesem Metier.

Die Flusstouristik durch reine Dampfschiffe wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts verdrängt. Es kam die Zeit der Motorschifffahrt im Bereich der Gästebeförderung auf. Ein spezieller Schiffstyp, der auf die Bedürfnisse des Tourismus und der Erholung zugeschnitten sowie technisch optimal auf die Gegebenheiten der einzelnen Flüsse angepasst ist, entstand. Hierzu zählt unter anderem der Voith-Schneider-Antrieb in Passagierschiffen auf Binnengewässern.[81]

UnternehmensursprungBearbeiten

Bereits 1926 gründeten die beiden Brüder und Söhne des Fährunternehmers Jakob Friedrich I. Boßler, Georg Boßler (* 1881; † 1946) sowie Andreas Boßler, das Unternehmen Personenschiffahrt Gebr. Bossler,[72][82][83] dieses Schifffahrtsunternehmen ging aus einem gewerblichen Verleih von Nachen und Gondeln in Neckarsteinach hervor, der von Jakob Friedrich I. Boßler und seinen vier Söhnen gemeinsam geführt wurde.[84] Das erste eiserne und motorisierte Passagierschiff der Gebr. Bossler war die Viktor von Scheffel.[85] Das Motorfahrgastschiff war bereits seit 1921 für Andreas Boßler in Fahrt gewesen.[72]

Die Gebrüder Georg und Andreas Boßler gehörten durch ihre frühe Unternehmensgründung im Bereich der Passagierschifffahrt zu den Pionieren dieser Branche im Neckarraum.[82][83]

Vor- und NachkriegszeitBearbeiten

In den 1930er Jahren folgten vier weitere Schiffseinheiten, die im Dienst eines anderen Schifffahrtsunternehmens gestanden hatten und von der Personenschiffahrt Gebr. Bossler übernommen wurden. Nach dem Erwerb dieser Einheiten umfasste die Flotte der Gebr. Bossler insgesamt sieben Fahrgastschiffe. Diese Flottengröße machte das Unternehmen zur Reederei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatten die Gebr. Bossler lediglich noch drei Motorfahrgastschiffe. Die vorher erworbenen vier Schiffe verblieben bei der US-Army, waren gesunken oder wurden verkauft.[86][82][83]

ExpansionenBearbeiten

Ein weiterer Nachkomme aus der jüngeren Linie der Familie ließ sich 1948 mit dem Passagierschiff Helene unternehmerisch in Bad Friedrichshall-Jagstfeld, im Umland von Bad Wimpfen, nieder, um dort sein eigenes Schifffahrtsunternehmen zu führen. Das kann als unternehmerische Expansion der Familienlinie sowie als Ableger der Personenschiffahrt Gebr. Bossler betrachtet werden. Herbert Bossler kaufte 1954 das Rheinschiff Seeadler[87] und ließ es 1956 in Neckarsteinach durch die Schiffswerft Ebert & Söhne umbauen. Als neuer Name des Schiffes wurde Regia Wimpina, (Königliches Wimpfen) gewählt. Herbert Rudolf Bossler (* 1907; † 1999) war der erste Schifffahrtsunternehmer, der einen größeren Teil des Touristenflusses der Kurstadt Bad Wimpfen auf den Neckar lenkte und dort im Raum Heilbronn beförderte.[74]

Auch sein zweites Passagierschiff Glück Auf[74] wurde 1960 bei Ebert & Söhne in Neckarsteinach verlängert und verbreitert.[88] Der Schiffsname Glück Auf war in Anlehnung an die Traditionen des Salzbergwerkes in Bad Friedrichshall gewählt (Bergmannsgruß Glück Auf). Herbert Rudolf Bossler war zu Anfang selbst bei der Personenschiffahrt Gebr. Bossler in Neckarsteinach tätig[89] und als Schiffsgesellschafter an der Von Hindenburg beteiligt.[90]

Im Jahr 1967 übernahm die Fahrgastreederei Gebr. Bossler das konkurrierende Schifffahrtsunternehmen Hermann Götz aus Heidelberg mit dem Fahrgastschiff Heimat.[74]

Aus dieser Übernahme resultierte die Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG.

1986 wurde das bis 1975 konkurrenzlos gebliebene Unternehmen Personenschiffahrt Herbert Bossler aus Altersgründen an dessen Verwandtschaft, die Eigentümer der Personenschifffahrt Stumpf, in Heilbronn verkauft.[91]

Rhein-Neckar-FahrgastschifffahrtBearbeiten

Nachdem die Stadt Heidelberg ihre örtlichen Schleusen in den 1970ern modernisiert hatte, wurde eine lose Interessengemeinschaft der lokalen Passagierschifffahrtsunternehmen gegründet. Die Bilanz nach einem Jahr ergab, dass die wirtschaftlichen Erträge auf einem gleichbleibenden Niveau verharrten, dass jedoch die Betriebskosten der einzelnen Unternehmen abgenommen hatten.[92] Daraufhin wurde die Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt gegründet.

Die boßlerschen Schifffahrtsunternehmen aus dem Raum Heidelberg/Neckarsteinach traten 1972 unter dem Namen Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG zusammen mit weiteren Unternehmen gleicher Art in den losen Verband der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt GmbH ein.[93][94] Dieser Verbund hebelte den Konkurrenzdruck aus und ermöglichte allen Unternehmen unter einer Gesellschaft die Zusammenarbeit.[95][83]

Mit dem Kürzel RNF, das die Gesellschaft trug, sollte eine Marke als Pendant zur Reederei KD-Rheinschifffahrt auf dem Neckar kreiert werden.[92]

Die boßlerschen Fahrgastunternehmen brachten damals vier Schiffe ein, darunter ihr Flaggschiff, das Salonpassagierschiff MS Vaterland.[96] Mit einer Beförderungskapazität von 500 Personen galt die Vaterland als Pionierschiff sowie als Unikat für die Passagierschifffahrt auf dem Neckar hinsichtlich der früheren Verhältnisse. Erst im Jahr 1969 wurde ein für 100 Personen mehr konzipiertes Personenschiff für die Neckarfahrgastschifffahrt zugelassen.

Standorte und BedeutungBearbeiten

Die Personenschiffahrt Gebr. Bossler war am Standort Neckarsteinach ansässig. Die Fahrgastschiffahrt Bossler oHG saß in Heidelberg. Innerhalb der RNF waren die boßlerschen Schiffe an ihren drei blauen Streifen zu erkennen.[97] Insgesamt waren die boßlerschen Schifffahrtsunternehmen in hohem Maße am Schiffstourismus in Neckarsteinach und der Region beteiligt.[94] Der beförderte Personenkreis der boßlerschen Fahrgastunternehmen und der RNF umfasste Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, hohe Persönlichkeiten aus den Sparten Staat und Politik inklusive Repräsentanten aus dem Ausland.[95]

Weiße Flotte HeidelbergBearbeiten

2013 fusionierte die Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG mit einem anderen Fahrgastschifffahrtsunternehmen aus Heidelberg. Aus dieser Fusion heraus entstand die Weiße Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG. Die Eigner der Bossler oHG sowie der Passagierschiffe Alt-Heidelberg IV und Germania wurden zu direkten Gesellschaftern des Schiffs- und Tourismusunternehmens.[98] 2019 übergab Manfred Boßler, ein Enkel des Andreas Boßler[9][99] und Mitbegründer der Reederei Weiße Flotte Heidelberg[100] seine Beteiligung an dem Schifffahrtsunternehmen wiederum an seine beiden Enkel, die somit 42 Prozent der Anteile an der Fahrgastreederei halten. Allerdings führen diese nicht mehr den in der Schifffahrt traditionsreichen Familiennamen Boßler.[101]

2011 wurde für die Neckarfähre, welche die Stadtteile Altstadt, Bergheim und Neuenheim der Stadt Heidelberg zu Wasser miteinander verbindet, ein neuer Schiffsnamen gesucht. Hierzu wurde ein vierköpfiges Komitee gebildet, dem ebenso Manfred Boßler angehörte. Die Aufgabe des Komitees bestand darin, aus den über 200 eingegangenen Vorschlägen einen passenden Namen für das Fährgastschiff auszuwählen.[99] Ausgewählt wurde der Name Liselotte (wohl in Anlehnung an Liselotte von der Pfalz).

BemerkungenBearbeiten

Das Fachjournal Europa-Verkehr merkt an, dass die Gebr. Bossler bereits seit 1796 Personenbeförderung auf dem Neckar betrieben und bezieht sich hierfür auf einen Auszug aus dem Kirchenmatrikel der Stadt Neckarsteinach. Günter Benja schließt sich dieser Anmerkung in Personenschiffahrt in deutschen Gewässern an und überträgt diese Bemerkung auf die gesamte Familie Boßler. Das Genealogische Familienbuch für Neckarsteinach, das auf den Kirchenmatrikeln der Stadt beruht, konstatiert 1796 jedoch als das Geburtsjahr des ersten Mitglieds und Begründer der Gesamtfamilie Boßler in Neckarsteinach.[5][6][3]

PassagierschiffeBearbeiten

Liste der Passagier- und Salonschiffe, die im Dienst der Fahrgastunternehmen der jüngeren Linie der Familie Boßler standen.[1][102][90][83]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Kapazität Werft Bemerkungen
Fähranlage Jakob Friedrich I. Boßler 1906 Anschließend im Eigentum des Christian Boßler.

Darauf im Dienst des Ludwig Oestreicher.

Viktor von Scheffel Andreas Boßler/später Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1921 45 PS 75 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach Bis 1959 für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler Neckarsteinach in Fahrt.

Später bei einem anderen Unternehmen in Eberbach verblieben.

Liselotte Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1925 45 PS 60 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Sank durch Kriegseinwirkungen und wurde nach der Bergung verkauft.

Einigkeit Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1926 30 PS 40 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Bei der US-Army verblieben.

Karl Theodor Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1926 60 PS 80 Personen Heidelberg-Neuenheim Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung in den 30er Jahren von Andreas Boßler für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler erstanden.

Im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg nach Speyer verkauft.

Heimat Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1926 180 PS 235 Personen/ 180 Personen als Dampfschiff Union Gießerei AG, Königsberg 1959 zum Motorschiff umgebaut. Bis dahin als Dampfschiff auf der Ostsee im Einsatz.

Ab 1968 im Dienst der Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG.

1969 an den Yachtclub Kurpfalz nach Mannheim verkauft.

Bligger von Steinach Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1927 66 PS 180 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach Ab 1963 im Dienst des Fahrgastunternehmens Oestreicher.
Alt-Heidelberg I Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1928 90 PS 300 Personen Schmidt, Oberkassel 1952 wurde das Fahrgastschiff an ein anderes Unternehmen in Balduinstein verkauft.
Glück Auf Personenschiffahrt Herbert Bossler 1928/ umgebaut 1960 116 PS 300 Personen Hilgers, Rheinbrohl/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Zuvor als Stella Maris im Dienst eines anderen Unternehmens.

Wurde 1948 von Herbert Rudolf Bossler erworben.

Kam 1986 zur Unternehmung Personenschifffahrt Stumpf GmbH und Co. KG nach Heilbronn.

1994 an die Personenschifffahrt Kehler nach Greffern verkauft und in Rheinmünster umbenannt.

Von Hindenburg Herbert Bossler & Karl Boßler 1928/ aufbereitet 1964 180 PS 350 Personen Schmitting-Werft, Beul/ aufbereitet bei Schmidt, Oberwinter Zuvor im Besitz der Personenschiffahrt Gebr. Fischer & Zahnleitner.

Nach dem Bankrott dieser Unternehmung unter der Flagge der Personenschiffahrt Gebr. Bossler in Fahrt.

Ab 1964 als Stadt Cochem in Koblenz verblieben.

Alt-Heidelberg II Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1929 90 PS 150 Personen War seit 1952 im Dienst der Personenschiffahrt Gebr. Bossler.

Zuvor als Lahntreue bei Heil und Co. in Dienst.

Seeadler/Regia Wimpina Personenschiffahrt Herbert Bossler 1929/ umgebaut 1965 250 PS 200 Personen/ 365 Personen Clausen, Oberwinter/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach 1929 für Münz & Söhne in Rolandswerth gebaut.

1954 von Herbert Rudolf Bossler erworben.

Kam 1986 zur Personenschifffahrt Stumpf GmbH und Co. KG nach Heilbronn.

1997 als Kurpfalz zur Personenschiffahrt Göttert und Schneider GbR nach Mannheim verkauft.

Alt-Heidelberg III Personenschiffahrt Gebr. Bossler 1948 58 PS 110 Personen Schmidt, Oberkassel Bis 1962 als Martha für die Firma Maier in Niederdollendorf im Dienst.

Anschließend bis ins Jahr 1968 als Alt-Heidelberg III im Dienst der Personenschiffahrt Gebr. Bossler.

Ab 1969 bis 1973 im Dienst der Personenschiffahrt A. Kappes in Eberbach.

Helene Personenschiffahrt Herbert Bossler 75 PS 50 Personen 1965 verkauft.
Gebrüder Bossler Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1957 116 PS 300 Personen/ 400 Personen Schmidt, Oberkassel 1957 als Stuttgart für die Personenschiffahrt Gebr. Bossler gebaut.

1958 in Gebrüder Bossler umbenannt.

Bis 1975 im Dienst der Bossler-Fahrgastunternehmen und der RNF.

1994 als Walküre bei der Personenschifffahrt W. Wichmann in Plau am See verblieben.

2008 als Santa Barbara bei der Reederei Zwenkau GmbH am Zwenkauer See verblieben.

  Germania Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1958 200 PS 300 Personen Schmidt, Oberkassel Fuhr als Bossler-Fahrgastschiff unter der Flagge der RNF und bis 2018 unter der Flagge der Weißen Flotte Heidelberg.

Seit 2018 als Restaurantschiff im Tempelhofer Hafen in Berlin in Dienst.

Vaterland Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1960 230 PS 500 Personen Schmidt, Oberkassel Stand ab 1977 für die Unternehmung Hunter in Königswinter als Drachenfels in Dienst.

1987 als Wappen von Bernkastel bei der Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG verblieben.

  Alt-Heidelberg IV Personenschiffahrt Gebr. Bossler & Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG 1968/ umgebaut 1979 230 PS 300 Personen/ 500 Personen Ebert & Söhne, Neckarsteinach/ umgebaut bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Fuhr als Bossler-Fahrgastschiff unter der Flagge der RNF und anschließend unter der Flagge der Weißen Flotte Heidelberg.

Der traditionsreiche Schiffsname Alt-Heidelberg wurde für insgesamt vier Passagierschiffe genutzt, die im direkten Besitz und Dienst der Schifffahrtsunternehmen Bossler standen.

Die Alt-Heidelberg V, welche die Alt-Heidelberg IV ersetzt, war vorher als Renate in Fahrt und ist nicht mehr alleinig im Besitz von Angehörigen der Familie Boßler.

HandelsschifffahrtBearbeiten

PartikulierunternehmenBearbeiten

Die ältere Familienlinie war mit Partikulierbetrieben in der Güterschifffahrt tätig. So wurde 1946 von Johann Friedrich Boßler (* 1907; † 1960) mit seinem Motorgüterschiff Elisabeth die erste Ladung Kohlen, die nach Kriegsende als Auftrag für den Neckar vergeben wurde, transportiert.[103] Sein Sohn Werner Ludwig Boßler ein Pionier der Binnenschifffahrt,[104] ließ 1969 das von ihm persönlich entworfene Containerschiff mit Doppelhülle Jean Bossler II von der Werft Philipp Ebert & Söhne konstruieren. Die Ausstattung dieses Binnenhandelsschiffes, das aktuell unter dem Namen Wunnenstein für die Reederei Schwaben in Fahrt ist, betrug im technischen Bereich internationalen Rheinfunk sowie ein Radarfunk – 3 Gerät.[11] Bei der Verlängerung des Binnencontainerschiffes Jean Bossler II 1972 wurde ein weiteres Funkgerät sowie ein Bugstrahlruder installiert. Die damalige Situation im Schiffsbau zählte eine solche technische Ausstattung für die Binnenschifffahrt nicht zum Standard.[11] 1987 ließ Werner Boßler auf der Werft Ebert & Söhne das Gütermotorschiff Jean Bossler III[105] erbauen. Mit diesem war er unternehmerisch in die Flotte der Reederei Lehnkering involviert und transportierte mit der Jean Bossler III unter der Flagge der Reederei Massengüter auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen, so beispielsweise fossile Energieträger für verschiedene Abnehmer.[106]

Die ebenso als Containerschiff konzipierte Jean Bossler III war in summa 1987 das modernste Schiff, welches bis dahin jemals auf der Werft Philipp Ebert & Söhne erbaut wurde.[107]

1994 wurde die Jean Bossler III in die Niederlande verkauft. 1998 kam sie als Excelsior zur Reederei Ludwig und Jakob Götz KG.[108] Unter der Flagge der Reederei Götz ereignete sich der aufsehenerregende Excelsior-Unfall auf dem Rhein.

Bossler Transport GmbHBearbeiten

Aktuell führt der Familienzweig das überregionale Logistikunternehmen Bossler Transport GmbH mit Sitz in Neckarsteinach, das in ganz Deutschland tätig ist. Dieses Unternehmen erbringt Dienstleistungen auf dem Sektor der Binnenschifffahrt, insbesondere im Bereich der Befrachtung, der Lagerhaltung, des Umschlags und der Spedition. Außerdem gehören noch eine Unternehmensberatung sowie die Boßler Schiffahrtslogistik mit Sitz im rheinland-pfälzischen Altrip zu den weiteren Unternehmen dieses Familienzweiges.

SchifffahrtsgesellschaftenBearbeiten

 
Am Bug ist der ehemalige, in die Schanze verschweißte, Schiffsname Andreas Bossler des Binnenhandelsschiffes noch deutlich erkennbar

Das Gütermotorschiff Andreas Bossler wurde 1964 auf der Werft Gustavsburg für die beiden Schwestern Lina Heilmann (* 1926; † 2008) und Johanna Krieger gebaut. Beide Schwestern sind Nachfahren aus der jüngeren Linie der Familie Boßler[72] und führten zusammen die Schifffahrtsgesellschaft L. Heilmann & J. Krieger, für welche die Andreas Bossler in Dienst stand.[109] Durch die Heirat von Johanna Boßler in die Schifffahrtsunternehmerfamilie Krieger fuhr das Motorgüterschiff im Charter Transporte für die Reederei Gebrüder Krieger KG.[110]

Die Andreas Bossler war baugleich mit dem Johanna Boßler gewidmeten sowie ebenfalls auf der Schiffswerft Gustavsburg erbauten Gütermotorschiff Hanna Krieger I aus der Kriegerflotte.[111] Der Bau des Schiffes war eine Hommage an den Vater der beiden Schwestern, den Fahrgastunternehmer Andreas Boßler, der Mitbegründer des Unternehmens Personenschiffahrt Gebr. Bossler, Wegbereiter der Heidelberger Fahrgastschiffahrt Bossler oHG und Pionier der Weißen Schifffahrt am Neckar war.[72]

Durch die Unternehmensbeteiligungen von Werner Ludwig Boßler, zusammen mit zwei weiteren Unternehmern, an der Quadriga Düngen Tankschiffahrt KG und der Quadriga Heidenstecker Tankschiffahrt KG mit Sitz in Berlin, war er Mitauftraggeber sowie Miteigner des 1991 fertiggestellten Tankmotorschiffs Mi-Ra, das damals als Deutschlands größtes Binnenschiff galt. Es hatte eine Ladekapazität von 3200 Tonnen. 1993 wurde das Tankschiff in Triga umbenannt.[112] Werner Boßler hielt insgesamt Beteiligungen an zwei Tankmotorschiffen.[11]

FrachtschiffeBearbeiten

Liste der Frachtschiffe, die im Dienst von Mitgliedern der Familie Boßler standen.[103][113]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Tonnage Werft Bemerkungen
Luise Herbert Rudolf Bossler Das Motorschiff war für den Schiffseigner Herbert Boßler ehemals in Neckarsteinach gemeldet und später in Neckarspitz umbenannt
Elisabeth Johann Friedrich Boßler 320 PS 403 t Das Schiff fuhr den ersten Kohlentransport nach dem Zweiten Weltkrieg, der im Neckarraum vergeben wurde
Klaus Werner Ludwig Boßler 1953 500 PS 1056 t Gebr. Kiehn, Hamburg 1963 durch Werner Ludwig Boßler erworben.

1977 als Sylvia beim Unternehmen Hammersdorf in Neckarsteinach verblieben

Hedwig Bossler I Jakob Friedrich III. Boßler 1955 560 PS 811 t Büsching & Rosemeyer, Uffeln-Vlotho 1964 als Gebro 2 bei Gebr. Vermeulen in Rotterdam verblieben
Jean Bossler I Johann Friedrich Boßler & Werner Ludwig Boßler 1956 550 PS 750 t Oberweser, Bodenwerder 1969 als Christiaan bei einem anderen Unternehmen in Rotterdam verblieben
A.& K. Bossler Andreas & Karl Boßler 1956 450 PS 683 t Josef Braun GmbH & Co. KG, Speyer 1957 ganz an Karl Boßler übergegangen und in Manfred umbenannt,

später bei einem Partikulier in Beverungen verblieben,

seit 1987 als Tortola im Dienst eines anderen Unternehmens in Bautzen

  Sunisha C. Boßler 1962 1200 PS 1637 t 1962 De Rupel, Boom/2006/07 neues Vor- und Mittelschiff bei Jooren BV, Werkendam Von 2015 bis ins Jahr 2017 für Bossler Transport GmbH in Fahrt,

vorher für ein anderes Unternehmen in Dordrecht im Dienst

  Andreas Bossler Schifffahrtsgesellschaft Lina Heilmann & Johanna Krieger 1964 800 PS 1749 t Schiffswerft & Maschinenfabrik, Mainz-Gustavsburg Seit 2004 als Jolanda unter der Flagge der Mainschifffahrts-Genossenschaft e. G. in Würzburg in Fahrt
Hedwig Bossler II Jakob Friedrich III. Boßler 1964/ verlängert 1973 auf 85 Meter 1000 PS 1371 t Schulte & Bruns, Emden/ verlängert bei Schulte & Bruns, Emden Seit 2008 als Planeten Tor im Dienst eines anderen Unternehmens
  Jean Bossler II Werner Ludwig Boßler 1969/ verlängert 1979 auf 105 Meter 1200 PS 1901 t Ebert & Söhne, Neckarsteinach/ verlängert bei Ebert & Söhne, Neckarsteinach Als Wunnenstein heute im Dienst der Reederei Schwaben GmbH
Murgtal C. Boßler 1971 620 PS 1567 t Ruhrorter Schiffswerft, Duisburg Seit 2001 für das Unternehmen Bossler Transport GmbH in Fahrt,

vorher als Trebur im Dienst eines anderen Unternehmens

  Jean Bossler III Werner Ludwig Boßler 1987 1600 PS 2878 t Ebert & Söhne, Neckarsteinach War das damals modernste je gebaute Binnenschiff der Werft Philipp Ebert & Söhne,

seit 1998 als Excelsior im Dienst der Reederei Ludwig und Jakob Götz KG

  Mi-Ra Quadriga Düngen Tankschiffahrt KG, an der Werner Ludwig Boßler beteiligt war 1991 1600 PS 3200 t Neue Oderwerft, Eisenhüttenstadt 1993 in Triga umbenannt,

seit 1998 als Giessenstroom für verschiedene Unternehmen in Fahrt

SchleppschiffeBearbeiten

Liste der Schleppschiffe, die im Dienst von Mitgliedern der Familie Boßler standen.[114]

Bild Name Eigner Baujahr Motorleistung Werft Bemerkungen
Hartmut Jakob Friedrich III. Boßler 1888 Ab 1953 bis 1967 im Dienst des Württembergischen Portland-Zement-Werks in Lauffen a.N.
Friedrich Herbert Rudolf Bossler 1939 250 PS Ebert & Söhne, Neckarsteinach Als Gross Deutschland zuvor im Dienst von Andreas und Karl Boßler in Neckarsteinach.

Wurde im Zweiten Weltkrieg als Kriegsschiff eingesetzt.

Ab 1955 als Franz Haniel XI im Dienst der Reederei Haniel.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Festschrift zur 800-Jahr-Feier mit Mastweihe am 1., 2. und 3. August 1953. Herausgegeben vom Schifferverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Gutenberg-Druckerei, Heidelberg 1953, (OCLC 964510384), S. 33, 36, 52, 53, 55, 84.
  • Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18, Verlagsgesellschaft Otto Elsner, Darmstadt 1970, ISSN 0014-262X, S. 122–123.
  • Personenschiffahrt Gebr. Bossler. In: Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen GewässernVollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste, mit 115 Schiffsfotos, Gerhard Stallinger Verlag, Oldenburg 1975, ISBN 3-79791853-4, S. 34–35.
  • Helmut Betz: Historisches vom Strom Band. V – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff, Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 53, 122, 128, 142–148.
  • BOßLER, Bohzler. In: Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1603–1900. Band I: Die evangelischen Kirchenbücher, Neckarsteinach 1999, (DNB 959404473), S. 76–77.
  • Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Herausgegeben vom Schifferverein Neckarsteinach e. V. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 52–56, 63, 66, 71, 73, 74–75.
  • Vom Fährnachen zur Weißen Flotte. In: Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart, Selbstverlag Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, S. 85–86.
  • Wolfgang Löckel: Verkehrsknoten Heidelberg, EK-Verlag, Freiburg 2016, ISBN 978-3-8446-6214-6, S. 106.
  • Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend. Band I: Geschichte der hessischen Familie Boßler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Schifferverein Neckarsteinach e. V. (Hrsg.): Festschrift zur 800-Jahr-Feier mit Mastweihe am 1., 2. und 3. August 1953. Heidelberger Gutenberg-Druckerei, Heidelberg 1953, OCLC 964510384, S. 36.
  2. Touristik Fluss und Hafen. In: Ships and Flags. Josef Nüsse, 21. Januar 2011, abgerufen am 28. September 2018.
  3. a b Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76.
  4. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 74–75.
  5. a b Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18. Elsner, 1970, ISSN 0014-262X, S. 122.
  6. a b Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen Gewässern – Vollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste – Mit 115 Schiffsfotos. Gerhard Stallinger AG, Oldenburg und Hamburg 1975, ISBN 3-7979-1853-4, S. 34.
  7. a b Werner Hahn: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt. Hrsg.: Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt. Ober-Ramstadt 2010, ISBN 978-3-9813356-0-6, Zur Besiedlung des Pfarrdorfes Nieder-Modau nach dem Dreißigjährigen Krieg, S. 150.
  8. Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 38, 68.
  9. a b Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 2.
  10. Luise Schorn-Schütte: Evangelische Geistlichkeit der Frühneuzeit. Hrsg.: Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath. Band 62 – Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1996, ISBN 3-579-01730-6, S. 58 (Digitalisat).
  11. a b c d Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 21.
  12. Richard M. Cochran: The von der Au genealogy – German ancestors and American descendants of Johannes and Elisabeth von der Au of Ernsthofen, Hesse-Darmstadt, Cumberland County, Pennsylvania and Union County, Ohio – including the allied families of Ruhl, Weidman, and Kinnel. New Concord, Ohio 1984, OCLC 12009490, S. 248.
  13. Martin Christmann Rüdde Maurers Sohn. In: Kirchenbuch Groß-Bieberau – Filiale Hausen: Nr. 1b (1576–1679), Zentralarchiv der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt.
  14. Richard M. Cochran: The von der Au genealogy – German ancestors and American descendants of Johannes and Elisabeth von der Au of Ernsthofen, Hesse-Darmstadt, Cumberland County, Pennsylvania and Union County, Ohio – including the allied families of Ruhl, Weidman, and Kinnel. New Concord, Ohio 1984, OCLC 12009490, S. 258.
  15. Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 12.
  16. a b Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695. Hrsg.: Hessische familienkundliche Vereinigung. Band 75 Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde. Darmstadt 1991, OCLC 31205965, S. 67–69.
  17. a b c d Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Rodau, Asbach, Klein-Bieberau, Webern 1635–1750. Band II: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995814, Rodau und Hottenbach: Familien vor 1700.
  18. a b c Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Rodau, Asbach, Klein-Bieberau, Webern 1635–1750. Band II: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995814, Rodau und Hottenbach: Familien 1700–1750.
  19. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte. Hrsg.: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau. Groß-Bieberau 1987, OCLC 74938227, Rodau im 18. Jahrhundert, S. 311–312.
  20. Stefan Brakensiek: Fürstendiener, Staatsbeamte, Bürger – Amtsführung und Lebenswelt der Ortsbeamten in niederhessischen Kleinstädten (1750-1830). Band 12 Bürgertum. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35677-3, S. 196 (Google Books).
  21. a b Johann Wilhelm Christian Steiner: Georg I., Landgraf von Hessen-Darmstadt, Stifter des landgräfl. hessen-darmstädtischen, jetzt großherzogl. hessischen Regentenhauses nach seinem Leben und Wirken. Groß-Steinheim 1861, OCLC 162278690, Der Beamtenstand, verschiedene biographische Nachrichten landgräflicher Beamten, S. 180–181 (Digitalisat).
  22. Hans Herder (Hrsg.): Hessisches Auswandererbuch – Berichte, Chroniken und Dokumente zur Geschichte hessischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten 1683 – 1983 (= Die Hessen-Bibliothek im Insel-Verlag). 1. Auflage. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-458-14115-4, S. 18.
  23. Hans Deuster: Zeitgeschehen und Leben der Familie Büchner im Hessischen Ried – Berichte über die Familie Büchner, deren Verwandte, Bekannte, Zeitzeugen, Zeitgeschehen und Ortsgeschichten. Selbstverlag Hans Deuster, Riedstadt-Goddelau 2004, ISBN 3-8334-1854-0, S. 153.
  24. a b Dr. Peter Engels: Geschichte Bessungens. Band 83 – Darmstädter Schriften. Justus-von-Liebig-Verlag, Darmstadt 2002, ISBN 3-87390-156-0, S. 129.
  25. Günther Franz (Hrsg.): Beamtentum und Pfarrerstand 1400 – 1800. Band 5 – Deutsche Führungsschichten in der Neuzeit. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1972, OCLC 186727661, S. 105.
  26. Prof. Dr. Diethard Köhler: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte. Hrsg.: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau. Groß-Bieberau 1987, OCLC 74938227, Der herrschaftliche Hof in Rodau, S. 317.
  27. a b c Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 1.
  28. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1785, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1791, ZDB-ID 514538-7, S. 73 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1794, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1795, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1796, ZDB-ID 514538-7, S. 53 (Digitalisat).
  29. Dr. Peter Engels: Geschichte Bessungens. Band 83 – Darmstädter Schriften. Justus-von-Liebig-Verlag, Darmstadt 2002, ISBN 3-87390-156-0, S. 124, 129.
  30. Groß-Bieberau: Schultheißen und Bürgermeister. Abgerufen am 31. August 2018.
  31. Bürgermeister Johann Adam Boßler. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt), 16. November 1898.
    Bürgermeister Adam Boßler. Die Bürgermeisterei Ober-Modau ist zuständig für die Gemeinden Ober-Modau und Neutsch. In: Anzeige-Blatt für die Kreise Dieburg u. Neustadt – Nr. 9/1856.
  32. Wilhelm Diehl: Hessische Volksbücher. Band 37/38. Selbstverlag Wilhelm Diehl, 1918, ZDB-ID 991403-1, S. 49–50.
  33. Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Herchenrode, Ernsthofen, Neutsch, Allertshofen und Hoxhohl 1635–1750. Band V: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74998604, Familien in Ernsthofen 1635–1750.
  34. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 11–12.
  35. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Billings, Nonrod, Meßbach, Steinau, Hausen, Lichtenberg 1635–1750. Band III: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995810, Hausen und Lichtenberg: Familien vor 1700.
  36. a b c Johannes Feick: Lichtenberg im Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart – nach den Quellen geschildert. Band 2. Kommissionsverlag Ludwig Saeng, Darmstadt 1903, OCLC 179967333, S. 106.
  37. Carl Friedrich Günther: Bilder aus der Hessischen Vorzeit – Mit 51 Tafeln Abbildungen. Hrsg.: C. F. Günther. Jonghaus, Darmstadt 1853, OCLC 1062102891, S. 408 (Digitalisat).
  38. a b Prof. Dr. Diethard Köhler: Familien in Billings, Nonrod, Meßbach, Steinau, Hausen, Lichtenberg 1635–1750. Band III: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995810, Hausen und Lichtenberg: Familien 1700–1750.
  39. Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1794, ZDB-ID 514538-7, S. 123 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1795, ZDB-ID 514538-7, S. 121 (Digitalisat).
    Hessen-Darmstadt: Hochfürstlich Hessen-Darmstädtischer Staats- und Adreßkalender. Hrsg.: Verlag der Invaliden-Anstalt. 1796, ZDB-ID 514538-7, S. 121 (Digitalisat).
  40. Carl Friedrich Günther: Bilder aus der Hessischen Vorzeit – Mit 51 Tafeln Abbildungen. Hrsg.: C. F. Günther. Jonghaus, Darmstadt 1853, OCLC 1062102891, S. 417 (Digitalisat).
  41. Hans-Peter Lachmann: Das kulturelle Erbe des Hauses Hessen – Moritz Landgraf von Hessen zum 75. Geburtstag. Hrsg.: Eckhart G. Franz und Hans-Peter Lachmann. Band 128. – Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Historische Kommission für Hessen/Hessischen Historischen Kommission, Marburg/Darmstadt 2002, ISBN 3-88443-080-7, S. 120.
  42. a b c d Wolfgang Adam und Siegrid Westphal (Hrsg.): Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit – Städte und Residenzen im alten deutschen Sprachraum. Band 1 – Augsburg–Gottorf. de Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-020703-3, S. 341 (Digitalisat).
  43. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 14–16, 20.
  44. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 16.
  45. Gerd Manig, Dieter Schellenberger: 475 Jahre Suhl. Sutton Verlag, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-371-7, S. 10 ([ https://books.google.de/books?id=D-wNNfIoIQMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false Digitalisat]).
  46. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 15.
  47. Magistrat der Stadt Darmstadt (Hrsg.): Darmstadt in der Zeit des Barock und Rokoko. Band 1 Katalogbuch zur Ausstellung in Darmstadt Mathildenhöhe vom 6. September bis 9. November 1980. Darmstadt 1980, OCLC 10857248, S. 110.
  48. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 22.
  49. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 21.
  50. a b Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 15.
  51. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 15, 29, 34.
  52. Historischer Verein Ludwigsburg: Ludwigsburger Geschichtsblätter. Band 39-42. Kommissionsverlag Aigner, 1986, ISSN 0179-1842, S. 69.
  53. Christoph Vollbeding: Archiv nützlicher Erfindungen und wichtiger Entdeckungen in Künsten und Wissenschaften – zur Erweiterung menschlicher Kenntnisse. Band 1 – von Archiv nützlicher Erfindungen und wichtiger Entdeckungen in Künsten und Wissenschaften zur Erweiterung menschlicher Kenntnisse in alphabetischer Ordnung. Verlag Schwickert, Leipzig 1986, S. 336 (Digitalisat).
  54. Peter Schleuning: Der Bürger erhebt sich – Geschichte der deutschen Musik im 18. Jahrhundert. J.B. Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01797-4, S. 208.
  55. Christoph Martin Wieland (Hrsg.): Der Neue Teutsche Merkur vom Jahr 1801. Band 3. Gädicke, Weimar 1801, S. 141 ([1]).
  56. a b c Norbert Stich: Landwirt, Schnapsbrenner und Verleger. In: General-Anzeiger. 11. Mai 2001, abgerufen am 20. September 2019 (deutsch).
  57. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Umbau des alten Schönauer Hofs in ein Seniorenwohnheim, S. 81–85.
  58. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76, 690.
  59. a b c Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76, 202.
  60. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 77, 294, 443–444.
  61. a b c Dr. Hanns Heiman: Die Neckarschiffer – Die Lage der Neckarschiffer seit Einführung der Schleppschiffahrt. Band 2. C. Winter's Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1907, OCLC 491090143, S. 433 (Digitalisat).
  62. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart. Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, Vom Fährnachen zur Weißen Flotte, S. 85.
  63. Hochstift Speyer: Die Königspfründner zu Speyer verleihen an Andreas Pfautz, Anton Meyer u. a. das große Hofgut zu Dühren. Urkunde aus. Landesarchiv Baden-WürttembergGenerallandesarchiv Karlsruhe, 22. Oktober 1748, abgerufen am 14. August 2018.
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  65. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 244, 243, 240, 237, 236, 233, 76.
    Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 70.
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  68. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603–1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 77, 186, 325.
  69. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 19.
  70. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 43.
  71. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Partnerschaft mit dem französischen Städtchen Pargny-sur-Saulx, S. 96.
  72. a b c d e Boßler, Andreas I. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  73. Herbert Bossler in der Landesbibliographie Baden-Württemberg
    Herbert Bossler im Online-Informationssystem LEO-BW
  74. a b c d Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 144.
  75. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 3.
  76. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 39.
  77. August Staub: Vierburgenstadt Neckarsteinach – das Schifferstädtchen und seine Bewohner in alten Aufnahmen. 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1986, ISBN 3-924932-91-3, S. 8.
    Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 11–13.
  78. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 42.
  79. Heide Ringhand: Die Binnenschiffahrt. Fliessende Strassen – Lebendige Ströme. BeRing Verlag, Velbert-Neviges 1992, ISBN 3-925636-16-1, Der Rhein – Hauptachse der Binnenschiffahrt, S. 58–59.
  80. Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9, Jahrhundertealte Schiffahrt, S. 46.
  81. Horst Zimmermann: Fließende Straßen – lebendige Ströme. Hrsg.: Heide Ringhand. Univers-Verlag, Bielefeld 1981, ISBN 3-920028-99-6, Seit vielen Jahren eine Attraktion – Über 600 Fahrgastschiffe in Deutschland, S. 147–148.
  82. a b c Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 54.
  83. a b c d e Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart. Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X, Vom Fährnachen zur Weißen Flotte, S. 86.
  84. Gewerbsmäßige Verleihen von Nachen und Gondeln sowie den Dienst der Nachenführer auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen. Akte. In: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt. 1910, abgerufen am 14. August 2018.
  85. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 142.
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  87. Seeadler – FGS / Bj. 1929. In: Binnenschifferforum. 22. September 2016, abgerufen am 24. Mai 2018.
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  92. a b Simone Mölbert: Heidelbergs Weiße Flotte. In: Ruprecht Heidelberger Studentenzeitung. 9. Juni 2010, abgerufen am 22. Mai 2018.
  93. Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe – Illustriertes Schiffsregister. 1. Auflage. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3, S. 88.
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    Daten und Fakten – Weiße Flotte Heidelberg (PDF; 76 kB)
  99. a b Birgit Sommer: Aus "Mecklenburg" wird "Liselotte". In: Rhein-Neckar-Zeitung. 25. November 2011, abgerufen am 25. Mai 2018.
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  101. Nach dem Abschied vom Neckar geht es auf die Weltmeere. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 15. Februar 2019, abgerufen am 16. Februar 2019.
    Rolf Sperber: Weltreise nach Neckar-Abschied. In: Mannheimer Morgen. 9. Februar 2019, abgerufen am 10. Februar 2019.
  102. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 142–148.
    Günter Benja: Personenschiffahrt in deutschen Gewässern – Vollständiges Verzeichnis aller Fahrgastschiffe und -dienste – Mit 115 Schiffsfotos. Gerhard Stallinger AG, Oldenburg und Hamburg 1975, ISBN 3-7979-1853-4, S. 34–35.
    Europa-Verkehr = European transport = Transports européens. Band 18. Elsner, 1970, ISSN 0014-262X, S. 123.
    Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe – Illustriertes Schiffsregister. 1. Auflage. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3, S. 116, 210, 360.
    Wolfgang Löckel: Verkehrsknoten Heidelberg. EK-Verlag, Freiburg 2016, ISBN 978-3-8446-6214-6, S. 106.
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  105. Binnenschifferforum: Jean Bossler (2) – GMS – 04606360. In: Binnenschifferforum. 12. Februar 2009, abgerufen am 24. März 2018.
  106. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 122, 128.
  107. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 63.
