Bissen

Gemeinde in Luxemburg

Bissen (luxemburgisch Biissen) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Mersch.

Bissen
Wappen Karte
Wappen von Bissen Lage von Bissen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg Luxemburg
Koordinaten: 49° 47′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 49° 47′ 17″ N, 6° 4′ 4″ O
Kanton: Mersch
Einwohner: 3269 (1. Januar 2021)[1]
Fläche: 20,8 km²
Bevölkerungsdichte: 157,5 Einw./km²
Postleitzahl: 7703–7795
Gemeindenummer: 0402
Website: www.bissen.lu
Politik
Bürgermeister: David Viaggi (Är Leit)
Wahlsystem: Proporzwahl
Bissen, vom Woberg her

Zusammensetzung der GemeindeBearbeiten

Die Gemeinde Bissen besteht aus den Ortschaften Bissen und Roost.

Sie gehört folgenden Gemeindeverbänden an: SICONA-Centre, SIDEC, SIDEN, SIGI, SYVICOL.[2]

GeographieBearbeiten

Bissen liegt an der Attert im Kanton Mersch. Von der Gesamtfläche von 2.075 ha bestehen 586,93 ha aus Wald.

GeschichteBearbeiten

Die Existenz von Bissen wird durch ein Dokument aus dem Jahr 960 belegt, in dem die Unabhängigkeit der Pfarrei Mersch erwähnt wird. Somit konnte die Pfarrei im Jahre 1960 ihr tausendjähriges Bestehen feiern.

GemeindeselbstverwaltungBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:[3]

  • David Viaggi, Bürgermeister
  • Roger Saurfeld, 1. Schöffe
  • Cindy Barros Dinis, 2. Schöffin
  • Frank Clement, Gemeinderat
  • Georges Lucius, Gemeinderat
  • Carlo Mulbach, Gemeinderat
  • Joëlle Fagny, Gemeinderat
  • Kevin Englebert, Gemeinderat
  • Christian Hoscheid, Gemeinderat
  • Loïc Brune, Gemeinderat
  • Paulo Machado, Gemeinderat

BürgermeisterBearbeiten

  • 1982–1984: Guill Feith
  • 1985–1987: Mathias Schmitz
  • 1988–1999: Ernest Wendel
  • 1999–2000: Roger Schmit
  • 2000–2001: Arlette Schmit-Weber
  • 2001–2005: Camille Petry
  • 2005–2011: Aloyse Bauer
  • 2011–2019: Jos Schummer
  • seit 2019: David Viaggi

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Carlo Hommel (* 24. September 1953 in Bissen; † 8. März 2006), Organist

VerschiedenesBearbeiten

  • Sehenswert ist die Orgel der Pfarrkirche, die 1891 von den Gebrüdern Müller gebaut worden ist.
  • Verursacher und die Art und Weise der Beseitigung einer langjährigen illegalen Reifenmülldeponie nahe der Attert sind bis heute ungeklärt geblieben.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2021 (franz.)
  2. Annuaire des Communes: Bissen.
  3. Conseil communal. Abgerufen am 8. Oktober 2021 (französisch).
  4. „Skandal erster Güte“ Luxemburger Wort, abgerufen am 16. September 2021

LiteraturBearbeiten

  • Bissen seit eh und je Zwei Bände, von Victor Kalmes. Die Bücher wurden 2001 von der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. Zur Realisierung beigetragen haben Jos Schummer und Arnold Weber.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien