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Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

Rechtsnorm zur Verschreibung von Betäubungsmitteln in Deutschland

Die Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln (Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung – BtMVV) gemäß § 1 Abs. 2 des deutschen Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) regelt die Abgabe und den Verkehr der in Anlage III des BtMG aufgeführten Substanzen sowie deren Höchstabgabemengen. Stark wirksame Opioide, die der BtMVV unterliegen, müssen auf besonderen Betäubungsmittel-Rezepten verordnet werden. Dabei wird zwischen besonderen Einzelfällen (Kennzeichen A), Substitution (S), Kauffahrteischiff (K) und Notfall (N) unterschieden.

Basisdaten
Titel: Verordnung über das Verschreiben, die Abgabe und den Nachweis des Verbleibs von Betäubungsmitteln
Kurztitel: Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung
Abkürzung: BtMVV
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland            
Rechtsmaterie: Besonderes Verwaltungsrecht
Fundstellennachweis: 2121-6-24-4
Erlassen am: 20. Januar 1998
(BGBl. I S. 74, 80)
Inkrafttreten am: 1. Februar 1998
Letzte Änderung durch: Art. 2 VO vom 2. Juli 2018
(BGBl. I S. 1078)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
13. Juli 2018
(Art. 4 VO vom 2. Juli 2018)
Weblink: Text der Verordnung
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Änderungsrecht nach § 12 BtMVVBearbeiten

Nach § 12 Abs. 2 BtMVV müssen BtM in der Regel schnell geliefert werden, deshalb darf der Apotheker, nach Rücksprache mit dem Arzt, fast alles auf dem BtM-Rezept ändern oder ergänzen. Ausnahme ist natürlich die Unterschrift des Arztes. In dringenden Fällen dürfen auch ohne Rücksprache mit dem Arzt BtM, ggf. auch Teilmengen abgegeben werden, sofern eine Rücksprache nicht zeitnah möglich war. Der Arzt ist aber über diese Veränderung schnellstmöglich zu benachrichtigen.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten