BlackRock

US-amerikanischer Vermögensverwalter und Schattenbank

BlackRock Inc. (englisch ‚schwarzer Fels‘) ist eine international tätige US-amerikanische Fondsgesellschaft mit Sitz in New York City.

BlackRock, Inc.

Logo
Rechtsform Incorporated
ISIN US09247X1019
Gründung 1988
Sitz New York City, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Larry Fink (Vorstandsvorsitz & CEO)
Robert S. Kapito (Präsident)[1]
Mitarbeiterzahl 16.200 (2019)[2]
Umsatz 14,5 Mrd. USD (2019)[2]
Branche Finanzdienstleistung
Website www.blackrock.com

Mit 7,4 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen (Stand: 31. Dezember 2019)[3] ist BlackRock der weltgrößte Vermögensverwalter.[4] Die Kundschaft besteht aus Institutionellen und privaten Anlegern.

Das 1988 von Larry Fink gegründete Anlage- und Risikomanagement-Unternehmen ist mit Anteilen zwischen 1 und 9 % an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt.[5] Es ist der größte Einzelaktionär an der Deutschen Börse.[6] BlackRock ist über die Marke iShares im Geschäft mit börsengehandelten Fonds (ETF) tätig.[7] In diesem Geschäftsfeld kommt die Gesellschaft auf einen globalen Marktanteil von 37 % (Stand: 2018).[8] Im Jahr 2020 kommt Blackrock in Europa bei den verwaltetenen ETFs auf einen Marktanteil von 40 %.[9] BlackRock macht im Rahmen seines Stimmrechts­mandates auf öffentlichen Hauptversammlungen und in Treffen mit der Geschäftsleitung seinen Einfluss geltend.[10] Das Unternehmen tritt dabei als Treuhänder auf.[11][12]

GeschichteBearbeiten

1988–1998Bearbeiten

BlackRock wurde 1988 von Larry Fink, Robert S. Kapito, Susan Wagner, Barbara Novick, Ben Golub, Hugh Frater, Ralph Schlosstein und Keith Anderson gegründet, um institutionellen Anlegern Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Risikomanagement anzubieten.[13]

Fink, Kapito, Golub und Novick hatten zuvor gemeinsam bei der Investmentbank First Boston gearbeitet, wo sie Pioniere im Geschäft mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (englisch mortgage-backed securities) waren.[14] Während seiner Zeit bei First Boston verlor Fink bei Investmentgeschäften 100 Millionen US-Dollar.[15] Diese Erfahrung soll für Fink die Motivation gewesen sein, branchenführende Risikomanagement- und Treuhand-Prozesse zu entwickeln.[15][16]

Fink versuchte eine Finanzierung von Peter George Peterson, dem Mitbegründer der Blackstone Group, zu erhalten.[15] Dieser unterstützte Finks Idee.[15] Zunächst wurde der Vermögensverwalter als eine interne Finanzmanagementgruppe der Blackstone Group unter dem Namen Blackstone Financial Management gegründet.[15] Im Austausch für 50 % der Anteile im Anleihen­geschäft erhielten Fink und sein Team eine Kreditlinie von 5 Millionen US-Dollar.[15] Innerhalb von Monaten hatte sich das verwaltete Vermögen auf 2,7 Milliarden US-Dollar erhöht und die Firma war profitabel.[15] Das Unternehmen fokussierte sich zunächst auf Hypotheken­deals und festverzinsliche Anlagen.[15]

Bis 1992 hatte sich der Anteil von Blackstone auf 32 % aufgrund der Herausgabe weiterer Mitarbeiteranteile reduziert. Fink und der Blackstone-CEO Stephen A. Schwarzman planten einen Börsengang der Firma.[17] Am Ende des Geschäftsjahres 1992 verwaltete die Firma 17 Milliarden US-Dollar und am Ende des Geschäftsjahres 1994 53 Milliarden US-Dollar.[16] Aufgrund strategischer Differenzen zwischen Fink und Schwarzmann verkaufte Blackstone 1994 seinen Anteil in Höhe von 240 Millionen US-Dollar an PNC Financial Services.[17][18] Das Unternehmen erhielt den neuen Namen BlackRock.[17] 1998 konsolidierte PNC alle Geschäftsbereiche seiner Vermögensverwaltung bei BlackRock.[18]

1999–2009Bearbeiten

1999 erfolgte der Börsengang an der New York Stock Exchange (NYSE) mit einem Ausgabepreis von $14 pro Aktie.[16] Die Firma ist unter dem Kürzel BLK gelistet.[16] Im selben Jahr begann BlackRock, seine proprietäre Aladdin-Technologie für externe Anleger anzubieten.[16] Am Ende des Geschäftsjahres 1999 verwaltete BlackRock $165 Milliarden.[16]

In den folgenden Jahren wuchs BlackRock sowohl organisch, als auch durch Akquisitionen.[16] 2004 erwarb die Firma SSRM Holdings, Inc von Metlife für $325 Millionen an Barreserven und $50 Millionen in Aktienoptionen.[19] Das Geschäft erhöhte BlackRocks verwaltetes Vermögen auf $325 Milliarden.[19] 2006 erwarb BlackRock Merrill Lynch Investment Management, die Vermögensverwaltung von Merrill Lynch.[20] Durch den Deal halbierte sich der Anteil von PNC an BlackRock und Merrill Lynch erhielt einen Anteil von 49,5 % an der Firma.[21] 2007 wurde das Dachfondsgeschäft von Quellos Capital Management übernommen.[22]

Im Jahr 2008 wurde BlackRock von der US-Regierung beauftragt, die hypothekenbesicherten Wertpapiere von Bear Stearns zu analysieren.[23] Im Zuge der Finanzkrise von 2008 kam BlackRock eine Schlüsselrolle zu.[16] Es war an den Rettungspaketen für AIG und die Citigroup beteiligt und überwachte für das US-Finanzministerium die Bilanzen von Fannie Mae und Freddie Mac.[24] Für die New York FED erstellte BlackRock tägliche Risikoberichte über die von der Notenbank erworbenen hypothekenbesicherten Wertpapiere.[24] Laut Vanity Fair hielten sowohl die verantwortlichen Politiker in Washington, als auch die Akteure an der Wall Street BlackRock für die beste Wahl.[24] Denn das Unternehmen verfügte über die weltbeste Risikoanalyse.[24]

2009 übernahm BlackRock die Global Investors Unit (BGI) von Barclays.[25] Der Deal beinhaltete auch das Indexfonds-Geschäft iShares, einem bedeutenden Anbieter von börsengehandelten Fonds (ETFs).[25] BlackRock konnte damit erstmals sowohl aktive als auch passive Anlagestrategien aus einer Hand anbieten.[16] Durch den Deal erhielt Barclays einen Anteil von fast 20 % an BlackRock.[25] Im selben Jahr stieg der Konzern zum größten Vermögensverwalter der Welt auf.[26]

2010–2019Bearbeiten

 
BlackRocks Deutschlandzentrale im Opernturm, Frankfurt am Main

2010 wird BlackRock von seinem Mitgründer und damaligen CEO von Evercore Partners Ralph Schlosstein als wichtigste Finanzinstitution der Welt bezeichnet.[27]

Am 1. April 2011 stieg BlackRock in den S&P 500 auf.[28]

Seit 2012 betreut der Schweizer Ökonom und Politologe Philipp Hildebrand bei BlackRock in London als Vice-Chairman (Co-Vorsitzender) institutionelle Anleger in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien sowie Investoren aus dem pazifischen Raum.[29][30][31]

2013 wird BlackRock auf der Fortune-Liste der 50 am meisten bewunderten Unternehmen der Welt (World's Most Admired Companies) geführt.[18] 2014 war BlackRock nach einem Bericht des Economist mit $4 Billionen der weltweit größte Vermögensverwalter und damit größer als die größte Bank der Welt, die Industrial and Commercial Bank of China.[32] Diese verwaltet ein Vermögen von $3 Billionen.[32]

Ende 2014 wird in einem Bericht des Sovereign Wealth Fund Institute festgestellt, dass 65 % des von BlackRock verwalteten Vermögens von institutionellen Anlegern und 35 % von Privat- und Kleinanlegern stammt.[33]

2015 verwaltete BlackRock $4,7 Billionen.[34] Im März 2017 gab BlackRock eine Restrukturierung seiner aktiv-gemanagten Fonds mit einem verwalteten Vermögen von $8 Milliarden bekannt.[35] Viele Fondsmanager verloren ihren Job und wurden durch quantitative Strategien ersetzt.[35] Im selben Jahr trug iShares etwa $1,41 Billionen oder 26 % zum verwalteten Vermögen bei und 37 % zu den Einnahmen aus Gebühren.[36] Das insgesamt verwaltete Vermögen stieg auf $5,4 Billionen.[36]

Im März 2016 wurde der deutsche Rechtsanwalt und CDU-Politiker Friedrich Merz zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Berater der BlackRock Asset Management Deutschland AG ernannt.[37] Anfang Februar 2020 kündigte Merz an, sein Aufsichtsratsmandat bei Blackrock zum Ende des ersten Quartals 2020 zu beenden und sich zeitlich mehr politisch zu betätigen.[38]

Im Zuge von Ermittlungen zu Cum-Ex-Geschäften durchsuchten Steuerfahnder im November 2018 Geschäftsräume des Unternehmens in München.[39]

2019 gründete BlackRock die BlackRock Retirement Solutions Group, welche Lösungen für die Rentenkrise in vielen Ländern der Welt entwickeln soll.[16] Zwei Drittel des verwalteten Vermögens von BlackRock stammt von Renten- und Pensionskassen, sowie der privaten Altersvorsorge von Kleinanlegern.[16]

2020Bearbeiten

2020 kündigte BlackRock CEO Larry Fink an, sich stärker gegen den Klimawandel engagieren zu wollen.[40] Er gab eine Reihe von Neuerungen bekannt.[40] Dazu gehört etwa, dass sich BlackRock in seinen aktiv-gemanagten Fonds bis Mitte 2020 von allen Kohleinvestitionen trennen wolle.[41]

UnternehmenBearbeiten

KennzahlenBearbeiten

Kennzahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der BlackRock Inc.[42][43][44]
Geschäftsjahr Verwaltetes Vermögen
in Billionen USD
Gesamtumsatz
in Mrd. USD
Gewinn nach Steuern
in Mrd. USD
Bilanzsumme
in Mrd. USD
Dividende
pro Aktie in USD
Mitarbeiter
weltweit
2011 3,513 9,081 2,339 179,896 5,50 10.100
2012 3,792 9,337 2,440 200,451 6,00 10.500
2013 4,324 10,180 2,951 219,873 6,72 11.400
2014 4,652 11,081 3,264 239,808 7,72 12.200
2015 4,645 11,401 3,352 225,261 8,72 13.000
2016 5,148 11,210 3,172 220,177 9,16 13.000
2017 6,288 12,652 4,970 220,217 10,00 13.900
2018 5,976 14,198 4,305 159,573 12,02 14.900

AnteilseignerBearbeiten

Der norwegische Staatsfonds, der von 2014 bis 2016 über 5 Prozent an BlackRock hielt, hat mittlerweile seinen Anteil deutlich auf unter 2 Prozent reduziert.[45] Die PNC war März 2018 mit 25 % BlackRocks größter Anteilseigner, kündigte im Mai 2020 jedoch an, alle Anteile im Wert von 17 Milliarden US-Dollar verkaufen zu wollen.[46][47] Die fünf größten institutionellen Anteilseigner zum Stand 30. September 2020:

Institutionelle Anteilseigner
(Stand: 30. September 2020)[46]
Anteilseigner Anteil
Vanguard Group 10,51 %
BlackRock Inc. 8,10 %
Capital World Investors 5,72 %
State Street Corporation 5,25 %
Temasek Holdings 4,83 %

UnternehmensleitungBearbeiten

Unternehmensleitung[48]
Name Position
Laurence D. Fink Chairman & Chief Executive Officer BlackRock, Inc.
Geraldine Buckingham Head of Asia Pacific
Edwin N. Conway Global Head of BlackRock Alternative Investors
Frank Cooper III Chief Marketing Officer
Robert W. Fairbairn Vice Chairman
Robert S. Kapito President BlackRock, Inc.
Rob L. Goldstein Chief Operating Officer & Global Head of BlackRock Solutions
Ben Golub Chief Risk Officer
Philipp Hildebrand Vice Chairman
J. Richard Kushel Head of Multi-Asset Strategies and Global Fixed Income
Rachel Lord Head of Europe, Middle East and Africa
Mark McCombe Chief Client Officer
Christopher Meade Chief Legal Officer
Manish Mehta Global Head of Human Resources
Barbara G. Novick Vice Chairman
Salim Ramji Global Head of iShares and Index Investments
Gary Shedlin Chief Financial Officer
Derek Stein Global Head of Technology & Operations
Mark K. Wiedman Head of International and of Corporate Strategy

UnternehmensbereicheBearbeiten

BlackRock ist weltweit in 30 Ländern mit 70 Außenstellen vertreten, darunter auch in Europa und Deutschland.[49] Die Kunden des Unternehmens verteilen sich auf 100 verschiedene Länder.[49] Viele Klienten haben ihren Sitz in Europa, darunter die UBS, die Europäische Zentralbank und das britische Finanzministerium.[49] BlackRocks Kunden sind Privatanleger und Institutionen, wie Banken, Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen, Staatsfonds und Zentralbanken.[50]

Die deutschen Geschäftsstellen von BlackRock befinden sich in der 23. sowie 41. Etage des Opernturms in Frankfurt am Main sowie in der Max-Joseph-Straße in München.[51][52]

BlackRock hat 3 wesentliche Geschäftsbereiche: iShares, BlackRock Solutions und BlackRock ESG Investing.[53]

iSharesBearbeiten

BlackRocks größter Unternehmensbereich ist iShares. Dahinter steht eine Produktfamilie von über 800 börsengehandelten Fonds (ETF) mit über 2 Billionen Dollar verwaltetem Vermögen.[54][55] iShares ist der weltweit größte Anbieter von ETFs.[56] iShares bot als einer der ersten Anbieter in Deutschland monatliche ETF-Sparpläne für Kleinanleger an.[57][58] In Deutschland liegt das von BlackRock verwaltete Vermögen im dreistelligen Milliardenbereich (Stand 2018).[59]

iShares ETFs werden von vielen Privatanlegern zur Altersvorsorge genutzt.[60]

BlackRock SolutionsBearbeiten

BlackRock Solutions ist die Risikomanagement- und Risikoanalyse-Division von BlackRock. Die Abteilung entwickelte sich aus dem Aladdin System, Green Package (Risiko Reporting Service), PAG (Portfolio-Analyse) und AnSer (interaktive Analysen). BlackRock Solutions hat 2 Aufgaben innerhalb des BlackRock Konzerns. Erstens ist es das in-House Investmentanalyse-System und arbeitet eng mit Portfoliomanagement Teams und jedem anderen Team des Investment-Prozesses zusammen. Zweitens bietet BlackRock Solutions seine Dienste auch institutionellen Anlegern an.