  108. JEAN BOSSLER. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 28. September 2018 (niederländisch).
  109. ANDREAS BOSSLER. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 14. Oktober 2018 (niederländisch).
  110. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 45.
  111. Binnenschifferforum: Jolanda – GMS – 04401410. In: Binnenschifferforum. 21. Februar 2009, abgerufen am 31. Juli 2018.
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  113. Schifferverein Neckarsteinach e. V. (Hrsg.): Festschrift zur 800-Jahr-Feier mit Mastweihe am 1., 2. und 3. August 1953. Heidelberger Gutenberg-Druckerei, Heidelberg 1953, OCLC 964510384, S. 33.
    VISURGIS (Onbekend). In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 1. Juli 2018 (niederländisch).
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    Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 53, 128.
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    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 93. Hansa, 1956, ISSN 0017-7504, S. 1852.
    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 102. Hansa, 1965, ISSN 0017-7504, S. 285.
    Seeverkehrsbeirat Hansa: Zentralorgan für Schiffahrt, Schiffbau, Hafen. Band 124. Hansa, 1987, ISSN 0017-7504, S. 121.
    GIESSENSTROOM. In: Vereniging de Binnenvaart. De Binnenvaart, abgerufen am 16. Dezember 2018 (niederländisch).
  114. Helmut Betz: Historisches vom Strom – Die Neckarschiffahrt vom Treidelkahn zum Groß-Motorschiff. 1. Auflage. Band V.. Krüpfganz, Duisburg 1989, ISBN 3-924999-04-X, S. 109.
    Landesarchiv Baden-Württemberg – Staatsarchiv Ludwigsburg: "Hartmut", Schleppschiff aus Eisen, Württembergisches Portland-Zement-Werk Lauffen a.N., vormals Jakob Friedrich Bossler; ursprüngl. Heimatort: Heilbronn, vormals Neckarsteinach (BSR 146). 1953, abgerufen am 15. August 2018.
    Erich Gröner, Dieter Jung, Martin Maass: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Band 6. Bernard & Graefe, Koblenz 1989, ISBN 3-7637-4805-9, S. 133.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Die auf alten Musterungslisten der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg basierende 1991 erschienene genealogische Forschungsschrift: Die Bevölkerung der Zent Ober Ramstadt-Lichtenberg von 1659 bis 1695 des Heimatforschers Ulrich Kirschnick, nennt in der Abteilung Rodau – Kirche Groß-Bieberau auf den Seiten 38 und 68 die Schreibweise Bosler für Martin Boßler und führt ansonsten den Familiennamen mit „ß“ auf.
  2. Unter dem Begriff Weiße Schifffahrt wird gemeinhin die Passagierschifffahrt auf Binnengewässern verstanden.
  3. Der Kirchenmatrikel aus dem Kirchenbuch Groß-Bieberau – Filiale Hausen – auf das Jahr 1633, führt die Heirat des Christmann Rüdde mit Christina Hoch an Trinitatis auf. Der Eintrag nennt zuerst den Familiennamen Rüdde, der später durch den Familiennamen Boßler ersetzt wurde. Dies betrifft ebenfalls den Taufeintrag des Martin Boßler vom 9. Juni des Jahres 1616, der als Sohn des Maurers Christmann Rüdde bezeichnet wurde. Hier ist der Familienname Rüdde gleichfalls durch Boßler ersetzt worden. Den Vornamen Christoffel anstelle Christmann kennt lediglich das 1984 erschienene Buch The von der Au genealogy.
  4. Prof. Dr. Diethard Köhler gibt im Kapitel Rodau im 18. Jahrhundert auf Seite 311 des Buches: 1200 Jahre Groß-Bieberau – Beiträge zu seiner Geschichte den ehemals boßlerschen Grundbesitz in Rodau mit 34 bis 43 Seiten im historischen Kataster an.
  5. Im Kapitel Zur Besiedlung des Pfarrdorfes Nieder-Modau nach dem Dreißigjährigen Krieg in dem 2010 erschienenen Buch: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt, wird Ludwig Bosler aus Rodau genannt, der sich 1738 in Nieder-Modau ansiedelte. Er wird als ein Nachfahre der frühen Familie Bosler, die in Asbach den Dreißigjährigen Krieg überlebte, beschrieben. Dort ist die Schreibweise mit „s“ hinterlegt.
  6. Christian Boßler, Sohn des Martin Boßler, wird im Buch: The Klingers – from the Odenwald, Hesse, Germany, ca. 1610-1989 auf Seite 9 als Count of Lichtenberg bezeichnet. Das Burggrafenamt erscheint im Landgräflich Hessischen Staats- und Adreß-Calender auf Seite 39.
  7. Das von Prof. Dr. Diethard Köhler genannte Geburtsjahr 1687 für Johann Peter Boßler lediglich ein von Köhler selbst gemutmaßtes Jahr ohne urkundlichen Beleg. Es basiert auf der letztmaligen Nennung des Hofbüchsenmachers 1701 in Lichtenberg. Die Eheschließung des Johann Andreas Boßler, eines Halbbruders des Johann Peter Boßler, mit Maria Juliana Schwartzenberg aus Umstadt hält Köhler gleichfalls fest. Ein Büchsenmacher Andreas Bosler wird in dem 2010 erschienenen Buch: Sie waren Umstädter – Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Umstadt, Raibach, Klein-Umstadt, Kleestadt und Semd im Kapitel Teil II – Sie waren Umstädter auf Seite 100 genannt. Dort wird geschildert, dass es zwischen dem Büchsenmacher Andreas Bosler und einem Händler jüdischer Herkunft Differenzen gab. Die Schreibweise des Nachnamens ist hier in der Variante Bosler hinterlegt.
  8. Der Literaturwissenschaftler Jan Bürger beschreibt in seinem 2013 im Verlag C.H.Beck erschienenen Buch: Der Neckar – Eine literarische Reise im Abschnitt In der Schleuse das Gütermotorschiff Hanna Krieger im Bezug darauf, welche Daten das Schiff hat, welche Ladungen es transportiert, welche Routen es fährt, wie der Alltag auf dem Schiff aussieht und wie es die Schleuse Schwabenheim passiert. (Google Books)
  9. Die aufgeführte Literatur mit Bezug auf die Themenkategorie Binnenschifffahrt nennt die Namen der Schiffe und Unternehmen der Familie ebenfalls in der Schreibweise Bossler. Als Ausnahme ist das Buch: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit zu nennen. Dort werden die Schiffsnamen in der Schreibweise Boßler aufgeführt.
  Dieser Artikel wurde am 18. August 2018 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.