Birklar

Stadtteil von Lich

Birklar ist einer von neun Stadtteilen der Stadt Lich im mittelhessischen Landkreis Gießen.

Birklar
Stadt Lich
Wappen von Birklar
Koordinaten: 50° 29′ 44″ N, 8° 48′ 50″ O
Höhe: 193 m ü. NHN
Fläche: 4,57 km²[1]
Einwohner: 686 (Dez. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35423
Vorwahl: 06404
Das ehemalige Schulgebäude
Das ehemalige Schulgebäude

Geografische LageBearbeiten

Birklar liegt am Nordrand der Wetterau, an den Ausläufern des Taunus zum Vogelsberg. Dieser Höhenrücken, der sich kaum vom Gelände erhebt, erlaubt auf seinen höchsten Punkten eine weite Fernsicht: im Westen über die Burg Münzenberg bis hin nach Butzbach, im Osten seitlich in den Vogelsberg. Das Dorf liegt in einem Seitental der Wetter.

GeschichteBearbeiten

 
Limesverlauf in der Wetterau

Gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus errichtete das Imperium Romanum eine erste befestigte Grenze, den Limes, gegen die germanischen Chatten. Diese Befestigung war Teil des Obergermanisch-Raetischen Limes. Seine letzte Ausbauphase erreichte der Limes um 200, bevor er ca. 260 n. Chr. aufgegeben wurde. Ein Teilabschnitt des Wetterau-Limes ist noch heute in der Gemarkung Birklar erkennbar.

MittelalterBearbeiten

Die älteste bekannte Erwähnung Birklars findet sich im Lorscher Codex und datiert auf 791: „in Birchinlare (Birchenlare) marca“ sowie in „Birkenlare marca.“[3] Walthelm schenkte 791 dem Kloster Lorsch aus dem Besitz eines Albert in der Birklarer Mark zwölf Tagwerke Ackerland, außerdem im gleichen Jahr aus dem Besitz des Frunolf in der Birklarer und Muschenheimer Mark insgesamt 30 Tagwerke an das Kloster. Der in der Schenkung erwähnte Frunolf war „ein kleiner Grundherr.“ Seine Mutter hieß Adelwiz.[4]

Der Ortsname soll sich auf „Birke“ zurückführen. Dagegen bezieht die neuere Namensforschung die Endung „Lar“ in Birchenlare und Birkenlare auf Gewässernamen wie in Larbach, erwähnt 775.[5]

HerrschaftBearbeiten

Die Herren des Ortes waren im Hochmittelalter die Grafen von Falkenstein, welche den größten Teil des Besitzes der Reichsministerialen von Hagen-Münzenberg 1255 geerbt hatten.

Zu den Erben der Familie von Hagen-Münzenberg gehörten auch die Grafen von Hanau. Reinhard von Hanau war verheiratet mit Adelheid von Münzenberg. Reinhard und sein naher Verwandter Engelhard von Weinsberg erlaubten 1265 dem Johann von Gridel, genannt „Birgenschild,“ dass er einem Wetzlarer Bürger ihr Lehen, eine Hufe zu Güll, verkauft. Dafür gab er eine Hufe zu Birklar.[6]

1335 hatte Johann von Birklar eine Hufe als Falkensteiner Lehen.[7]

Das Marienstift Lich verlieh 1349 Philipp dem Älteren von Falkenstein-Münzenberg 500 Pfund Heller gegen eine jährliche Gülte aus der Bede des Gerichts zu Muschenheim, Bettenhausen, Birklar und Wetter. Die Wüstung Wetter liegt in der Muschenheimer Gemarkung.[8]

1357 gestattete Philipp der Ältere von Falkenstein seinem Licher Burgmann Dietrich von Muschenheim, seine Güter zu Muschenheim und Birklar als Landsiedel zu verleihen. Diese Landsiedel waren Falkenstein nicht dienstpflichtig.[9]

Nachdem der letzte Falkensteiner, Graf Werner von Falkenstein, als Erzbischof von Trier 1418 verstorben war, fiel 1423 Birklar in den Besitz der Grafen zu Solms.

Bei den Teilungen der Solmser Grafen kam Birklar an Graf Bernhard zu Solms-Braunfels. Eine Freiung von 1434 durch die Grafen von Solms und von Eppstein betraf die Höfe und Landsiedel des Klosters Arnsburg in Birklar, Bellersheim, Utphe, Muschenheim und anderen Orten von allen Diensten, Steuern und Beden. Die herkömmlichen Dienste waren ausgenommen.