Das Aladdin System wird auch von externen Anlegern nachgefragt.[61] Aladdin ist das Akronym für Asset, Liability, and Debt and Derivative Investment Network.[18] Beispielsweise wird Aladdin von der DWS, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, genutzt.[62] Das auf vier unbekannte Standorte verteilte IT-System führt 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durch. An der Entwicklung des Systems sind 2000 IT-Spezialisten, Programmierer und Datenanalysten, die Unternehmens- und Wirtschaftsdaten auswerten, beteiligt. Das Aladdin System ist in der Lage sekündlich auszurechnen, welchen Wert die Aktien, Bonds, Devisen oder Kreditpapiere haben, die in milliardenschweren Anlageportfolios liegen. Gleichzeitig analysiert Aladdin, wie sich dieser Wert verändern dürfte, wenn sich das Umfeld verändert – die Konjunktur etwa oder die Umsatzzahlen, wenn Währungskurse fallen oder der Ölpreis steigt.[63][64] Mittels Aladdin bewertet BlackRock die einzelnen Geldanlagen.[65] Außer den konzerninternen Finanzprodukten von BlackRock wird mit Aladdin auch die Entwicklung von etwa 30.000 Investmentportfolios im Wert von etwa 15 Billionen Euro überwacht. Dieser Vermögenswert entspricht etwa 7 bis 10 % aller Vermögenswerte weltweit, die von über 170 Pensionsfonds, Banken, Versicherungen, Stiftungen und anderen institutionellen Anlegern stammen.[66][67]

Anders als bei anderen Asset-Managern erklärt BlackRock, dass die Risikoanalyse kein separates Prozesselement im Unternehmen ist. Stattdessen sei die Risikoanalyse die Grundlage jedes firmeninternen Investmentprozesses.[61]

Teil von BlackRock Solutions ist auch die firmeneigene Beratungsabteilung, Financial Markets Advisory (FMA). Diese berät große Firmen, Notenbanken und Regierungen weltweit.[68][69] Durch den Einsatz von Chinese Walls soll sie von anderen Abteilungen, besonders den firmeneigenen Investmentfonds, getrennt sein.[70]

BlackRock ESG InvestingBearbeiten

Der jüngste Unternehmensbereich ist BlackRock ESG Investing. ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung), also einen um diese Kriterien erweiterten Investmentprozess. Im deutschsprachigen Raum ist das auch als ethisches Investieren bekannt. Im Rahmen dessen wurden diverse neue Fondsprodukte eingeführt, darunter eine Reihe von iShares ETFs.[71][72] Blackrock hat das Ziel, Marktführer in diesem Segment zu werden.[73]

BeteiligungenBearbeiten

BlackRock ist Großaktionär bei tausenden Unternehmen weltweit.[11] Allerdings gehören BlackRock diese Anteile nicht, sondern der Konzern tritt als Treuhänder für seine Kunden auf.[11] BlackRock war oder ist größter Einzelaktionär bei den Finanzunternehmen JPMorgan Chase, Bank of America und Citibank, bei Apple, McDonald’s und Nestlé (Stand August 2015) sowie bei den Energiekonzernen Exxon Mobil und Shell. (Stand Dezember 2013)[74][75] Als einzige ausländische Anlagefirma hält BlackRock an allen 30 DAX-Unternehmen umfangreiche Beteiligungen und ist bei einem Drittel aller DAX-Unternehmen größter Einzelaktionär.[76][77] Über verschiedene Fonds ist BlackRock größter Einzelaktionär bei der Deutschen Bank, der Lufthansa, der Bayer AG, der BASF und der Deutschen Börse.[78][79][80] Ende 2015 kontrollierte BlackRock durchschnittlich 5,3 Prozent des Aktienkapitals von jedem deutschen DAX-Unternehmen und besitzt rund 10,7 Prozent des von institutionellen Anlegern gehaltenen Streubesitzes im DAX. (Stand Juni 2016)[81] Zusammengerechnet sind die DAX-Beteiligungen von BlackRock mehr als 50 Milliarden Euro wert. BlackRock ist mit weitem Abstand größter Einzelaktionär an den Unternehmen der Deutschen Börse.[78]

Die Anteile von BlackRock an 27 der 30 im DAX gelisteten Unternehmen sind (Stand April 2019):[82]

Gegenüber dem Stand vom 16. Juni 2014[83] hat BlackRock unter anderem seine Anteile an Autoherstellern reduziert und erheblich in deutsche Immobilienunternehmen (im DAX vertreten durch Vonovia) investiert.

EinflussBearbeiten

TreuhänderBearbeiten

Aus seinem Status als Treuhänder leitet BlackRock die Verpflichtung ab, mit den Unternehmen zu interagieren, an denen es Anteile hält.[84] Zu diesem Zweck etablierte BlackRock ein sogenanntes Investment Stewardship Team, welches mit den Unternehmen kommuniziert und BlackRocks Positionen vertritt.[85] Darüber hinaus gibt es weitere Vorgehensweisen, wie BlackRock Einfluss auf die Unternehmen nimmt. Dazu gehören der jährliche Brief an die CEOs, sowie eine ESG-Initiative.

