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Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V. (BDG) ist eine 1984 gegründete berufsständische Vertretung der deutschen Geologen, Geophysiker, Mineralogen und weiterer Geowissenschaftler.

Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V.
(BDG)
Zweck: Fachverband
Vorsitz: EurGeol. Andreas Hagedorn
Geschäftsführer: Peter Müller
Gründungsdatum: 1984
Sitz: Lessenicher Straße 1
53123 Bonn

Die Hauptaufgaben des Verbandes liegen in der Sicherung und Ausweitung der beruflichen Tätigkeit und der Verbesserung der beruflichen Situation von Geowissenschaftlern. Dazu gehören beispielsweise die Information der Öffentlichkeit über den Wert und die Bedeutung geowissenschaftlicher Praxis, die Anpassung der universitären Ausbildung an die beruflichen Anforderungen sowie die Information und die Vernetzung der Mitglieder. Der BDG gibt die Verbandsorgane „BDG-Mitteilungen“ und „Geowissenschaftliche Mitteilungen GMit“ heraus. Der als eingetragener Verein organisierte Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler hat seinen Sitz in Bonn mit einer Nebenstelle in Berlin. Vorsitzender seit Oktober 2015 ist Andreas Hagedorn aus Lennestadt, hauptamtlicher Geschäftsführer Hans-Jürgen Weyer aus Herzogenrath. Darüber hinaus richtet der BDG die Deutschen Geologentage aus.

Auszeichnung Stein im BrettBearbeiten

Der BDG vergibt den Preis Stein im Brett an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Wahrnehmung und Akzeptanz der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit verdient gemacht haben.

Jahr Preisträger/in Anmerkung
2002 Edelgard Bulmahn Förderung der Geowissenschaften während ihres politischen Wirkens, insbesondere als Bundesministerin für Bildung und Forschung und der Proklamation des Jahres 2002 zum „Jahr der Geowissenschaften“[1]
2003 Ernst Waldemar Bauer Publizieren geologischer Themen, insbesondere in der Fernsehsendung „Wunder der Erde“ (HR)[2]
2004 Erika Pohl-Ströher Stiftung ihrer Mineraliensammlung an die Stadt Freiberg und die TU Bergakademie Freiberg[3]
2005 Zeitschrift „GEO hervorragende Aufbereitung geowissenschaftlicher Inhalte[4]
2007 Frank Schätzing Schriftsteller; Verarbeitung naturwissenschaftlicher Themen in seinen Romanen Der Schwarm und Nachrichten aus einem unbekannten Universum[5]
2009 UNESCO Global Earth Observation Section (Paris) Engagement bei der Popularisierung geowissenschaftlicher Themen[6]
2010 Ranga Yogeshwar wissenschaftsjournalistische Arbeit als Fernsehmoderator und Wissenschaftsredakteur[7]
2011 Thomas Reiter Astronaut[8]
2013 Zoo Leipzig Riesentropenhalle Gondwanaland[9]
2015 Klaus Feßmann Klangkünstler, Herstellung und Handhabung von Instrumenten aus Gesteinen[10]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Preisträger des Jahres 2002 an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Edelgard Bulmahn. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  2. Preisträger des Jahres 2003 an Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  3. Stein im Brett 2004 an Erika Pohl-Ströher. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  4. Stein im Brett 2005 an die Zeitschrift GEO. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  5. Stein im Brett 2007 an den Schriftsteller Frank Schätzing. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  6. Tamara Fahry-Seelig: „Stein im Brett 2009“ für die UNESCO Global Earth Observation Section. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  7. Tamara Fahry-Seelig: „Stein im Brett“ an Ranga Yogeshwar. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  8. Andreas Günther-Plönes: „Stein im Brett 2011“ an Astronaut Dr. Thomas Reiter. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  9. Tamara Fahry-Seelig: BDG verleiht dem Leipziger Zoo den Preis „Stein im Brett“. In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.
  10. Tamara Fahry-Seelig: Was hat Don Giovanni mit Gesteinen zu tun? In: www.geoberuf.de. Abgerufen am 15. März 2016.