Birgit Bockmann

deutsche Schauspielerin und Theaterregisseurin

Birgit Bockmann (* 1966 in Neumünster) ist eine deutsche Schauspielerin und Theaterregisseurin.

LebenBearbeiten

Birgit Bockmann studierte nach dem Abitur von 1988 bis 1991 Schauspiel an der Pariser École internationale du théâtre des französischen Theaterpädagogen Jacques Lecoq. Danach kehrte sie nach Deutschland zurück und spielte bis 1997 an diversen Hamburger Theatern. Von 1998 bis 2002 belegte Bockmann das Studienfach „Szenisches Schreiben“ an der Berliner Universität der Künste und nahm in dem Zusammenhang an mehreren Workshops teil, unter anderem bei Simon McBurney und seinem Théâtre de Complicité. 2001 erhielt sie ein Stipendium des Berliner Senats für Dramatikerinnen auf Schloss Wiepersdorf.[1]

Bockmann spielte in der Vergangenheit mehrfach am Hamburger Ohnsorg-Theater[2][3][4] und stand 2017 neben Heidi Mahler und Peter Millowitsch in der Rolle der Meta Boldt in dem Klassiker Tratsch im Treppenhaus auf der Bühne der Komödie Düsseldorf.[5] Daneben arbeitet Bockmann auch als Regisseurin und inszenierte unter anderem an der Niederdeutschen Bühne Flensburg[6], der Niederdeutschen Bühne Neumünster oder dem Lachmöwen-Theater[7], ferner veranstaltet sie verschiedentlich Lesungen.[8]

Vor der Kamera erlangte Bockmann größere Popularität gegen Ende der 1980er-Jahre als Anwaltssekretärin Birgit in der 33-teiligen Vorabendserie Ein heikler Fall, die sie noch vor Beginn ihrer Schauspielausbildung drehte. Später war sie gastweise in verschiedenen Serien zu sehen, zuletzt bis 2004 in mehreren Folgen der Reihe Die Kinder vom Alstertal.

FilmografieBearbeiten

HörspieleBearbeiten

TheaterstückeBearbeiten

  • Dingos
  • Autobahn
  • Seeleuchten
  • Der Schimmelreiter

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kurzbiografie beim Verlag Felix Bloch Erben@1@2Vorlage:Toter Link/www.felix-bloch-erben.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , abgerufen am 30. August 2017
  2. Bessen brilliert als grauer Fuchs, Hamburger Abendblatt vom 5. März 2008, abgerufen am 30. August 2017
  3. Monika Nelissen: Ohnsorg zum Wiehern, Die Welt vom 23. Februar 2016, abgerufen am 30. August 2017
  4. Wie ein Fernsehabend in den 70er Jahren, Badische Zeitung vom 12. Dezember 2011, abgerufen am 30. August 2017
  5. Lars Wallerang: Komödianten aus altem Schrot und Korn, Westdeutsche Zeitung vom 23. März 2017, abgerufen am 30. August 2017
  6. Halligschrat trifft Karrierefrau, Flensburger Tageblatt vom 5. September 2013, abgerufen am 30. August 2017
  7. Webauftritt des Lachmöwen-Theaters, abgerufen am 30. August 2017
  8. Website der Gerisch Stiftung, abgerufen am 30. August 2017