Brief an die CEOsBearbeiten

Der Blackrock CEO Larry Fink schreibt seit 2012 jedes Jahr einen Brief an die CEOs der Firmen, an denen BlackRock Anteile hält.[86] Der Brief wird in Unternehmenskreisen und am Kapitalmarkt breit diskutiert.[87] Auch die allgemeine Öffentlichkeit zeigte Interesse an dem jährlichen Rundschreiben.[88][86] In seinen Briefen macht Fink immer wieder deutlich, wie wichtig langfristige Geschäftsmodelle für den Erfolg von Unternehmen sind.[89][90] Außerdem mahnt er die Einhaltung von ESG-Kriterien an.[91]

2020 stellte er den Klimawandel in den Mittelpunkt.[88] Fink forderte die CEOs auf, Klimarisiken im Investmentprozess ihrer Firmen stärker zu beachten.[40] Außerdem kündigte Fink an, dass seine Firma auf mehr Transparenz hinsichtlich geschäftsspezifischer Klimarisiken pochen würde.[40]

ESG-InitiativeBearbeiten

Blackrock setzt seine hohe Beteiligungsquote an Unternehmen ein, um ESG-Probleme zu konfrontieren.[10] Dazu stimmt sich BlackRock mit aktivistischen Investoren und Investoren-Netzwerken wie dem Carbon Disclosure Project ab.[92] So wurde 2017 z. B. auf der ExxonMobil Hauptversammlung beschlossen, dass sich der Konzern stärker gegen den Klimawandel engagieren muss.[93][94] 2018 forderte Blackrock die Firmen im Russel 1000 Index auf, ihre geschlechtsspezifische Diversität zu erhöhen, wenn ihrem Verwaltungsrat weniger als 2 Frauen angehörten.[95]

Im Briefs an die CEOs des Jahres 2020 kündigte BlackRock eine Ausweitung seines ESG-Engagements durch das Investment Stewardship Team an.[88] Außerdem wurde eine größere Transparenz hinsichtlich BlackRocks Interaktionen mit Firmen versprochen und entsprechende Dokumente publiziert.[96][97] Ferner wurde eine neue ESG-Strategie veröffentlicht.[98]

BlackRock führt nun eine dedizierte Liste von Unternehmen, die wegen ihren Klimarisiken unter besonderer Beobachtung durch das Investment Stewardship Team stehen.[99] Das seien Unternehmen, die bei der Integration von Klimarisiken in ihre Geschäftsmodelle oder bei deren Offenlegung keine ausreichenden Fortschritte gemacht hätten.[99] Dies gefährde den langfristigen Unternehmenswert.[99] Im Juli 2020 standen 244 Unternehmen auf dieser Liste, darunter einige deutsche Konzerne, wie die Daimler AG, die Lufthansa Group, Uniper SE und HeidelbergCement.[100] Bei diesen Konzernen behält sich BlackRock vor, auf Hauptversammlungen gegen die Unternehmensführung zu stimmen.[100] Im Falle der genannten deutschen Konzerne wurde bereits negativ abgestimmt.[100]

BeratungsdienstleistungenBearbeiten

Neben seinem Einfluss aus treuhänderischen Pflichten bietet BlackRock auch Beratungsdienstleistungen an.[101] Die geschieht über die Beratungseinheit BlackRock Financial Markets Advisory (FMA). Es wird diskutiert, inwiefern BlackRocks Größe in diesem Markt eine Marktmacht darstellt.[101] BlackRock betont, dass seine Größe ein Vorteil sei, denn nur so könnten bestimmte Beratungen effizient und effektiv durchgeführt werden. Außerdem herrsche ein harter Wettbewerb auf dem Markt für Beratungsdienstleistungen.[101] Daneben verfügt die Firma über einen Verhaltenskodex (Code of Conduct), der genau festlegt, wie im potentiellen Fall von Interessenkonflikten zu verfahren sei.[102]

Zentralbanken wie die US-amerikanische FED, die Europäische Zentralbank (EZB), Finanzministerien und Staatsfonds lassen sich von den BlackRock-Experten beraten.[103] So entwarf der Konzern das EZB-Kaufprogramm für Kreditverbriefungen (ABS), weil die Notenbanker Fachwissen von außen brauchten. In Griechenland und Zypern prüfte BlackRock als Experte für komplizierte Finanzprodukte die Bankbilanzen und beriet die Regierungen gegen Honorar. Im Zuge der Coronavirus-Krise wurde BlackRocks Beratungseinheit „Financial Markets Advisory“ (FMA) im März 2020 von der FED beauftragt, die Zentralbank bei insgesamt 3 verschiedenen Anleihekaufprogrammen zu beraten.[101]

BlackRock Mitarbeiter führten persönliche Gespräche mit dem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Die EZB, deren Geldpolitik die Finanzmärkte prägt, braucht diesen Austausch nach eigenen Angaben, um die Dynamik an den Märkten zu verstehen. Angemerkt wurde der sich daraus ergebende potenzielle Informationsvorteil für BlackRock gegenüber kleineren Fonds-Häusern.[78] Die Notenbanker geben allerdings an, dass in den Gesprächen keine geschäftsrelevanten Informationen diskutiert wurden.[78] In jedem Fall sind Investmentgeschäfte auf Grundlage vertraulicher Informationen Insiderhandel und somit illegal.[104] Die Finanzindustrie hat daher Praktiken entwickelt, um derartiges Verhalten auszuschalten. Der Austausch zwischen der Beratung und Fonds-Managern wird durch den Einsatz von Chinese Walls verhindert. Diese kamen auch hier zum Einsatz.[70] Belege für einen Bruch dieser Sicherheitsvorkehrungen gibt es nicht.[105]

Darstellungen in MedienBearbeiten

Neben dem Einfluss, der über seine legalen Treuhand- oder Beratungsmandate erwächst, wird in einigen Darstellungen auch über weitere Einflusspotentiale BlackRocks diskutiert. Dabei wird BlackRock z. B. politische Einflussnahme unterstellt.[106] Andere Autoren weisen darauf hin, dass BlackRock ein beliebtes Ziel für Verschwörungstheorien sei.[107][108] BlackRocks Einflussmöglichkeiten wären sehr viel geringer, als oftmals angenommen.[108]

Die Journalistin Heike Buchter hat ein Buch geschrieben, in welchem sie BlackRocks Einfluss darstellt.[109] Buchter folgert aus ihrer Arbeit, dass keine Regierung oder Behörde einen so umfassenden und tiefen Einblick in die globale Finanz- und Firmenwelt hätte, wie BlackRock.[110] In einem Interview zum Buch wies die Autorin auch auf mögliche Interessenskonflikte bei BlackRock hin.[103] Es wurde allerdings angemerkt, dass sich Buchters Recherche kaum durch zuverlässige Quellen belegen ließe.[111] Denn die Autorin stütze sich hauptsächlich auf anonyme Insiderberichte.[111] Außerdem würde in ihrem Buch die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen.[111] In einem Interview stellte Heike Buchter klar, dass sie Verschwörungstheorien ablehne und nicht denke, dass BlackRock eine böse Macht sei.[112]

Arte veröffentlichte im September 2019 eine Dokumentation, die sich ebenfalls mit BlackRock unter dem Titel Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns auseinandersetzte.[113] Die Dokumentation untersuchte, welchen Einfluss BlackRock auf Firmen, Politiker und ganze Länder hätte.[113] In Rezensionen wurde kritisiert, dass der Film sehr undifferenziert sei und ein verzerrtes Bild des Konzerns liefern würde.[114]

KritikBearbeiten

Engagement während der WeltfinanzkriseBearbeiten

BlackRock ist wegen mehrerer Einsätze für die US-Regierung in die Kritik geraten, da das Unternehmen bei annähernd allen Rettungsaktionen während der Weltfinanzkrise seit 2007 beteiligt war. Allein für die Abwicklung der Portfolios der Investmentbank Bear Stearns und des Versicherungsunternehmens AIG erhielt BlackRock mindestens 180 Millionen Dollar von der US-Notenbank FED unter dem damaligen Vorsitzenden Ben Bernanke. Danach unterstützte BlackRock die amerikanische Zentralbank bei Milliardengeschäften mit Hypothekenpapieren und beriet sie beim Einstieg bei der Citigroup. Die FED heuerte zudem BlackRock-Experten an, um die öffentlich-rechtlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac zu untersuchen. BlackRock agierte während der Finanzkrise auf Risiko und Kosten der Steuerzahler. „BlackRock gehört zu den großen Gewinnern der Rettungsaktion“, sagte Michael Smallberg vom Project on Government Oversight, einer unabhängigen Organisation in Washington, die Entscheidungen der US-Regierung kontrolliert. Allerdings hätte damals wohl niemand anders die Expertise gehabt, auf die Schnelle diese Aufgabe zu übernehmen, so ein Manager einer internationalen Großbank.[115]

Common OwnershipBearbeiten

BlackRock und andere große ETF-Anbieter wie Vanguard und State Street wurden von einzelnen Autoren für Common Ownership kritisiert.[116] Common Ownership bezeichnet den Besitz von Anteilen an mehreren konkurrierenden Unternehmen eines Industriesektors.[116] Dadurch sollen sich wettbewerbssenkende Effekte zulasten der Verbraucher ergeben.[116]

Der Artikel Anticompetitive Effects of Common Ownership von Jose Azar, Martin C. Schmalz und Isabel Tecu konstatiert einen empirischen Effekt von großen ETF-Anbietern auf das Konkurrenzverhalten zwischen Unternehmen des US-amerikanischen Luftverkehrs-Sektors. Laut den Verfassern besteht eine Korrelation zwischen der Common Ownership Zusammensetzung auf einer Flugroute und den Preisen der Flugtickets. Laut der Studie liegen die Ticketpreise auf Routen mit hohem Common Ownership etwa 11 % höher als auf Routen mit geringem Common Ownership. Die Autoren erkennen zwar die positiven Effekte von ETFs hinsichtlich Diversifikation und Governance an, aber sie sehen versteckte soziale Kosten.[116] Blackrock bestreitet die Validität der verwendeten Daten.[117]

Die deutsche Monopolkommission hat Common Ownership unter dem Stichwort "Indirekte Horizontale Unternehmensverflechtungen" ebenfalls untersucht. Zwar können bisher keine empirische messbaren Effekte für den deutschen bzw. europäischen Markt konstatiert werden, allerdings sieht die Monopolkommission das Potential für Wettbewerbsverzerrungen.[118]

Eine europäische Studie und Review der Literatur von Alec J. Burnside und Adam Kidane kommt zu dem Ergebnis, dass bisher keine abschließende Bewertung der Common Ownership Problematik möglich sei.[119] Sie kritisieren die Annahmen von Azar, Schmalz und Tecu. Die genannten Autoren würden 2 grundlegende Kategorien verwechseln: Eigentum und Management von Assets. Vermögensverwalter wie BlackRock würden oftmals nur als Treuhänder auftreten, während die Stimmrechte weiterhin bei den Eigentümern verbleiben. Außerdem sind auch die Firmen-Vorstände Treuhänder und würden besonders in den USA strengen treuhänderischen Pflichten (fiduciary duties) unterliegen. Der von Azar, Schmalz und Tecu dargestellte Fall würde auf einen Verstoß dieser treuhänderischen Pflichten hindeuten und wäre somit illegal.[119] Abschließend warnen die Autoren die Wettbewerbsbehörden davor, voreilige regulative Schlüsse zu ziehen und fordern zunächst einen breiten akademischen Konsens.[119]

2019 wehrte sich BlackRock gegen einen Vorschlag der Federal Trade Commission, Common Ownership bei institutionellen Investoren zu limitieren. Dazu legte die Firma eine eigene wissenschaftliche Untersuchung vor, welche zeigen sollte, dass Common Ownership kein Problem für die Branche darstelle.[120][121]

Systemisches RisikoBearbeiten

In der Diskussion werden 2 potentielle systemische Risikoquellen gesehen: Das ETF-Geschäft sowie die Aladdin-Plattform.[122][123]

ETFBearbeiten

Der Hedgefonds Investor Carl Icahn hält BlackRock für ein Systemrisiko, das die Stabilität der globalen Finanzmärkte gefährde. Icahn begründet diese Einschätzung mit der wachsenden Verbreitung von börsennotierten Fondsprodukten wie ETFs. Er befürchtet, dass diese sich in Krisenzeiten als illiquide erweisen.[124] In einem von NBC übertragenen Schlagabtausch mit BlackRock-CEO Fink warnte Icahn vor BlackRocks Marktmacht.[124] Dem widersprach etwa der deutsche Ökonom Jan Pieter Krahnen. Die Größe von Investoren an sich sei kein Problem für die Finanzstabilität.[125] Icahn ist jedoch in seinen Aussagen nicht interesselos, denn sein Investmentfonds steht im direkten Wettbewerb zu BlackRocks Indexprodukten.[126]

Weitere Bedenken zum Systemrisiko von großen Vermögensverwaltern äußerten die Autoren eines INSEAD Diskussionspapiers Massimo Massa, David Schumacher und Yan Wang. Sie hatten das Anlegerverhalten im Nachgang des Erwerbs von Barclays Global Investors durch BlackRock untersucht. In diesem konkreten Fall zeigte sich, dass Anleger es vermeiden würden, Assets mit konzentrierten Besitzverhältnissen zu halten. Im Fall eines idiosynkratischen Schocks des großen Anteilseigners könnte dies zu höherer Fragilität führen. Die Autoren weisen darauf hin, dass weitere Forschung nötig ist und es sich um eine Einzelstudie handelt.[127]

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken hat zum systemischen Risiko von ETFs eine Untersuchung durchgeführt.[122] Der Bericht nennt 4 Kanäle, die das Potential haben, zu einer Erhöhung des systemischen Risikos durch ETFs führen: Erstens können ETFs zu einer höheren Volatilität und Co-Bewegung von Asset-Preisen führen, besonders in Zeiten von Marktstress und wenn die dem Index zugrundeliegenden Assets sehr illiquide sind. Zweitens können sich ETF Preise von ihren zugrundeliegenden Indizes in Phasen von Marktstress entkoppeln. Dies hätte Folgen für Finanzinstitutionen, die entweder eine hohe ETF-Exposition haben, oder diese zum Liquiditätsmanagement einsetzen. Drittens könnten ETFs Investoren dazu bringen, große miteinander korrelierte Expositionen einzugehen, welche zu Ansteckungseffekten im Falle einer Krise führen könnte. Viertens sehen die Autoren operationale Risiken hinsichtlich der starken Marktkonzentration auf dem ETF Markt. Die Autoren räumen aber ein, dass es sich hierbei um potentielle Risiken handelt. Bisher gibt es keine empirische Forschung, welche die genannten Zusammenhänge überzeugend belegt.[122]

Im Zuge der Wirtschaftskrise 2020 während der COVID-19-Pandemie konnten keine Liquiditätsprobleme beim ETF-Handel beobachtet werden.[128]

AladdinBearbeiten

Im Januar 2020 veröffentlichte die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) eine Stellungnahme, worin sie ihre Bedenken über die prominente Marktstellung von BlackRocks Risikoanalyse-System Aladdin äußerten.[123] Laut FCA gäbe es Anlass zur Sorge, dass der Markt so konzentriert sei. In Krisensituationen oder bei einem Systemfehler könnte durch Aladdin ein Herdenverhalten ausgelöst werden, mit negativen Folgen für die Finanzstabilität.[123] Allerdings gibt Aladdin keine Kauf/Verkaufsempfehlungen ab, sondern stellt nur Risikoberichte und Anlage-Informationen zusammen.[123]

Für die von der FCA vorgebrachten Bedenken gibt es jedoch bisher keine Belege.[123] Im Zuge der Wirtschaftskrise 2020 während der COVID-19-Pandemie konnten keine Fehler der Platform festgestellt werden.[129]

US-LobbyismusBearbeiten

Im September 2019 veröffentlichte das Center for Accountability einen Report, welcher die Lobbyaktivitäten von BlackRock in den USA untersucht und aufzeigt, dass BlackRock seit der Finanzkrise 2008 ihre Lobbyaktivitäten sowie das Spendenaufkommen an Politiker sichtbar ausgeweitet hat.[130] BlackRock versuchte dem Report nach, von den US-Behörden als „nicht-systemrelevant“ eingestuft zu werden, um einer engmaschigen Kontrolle durch staatliche Akteure zu entgehen.[130]

Verletzung der MeldepflichtenBearbeiten

BlackRock hat in mehreren Fällen gegen gemäß §§ 21, 22 und 25 Wertpapierhandelsgesetz bestehende Meldepflichten verstoßen.[131] Bei dem Vergehen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.[131] BlackRock kam selbstständig auf die BaFin zu und kooperierte mit dieser.[131] Die Finanzaufsicht verhängte daraufhin eine Geldbuße in Höhe von 3,25 Millionen Euro.[131] BlackRock kündigte eine Optimierung der internen Prozesse an.[131] Im April 2020 kam es nach einer Selbstanzeige von BlackRock zu einem weiteren Bußgeld in Höhe von 744.000 Euro.[132]

DokumentarfilmeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Jens Berger: Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen? Die heimlichen Herrscher und ihre Gehilfen. Westend, Frankfurt am Main 2020, ISBN 978-3-86489-260-8 (mit Anmerkungen und Literaturangaben).
  • Heike Buchter: BlackRock. Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld. Campus, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-593-50458-2.
  • Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. PapyRossa, Köln 2018, ISBN 978-3-89438-675-7.

WeblinksBearbeiten

Commons: BlackRock, Inc. – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. blackrock.com: Leadership
  2. a b BlackRock 2019 Annual Report. (PDF) BlackRock, Inc., 2020, abgerufen am 4. August 2020 (englisch).
  3. AR2019. (PDF) BlackRock Inc., 31. Dezember 2019, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  4. Kenneth Rapoza: Why The World’s Largest Asset Manager Is Playing Defense. Abgerufen am 25. Juli 2020 (englisch).
  5. BlackRock - Beteiligungen am Aktienkapital von DAX-Unternehmen. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  6. BlackRock ist größter Aktionär der DAX-Unternehmen. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  7. iShares by BlackRock | Führender ETF Anbieter weltweit. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  8. Market share of largest ETF providers 2018. Abgerufen am 25. Juli 2020 (englisch).
  9. BlackRock auf dem europäischen ETF-Markt weiter auf dem Vormarsch. etf-nachrichten.de, 3. November 2020, abgerufen am 28. November 2020.
  10. a b Astrid Dörner, Daniel Schäfer: Blackrock-CEO Larry Fink: „Der Kapitalismus ist zu weit gegangen“. Handelsblatt, 18. April 2019, abgerufen am 19. Juli 2020.
  11. a b c Mission and Principles. BlackRock Inc., abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  12. Lothar Gries: Für Blackrock wird die Luft dünner. In: Tagesschau.de. ARD, 19. Juli 2019, abgerufen am 17. Juli 2020.
  13. The rise of BlackRock. In: The Economist. ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 31. Juli 2020]).
  14. Erik Schatzker: Larry Fink Q&A: "I Don't Identify as Powerful". Bloomberg, 18. April 2017, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  15. a b c d e f g h Morris, John E., 1957-: King of capital: the remarkable rise, fall, and rise again of Steve Schwarzman and Blackstone. 1st paperback ed. Crown Business, New York 2012, OCLC 727702792 (abgerufen am 31. Juli 2020).
  16. a b c d e f g h i j k History. BlackRock Inc., abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch): „In 1999, BlackRock went public with broad employee ownership. By the end of that year, the firm had $165 billion in assets under management and that figure would grow to $342 billion by the end of 2004.“
  17. a b c Devin Banerjee: Schwarzman Says Selling BlackRock Was ‘Heroic’ Mistake. Bloomberg, 30. September 2013, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  18. a b c d Carol J. Loomis: BlackRock: The $4.3 trillion force. In: fortune.com. 7. Juli 2014, abgerufen am 17. November 2016 (englisch).
  19. a b BlackRock To Purchase SSRM Holdings from MetLife; BlackRock to Hold Conference Call Today at 9:30 a.m. 26. August 2004, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  20. BlackRock and a hard place. In: The Economist. ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 31. Juli 2020]).
  21. John Spence MarketWatch: BlackRock, Merrill fund unit complete merger. Abgerufen am 31. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  22. Drew DeSilver: Quellos is selling unit to BlackRock in $1.72 billion deal. 27. Juni 2007, abgerufen am 31. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  23. Suzanna Andrews: Larry Fink's $12 Trillion Shadow. Abgerufen am 31. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  24. a b c d Suzanna Andrews: Larry Fink's $12 Trillion Shadow. Abgerufen am 31. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  25. a b c Press Association: US giant BlackRock buys arm of Barclays bank. In: The Guardian. 12. Juni 2009, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 31. Juli 2020]).
  26. Barclays verkauft Vermögensverwaltung an BlackRock. NZZ, abgerufen am 31. Juli 2020.
  27. Sheelah Kolhatkar, Sree Vidya Bhaktavatsalam: Fink Builds BlackRock Powerhouse Without Goldman Sachs Backlash. Bloomberg, abgerufen am 30. Juli 2020 (englisch).
  28. BlackRock to join S&P 500 index. Reuters, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  29. Die größte Schattenbank der Welt. In: Basler Zeitung. 20. November 2012, abgerufen am 21. Juli 2014.
  30. Hildebrand zu Blackrock: Das Communiqué. In: finews.ch vom 13. Juni 2012
  31. Hildebrand könnte bald Krisenländer beraten. In: Tages-Anzeiger/Newsnet vom 13. Juni 2012
  32. a b Shadow and substance. In: The Economist. ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 31. Juli 2020]).
  33. Is BlackRock Too Big? | Sovereign Wealth Fund Institute. 10. Februar 2015, abgerufen am 31. Juli 2020.
  34. BlackRock profit falls as shift from stocks hits fee revenue. In: Reuters. 14. Juli 2016 (reuters.com [abgerufen am 31. Juli 2020]).
  35. a b BlackRock cuts ranks of stockpicking fund managers. Financial Times, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  36. a b BlackRock assets under management hit $5.4tn on record ETF inflows. Financial Times, abgerufen am 31. Juli 2020 (englisch).
  37. Christoph Rottwilm: Ex-Spitzenmann der CDU – Friedrich Merz wird Lobbyist der weltgrößten Investmentfirma. manager-magazin (online), 17. März 2016
  38. Friedrich Merz: Persönliche Erklärung zum Aufsichtsratsvorsitz von BlackRock. In: Friedrich Merz. 5. Februar 2012, abgerufen am 5. Februar 2012.
  39. Cum-Ex-Geschäfte: Steuerfahnder durchsuchen Büros von Blackrock. In: Spiegel Online. 6. November 2018 (spiegel.de [abgerufen am 6. November 2018]).
  40. a b c d Brief von Larry Fink an die CEOs. Abgerufen am 22. Juli 2020.
  41. BlackRock to sell $500 million in coal investments in climate change push. Abgerufen am 31. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  42. Historische Kennzahlen. In: Börse Frankfurt. 31. Dezember 2015, abgerufen am 28. Juli 2015.
  43. Verwaltetes Vermögen von BlackRock. Statista.de
  44. BlackRock 2018 Annual Report. (PDF) BlackRock Inc., abgerufen am 14. November 2019 (englisch).
  45. UNITED STATES: BLACKROCK INC. Abgerufen am 21. März 2018 (englisch, Unter Punkt „Equities, Choose company“ den Eintrag „BlackRock Inc“ anwählen).
  46. a b BlackRock, Inc. Übersicht über die Aktionärsstruktur. In: Nasdaq. Abgerufen am 30. Oktober 2020.
  47. BlackRock’s largest shareholder sells 22% stake. In: ft.com. Abgerufen am 19. Mai 2020 (englisch).
  48. Our leadership. In: blackrock.com. Abgerufen am 9. Mai 2020 (englisch).
  49. a b c About us. In: BlackRock. Abgerufen am 14. August 2016.
  50. BlackRock in Deutschland | Über BlackRock. Abgerufen am 22. Juli 2020.
  51. Heike Buchter: BlackRock. campus, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-593-50458-2, S. 28.
  52. Der unscheinbare Finanzgigant. In: deutschlandfunkkultur.de. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  53. BlackRock Full Year 2019 Earnings Report. Abgerufen am 2. August 2020 (englisch).
  54. Know about our vision and offerings | iShares. In: ishares.com. Abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  55. iShares ETFs surpass US$2 trillion in AUM in 2019. Abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  56. boerse.ARD.de: Blackrock, Fels in der Brandung | Aktien News. Abgerufen am 17. Juli 2020.
  57. Christiane Kaiser-Neubauer: Sparen trotz kleinen Budgets. Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 17. Juli 2020.
  58. Gerd Kommer: Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen. 5., vollständig aktualisierte Auflage. Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-593-50852-8.
  59. Lothar Gries: Für Blackrock wird die Luft dünner. In: Tagesschau.de. ARD, 19. Juli 2019, abgerufen am 17. Juli 2020.
  60. ETF-Markt für Privatanleger. extra-ETF, abgerufen am 17. Juli 2020.
  61. a b The monolith and the markets. In: The Economist. ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 17. Juli 2020]).
  62. DWS baut ihre Fondsplattform IKS zur digitalen Investmentplattform aus. In: dws.com. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  63. Annie Massa: BlackRock’s Decade: How the Crash Forged a $6.3 Trillion Giant. Bloomberg Businessweek, 30. August 2018, abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
  64. Christian Hiller von Gaertringen: Blackrock – Der mächtigste Investor. Frankfurter Allgemeine Zeitung (online), 25. August 2014
  65. Heike Buchter: Finanzmarkt: Machtwechsel. In: zeit.de. 5. Mai 2011, abgerufen am 17. November 2016.
  66. Stefan Beutelsbacher, Tina Kaiser: Vermögensverwalter BlackRock: Beherrscht Supercomputer Aladdin die Börse? In: welt.de. 6. November 2016, abgerufen am 18. November 2016.
  67. The monolith and the markets. In: economist.com. 7. Dezember 2013, abgerufen am 17. November 2016 (englisch).
  68. Christian Berthelsen: BlackRock’s Role as Fed Adviser Confers More ‘Clout’ Than Fees. Bloomberg LLC, abgerufen am 9. Juli 2020 (englisch).
  69. Jasper Jolly: BlackRock to advise EU on environmental rules for banks. In: The Guardian. 12. April 2020, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 17. Juli 2020]).
  70. a b Gillian Tett: Why the US Federal Reserve turned again to BlackRock for help. Financial Times, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  71. Melissa Karsh, Emily Chasan: BlackRock, Wells Fargo Are Betting on Ethical Investing Funds for 401(k)s. Bloomberg LLC, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  72. Michael Schäfer, Michael Ferber: Wenn die Millennials einmal das Geld ihrer Eltern geerbt haben, werden sie dieses nachhaltig anlegen. Neue Zürcher Zeitung, abgerufen am 17. Juli 2020.
  73. Peter Smith: BlackRock stakes claim on ‘sustainable investing’ revolution. Financial Times, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  74. Heike Buchter: BlackRock: Der 4-Billionen-Dollar-Mann. Die Zeit (online), 27. August 2015
  75. The rise of BlackRock. The Economist, 5. Dezember 2013
  76. Niemand beherrscht so viel Kapital, Deutschlandfunk, 7. September 2015.
  77. FAZ.NET Nils Röper 22. November 2016 „Wie Blackrock & Co Unternehmen beeinflussen“
  78. a b c d Benedikt Müller: Blackrock – Überall die Finger drin. Süddeutsche Zeitung (online), 2. März 2016.
  79. Christoph Pagel: Blackrock-Chef Laurence Fink Dieser Schattenmann regiert mit vier Billionen Dollar die ganze Welt. Focus Money (online), 11. September 2015
  80. BlackRock-Chef Larry Fink: Der Vier-Billionen-Dollar-Mann. (handelsblatt.com [abgerufen am 3. März 2017]).
  81. Notker Blechner: Blackrock wird immer mächtiger Ausländische Fonds dominieren den Dax. (Memento vom 3. März 2017 im Internet Archive) ARD Börse, 2. Juni 2016
  82. Beteiligungen des Vermögensverwalters BlackRock am Aktienkapital von im DAX gelisteten Unternehmen (Stand: April 2019). In: Statista. 2019, abgerufen am 30. August 2020.
  83. Karsten Seibel: Blackrock-Gründer – „Von uns geht keine Gefahr aus.“ Die Welt (online), 16. Juni 2014.
  84. BlackRock: Weltweit führend im Vermögens- und Risikomanagement. (PDF) In: ViewPoint: Februar 2019. BlackRock, 1. Februar 2019, abgerufen am 22. Juli 2020.
  85. BlackRock Investment Stewardship- Protecting our clients’ assets for the long-term. (PDF) BlackRock, abgerufen am 22. Juli 2020 (englisch).
  86. a b Blackrock-Chef schreibt Brandbrief an Topmanager. Spiegel Online, abgerufen am 17. Juli 2020.
  87. ALAN MURRAY, KATHERINE DUNN: BlackRock CEO’s letter on climate change signals where finance is headed. Fortune, abgerufen am 22. Juli 2020 (englisch).
  88. a b c Antje Passenheim: BlackRock-Boss pocht auf Klimaschutz. In: Tagesschau.de. ARD, 17. Januar 2020, abgerufen am 17. Juli 2020.
  89. Larry Fink's 2012 Letter to CEOs. Abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  90. Larry Fink's 2014 Letter to CEOs. Abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  91. Larry Fink's 2017 Letter to CEOs. Abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  92. Andrew Winston: Does Wall Street Finally Care About Sustainability? Harvard Business Review, 19. Januar 2018, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  93. Gary McWilliams: Exxon shareholders approve climate impact report in win for activists. Reuters, 31. Mai 2017, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  94. Aktionäre fordern mehr Klimaschutz von ExxonMobil. CSR News, 31. Mai 2017, abgerufen am 17. Juli 2020.
  95. Emily Chasan: BlackRock Is Sick of Excuses for Corporate Boards Lacking Women. Bloomberg LLC, 3. November 2018, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  96. BlackRock Client Letter | Sustainability. Abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  97. BlackRock Releases 2020 Stewardship Priorities for Engaging with Public Companies. Abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  98. Fortschritte bei den Nachhaltigkeitsverpflichtungen. Abgerufen am 23. Juli 2020.
  99. a b c BlackRocks Nachhaltigkeitsansatz. (PDF) BlackRock, abgerufen am 22. Juli 2020.
  100. a b c Our approach to sustainability. (PDF) BlackRock, abgerufen am 22. Juli 2020 (englisch).
  101. a b c d Fed’s big boost for BlackRock raises eyebrows on Wall Street. Abgerufen am 30. März 2020 (englisch).
  102. How BlackRock Investment Stewardship manages conflicts of interest. BlackRock, abgerufen am 4. August 2020 (englisch).
  103. a b Miriam Braun: Blackrock: Die heimliche Weltmacht." Deutsche Welle, 17. August 2015.
  104. Sarah Frier: Goldman Sachs Turns to Digital Surveillance to Catch Rogue Bankers. Bloomberg LLC, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  105. BlackRock to advise EU on green regulation for banks. Financial Times, abgerufen am 22. Juli 2020 (englisch).
  106. Ein Geldkonzern auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft. Tagesspiegel, abgerufen am 24. Juli 2020.
  107. Heike Schwerdtfeger: Gehört Blackrock bald die ganze Welt? In: Euractiv. 5. April 2018, abgerufen am 24. Juli 2020 (deutsch).
  108. a b Hermannus Pfeiffer: Nicht so mächtig wie gedacht. Frankfurter Rundschau, 5. Dezember 2018, abgerufen am 24. Juli 2020.
  109. Campus Verlag: BlackRock Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld. 1. Aufl. Campus, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-593-50458-2.
  110. Heike Buchter: BlackRock-Chef Larry Fink Der Vier-Billionen-Dollar-Mann. In: Handelsblatt (online), 29. August 2015.
  111. a b c „BlackRock“ von Heike Buchter – Eine Rezension. Abgerufen am 24. Juli 2020.
  112. Stefan Stahl: Wall Street-Expertin: "Blackrock ist keine böse Macht". Augsburger Allgemeine, 13. November 2018, abgerufen am 24. Juli 2020.
  113. a b „BlackRock - Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns“ am 17. September auf ARTE. In: ARTE Presse. Abgerufen am 24. Juli 2020.
  114. Meike Schreiber: Unheimliche Weltmacht. Süddeutsche Zeitung, 12. September 2019, abgerufen am 24. Juli 2020.
  115. Heike Buchter: Machtwechsel. In: Die Zeit (online), 5. Mai 2011.
  116. a b c d JOSÉ AZAR, MARTIN C. SCHMALZ, ISABEL TECU: Anticompetitive Effects of Common Ownership. In: The Journal of Finance. Band 73, Nr. 4, August 2018, ISSN 0022-1082, S. 1513–1565, doi:10.1111/jofi.12698.
  117. Common Ownership. BlackRock, abgerufen am 21. Juli 2020.
  118. Kapitel III: Europäische Unternehmensverflechtungen. (PDF) Monopolkommision, abgerufen am 21. Juli 2020.
  119. a b c Alec J. Burnside, Adam Kidane: Common ownership: an EU perspective. In: Journal of Antitrust Enforcement. doi:10.1093/jaenfo/jnz037 (oup.com [abgerufen am 22. Juli 2020]).
  120. Barbara G. Novick: Competition and Consumer Protection in the 21st Century – Hearing #8. BlackRock, 19. Januar 2019, abgerufen am 31. Oktober 2020 (englisch).
  121. Asset managers fight to prevent limits on company ownership. Financial Times, 14. Februar 2019, abgerufen am 31. Oktober 2020 (englisch).
  122. a b c Marco Pagano, Antonio Sánchez, Serrano Josef Zechner:: Can ETFs contribute to systemic risk? (PDF) In: Reports of the Advisory Scientific Committee. European Systemic Risk Board, 1. Juni 2019, abgerufen am 21. Juli 2020 (englisch).
  123. a b c d e Anna Reitman: FT: BlackRock’s Aladdin under scrutiny for crowding risk as assets pass $20tr. Abgerufen am 22. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  124. a b Carl Icahn greift Blackrock an. Handelsblatt, 15. Juli 2015, abgerufen am 21. Juli 2020.
  125. Stefan Kaiser: Vermögensverwalter Blackrock – Angst vor dem schwarzen Riesen. In: Spiegel Online, 11. September 2015.
  126. Nathan Vardi: Carl Icahn’s Investment Fund Is Having Another Terrible Year. Forbes, abgerufen am 17. Juli 2020 (englisch).
  127. Massimo Massa, David Schumacher, Yan Wang: Who Is Afraid of BlackRock? ID 2641078. Social Science Research Network, Rochester, NY 25. Mai 2020, doi:10.2139/ssrn.2641078 (ssrn.com [abgerufen am 21. Juli 2020]).
  128. Jon Sindreu: ETFs Have Passed Their Covid-19 Stress Test. In: Wall Street Journal. 27. März 2020, ISSN 0099-9660 (wsj.com [abgerufen am 21. Juli 2020]).
  129. BlackRock onboards new Aladdin clients as platform processes record volumes despite COVID-19 disruption - The TRADE. Abgerufen am 22. Juli 2020.
  130. a b BlackRock’s Washington Playbook. Abgerufen am 9. September 2019.
  131. a b c d e BlackRock: BaFin verhängt Bußgeld in Höhe von 3,25 Mio. Euro. Abgerufen am 23. Juli 2020.
  132. BlackRock Investment Management (UK) Limited: BaFin setzt Geldbuße fest. Abgerufen am 23. Juli 2020.
  133. Dokumentation "Geld regiert die Welt | Die Macht der Finanzkonzerne"