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Bettina Schausten

deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin
Bettina Schausten beim Wahlabend zur Landtagswahl im Saarland 2017
Bettina Schausten bei der Europawahl 2014

Bettina Schausten (* 18. Februar 1965 in Lüdinghausen, Kreis Coesfeld) ist eine deutsche Journalistin und Moderatorin. Sie ist seit März 2019 stellvertretende Chefredakteurin des ZDF.

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur am Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen absolvierte Schausten von 1984 bis 1986 beim katholischen Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München ein Volontariat bei der Zeitschrift Leben und Erziehen in Aachen. Von 1986 bis 1992 studierte sie an den Universitäten in Köln und München Literatur, Geschichte und katholische Theologie mit dem Abschluss Magister Artium.

Als freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk begann ihre Karriere in München. Von 1992 bis 1996 war sie beim Südwestfunk tätig und wurde dort Reporterin und Redakteurin der Fernsehnachrichten im Landesfunkhaus Mainz.

Von 1996 bis 1997 war Schausten verantwortliche Redakteurin und Autorin für das abendmagazin und die Sendung hallo deutschland beim ZDF. Von Oktober 1997 bis Juli 1999 war sie persönliche Referentin des Chefredakteurs Klaus Bresser und Redaktionsleiterin der ZDF-Sendereihe Was nun, …?[1] Daran schloss sich ab August 1999 bis Dezember 2002 die Leitung und Moderation des ZDF-Morgenmagazins an.

Von Januar 2003 bis März 2010 war Bettina Schausten Leiterin der Hauptredaktion Innenpolitik.[2] Ab 2005 moderierte sie die ZDF-Sendung Politbarometer. Sie war unter anderem für die Sendungen blickpunkt, Länderspiegel und ML Mona Lisa sowie für die Talkshow Maybrit Illner zuständig. Das von Schausten moderierte Wahlforum 2009 wurde im selben Jahr mit dem Deutschen Fernsehpreis für die „Beste Informationssendung/Moderation“ ausgezeichnet.

Von April 2010 bis Februar 2019 war sie als Nachfolgerin von Peter Frey Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin.[3] In dieser Funktion moderierte sie regelmäßig die ZDF-Wahlsendungen, die sie auch weiterhin zusammen mit Matthias Fornoff moderiert, und die Politsendung Berlin direkt.[4] Außerdem führte sie die Sommerinterviews.

Seit 1. März 2019 ist Schausten stellvertretende Chefredakteurin des ZDF. Zeitgleich übernahm sie die Leitung der Hauptredaktion Aktuelles von Elmar Theveßen, der Leiter des ZDF-Studios in Washington wurde.[5]

Bettina Schausten ist seit 2008 mit dem Fernsehredakteur Thomas Fuhrmann, der seit 2017 die ZDF-Hauptredaktion Sport leitet, verheiratet. Das Paar ist kinderlos.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bettina Schausten – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Was nun, ...? (Memento des Originals vom 11. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de – Homepage der Fernsehsendung. In: zdf.de. Abgerufen am 8. Januar 2012.
  2. „Chef sein macht auch einsam“. In: Spiegel Online, 20. Dezember 2009. Abgerufen am 8. Januar 2012.
  3. Michael Hanfeld: Brenders Nachfolger. Peter Frey wird neuer ZDF-Chefredakteur. In: faz.net. 10. Dezember 2009. Abgerufen am 8. Januar 2012.
  4. Quotenmeter: Bettina Schausten wird neue Moderatorin des ZDF-Sonntags-Talk „halb 12“. 16. Dezember 2003. Abgerufen am 8. Januar 2012.
  5. Neubesetzungen in ZDF-Führungspositionen. ZDF, 7. September 2018, abgerufen am 9. September 2018 (Pressemitteilung).