Solmische Lehnsleute waren die Stürzelsheim von Bellersheim. Die Brüder Kraft und Henne von Bellersheim 1440 erhielten von Graf Johann von Solms u. a. die Vogteien zu Bettenhausen und eine Hufe Land zu Birklar.[10]

Besitz des Klosters ArnsburgBearbeiten

1198 erwarb das Kloster Arnsburg in Dorf-Güll drei Hufen mit Zustimmung Kunos von Hagen-Münzenberg und anderer Lehnsherren. Dazu gehörten auch die auf den Hufen befindlichen Gebäude. Die Dorf-Güller Bauern wurden auf andere Güter in Obbornhofen, Wetter und Birklar umgesetzt wurden.

Die Falkensteiner verkauften 1269 dem Kloster Arnsburg ihre Güter zu Birklar.[11] 1282 erwarb das Kloster von Ulrich I. (Hanau) und seiner Frau, der Gräfin Elisabeth von Rieneck, deren Erbe, den Wald Hard bei Birklar.[12]

In den folgenden Jahren setzte das Kloster seine Erwerbungen in Birklar und Umgebung fort. Es kaufte 1287 mit Erlaubnis der von Falkenstein einen Hof mit sechs Huben von Konrad, gen. Hobeman de Birklar, sowie im gleichen Ort Besitz von Bertold von Wetter.

Weitere Verkäufe an das Kloster Arnsburg fanden 1308, 1311, 1334 und 1337/38, 1340, 1357 und 1398 statt. Die Verkäufer waren alle Ritter aus der Gegend, die in Birklar begütert waren.

NeuzeitBearbeiten

Der Dreißigjährige Krieg zog nicht spurlos an Birklar vorbei, vieles fiel der Plünderung anheim, die Einwohner hatten unter Einquartierung und Kontributionen zu leiden.

Um 1720 etablierte sich im Ort eine Leineweberzunft und damit Berufe wie Spinner und Weber.

Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches gehörte Birklar zum Fürstentum Solms-Braunfels.

Zwischen 1780 und 1810 marodierten verschiedene Räuberbanden in Oberhessen, wobei einige von ihnen im Ort ihr Lager hatten. Der ortsansässige Johannes Müller, genannt der Birklarer Schneider oder Grabenschneider, gehörte zur Vogelsberger Bande.[13] Müller war mit anderen Räubern an einem Einbruch in Södel beteiligt, an der Beraubung eines Fuhrmanns in Laasphe und an einem versuchten Straßenraub bei Münzenberg mit Ludwig Funk und Martin Knaus. Er wurde im Frühjahr 1812 in Marburg hingerichtet. Ebenfalls aus Birklar stammte der Räuber Gilbert Eller, der im Dezember 1812 in Marburg durch das Schwert hingerichtet wurde.[14]

Der Anschluss an die Elektrizität gelang noch vor dem Ersten Weltkrieg, 1912 folgte der Bau der Wasserleitung. 1904 bekam der Ort Anschluss an die Butzbach-Licher Eisenbahn; die Strecke wurde in den sechziger Jahren stillgelegt, seitdem verkehren Linienbusse.

Durch den Zuzug von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten infolge des Zweiten Weltkrieges erhöhte sich ab 1945 die Einwohnerzahl beträchtlich.

Die Kanalisation, 1930 begonnen, wurde 1959 beendet, anschließend wurden sämtliche Straßen asphaltiert. Zur feierlichen Übergabe dieses Straßenausbaus 1960 kam als Ehrengast der damalige Hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn. 1965 erfolgte mit Fördermitteln aus dem Hessenplan der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses, 1966 erhielt die Gemeinde Birklar anlässlich ihrer 1175-Jahr-Feier für hervorragende Leistungen die Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes Hessen verliehen.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Birklar am 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Lich eingegliedert.[15] Für Birklar wurde wie für alle Stadtteile ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.[16]

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Birklar lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][17][18]

Gerichte seit 1803Bearbeiten

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Birklar ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Hungen zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Hungen“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das auch für Birklar zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Fürst 1823.[22] Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[23] Durch die Neuordnung der Gerichtsbezirke in der Provinz Oberhessen mit Wirkung vom 15. Oktober 1853 wurde Birklar dem Landgericht Lich zugelegt.[24]

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lich“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[25] Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Birklar dem Amtsgericht Gießen zugeteilt.[26] Die übergeordneten Instanzen sind jetzt, das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

SchulwesenBearbeiten

Bereits im 17. Jahrhundert hat es eine Schule in Birklar gegeben: Für 1850 notiert der damalige Pfarrer Karl Christian Friedrich an vorhandenen öffentlichen Gebäuden „1. ein neuer einstöckiger Schulsaal von 1842 [Anm.: rechts vor der Kirche], (...), 3. ein altes Schulgebäude, welches (...) dem Schulsaal gegenüber steht.“ – Die heutige „ehemalige“ Schule wurde in den Jahren 1904/05 erbaut. In ihr wurde bis 1969 unterrichtet, danach wurde das Gebäude verkauft. Die Grundschüler werden seitdem in Langsdorf unterrichtet, die Schüler ab der 5. Klasse schon seit 1960 in der Mittelpunktschule Lich (Dietrich-Bonhoeffer-Schule).

FlächennutzungBearbeiten

  • 1854: Morgen: 1765, davon 1539 Acker, 95 Wiesen, 131 Wald.
  • 1961: Hektar: 457, davon 28 Wald.[1]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Birklar: Einwohnerzahlen von 1830 bis 2018
Jahr  Einwohner
1830
  
344
1834
  
390
1840
  
430
1846
  
478
1852
  
493
1858
  
407
1864
  
418
1871
  
457
1875
  
421
1885
  
436
1895
  
490
1905
  
486
1910
  
483
1925
  
489
1939
  
447
1946
  
643
1950
  
669
1956
  
583
1961
  
575
1967
  
540
1970
  
544
1988
  
563
2008
  
708
2011
  
689
2015
  
681
2018
  
686
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; 1970:[27]; 1988–2008:[28]; nach 2010: Stadt Lich[29][30]

Im Jahr 1961 wurden die folgenden Erwerbspersonen gezählt: 170 in Land- und Forstwirtsch.; 102 im produzierenden Gewerbe; 23 in Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung; 21 im Dienstleistungsbereich oder sonstigen Gewerbe.[1]

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1830: 341 evangelische, ein römisch-katholischer und zwei jüdische Einwohner
• 1961: 503 evangelische, 69 römisch-katholische Einwohner

ReligionBearbeiten

Für das Jahr 1313 wird erstmals ein Kirchgebäude in Birklar beurkundet, ab 1323 bestand eine selbstständige Pfarrei.

Die Reformation wurde kurz nach der Mitte des 16. Jahrhunderts eingeführt. Philipp Liebrich von Kröftelbach war der erste evangelische Pfarrer von Muschenheim und Birklar, die schon damals „in ein Pfarr geordnet“ waren.[31]

Das im Verfall begriffene Kirchlein wird 1818 abgerissen, an seine Stelle wird der ehemalige Bibliotheksbau des säkularisierten Klosters Arnsburg dort abgetragen und nach Birklar versetzt. Lediglich der Kirchturm wurde neu errichtet. Dabei soll es finanziell unsolide zugegangen sein, „es wurden nur die Hälfte jener Kapitalien auf die Kosten des eigentlichen Kirchenbaus verwendet, das Übrige aber unbefugter Weise verzehrt worden“ heißt es in der Chronik. Von den 1819 angeschafften drei Bronzeglocken mussten zwei im Ersten Weltkrieg als Metallspende abgegeben werden; das heutige Geläut besteht aus Stahlglocken von 1920.

WappenBearbeiten

Beschreibung: In Gold (Gelb) mit rotem Schildhaupt drei blaue Birkenblätter im Dreipass. Das Wappen basiert auf demjenigen der Herren von Münzenberg ergänzt um die Birkenblätter als Verweis (redendes Wappen) auf den Namen des Ortes.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

KircheBearbeiten

 
Die evangelische Kirche
  • Evangelische Kirche Birklar. Ehemaliges barockes Bibliotheksgebäude des Klosters Arnsburg; nach dessen Säkularisation 1818 nach Birklar als Kirchgebäude umgesetzt und dort in etwas veränderter Form im Stil des Klassizismus wiedererrichtet.

VereineBearbeiten

  • Gesangverein Harmonie Birklar, gegr. 1855
  • Freiwillige Feuerwehr Birklar, gegr. 1895
  • Sport-Gemeinschaft Germania 1946, gegr. 1946
  • Förderverein Gemeinde Birklar, gegr. 2013

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f Birklar, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. November 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Steckbrief Lich. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Stadt Lich, archiviert vom Original; abgerufen im Januar 2019.
  3. Karl Glöckner, Codex Laureshamensis 3, Darmstadt 1929–1936, Nachdruck 1963. Bd. III; Nr. 2945=3757b und Nr. 2946=3758b.
  4. Jürgen Steen, Königtum und Adel in der frühmittelalterlichen Siedlungs-, Sozial- und Agrargeschichte in der Wetterau. Studien zum Verhältnis von Landnahme und Kontinuität am Beispiel einer Randlandschaft des Merowingerreichs, Ffm 1979 = Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main XIV, S. 155, 179 f, 182.
  5. Jürgen Stehen, Königtum und Adel, S. 180.
  6. Heinrich Reimer, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Teil 1. Leipzig 1891, Nr. 399.
  7. Anette Löffler: Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus): Studien zur Territorial- und Besitzgeschichte, zur reichspolitischen Stellung und zur Genealogie eines führenden Ministerialengeschlechts; 1255–1418. (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 99), Darmstadt 1994. ISBN 3-88443-188-9, Bd. Nr. 845.
  8. Georg Wilhelm Justin Wagner, Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen, Provinz Oberhessen. Darmstadt 1854, S. 167.
  9. Friedrich Battenberg, Solmser Urkunden. Regesten zu den Urkundenbeständen und Kopiaren der Grafen und Fürsten von Solms im Staatsarchiv Darmstadt (Abteilungen B 9 und F 24 B), im gräflichen Archiv zu Laubach und im fürstlichen Archiv zu Lich. 1131–1913. Bd. 1–5, Darmstadt 1981–1986. Bd. 1, Nr. 283, 346.
  10. Friedrich Uhlhorn, Geschichte der Grafen von Solms im Mittelalter, Marburg 1931, S. 400.
  11. Ludwig Baur, Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Heft 3. Darmstadt 1851, Nr. 2, 122.
  12. Heinrich Reimer, Urkundenbuch Hanau I, Nr. 611.
  13. Friedrich Ludwig Adolph Grolman, Actenmäßige Geschichte der Vogelsberger und Wetterauer Räuberbanden und mehrerer mit ihnen in Verbindung gestandenen Verbrecher. Nebst Personal-Beschreibung vieler in alle Lande teutscher Mundart dermalen versprengter Diebe und Räuber; Mit einer Kupfertafel, welche die getreuen Bildnisse von 16 Haupt-Verbrechern darstellt. Gießen 1813, S. 18, 270, 475.
  14. Schwencken, S. 554.
  15. K.-H. Gerstenmeier: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen 1977, S. 303. DNB 770396321
  16. Gremien der Stadt. In: Webauftritt. Stadt Lich, abgerufen im Februar 2019.
  17. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  18. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471, S. 12 ff. (Online bei google books).
  19. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC 165696316, S. 21 f., 438 (Online bei google books).
  20. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 424 (online bei Google Books).
  21. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 135 (online bei Google Books).
  22. Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1. Johann Andreas Kranzbühler, 1832, S. 271 (online bei Google Books).
  23. Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848 Nr. 40, S. 237–241 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 42,9 MB]).
  24. Bekanntmachung vom 15. April 1853, betreffend:
    1) die Aufhebung der Landgerichte Großkarben und Rödelheim, und die Errichtung neuer Landgerichte zu Darmstadt, Waldmichelbach, Vilbel und Altenstadt, ferner die Verlegung des Landgerichtssitzes von Altenschlirf nach Herbstein;
    2) die künftige Zusammensetzung der Stadt- und Landgerichts-Bezirke in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen. (Hess. Reg.Bl. S. 221–230)
  25. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  26. Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken vom 11. April 1934. In: Der Hessische Staatsminister (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1934 Nr. 10, S. 63 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 13,6 MB]).
  27. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 364.
  28. Heimatbuch der Stadt Lich; Stadtverwaltung Lich.
  29. Steckbrief Lich (2011–2015). (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Stadt Lich, archiviert vom Original; abgerufen im Februar 2019.
  30. Steckbrief Lich (ab 2015). (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Stadt Lich, archiviert vom Original; abgerufen im Februar 2019.
  31. Wilhelm Diehl, Reformationsbuch der evangelischen Pfarreien des Großherzogtums Hessen. Friedberg 1917, S. 358.