Bissen

Gemeinde in Luxemburg

Bissen (luxemburgisch Biissen) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Mersch.

Bissen
Wappen Karte
Wappen von Bissen Lage von Bissen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: LuxemburgLuxemburg Luxemburg
Koordinaten: 49° 47′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 49° 47′ 17″ N, 6° 4′ 4″ O
Kanton: Mersch
Einwohner: 3183 (1. Januar 2019)[1]
Fläche: 20,8 km²
Bevölkerungsdichte: 153,4 Einw./km²
Postleitzahl: 7703–7795
Gemeindenummer: 0402
Website: www.bissen.lu
Politik
Bürgermeister: David Viaggi (Är Leit)
Wahlsystem: Proporzwahl
Bissen, vom Woberg her

Zusammensetzung der GemeindeBearbeiten

Die Gemeinde Bissen besteht aus den Ortschaften Bissen und Roost.

Sie gehört folgenden Gemeindeverbänden an: SICONA-Centre, SIDEC, SIDEN, SIGI, SYVICOL.[2]

GeographieBearbeiten

Bissen liegt an der Attert im Kanton Mersch. Von der Gesamtfläche von 2.075 ha bestehen 586,93 ha aus Wald.

GeschichteBearbeiten

Die Existenz von Bissen wird durch ein Dokument aus dem Jahr 960 belegt, in dem die Unabhängigkeit der Pfarrei Mersch erwähnt wird. Somit konnte die Pfarrei im Jahre 1960 ihr tausendjähriges Bestehen feiern.

GemeindeselbstverwaltungBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • David Viaggi, Bürgermeister[3]
  • Roger Saurfeld, 1. Schöffe
  • Barros Dinis Cindy, 2. Schöffin
  • Clement Frank, Berater
  • Lucius Georges Berater
  • Mulbach Carlo, Berater
  • Fagny Joelle, Berater
  • Englebert Kevin, Berater
  • Hoscheid Christian, Berater
  • Brune Loïc, Berater
  • noch offen, Berater

BürgermeisterBearbeiten

  • 1982–1984: Guill Feith
  • 1985–1987: Mathias Schmitz
  • 1988–1999: Ernest Wendel
  • 1999–2000: Roger Schmit
  • 2000–2001: Arlette Schmit-Weber
  • 2001–2005: Camille Petry
  • 2005–2011: Aloyse Bauer
  • 2011–2019: Jos Schummer
  • seit 2019: David Viaggi

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Carlo Hommel (* 24. September 1953 in Bissen; † 8. März 2006), Organist

VerschiedenesBearbeiten

  • Sehenswert ist die Orgel der Pfarrkirche, die 1891 von den Gebrüdern Müller gebaut worden ist.
  • Verursacher und die Art und Weise der Beseitigung einer langjährigen illegalen Reifenmülldeponie nahe der Attert sind bis heute ungeklärt geblieben.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2019 (franz.)
  2. Annuaire des Communes: Bissen (Memento des Originals vom 10. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.syvicol.lu Syvicol.
  3. Bourgmestre & Collège échevinal. Abgerufen am 13. Juni 2020 (fr-FR).
  4. Will keiner wissen wer es wirklich war?@1@2Vorlage:Toter Link/www.journal.lu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Lëtzebuerger Journal, 16. Dezember 2011

LiteraturBearbeiten

  • Bissen seit eh und je Zwei Bände, von Victor Kalmes. Die Bücher wurden 2001 von der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. Zur Realisierung beigetragen haben Jos Schummer und Arnold Weber.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien